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	<title>Kanzlei Thorsten Stahl &#8211; Steuerberater</title>
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	<title>Kanzlei Thorsten Stahl &#8211; Steuerberater</title>
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		<title>MRS Monats-Rundschreiben 4/2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 12:56:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Monats-Rundschreiben Plus 04-2026-mrs-plus Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 04/2026: Alle Steuerzahler Privates Wohnmobil verkauft: Gewinn ist nicht zu versteuern Kinderbetreuungskosten: Es kommt auf das Kriterium &#8222;Haushaltszugeh&#246;rigkeit&#8220; an Freiberufler und Gewerbetreibende Wirtschafts-Identifikationsnummer: Angabe im Impressum Gewerbesteuer: Erstattungszinsen sind steuerpflichtige Betriebseinnahmen Hof&#252;bergabe: Einr&#228;umung eines Altenteils ist keine Schenkung an den Ehegatten Gesellschafter und Gesch&#228;ftsf&#252;hrer von Kapitalgesellschaften Steuerliche Anerkennung von]]></description>
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		<title>Monats-Rundschreiben Plus 04-2026-mrs-plus</title>

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	</head>
	<body>
		<h2 class="Rubrik">
<a name="0">Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 04/2026:</a>
</h2><h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#1">Alle Steuerzahler</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#1">Privates Wohnmobil verkauft: Gewinn ist nicht zu versteuern  </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#2">Kinderbetreuungskosten: Es kommt auf das Kriterium &bdquo;Haushaltszugeh&ouml;rigkeit&ldquo; an  </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#3">Freiberufler und Gewerbetreibende</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#3">Wirtschafts-Identifikationsnummer: Angabe im Impressum </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#4">Gewerbesteuer: Erstattungszinsen sind steuerpflichtige Betriebseinnahmen </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#5">Hof&uuml;bergabe: Einr&auml;umung eines Altenteils ist keine Schenkung an den Ehegatten </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#6">Gesellschafter und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Kapitalgesellschaften</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#6">Steuerliche Anerkennung von Pensionszusagen mit Entgeltumwandlung </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#7">Umsatzsteuerzahler</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#7">Vorsteuerabzug im Zeitpunkt der Aus&uuml;bung des Umsatzes &ndash; trotz versp&auml;teter Rechnung </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#8">Innergemeinschaftliche Lieferungen: Abfrage der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer  </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#9">Arbeitnehmer</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#9">Abgeltung des Urlaubsanspruchs bei Arbeitsplatzverlust: Beg&uuml;nstigte Besteuerung </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#10">Gewinnanteile aus typisch stiller Beteiligung: Kein Arbeitslohn, sondern Kapitaleink&uuml;nfte   </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#11">Abschlie&szlig;ende Hinweise</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#11">FAQ-Katalog zur digitalen Aufbewahrung  </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#12">Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 04/2026 </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#13">Verzugszinsen </a>
</li>
</ul>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<hr/><h2 class="Rubrik">Alle Steuerzahler</h2>
<!-- START Nr. 1 -->
<a id="1" title="Privates Wohnmobil verkauft: Gewinn ist nicht zu versteuern  "></a>
<h3 class="Titel">Privates Wohnmobil verkauft: Gewinn ist nicht zu versteuern  </h3>
<p class="Text"> <b>Private Ver&auml;u&szlig;erungsgewinne</b> aus Gegenst&auml;nden <b>des t&auml;glichen Gebrauchs </b>unterliegen auch dann <b>nicht der Spekulationsbesteuerung </b>nach &sect; 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 des Einkommensteuergesetzes, wenn <b>der Zeitraum zwischen Anschaffung und Ver&auml;u&szlig;erung nicht mehr als ein Jahr</b> betr&auml;gt. Der Bundesfinanzhof musste nun entscheiden, ob auch <b>ein Wohnmobil im hochpreisigen Segment</b> ein Gegenstand des t&auml;glichen Gebrauchs sein kann und hat diese Frage bejaht. </p><p class="Text">Gegenst&auml;nde <b>des t&auml;glichen Gebrauchs</b> sind Wirtschaftsg&uuml;ter, die bei objektiver Betrachtung vorrangig <b>zur Nutzung</b> angeschafft sind und <b>dem Wertverzehr unterliegen oder kein Wertsteigerungspotenzial</b> aufweisen. Dabei ist <b>eine t&auml;gliche Nutzung nicht erforderlich. </b></p><p class="Text">Dies gilt <b>auch f&uuml;r Wirtschaftsg&uuml;ter, </b>die nach dem Empfinden eines durchschnittlichen Betrachters <b>als hochpreisiges Luxusgut</b> einzustufen sind. Denn der Wert eines Wirtschaftsguts ist f&uuml;r sich betrachtet <b>kein geeignetes Kriterium</b> f&uuml;r die Beurteilung, ob ein Gegenstand des t&auml;glichen Gebrauchs vorliegt.</p><p class="Text">Zudem finden sich im Wortlaut der Norm und in der Gesetzesbegr&uuml;ndung <b>keine gewichtigen Anhaltspunkte</b> daf&uuml;r, dass ein &bdquo;Gegenstand des t&auml;glichen Gebrauchs&ldquo; <b>eine ausschlie&szlig;liche Selbstnutzung voraussetzt. </b>Daher ist es <b>unerheblich,</b> wenn das Wirtschaftsgut <b>auch als Einkunftsquelle (Vermietung des Wohnmobils) eingesetzt wird.</b></p><p class="Text"><b>Quelle</b> <b>&mdash; </b>BFH-Urteil vom 27.1.2026, Az. IX R 4/25, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 252715; BFH, PM Nr. 11/26 vom 24.2.2026</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 1 --><!-- START Nr. 2 -->
<a id="2" title="Kinderbetreuungskosten: Es kommt auf das Kriterium &bdquo;Haushaltszugeh&ouml;rigkeit&ldquo; an  "></a>
<h3 class="Titel">Kinderbetreuungskosten: Es kommt auf das Kriterium &bdquo;Haushaltszugeh&ouml;rigkeit&ldquo; an  </h3>
<p class="Text"> <b>Kinderbetreuungskosten</b> sind nach &sect; 10 Abs. 1 Nr. 5 des Einkommensteuergesetzes unter gewissen Voraussetzungen <b>als Sonderausgaben abzugsf&auml;hig </b>(80 % der Kinderbetreuungskosten und h&ouml;chstens 4.800 EUR pro Jahr). Eine Voraussetzung ist <b>die Haushaltszugeh&ouml;rigkeit des Kindes, </b>die der Bundesfinanzhof nicht <b>f&uuml;r verfassungswidrig h&auml;lt. </b></p><p class="Text"><b>Hintergrund: </b>Abzugsf&auml;hig sind vor allem Aufwendungen f&uuml;r Dienstleistungen <b>zur Betreuung eines Kindes unter 14 Jahren,</b> wenn das Kind <b>zum Haushalt des Steuerpflichtigen</b> geh&ouml;rt und dieser f&uuml;r die Aufwendungen <b>eine Rechnung erhalten und diese unbar bezahlt</b> hat.</p><p class="Text">Der Bundesfinanzhof war bereits in seinem Urteil aus 2023 nicht davon &uuml;berzeugt, dass <b>das Kriterium der Haushaltszugeh&ouml;rigkeit verfassungswidrig </b>ist. Dies gilt auch (so die aktuelle Entscheidung), soweit die Betreuungsaufwendungen <b>desjenigen Elternteils,</b> der das Kind<b> nicht in seinen Haushalt</b> aufgenommen hat, nicht mehr durch den Freibetrag f&uuml;r den Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf <b>(BEA-Freibetrag)</b> abgedeckt sind. </p><p class="Text">Dies beurteilt der Bundesfinanzhof zwar <b>als &bdquo;verfassungsrechtlich zweifelhaft&ldquo;,</b> doch die f&uuml;r eine Vorlage an das Bundesverfassungsgericht <b>erforderliche &Uuml;berzeugung hat der Bundesfinanzhof nicht.</b> Es gibt<b> gute Gr&uuml;nde,</b> an das Kriterium der Haushaltszugeh&ouml;rigkeit anzukn&uuml;pfen, weil sich die Frage externer Kinderbetreuung<b> in erster Linie f&uuml;r den betreuenden Elternteil stellt, in dessen Haushalt das Kind lebt.</b></p><p class="Text"><b>Quelle</b> <b>&mdash; </b>BFH-Urteil vom 27.11.2025, Az. III R 8/23, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 252262; BFH, PM Nr. 6/26 vom 29.1.2026</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 2 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Freiberufler und Gewerbetreibende</h2>
<!-- START Nr. 3 -->
<a id="3" title="Wirtschafts-Identifikationsnummer: Angabe im Impressum "></a>
<h3 class="Titel">Wirtschafts-Identifikationsnummer: Angabe im Impressum </h3>
<p class="Text"> Um <b>wirtschaftlich T&auml;tige im Besteuerungsverfahren</b> eindeutig zu identifizieren, hat das Bundeszentralamt f&uuml;r Steuern <b>seit Ende des Jahres 2024 schrittweise</b> mit der Vergabe <b>der Wirtschafts-Identifikationsnummer begonnen.</b> Dabei ist Folgendes zu beachten: Nach &sect; 5 Abs. 1 Nr. 6 des Digitale-Dienste-Gesetzes (DDG) besteht die Pflicht, <b>im Impressum </b>einer gesch&auml;ftsm&auml;&szlig;igen Webseite oder eines anderen digitalen Dienstes <b>die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer oder die Wirtschafts-Identifikationsnummer anzugeben.</b> Dar&uuml;ber hat j&uuml;ngst die Steuerberaterkammer D&uuml;sseldorf informiert.</p><p class="Text">Hat ein wirtschaftlich T&auml;tiger <b>keine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer,</b> betreibt er aber eine<b> gesch&auml;ftsm&auml;&szlig;ige Webseite oder einen anderen digitalen Dienst, </b>muss er stattdessen <b>seine Wirtschafts-Identifikationsnummer im Impressum</b> bereithalten. </p><p class="Text"><b>Quelle</b> <b>&mdash; </b>Steuerberaterkammer D&uuml;sseldorf, Mitteilung vom 6.2.2026</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 3 --><!-- START Nr. 4 -->
<a id="4" title="Gewerbesteuer: Erstattungszinsen sind steuerpflichtige Betriebseinnahmen "></a>
<h3 class="Titel">Gewerbesteuer: Erstattungszinsen sind steuerpflichtige Betriebseinnahmen </h3>
<p class="Text"> <b>Zinsen f&uuml;r eine Erstattung der Gewerbesteuer</b> sind bei der steuerlichen Gewinnermittlung <b>als Betriebseinnahme</b> zu erfassen. <b>Einen Versto&szlig; gegen den Gleichheitssatz des Grundgesetzes</b> hat der Bundesfinanzhof <b>nicht festgestellt, obwohl Nachzahlungszinsen </b>zur Gewerbesteuer <b>nicht als Betriebsausgaben abzugsf&auml;hig sind</b>. </p><p class="Text Zwischentitel"><b>Hintergrund zur Entscheidung</b></p><p class="Text">F&uuml;hrt <b>die Festsetzung der Gewerbesteuer zu einem Unterschiedsbetrag</b> i. S. des &sect;&nbsp;233a Abs.&nbsp;3 der Abgabenordnung (AO), also <b>zu einer Nachzahlung oder Erstattung,</b> ist der auf 50 EUR abgerundete Unterschiedsbetrag <b>zu verzinsen</b>. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie &mdash;</b> Allerdings <b>beginnt die Verzinsung</b> nicht ab dem Zeitpunkt der Steuerentstehung. Der Zinslauf beginnt <b>erst 15 Monate nach Ablauf des Jahres, in dem die Steuer entstanden</b> ist (&bdquo;Karenzzeit&ldquo;). </p><p class="Text">Der Zinslauf startet damit typischerweise <b>am 1.4. des Zweitfolgejahres,</b> sodass es in der Praxis insbesondere <b>bei &Auml;nderungen infolge von Betriebspr&uuml;fungen</b> zur Verzinsung kommt.<b> Der Zinslauf endet </b>mit Ablauf des Tages, an dem die Steuerfestsetzung <b>wirksam wird. </b>Das ist der Tag, <b>an dem der Gewerbesteuerbescheid bekanntgegeben</b> wurde.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE &mdash; </b>Der Zinssatz betr&auml;gt f&uuml;r Zinszeitr&auml;ume bis zum 31.12.2018 f&uuml;r jeden vollen Zinsmonat 0,5&nbsp;%. Ab 2019 sind f&uuml;r jeden vollen Zinsmonat 0,15&nbsp;% ma&szlig;gebend (&sect;&nbsp;238 Abs.&nbsp;1, 1a AO).</p></td></tr></table> <p class="Text"><b>Handelsrechtlich</b> stellen <b>Nachzahlungszinsen</b> zur Gewerbesteuer <b>eine Betriebsausgabe </b>dar, w&auml;hrend <b>Erstattungszinsen</b> zur Gewerbesteuer <b>als Betriebseinnahme </b>zu erfassen sind. </p><p class="Text"><b>Steuerlich</b> ist &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5b des Einkommensteuergesetzes (EStG) zu beachten, wonach <b>die Gewerbesteuer und die darauf entfallenden Nebenleistungen keine Betriebsausgaben</b> sind. Das bedeutet u. a. Folgendes: </p><ul class="Text"><li style="
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">
<b>Nachzahlungszinsen</b> zur Gewerbesteuer <b>d&uuml;rfen den Gewinn nicht mindern.</b> Sie sind daher <b>au&szlig;erbilanziell dem Gewinn hinzuzurechnen</b> und haben damit effektiv keine steuerliche Auswirkung.</li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5b EStG ist f&uuml;r <b>Erstattungszinsen</b> jedoch nicht entsprechend anzuwenden. Diese stellen <b>einen betrieblich veranlassten Ertrag</b> dar, <b>der der Besteuerung unterliegt.</b> Nach Ansicht des Bundesfinanzhofs verst&ouml;&szlig;t die Besteuerung von Erstattungszinsen f&uuml;r Gewerbesteuer <b>nicht gegen den allgemeinen Gleichheitssatz</b> des Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes.</li></ul><p class="Text"><b>Quelle</b> <b>&mdash; </b>BFH-Urteil vom 26.9.2025, Az. IV R 16/23, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 252377</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 4 --><!-- START Nr. 5 -->
<a id="5" title="Hof&uuml;bergabe: Einr&auml;umung eines Altenteils ist keine Schenkung an den Ehegatten "></a>
<h3 class="Titel">Hof&uuml;bergabe: Einr&auml;umung eines Altenteils ist keine Schenkung an den Ehegatten </h3>
<p class="Text"> Das Finanzgericht M&uuml;nster hat entschieden, dass <b>eine unentgeltliche Zuwendung an den anderen Ehegatten</b> nur gegeben ist, wenn <b>dieser tats&auml;chlich und rechtlich frei </b>&uuml;ber die jeweils erlangte Gesamtgl&auml;ubigerstellung verf&uuml;gen kann, was bez&uuml;glich <b>eines Wohnrechts</b> an den gemeinsam bewohnten R&auml;umlichkeiten <b>nicht der Fall</b> ist. Hinsichtlich <b>der Gesamtgl&auml;ubigerstellung bei einem Zahlungsanspruch</b> kommt es auf <b>die Abreden im Innenverh&auml;ltnis</b> zwischen den Eheleuten an. </p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt (vereinfacht)</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Der Ehemann &uuml;bergab seinen landwirtschaftlichen Hof an den gemeinsamen Sohn. Im Gegenzug verpflichtete sich dieser, seiner Mutter und seinem Vater als Gesamtberechtigten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;428 BGB ein lebenslanges Altenteil zu gew&auml;hren. Das Altenteil umfasste das Wohnrecht an dem gemeinsamen Familienheim und einen monatlich zu zahlenden Baraltenteil. Dieser wurde auf ein Girokonto geleistet. Das Konto lautete zwar auf den Namen der Frau, die Eheleute wickelten dar&uuml;ber aber gemeinsam seit Jahren ihre gesamten privaten Zahlungsvorg&auml;nge ab. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Das Finanzamt sah in der Einr&auml;umung der Gesamtgl&auml;ubigerstellung eine Schenkung des Ehemanns an seine Ehefrau. Sie habe dadurch einen einklagbaren Anspruch auf Geldzahlung und die unentgeltliche Nutzung des Familienheims erhalten. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Das sah das Finanzgericht nun anders. Eine Schenkung sei mangels freier Verf&uuml;gungsbefugnis hinsichtlich des Wohnrechts und des Baraltenteils nicht anzunehmen. </p>
</td></tr>
</table> <p class="Text">Aus der rechtskr&auml;ftigen Entscheidung folgt, dass eine <b>objektiv unentgeltliche Zuwendung </b>an den anderen Ehegatten nur gegeben ist, wenn<b> dieser tats&auml;chlich und rechtlich frei</b> &uuml;ber die jeweils erlangte Gesamtgl&auml;ubigerstellung verf&uuml;gen kann. Das ist bei <b>einem Wohnrecht</b> nicht der Fall, wenn dieses dazu dient, <b>den Status quo</b> der r&auml;umlich-gegenst&auml;ndlichen Lebensgemeinschaft der Eheleute <b>fortzusetzen.</b> </p><p class="Text"><b>Beachten Sie &mdash;</b> Hinsichtlich <b>des Baraltenteils </b>kommt es auf <b>die Abreden im Innenverh&auml;ltnis</b> zwischen den Eheleuten an. </p><p class="Text">Im Streitfall war <b>das Konto der Ehegatten</b> von jeher ihr einziges privates Konto, &uuml;ber das <b>beide verf&uuml;gten</b> und nach gemeinsamer Absprache Zahlungen, vorrangig f&uuml;r die gemeinsame Lebensf&uuml;hrung, verwalteten. Etwaige <b>Investitionsentscheidungen</b> wurden von ihnen <b>immer wieder gemeinsam neu getroffen.</b></p><p class="Text"><b>Quelle</b> <b>&mdash; </b>FG M&uuml;nster, Urteil vom 18.9.2025, Az. 3 K 459/24 Erb, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 250789</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 5 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Gesellschafter und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Kapitalgesellschaften</h2>
<!-- START Nr. 6 -->
<a id="6" title="Steuerliche Anerkennung von Pensionszusagen mit Entgeltumwandlung "></a>
<h3 class="Titel">Steuerliche Anerkennung von Pensionszusagen mit Entgeltumwandlung </h3>
<p class="Text"> Der Bundesfinanzhof hat sich aktuell <b>mit der steuerlichen Anerkennung von Pensionszusagen </b>besch&auml;ftigt. In einem Verfahren ging es um <b>arbeitnehmerfinanzierte Pensionszusagen.</b> Der andere Streitfall thematisierte die Frage, <b>wie hoch der Zinssatz f&uuml;r eine auf Entgeltumwandlung</b> beruhende Pensionszusage sein darf.</p><p class="Text"><b>Hintergrund: </b>F&uuml;r<b> eine Pensionsr&uuml;ckstellung</b> m&uuml;ssen nach &sect; 6a des Einkommensteuergesetzes (EStG) <b>einige Spielregeln</b> eingehalten werden. Beispielsweise muss die Pensionszusage <b>schriftlich erteilt</b> werden und <b>eindeutige Angaben zu Art, Form, Voraussetzungen und H&ouml;he der in Aussicht gestellten k&uuml;nftigen Leistungen</b> enthalten.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Arbeitnehmerfinanzierte Pensionszusagen</b></p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Im Streitfall hatte eine Unternehmergesellschaft (als Sonderform der GmbH) ihrem alleinigen Gesellschafter und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer (einem Arzt) eine Pensionszusage in Form einer Direktzusage erteilt. Die Versorgungsbeitr&auml;ge leistete ausschlie&szlig;lich der Arzt im Wege einer monatlichen Gehaltsumwandlung. Die Unternehmergesellschaft bildete hierf&uuml;r in den Streitjahren 2012 bis 2017 den steuerlichen Gewinn mindernde Pensionsr&uuml;ckstellungen.</p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Das Finanzamt erkannte diese nicht an, weil die Pensionszusage dem Arzt nach seinem 60. Geburtstag gew&auml;hrt worden sei, er sie sich deshalb nicht habe &bdquo;erdienen&ldquo; k&ouml;nnen, und behandelte die Zuf&uuml;hrungen zu den Pensionsr&uuml;ckstellungen als verdeckte Gewinnaussch&uuml;ttungen (vGA). </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Die dagegen gerichtete Klage vor dem Finanzgericht D&uuml;sseldorf hatte Erfolg. Der Bundesfinanzhof hat diese Entscheidung nun aufgehoben und die Sache an das Finanzgericht zur anderweitigen Verhandlung zur&uuml;ckverwiesen.</p>
</td></tr>
</table> <p class="Text"><b>Beachten Sie &mdash; </b>Bei einer<b> vGA</b> handelt es sich &ndash; vereinfacht &ndash; <b>um Verm&ouml;gensvorteile,</b> die dem Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft <b>au&szlig;erhalb der gesellschaftsrechtlichen Gewinnverteilung</b> gew&auml;hrt werden. Eine vGA darf <b>den Gewinn der Kapitalgesellschaft nicht mindern. </b></p><p class="Text">Mit seiner Entscheidung hat der Bundesfinanzhof die steuerliche Anerkennung von <b>arbeitnehmerfinanzierten Pensionszusagen</b> f&uuml;r Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer <b>in einigen Punkten erleichtert, aber auch die Grenzen aufgezeigt.</b> Hinzuweisen ist vor allem auf diese Punkte:</p><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">
<b>Eine vGA</b> ist zwar grunds&auml;tzlich f&uuml;r solche Versorgungszusagen <b>auszuschlie&szlig;en,</b> die durch Umwandlung eines Teils des (angemessenen) Gehalts<b> ausschlie&szlig;lich vom Arbeitnehmer finanziert</b> werden und<b> das Unternehmen nicht mit Risiko- und Kostensteigerungen belasten.</b> Unter diesen Voraussetzungen kommt es auch <b>nicht auf die Einhaltung einer Probezeit, den Zeitpunkt der Gr&uuml;ndung der Gesellschaft oder die altersabh&auml;ngige Erdienbarkeit</b> der Pension an.</li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">Die Feststellungen des Finanzgerichts reichten aber <b>nicht f&uuml;r eine abschlie&szlig;ende Beurteilung</b> aus. So ist die einem Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer erteilte, auf Entgeltumwandlung beruhende Direktzusage <b>regelm&auml;&szlig;ig nicht ernstlich vereinbart</b>, wenn der Anspruch auf die k&uuml;nftigen Versorgungsleistungen <b>nicht insolvenzgesichert ist. </b>
</li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">Da die Pensionszusage<b> in zeitlicher N&auml;he zur erstmaligen Gehaltsgew&auml;hrung</b> vereinbart worden war, wird das Finanzgericht auch pr&uuml;fen m&uuml;ssen, ob tats&auml;chlich eine<b> ausschlie&szlig;lich vom Arbeitnehmer finanzierte Zusage</b> oder bei wirtschaftlicher Betrachtung unter Ber&uuml;cksichtigung <b>einer angemessenen Gesamtausstattung</b> des Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers eine <b>vom Arbeitgeber (mit)finanzierte Zusage </b>vorliegt.</li></ul><p class="Text Zwischentitel"><b>Zinssatz</b></p><p class="Text">In einem weiteren Verfahren vor dem Bundesfinanzhof ging es um <b>zwei angestellte GmbH-Gesellschafter</b> und um die Frage, ob <b>ein vereinbarter Zinssatz von 6 % bei durch Entgeltumwandlung finanzierten Versorgungszusagen als vGA</b> qualifiziert werden kann. </p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Die Betriebsrenten sollten in der Weise finanziert werden, dass die Gesellschafter zugunsten der Renten auf einen Teil ihrer Arbeitsl&ouml;hne (Urlaubs- und Weihnachtsgelder) verzichten (Entgeltumwandlung). Die GmbH hatte sich verpflichtet, den aufzubauenden Kapitalstock mit 6 % p. a. zu verzinsen. Im Gegensatz dazu erhielt ein gesellschaftsfremder Arbeitnehmer f&uuml;r seine arbeitgeberfinanzierte Pensionszusage nur eine Verzinsung von 3 % p. a. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Den &bdquo;Gesellschafter-Zinssatz&ldquo; sah das Finanzamt als &uuml;berh&ouml;ht an und behandelte die gebildeten R&uuml;ckstellungen als vGA, soweit die Verzinsung mehr als 3 % p. a. betr&auml;gt. Doch dem ist der Bundesfinanzhof nicht gefolgt.</p>
</td></tr>
</table> <p class="Text">Zwar wird eine auf Entgeltumwandlung beruhende Pensionszusage, bei der der Kapitalstock vom Arbeitgeber mit einem<b> den risikoarmen Marktzins &uuml;bersteigenden Satz zu verzinsen ist, nicht mehr ausschlie&szlig;lich vom Arbeitnehmer finanziert.</b> Aber auch auf diese Weise <b>&bdquo;mischfinanzierte&ldquo; Versorgungszusagen </b>sind grunds&auml;tzlich anzuerkennen, wenn <b>die Gesamtausstattung der Arbeitnehmer angemessen ist. </b>Hierzu geh&ouml;ren neben den Rentenanwartschaften vor allem <b>der Arbeitslohn</b> und <b>sonstige arbeitgeberseitige Zuwendungen</b> (z. B. ein Pkw auch f&uuml;r die private Nutzung). </p><p class="Text">Da das Finanzgericht N&uuml;rnberg die Angemessenheit der Gesamtausstattungen <b>nicht ausreichend gepr&uuml;ft</b> hatte, hat der Bundesfinanzhof die Sache <b>an das Finanzgericht zur&uuml;ckverwiesen. </b></p><p class="Text"><b>Beachten Sie &mdash; </b>Bei der Ausgestaltung solcher Pensionszusagen m&uuml;ssen Unternehmen<b> die Gesamtausstattung der beg&uuml;nstigten Personen im Blick behalten und sicherstellen, dass diese angemessen ist.</b></p><p class="Text"><b>Quelle</b> <b>&mdash; </b>BFH-Urteil vom 19.11.2025, Az. I R 50/22, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 252606; BFH, PM Nr. 9/26 vom 19.2.2026; BFH-Urteil vom 17.12.2025, Az. I R 4/23, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 252608; BFH, PM Nr. 8/26 vom 19.2.2026</p>
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</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 6 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Umsatzsteuerzahler</h2>
<!-- START Nr. 7 -->
<a id="7" title="Vorsteuerabzug im Zeitpunkt der Aus&uuml;bung des Umsatzes &ndash; trotz versp&auml;teter Rechnung "></a>
<h3 class="Titel">Vorsteuerabzug im Zeitpunkt der Aus&uuml;bung des Umsatzes &ndash; trotz versp&auml;teter Rechnung </h3>
<p class="Text"> Nach deutschem Recht kann der Unternehmer <b>Vorsteuerbetr&auml;ge </b>erst in dem Besteuerungszeitraum abziehen, in dem die <b>Anspruchsvoraussetzungen</b> des &sect; 15 Abs. 1 Nr. 1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) <b>insgesamt vorliegen.</b> Zu diesen Voraussetzungen geh&ouml;rt <b>eine Rechnung</b> mit gesondertem Umsatzsteuerausweis. Oder anders ausgedr&uuml;ckt: Fallen der <b>Empfang der Leistung und der Empfang der Rechnung zeitlich auseinander,</b> ist der Vorsteuerabzug erst <b>f&uuml;r den Besteuerungszeitraum</b> zul&auml;ssig, in dem erstmalig <b>beide Voraussetzungen erf&uuml;llt </b>sind. Doch das sieht <b>das Gericht der Europ&auml;ischen Union anders. </b>Wirksam ist diese Entscheidung aber noch nicht. </p><p class="Text Zwischentitel"><b>Wesentliche Entscheidungsgr&uuml;nde</b></p><p class="Text"><b>Beachten Sie &mdash; </b>Die Entscheidung erging zwar <b>in einem polnischen Verfahren. </b>Sie ist aber <b>f&uuml;r das deutsche Recht gleicherma&szlig;en bedeutend. </b></p><p class="Text">Das <b>Recht auf Vorsteuerabzug</b> unterliegt <b>den in der Mehrwertsteuerrichtlinie</b> vorgesehenen <b>materiellen und formellen</b> Anforderungen und Voraussetzungen: </p><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">Bei den <b>materiellen </b>Voraussetzungen handelt es sich um diejenigen, die <b>die eigentliche Grundlage</b> und den Umfang dieses Rechts regeln. </li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">Die <b>formellen</b> Voraussetzungen regeln die Modalit&auml;ten und <b>die Kontrolle seiner Aus&uuml;bung</b> sowie das ordnungsgem&auml;&szlig;e Funktionieren des Mehrwertsteuersystems, wie etwa die Verpflichtungen zu Aufzeichnungen, <b>Rechnungsstellung</b> und Steuererkl&auml;rung.</li></ul><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE &mdash; </b>Diese Unterscheidung ist wichtig, da es die Grundprinzipien der Neutralit&auml;t der Mehrwertsteuer und der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit erfordern, dass der Vorsteuerabzug gew&auml;hrt wird, wenn die materiellen Voraussetzungen erf&uuml;llt sind, selbst wenn der Steuerpflichtige bestimmten formellen Voraussetzungen nicht gen&uuml;gt hat.</p></td></tr></table> <p class="Text"><b>Das Recht</b> auf Vorsteuerabzug entsteht unabh&auml;ngig vom Besitz einer Rechnung, der nur eine formelle Voraussetzung f&uuml;r seine Aus&uuml;bung darstellt. <b>Die Aus&uuml;bung </b>des Rechts ist jedoch grunds&auml;tzlich erst m&ouml;glich, sobald der Steuerpflichtige <b>im Besitz einer Rechnung ist.</b></p><p class="Text"><b>Beachten Sie &mdash; </b>Die Mehrwertsteuerrichtlinie sowie die Grunds&auml;tze der Neutralit&auml;t der Mehrwertsteuer und der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit sind dahin auszulegen, dass sie<b> einer nationalen Regelung entgegenstehen,</b> nach der ein Steuerpflichtiger <b>sein Recht auf Vorsteuerabzug</b> in einer Steuererkl&auml;rung <b>f&uuml;r den Zeitraum,</b> in dem er <b>die materiellen Voraussetzungen</b> f&uuml;r die Aus&uuml;bung des Abzugsrechts <b>erf&uuml;llt hat, nicht aus&uuml;ben kann,</b> wenn er in diesem Zeitraum <b>die entsprechende Rechnung nicht erhalten hat, </b>und zwar auch dann nicht, wenn er <b>die Rechnung vor Abgabe der Steuererkl&auml;rung erhalten hat.</b></p><p class="Text Zwischentitel"><b>Relevanz f&uuml;r die Praxis</b></p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Beispiel</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Unternehmer U ist verpflichtet, seine Umsatzsteuer-Voranmeldung monatlich abzugeben. Eine Dauerfristverl&auml;ngerung besteht nicht. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Am 24.3.2026 hat U eine sonstige Leistung bezogen (200 EUR zzgl. 38 EUR Umsatzsteuer). Die Rechnung liegt ihm am 2.4.2026 vor. Die Umsatzsteuer-Voranmeldung gibt U am 7.4.2026 ab. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Die Vorsteuer (38 EUR) ist nach dem Urteil nun bereits f&uuml;r den Voranmeldungszeitraum M&auml;rz zu erkl&auml;ren, was einen Liquidit&auml;tsvorteil bedeutet. </p>
</td></tr>
</table> <p class="Text">Und wie geht es jetzt weiter? Der erste Generalanwalt des Europ&auml;ischen Gerichtshofs (EuGH) hat <b>einen Antrag auf &Uuml;berpr&uuml;fung</b> gestellt. Nun muss der EuGH entscheiden, ob er diesen Antrag annimmt und das Urteil inhaltlich pr&uuml;ft. Es bleibt also spannend.<b> </b></p><p class="Text"><b>Quelle</b> <b>&mdash; </b>EuG, Urteil vom 11.2.2026, Rs. T-689/24; &Uuml;berpr&uuml;fungsverfahren: C-167/26 RX</p>
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<!-- ENDE Nr. 7 --><!-- START Nr. 8 -->
<a id="8" title="Innergemeinschaftliche Lieferungen: Abfrage der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer  "></a>
<h3 class="Titel">Innergemeinschaftliche Lieferungen: Abfrage der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer  </h3>
<p class="Text"> Eine Voraussetzung f&uuml;r eine <b>umsatzsteuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung</b> ist, dass der Abnehmer gegen&uuml;ber dem Unternehmer eine ihm von einem anderen Mitgliedstaat erteilte <b>g&uuml;ltige Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.)</b> verwendet. Das Finanzgericht Baden-W&uuml;rttemberg musste sich nun damit besch&auml;ftigen, <b>wie regelm&auml;&szlig;ig eine Best&auml;tigungsabfrage der USt-IdNr.</b> (beim Bundeszentralamt f&uuml;r Steuern) <b>bei laufenden Gesch&auml;ftsbeziehungen</b> zu erfolgen hat.</p><p class="Text"><b>Hintergrund: </b>Eine <b>umsatzsteuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung</b> i.&thinsp;S.&thinsp;des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b des Umsatzsteuergesetzes (UStG) <b>setzt nach </b>&sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;1 UStG <b>u.&nbsp;a. voraus,</b> dass</p><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">der Unternehmer oder der Abnehmer den Gegenstand der Lieferung <b>in das &uuml;brige Gemeinschaftsgebiet bef&ouml;rdert oder versendet</b>,</li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">der Abnehmer z.&nbsp;B. ein in einem anderen Mitgliedstaat f&uuml;r Zwecke der Umsatzsteuer erfasster <b>Unternehmer </b>ist, der den Gegenstand der Lieferung <b>f&uuml;r sein Unternehmen erworben</b> hat und</li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">der Abnehmer gegen&uuml;ber dem Unternehmer eine ihm von einem anderen Mitgliedstaat erteilte <b>g&uuml;ltige USt-IdNr. verwendet.</b> </li></ul><p class="Text"><b>Beachten Sie &mdash; </b>Hat der Unternehmer eine Lieferung als steuerfrei behandelt, obwohl <b>die Voraussetzungen nach &sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;1 UStG nicht vorliegen,</b> ist die Lieferung gleichwohl <b>als steuerfrei anzusehen,</b> wenn die Inanspruchnahme der Steuerbefreiung <b>auf unrichtigen Angaben des Abnehmers</b> beruht und der Unternehmer die Unrichtigkeit dieser Angaben auch <b>bei Beachtung der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns nicht erkennen</b> konnte. Dies besagt die Vertrauensschutzregelung nach &sect; 6a Abs. 4 S. 1 UStG.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt (vereinfacht)</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Ein Gebrauchtwagenh&auml;ndler lieferte mehrere Pkw in die Niederlande. Ihm lagen ein niederl&auml;ndischer Handelsregisterauszug, eine Urkunde &uuml;ber die Erteilung der niederl&auml;ndischen USt-IdNr. und eine Kopie des Personalausweises des Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers der Abnehmerin vor. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Von der Abnehmerin beauftragte Personen holten im Zeitraum 12/2021 bis 02/2022 mehrere Pkw bei dem Unternehmer ab, die bar bezahlt wurden. Anschlie&szlig;end wurden die Gelangensbest&auml;tigungen &uuml;bermittelt. Der Unternehmer f&uuml;hrte jeweils am Tag der Abholung oder am Folgetag qualifizierte Best&auml;tigungsabfragen durch.</p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Strittig waren nun drei Pkw-Lieferungen vom 15.2.2022, wobei der H&auml;ndler die USt-IdNr. nicht erneut gepr&uuml;ft hatte. </p>
</td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">Das Problem: Das Finanzamt stellte fest, dass die USt-IdNr. bereits zum 9.2.22 gel&ouml;scht worden war und versagte die Steuerfreiheit. Die hiergegen gerichtete Klage war erfolgreich. </p></td></tr>
</table> <p class="Text">Der H&auml;ndler konnte sich auf &sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;4 S.&nbsp;1 UStG berufen, da er <b>die Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns beachtet </b>hatte. Bei den letzten drei Lieferungen war er <b>nicht (erneut) zu einer Abfrage verpflichtet, </b>da er vor der ersten Lieferung sowie danach <b>in regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden Abfragen, </b>mithin durchschnittlich einmal im Monat, durchgef&uuml;hrt hatte. Es bestand auch kein Anlass, an dem Fortbestehen der USt-IdNr. zu zweifeln. </p><p class="Text"><b>Ein erh&ouml;hter Sorgfaltsma&szlig;stab </b>ergibt sich insbesondere dann, wenn<b> hochwertige Pkw bar </b>bezahlt werden. Im Streitfall handelte es sich aber um Pkw aus der Kleinwagen- bzw. Kompaktklasse. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie &mdash;</b> Da die <b>Revision anh&auml;ngig</b> ist, kann der Bundesfinanzhof nun zur Abfrage der USt-IdNr. (bzw. <b>zum jeweiligen Turnus)</b> Stellung nehmen.</p><p class="Text"><b>Quelle</b> <b>&mdash; </b>FG Baden-W&uuml;rttemberg, Urteil vom 3.4.2025, Az. 12 K 831/24, Rev. BFH Az. V R 45/25</p>
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<!-- ENDE Nr. 8 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Arbeitnehmer</h2>
<!-- START Nr. 9 -->
<a id="9" title="Abgeltung des Urlaubsanspruchs bei Arbeitsplatzverlust: Beg&uuml;nstigte Besteuerung "></a>
<h3 class="Titel">Abgeltung des Urlaubsanspruchs bei Arbeitsplatzverlust: Beg&uuml;nstigte Besteuerung </h3>
<p class="Text"> Nach einer Entscheidung des Finanzgerichts M&uuml;nster handelt es sich <b>bei Abgeltungszahlungen,</b> die ein Arbeitnehmer <b>bei Beendigung des Arbeitsverh&auml;ltnisses f&uuml;r den Urlaubsanspruch</b> mehrerer Jahre erh&auml;lt, um <b>au&szlig;erordentliche Eink&uuml;nfte,</b> die nach Ma&szlig;gabe des &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) <b>beg&uuml;nstigt zu besteuern </b>sind.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">Eine Steuerpflichtige hatte wegen der Beendigung des Arbeitsverh&auml;ltnisses &ndash; nach einem Vergleich vor dem Landesarbeitsgericht &ndash; Anspruch auf Abgeltung des bis zum Beendigungszeitpunkt noch zustehenden Erholungsurlaubs f&uuml;r die Jahre 2018 bis 2020. Daneben erhielt sie eine Abfindung f&uuml;r den Arbeitsplatzverlust. F&uuml;r beide Zahlungen begehrte die Steuerpflichtige eine beg&uuml;nstigte Besteuerung nach &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1 EStG, was das Finanzamt ablehnte. Der hiergegen erhobenen Klage gab das Finanzgericht M&uuml;nster statt.</p></td></tr>
</table> <p class="Text">Da <b>der Urlaubsanspruch von drei Jahren </b>wegen der Beendigung des Arbeitsverh&auml;ltnisses abgegolten wird, ist dieser untrennbar an das bestehende Arbeitsverh&auml;ltnis gekn&uuml;pft und stellt bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise <b>ein (zus&auml;tzliches) Entgelt f&uuml;r die geleistete &bdquo;Mehrarbeit&ldquo; dar. </b></p><p class="Text">Dass die Steuerpflichtige im abgegoltenen Zeitraum <b>vom Arbeitgeber freigestellt</b> war und die T&auml;tigkeit damit nicht ausge&uuml;bt hat, <b>steht der Behandlung als au&szlig;erordentliche Eink&uuml;nfte nicht entgegen.</b></p><p class="Text"><b>Beachten Sie &mdash; </b>Das Finanzgericht hat <b>die Revision</b> zum einen wegen der im Ergebnis <b>abweichenden Entscheidung des Finanzgerichts Hamburg</b> und zum anderen wegen der <b>Abgeltung von Erholungsurlaub aus einer Freistellungsphase</b> zugelassen. Da das Finanzamt die Revision auch eingelegt hat, wird es bald <b>eine h&ouml;chstrichterliche Entscheidung geben. </b></p><p class="Text"><b>Quelle</b> <b>&mdash; </b>FG M&uuml;nster, Urteil vom 13.11.2025, Az. 12 K 1853/23 E, Rev. BFH Az. VI R 23/25, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 251701; FG Hamburg, Urteil vom 19.3.2019, Az. 6 K 80/18</p>
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<!-- ENDE Nr. 9 --><!-- START Nr. 10 -->
<a id="10" title="Gewinnanteile aus typisch stiller Beteiligung: Kein Arbeitslohn, sondern Kapitaleink&uuml;nfte   "></a>
<h3 class="Titel">Gewinnanteile aus typisch stiller Beteiligung: Kein Arbeitslohn, sondern Kapitaleink&uuml;nfte   </h3>
<p class="Text"> Haben Arbeitnehmer <b>eine typisch stille Beteiligung am Unternehmen ihres Arbeitgebers, </b>m&uuml;ssen sie <b>die Gewinnanteile daraus als Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen </b>versteuern &ndash; und <b>nicht als Arbeitslohn, </b>wenn die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;20 Abs. 1 Nr. 4 des Einkommensteuergesetzes (EStG) erf&uuml;llt sind. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden. </p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">Im Streitfall hatte der Arbeitnehmer mit seinem Arbeitgeber (einer GmbH) einen &bdquo;Gesellschaftsvertrag einer typischen stillen Gesellschaft&ldquo; neben dem Arbeitsverh&auml;ltnis geschlossen. Solche Beteiligungen bot die GmbH nur ausgesuchten &ndash; besonders wichtigen &ndash; Mitarbeitern an. Die Gewinnanteile aus der Beteiligung sah das Finanzamt als Arbeitslohn an &ndash; jedoch zu Unrecht, wie das Finanzgericht Baden-W&uuml;rttemberg und der Bundesfinanzhof entschieden. </p></td></tr>
</table> <p class="Text">Zu den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen geh&ouml;ren nach &sect; 20 Abs. 1 Nr. 4 EStG <b>Einnahmen aus der Beteiligung an einem Handelsgewerbe als stiller Gesellschafter,</b> es sei denn, dass der Gesellschafter <b>als Mitunternehmer</b> anzusehen ist. Letzteres war hier jedoch nicht der Fall. Der Arbeitnehmer und die GmbH hatten <b>eine typisch stille Beteiligung begr&uuml;ndet bzw. vereinbart</b>. An der <b>zivilrechtlichen Wirksamkeit und tats&auml;chlichen Durchf&uuml;hrung </b>des stillen Gesellschaftsverh&auml;ltnisses bestanden nach den Feststellungen des Finanzgerichts <b>keine Zweifel. </b>Das stille Gesellschaftsverh&auml;ltnis war dem Arbeitnehmer <b>auch steuerlich zuzurechnen.</b></p><p class="Text">Die dem Arbeitnehmer <b>zugeflossenen Gewinnanteile</b> sind daneben <b>weder ganz noch teilweise den Eink&uuml;nften aus nichtselbstst&auml;ndiger Arbeit </b>zuzuordnen, da sie <b>allein</b> <b>durch das Sonderrechtsverh&auml;ltnis</b> der typisch stillen Beteiligung des Arbeitnehmers am Unternehmen der GmbH veranlasst sind. </p><p class="Text"><b>Quelle</b> <b>&mdash; </b>BFH-Urteil vom 21.10.2025, Az. VIII R 13/23, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 252157</p>
<p class="ZumAnfang">
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<hr/>
<!-- ENDE Nr. 10 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Abschlie&szlig;ende Hinweise</h2>
<!-- START Nr. 11 -->
<a id="11" title="FAQ-Katalog zur digitalen Aufbewahrung  "></a>
<h3 class="Titel">FAQ-Katalog zur digitalen Aufbewahrung  </h3>
<p class="Text"> Die Bundessteuerberaterkammer hat einen neuen <b>FAQ-Katalog zur allgemeinen digitalen Aufbewahrung</b> ver&ouml;ffentlicht. Er b&uuml;ndelt Fragen zu <b>handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungspflichten</b>, zur<b> digitalen Archivierung von Dokumenten</b> sowie zu <b>Aspekten der DSGVO</b>. Der FAQ-Katalog (Stand: 27.1.2026) ist unter <a href="https://www.iww.de/s15209" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de/s15209</a> abrufbar. </p>
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</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 11 --><!-- START Nr. 12 -->
<a id="12" title="Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 04/2026 "></a>
<h3 class="Titel">Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 04/2026 </h3>
<p class="Text"> Im Monat April 2026 sollten Sie insbesondere folgende F&auml;lligkeitstermine beachten:</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Steuertermine (F&auml;lligkeit):</b></p><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">
<b>Umsatzsteuer</b> (Monatszahler): 10.4.2026</li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">
<b>Lohnsteuer </b>(Monatszahler): 10.4.2026</li></ul><p class="Text">Bei einer <b>Scheckzahlung</b> muss der Scheck dem Finanzamt sp&auml;testens drei Tage vor dem F&auml;lligkeitstermin vorliegen. </p><p class="Text">Beachten Sie<b> </b><b>&mdash;</b><b> </b>Die f&uuml;r alle Steuern geltende dreit&auml;gige Zahlungsschonfrist bei einer versp&auml;teten Zahlung durch &Uuml;berweisung endet am 13.4.2026<b>.</b> Es wird an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, dass diese Zahlungsschonfrist ausdr&uuml;cklich nicht f&uuml;r Zahlung per Scheck gilt.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Beitr&auml;ge Sozialversicherung (F&auml;lligkeit):</b></p><p class="Text">Sozialversicherungsbeitr&auml;ge sind sp&auml;testens am drittletzten Bankarbeitstag des laufenden Monats f&auml;llig, f&uuml;r den <b>Beitragsmonat April 2026 am 28.4.2026.</b></p>
<p class="ZumAnfang">
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</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 12 --><!-- START Nr. 13 -->
<a id="13" title="Verzugszinsen "></a>
<h3 class="Titel">Verzugszinsen </h3>
<p class="Text"> F&uuml;r die Berechnung der Verzugszinsen ist der Basiszinssatz nach &sect; 247 BGB anzuwenden. Die H&ouml;he wird jeweils zum 1.1. und 1.7. eines Jahres neu bestimmt.</p><p class="Text">Der <b>Basiszinssatz</b> f&uuml;r die Zeit vom 1.1.2026 bis zum 30.6.2026 betr&auml;gt <b>1,27 Prozent. </b></p><p class="Text">Damit ergeben sich folgende Verzugszinsen:</p><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">
<b>f&uuml;r Verbraucher </b>(&sect; 288 Abs.&nbsp;1 BGB): <b>6,27 Prozent</b>
</li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">f&uuml;r den <b>unternehmerischen Gesch&auml;ftsverkehr </b>(&sect; 288 Abs.&nbsp;2 BGB): <b>10,27 Prozent*</b>
</li></ul><p class="Text">* f&uuml;r Schuldverh&auml;ltnisse, die vor dem 29.7.2014 entstanden sind: 9,27 Prozent.</p><p class="Text">Die f&uuml;r die Berechnung der Verzugszinsen anzuwendenden Basiszinss&auml;tze betrugen in der Vergangenheit:</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="2"><p class="Text"><b>Berechnung der Verzugszinsen</b></p></td></tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Zeitraum</b></p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Zins</b></p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2025 bis 31.12.2025</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">1,27 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2025 bis 30.6.2025</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">2,27 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2024 bis 31.12.2024</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">3,37 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2024 bis 30.6.2024</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">3,62 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2023 bis 31.12.2023</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">3,12 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2023 bis 30.6.2023</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">1,62 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2022 bis 31.12.2022</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2022 bis 30.6.2022</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2021 bis 31.12.2021</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2021 bis 30.6.2021</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2020 bis 31.12.2020</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
</table> 
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 13 --><hr/>
	</body>
</html>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MRS Monats-Rundschreiben 3/2026</title>
		<link>https://tstahl.com/mrs-monats-rundschreiben-3-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 15:19:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[bundesfinanzhof]]></category>
		<category><![CDATA[grundfreibetrag]]></category>
		<category><![CDATA[grundsteuer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tstahl.com/?p=6167</guid>

					<description><![CDATA[Monats-Rundschreiben Plus 03-2026-mrs-plus Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 03/2026: Alle Steuerzahler Doppelte Haushaltsf&#252;hrung: Stellplatzkosten fallen nicht unter die 1.000 EUR-Grenze Doppelte Haushaltsf&#252;hrung: Wohnmobil als Zweithaushalt? Interessante Urteile zur Energiepreispauschale 20.000 EUR zu Ostern: Kein &#252;bliches (steuerfreies) Gelegenheitsgeschenk Kapitalanleger Investmentfonds: Basiszins zur Berechnung der Vorabpauschale f&#252;r 2026 ver&#246;ffentlicht Freiberufler und Gewerbetreibende Instandsetzung und Modernisierung von Geb&#228;uden: Schreiben aus]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[

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		<title>Monats-Rundschreiben Plus 03-2026-mrs-plus</title>

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		<h2 class="Rubrik">
<a name="0">Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 03/2026:</a>
</h2><h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#1">Alle Steuerzahler</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#1">Doppelte Haushaltsf&uuml;hrung: Stellplatzkosten fallen nicht unter die 1.000 EUR-Grenze </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#2">Doppelte Haushaltsf&uuml;hrung: Wohnmobil als Zweithaushalt? </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#3">Interessante Urteile zur Energiepreispauschale  </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#4">20.000 EUR zu Ostern: Kein &uuml;bliches (steuerfreies) Gelegenheitsgeschenk  </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#5">Kapitalanleger</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#5">Investmentfonds: Basiszins zur Berechnung der Vorabpauschale f&uuml;r 2026 ver&ouml;ffentlicht </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#6">Freiberufler und Gewerbetreibende</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#6">Instandsetzung und Modernisierung von Geb&auml;uden: Schreiben aus 2003 wurde ersetzt </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#7">Arbeitgeber</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#7">Kosten f&uuml;r einen Parkplatz mindern nicht den geldwerten Vorteil f&uuml;r den Firmenwagen </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#8">&Uuml;bungsleiter- und Ehrenamtspauschale: Die Spielregeln f&uuml;r geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#9">Abschlie&szlig;ende Hinweise</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#9">Neues Merkblatt zum Kindergeld </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#10">Abgabe der Steuererkl&auml;rungen: Versp&auml;tungszuschlag und Corona-Krise </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#11">Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 03/2026 </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#12">Verzugszinsen </a>
</li>
</ul>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<hr/><h2 class="Rubrik">Alle Steuerzahler</h2>
<!-- START Nr. 1 -->
<a id="1" title="Doppelte Haushaltsf&uuml;hrung: Stellplatzkosten fallen nicht unter die 1.000 EUR-Grenze "></a>
<h3 class="Titel">Doppelte Haushaltsf&uuml;hrung: Stellplatzkosten fallen nicht unter die 1.000 EUR-Grenze </h3>
<p class="Text"> Bei einer <b>doppelten Haushaltsf&uuml;hrung im Inland </b>sind die Aufwendungen <b>f&uuml;r einen Kfz-Stellplatz neben den Aufwendungen f&uuml;r die Mietwohnung (1.000 EUR-Grenze)</b> als Werbungskosten abzugsf&auml;hig. Damit hat der Bundesfinanzhof der anderslautenden Ansicht der Finanzverwaltung widersprochen.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Hintergrund</b></p><p class="Text"><b>Notwendige Mehraufwendungen,</b> die einem Arbeitnehmer wegen <b>einer beruflich veranlassten doppelten Haushaltsf&uuml;hrung</b> entstehen, k&ouml;nnen <b>als Werbungskosten</b> steuerlich abgesetzt werden. Eine doppelte Haushaltsf&uuml;hrung liegt vor, wenn der Arbeitnehmer <b>au&szlig;erhalb des Ortes seiner ersten T&auml;tigkeitsst&auml;tte einen eigenen Hausstand</b> unterh&auml;lt und auch <b>am Ort der ersten T&auml;tigkeitsst&auml;tte wohnt.</b> Hierbei darf sich <b>der Lebensmittelpunkt nicht am Besch&auml;ftigungsort</b> befinden.</p><p class="Text">Bei einer doppelten Haushaltsf&uuml;hrung <b>im Inland sind die Unterkunftskosten </b>(vor allem die Miete) <b>nur bis zu 1.000 EUR im Monat</b> abziehbar. Strittig war nun, ob die Aufwendungen <b>f&uuml;r einen Kfz-Stellplatz zu den Unterkunftskosten z&auml;hlen</b> und damit von der 1.000 EUR-Grenze umfasst sind.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Ein Arbeitnehmer hatte seine Hauptwohnung in Niedersachsen. In Hamburg unterhielt er aus beruflichem Anlass eine Zweitwohnung. Die monatliche Miete (inkl. Nebenkosten) f&uuml;r die Zweitwohnung betrug &uuml;ber 1.000 EUR. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Daneben mietete der Arbeitnehmer einen Stellplatz f&uuml;r 170 EUR im Monat an. Das Mietverh&auml;ltnis f&uuml;r den Stellplatz war an den Wohnungsmietvertrag bez&uuml;glich Laufzeit und K&uuml;ndigungsfrist gebunden. Der Arbeitnehmer machte die Stellplatzkosten neben der Wohnungsmiete in seiner Steuererkl&auml;rung als Werbungskosten geltend. </p>
</td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">Das Finanzamt ber&uuml;cksichtigte die Miete i. H. von 1.000 EUR monatlich und versagte den Abzug der Stellplatzkosten unter Verweis auf den bereits ausgesch&ouml;pften H&ouml;chstbetrag. Der hiergegen gerichteten Klage gab das Finanzgericht Niedersachsen statt, was der Bundesfinanzhof nun best&auml;tigte.</p></td></tr>
</table> <p class="Text">Kosten f&uuml;r <b>die Anmietung eines Pkw-Stellplatzes oder einer Garage geh&ouml;ren nicht zu den Unterkunftskosten, </b>die lediglich mit h&ouml;chstens 1.000 EUR im Monat angesetzt werden k&ouml;nnen. Denn diese Aufwendungen werden <b>nicht f&uuml;r die Nutzung der Unterkunft,</b> sondern f&uuml;r die Nutzung des Stellplatzes get&auml;tigt. Sie sind daher, soweit notwendig, als Werbungskosten abziehbar. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie &mdash; </b>Die Notwendigkeit der Stellplatzanmietung war im Streitfall <b>wegen der angespannten Parkplatzsituation</b> in Hamburg zu bejahen. </p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE &mdash; </b>Die mietvertragliche Ausgestaltung ist f&uuml;r die Abzugsf&auml;higkeit der Stellplatzkosten ohne Bedeutung. Es kommt nicht darauf an, ob die Wohnung und der Stellplatz mit einem Mietvertrag oder durch zwei verschiedene Mietvertr&auml;ge und ggf. von verschiedenen Vermietern angemietet werden. </p></td></tr></table> <p class="Text"><b>Quelle</b> <b>&mdash; </b>BFH-Urteil vom 20.11.2025, Az. VI R 4/23, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 251964; BFH, PM Nr. 1/2026 vom 8.1.2026; entgegen BMF 25.11.2020, Az. IV C 5 &#8211; S 2353/19/10011 :006, Rz. 108</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 1 --><!-- START Nr. 2 -->
<a id="2" title="Doppelte Haushaltsf&uuml;hrung: Wohnmobil als Zweithaushalt? "></a>
<h3 class="Titel">Doppelte Haushaltsf&uuml;hrung: Wohnmobil als Zweithaushalt? </h3>
<p class="Text"> Das Finanzgericht Baden-W&uuml;rttemberg musste j&uuml;ngst entscheiden, ob <b>ein Wohnmobil einen Zweithaushalt am T&auml;tigkeitsort</b> darstellt und sich <b>die Kosten f&uuml;r das Wohnmobil </b>deshalb <b>im Rahmen einer doppelten Haushaltsf&uuml;hrung absetzen lassen.</b></p><p class="Text Zwischentitel"><b>Hintergrund </b></p><p class="Text">Damit die notwendigen Mehraufwendungen infolge einer beruflich veranlassten doppelten Haushaltsf&uuml;hrung steuerlich abzugsf&auml;hig sind, m&uuml;ssen Steuerpflichtige <b>u. a. am Besch&auml;ftigungsort wohnen.</b> Dabei werden an die Unterkunft am Besch&auml;ftigungsort <b>(Zweitwohnung)</b> keine strengen Anforderungen gestellt, sodass <b>jede irgendwie geartete Unterkunft zu ber&uuml;cksichtigen</b> ist, die <b>zum Wohnen zur Verf&uuml;gung steht. </b>Von der Rechtsprechung als Zweitwohnung wurden zum Beispiel anerkannt: Ein <b>m&ouml;bliertes Zimmer,</b> eine <b>Holzbaracke</b> oder auch ein <b>Gleisbauzug</b> der Deutschen Bahn.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">Im aktuellen Streitfall ging es darum, ob auch ein Wohnmobil zum Wohnen ausreicht und als Zweithaushalt anzuerkennen ist. Diese Frage beantwortete das Finanzgericht zwar mit &bdquo;ja&ldquo;. Es stie&szlig; aber auf eine andere Problematik: Denn das Wohnmobil war nicht dauerhaft auf einem Parkplatz beim Besch&auml;ftigungsort abgestellt, sondern auch f&uuml;r die w&ouml;chentlichen Familienheimfahrten genutzt worden. Ist dieser Umstand sch&auml;dlich?</p></td></tr>
</table> <p class="Text">Nach der Definition des &sect; 9 Abs. 1 Nr. 5 S. 2 Einkommensteuergesetz (EStG) ist zwischen dem <b>Wohnen in einer Zweitwohnung</b> am Besch&auml;ftigungsort und <b>dem Unterhalten eines eigenen Hausstands</b> au&szlig;erhalb dieses Orts zu unterscheiden. Das gesetzliche Bild der doppelten Haushaltsf&uuml;hrung ist gepr&auml;gt durch <b>eine Aufsplitterung der normalerweise einheitlichen Haushaltsf&uuml;hrung auf zwei verschiedene Haushalte. </b></p><p class="Text">Ein solches Auseinanderfallen kann indes nur dann als gegeben angesehen werden, wenn es sich <b>bei der Zweitwohnung um eine r&auml;umlich dauerhaft</b> von der Hauptwohnung getrennte, <b>selbstst&auml;ndige Unterkunft</b> handelt, die dem Steuerpflichtigen am Ort seiner T&auml;tigkeitsst&auml;tte zur jederzeitigen Verf&uuml;gung steht und eine auf <b>eine gewisse Dauer angelegte st&auml;ndige Nutzungsm&ouml;glichkeit bietet. </b>Somit sind <b>gelegentliche Hotel&uuml;bernachtungen</b> f&uuml;r ein &bdquo;Wohnen&ldquo; am Besch&auml;ftigungsort <b>nicht ausreichend.</b></p><p class="Text">Basierend auf diesen Grunds&auml;tzen hat das Finanzgericht Baden-W&uuml;rttemberg die <b>doppelte Haushaltsf&uuml;hrung nicht anerkannt,</b> weil es <b>an einem Zweithaushalt am Besch&auml;ftigungsort mangelte.</b> Infolge <b>der w&ouml;chentlichen Heimfahrten mit dem Wohnmobil war die Abgrenzung</b> zwischen der Wohnung am Besch&auml;ftigungsort und dem eigenen Hausstand am Lebensmittelpunkt<b> nicht bzw. nicht durchg&auml;ngig gegeben.</b> Vielmehr fielen <b>an den Wochenenden beide Haushalte so zusammen,</b> dass <b>dem Wohnmobil nicht mehr die Eigenschaft einer &bdquo;Zweitwohnung&ldquo; zukam,</b> sondern es als in den Haushalt am Wohnort eingegliedert anzusehen war. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie &mdash; </b>Es war <b>nicht ausreichend,</b> dass <b>das Wohnmobil werktags</b> tats&auml;chlich als Zweitwohnung am Besch&auml;ftigungsort genutzt wurde. Denn das h&auml;tte zur Folge gehabt, dass die doppelte Haushaltsf&uuml;hrung <b>jeweils bei Antritt der Heimfahrt beendet und sp&auml;ter, bei der Fahrt an den Besch&auml;ftigungsort, neu begr&uuml;ndet w&uuml;rde.</b></p><p class="Text Zwischentitel"><b>Relevanz f&uuml;r die Praxis </b></p><p class="Text">Aus der rechtskr&auml;ftigen Entscheidung lassen sich <b>wichtige Erkenntnisse</b> gewinnen. Denn der Abzug scheiterte <b>nicht an der Nutzung des Wohnmobils</b>, sondern daran, dass es <b>auch f&uuml;r die Familienheimfahrten verwendet </b>wurde. H&auml;tte der Steuerpflichtige <b>das Wohnmobil am Besch&auml;ftigungsort gelassen </b>und w&auml;re er w&ouml;chentlich <b>mit &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln zum Haupthaushalt zur&uuml;ckgekehrt</b>, h&auml;tte <b>eine doppelte Haushaltsf&uuml;hrung vorgelegen. </b>Die <b>Kosten f&uuml;r das Wohnmobil w&auml;ren &uuml;ber die Abschreibung</b> bzw. <b>die Miet-/Leasingraten</b> als Unterkunftskosten (bis zu 1.000 EUR monatlich bei Inlandssachverhalten) abzugsf&auml;hig gewesen.</p><p class="Text"><b>Beachten Sie &mdash; </b>Losgel&ouml;st von den sch&auml;dlichen Familienheimfahrten im Zuge einer doppelten Haushaltsf&uuml;hrung gibt es <b>bei einem Wohnmobil ein weiteres &bdquo;Risiko&ldquo;</b> zu beachten. Wird ein Wohnmobil <b>nach einiger Zeit mit Gewinn verkauft,</b> k&ouml;nnte <b>dieser der Besteuerung unterliegen</b> (&sect; 22 Nr. 2 i. V. mit &sect; 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 EStG). Zwar entschied <b>das Finanzgericht Sachsen,</b> dass der durch die Ver&auml;u&szlig;erung eines hochpreisigen Luxus-Wohnmobils erzielte Gewinn nicht der Besteuerung unterliegt, weil es sich <b>um einen Gegenstand des t&auml;glichen Gebrauchs handelt.</b> Da hier aber <b>die Revision anh&auml;ngig ist,</b> muss nun der Bundesfinanzhof entscheiden.</p><p class="Text"><b>Quelle</b> <b>&mdash; </b>FG Baden-W&uuml;rttemberg, Urteil vom 17.9.2025, Az. 4 K 221/25, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 251927; FG Sachsen, Urteil vom 20.12.2024, Az. 5 K 960/24, Rev. BFH Az. IX R 4/25</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 2 --><!-- START Nr. 3 -->
<a id="3" title="Interessante Urteile zur Energiepreispauschale  "></a>
<h3 class="Titel">Interessante Urteile zur Energiepreispauschale  </h3>
<p class="Text"> F&uuml;r den <b>Veranlagungszeitraum 2022 </b>wurde den Anspruchsberechtigten <b>einmalig eine Energiepreispauschale i. H. von 300 EUR</b> gew&auml;hrt. In einem Verfahren vor dem Finanzgericht M&uuml;nster ging es nun um die Frage, ob das Finanzamt berechtigt ist, <b>eine vom Arbeitgeber zu Unrecht ausgezahlte Energiepreispauschale von diesem zur&uuml;ckzufordern.</b> Das Finanzgericht Sachsen musste entscheiden, ob die Energiepreispauschale <b>auch f&uuml;r Rentner steuerpflichtig</b> ist.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>R&uuml;ckforderung</b></p><p class="Text">Bei einer Lohnsteuerpr&uuml;fung wurde festgestellt, dass <b>einige Arbeitnehmer weder &uuml;ber einen Wohnsitz noch &uuml;ber einen gew&ouml;hnlichen Aufenthalt in Deutschland</b> verf&uuml;gt hatten. Die Energiepreispauschale wurde nach &sect; 113 Einkommensteuergesetz (EStG) aber <b>nur unbeschr&auml;nkt Steuerpflichtigen</b> gew&auml;hrt. Deshalb wollte das Finanzamt die Energiepreispauschale <b>vom Arbeitgeber zur&uuml;ckfordern</b> &ndash; aber zu Unrecht, wie das Finanzgericht M&uuml;nster entschieden hat. </p><p class="Text">Der Gesetzgeber hat in (dem die Auszahlung &uuml;ber den Arbeitgeber regelnden) &sect; 117 EStG <b>keinen Verweis</b> auf &sect; 113 EStG aufgenommen. &sect; 117 EStG machte die Auszahlung <b>nur von einem gegenw&auml;rtigen ersten Dienstverh&auml;ltnis sowie der Einreihung in die Steuerklassen I bis V abh&auml;ngig</b> und kn&uuml;pfte nicht an die unbeschr&auml;nkte Steuerpflicht an. Waren die Voraussetzungen des &sect; 117 EStG im Zeitpunkt der Auszahlung erf&uuml;llt, <b>muss die R&uuml;ckabwicklung im Verh&auml;ltnis Staat zu Arbeitnehmer erfolgen. </b></p><p class="Text"><b>Beachten Sie &mdash; </b>Da <b>die Revision anh&auml;ngig</b> ist, wird zu dieser Frage bald der Bundesfinanzhof entscheiden m&uuml;ssen. </p><p class="Text Zwischentitel"><b>Steuerpflicht f&uuml;r Rentner</b></p><p class="Text">In gleich drei Verfahren hat das Finanzgericht Sachsen entschieden, dass die Regelung <b>nicht verfassungswidrig ist, </b>wonach die Energiepreispauschale auch <b>f&uuml;r Rentner der Einkommensteuer unterliegt</b>. Gegen alle Entscheidungen ist die Revision anh&auml;ngig. </p><p class="Text"><b>Quelle</b> <b>&mdash; </b>FG M&uuml;nster, Urteil vom 10.12.2025, Az. 6 K 1524/25 E, Rev. BFH Az. VI R 24/25; FG Sachsen, Urteile vom 11.11.2025, u. a. Az. 2 K 1150/23, Rev. BFH Az. X R 25/25</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 3 --><!-- START Nr. 4 -->
<a id="4" title="20.000 EUR zu Ostern: Kein &uuml;bliches (steuerfreies) Gelegenheitsgeschenk  "></a>
<h3 class="Titel">20.000 EUR zu Ostern: Kein &uuml;bliches (steuerfreies) Gelegenheitsgeschenk  </h3>
<p class="Text"> Nach &sect; 13 Abs. 1 Nr. 14 des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes (ErbStG) <b>sind &uuml;bliche Gelegenheitsgeschenke steuerfrei. </b>Doch was hei&szlig;t jetzt genau &bdquo;&uuml;blich&ldquo;? Mit dieser Frage musste sich j&uuml;ngst das Finanzgericht Rheinland-Pfalz besch&auml;ftigen und kam zu dem Ergebnis, dass f&uuml;r<b> ein Geldgeschenk zu Ostern i. H. von 20.000 EUR Schenkungsteuer anf&auml;llt, </b>da es sich hierbei nicht mehr um ein &bdquo;&uuml;bliches Gelegenheitsgeschenk&ldquo; handelt.</p><p class="Text">Ob ein Gelegenheitsgeschenk nach Art und Umfang <b>&bdquo;&uuml;blich&ldquo;</b> ist, richtet sich nicht nach den Gewohnheiten bestimmter Bev&ouml;lkerungskreise <b>bzw. den Verm&ouml;gensverh&auml;ltnissen des Schenkers oder des Beschenkten</b>. Nach Ansicht des Finanzgerichts muss sich die &Uuml;blichkeit derartiger Gelegenheitsgeschenke (nicht zuletzt wegen des Gleichheitssatzes) <b>am Ma&szlig;stab der allgemeinen Verkehrsanschauung </b>orientieren. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie &mdash; </b>Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz hat gegen sein Urteil <b>die Revision zugelassen. </b>Denn <b>f&uuml;r die Kl&auml;rung der Konturen</b> des &sect; 13 Abs. 1 Nr. 14 ErbStG sieht das Finanzgericht <b>eine grunds&auml;tzliche Bedeutung.</b></p><p class="Text"><b>Quelle</b> <b>&mdash; </b>FG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 4.12.2025, Az. 4 K 1564/24, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 252082</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 4 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Kapitalanleger</h2>
<!-- START Nr. 5 -->
<a id="5" title="Investmentfonds: Basiszins zur Berechnung der Vorabpauschale f&uuml;r 2026 ver&ouml;ffentlicht "></a>
<h3 class="Titel">Investmentfonds: Basiszins zur Berechnung der Vorabpauschale f&uuml;r 2026 ver&ouml;ffentlicht </h3>
<p class="Text"> Das Bundesfinanzministerium hat <b>den Basiszins zum 2.1.2026</b> bekannt gegeben, der f&uuml;r <b>die Berechnung der Vorabpauschale f&uuml;r 2026</b> erforderlich ist.</p><p class="Text">Wer in Investmentfonds (beispielsweise <b>ETFs</b> = Exchange-Traded Funds) investiert, sollte <b>zu Beginn eines Jahres f&uuml;r gen&uuml;gend Liquidit&auml;t auf dem Verrechnungskonto</b> sorgen. Denn dann wird die <b>Vorabpauschale </b>f&auml;llig. </p><p class="Text">Die <b>Vorabpauschale</b> ist nach &sect; 18 Abs. 1 des Investmentsteuergesetzes (InvStG) der Betrag, um den die Aussch&uuml;ttungen eines Investmentfonds innerhalb eines Kalenderjahres <b>den Basisertrag </b>f&uuml;r dieses Kalenderjahr unterschreiten. Die Vorabpauschale gilt beim Kapitalanleger <b>am ersten Werktag des folgenden Kalenderjahres als zugeflossen</b> (&sect; 18 Abs. 3 InvStG).</p><p class="Text">Der <b>Basiszins</b> ist aus der langfristig erzielbaren Rendite &ouml;ffentlicher Anleihen abzuleiten. Dabei ist auf den Zinssatz abzustellen, den <b>die Deutsche Bundesbank</b> anhand der Zinsstrukturdaten jeweils auf den ersten B&ouml;rsentag des Jahres errechnet. </p><p class="Text">Das Bundesfinanzministerium muss <b>den ma&szlig;gebenden Zinssatz</b> im Bundessteuerblatt ver&ouml;ffentlichen: </p><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">
<b>Der Basiszins zur Berechnung der Vorabpauschale f&uuml;r 2025 betr&auml;gt 2,53&nbsp;%</b> und gilt damit f&uuml;r die <b>am ersten Werktag des Jahres 2026 </b>f&uuml;r das Jahr 2025 zu ermittelnde Vorabpauschale. </li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">
<b>3,2 %</b> gelten f&uuml;r die Berechnung der <b>Vorabpauschale f&uuml;r 2026.</b> Diese gilt beim Anleger <b>am 4.1.2027</b> als zugeflossen.</li></ul><p class="Text"><b>Beachten Sie &mdash; </b>Ob es infolge der Vorabpauschale tats&auml;chlich zu einer Steuerbelastung kommt, h&auml;ngt von mehreren Faktoren ab, beispielsweise ist <b>ein erteilter Freistellungsauftrag</b> zu ber&uuml;cksichtigen.</p><p class="Text"><b>Quelle</b> <b>&mdash; </b>BMF-Schreiben vom 13.1.2026, Az. IV C 1 &ndash; S 1980/00230/012/001, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 252133</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 5 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Freiberufler und Gewerbetreibende</h2>
<!-- START Nr. 6 -->
<a id="6" title="Instandsetzung und Modernisierung von Geb&auml;uden: Schreiben aus 2003 wurde ersetzt "></a>
<h3 class="Titel">Instandsetzung und Modernisierung von Geb&auml;uden: Schreiben aus 2003 wurde ersetzt </h3>
<p class="Text"> Werden <b>an einem Geb&auml;ude Instandsetzungen und Modernisierungen</b> vorgenommen, handelt es sich <b>regelm&auml;&szlig;ig um Erhaltungsaufwendungen, </b>die <b>sofort als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abziehbar</b> sind. Es gibt aber auch Konstellationen, in denen die Aufwendungen zu Anschaffungskosten oder (anschaffungsnahen) Herstellungskosten f&uuml;hren. In diesen F&auml;llen wirken sich Aufwendungen <b>nur &uuml;ber die (langj&auml;hrige) Geb&auml;udeabschreibung</b> steuermindernd aus. <b>Zur Abgrenzung</b> gab es bisher ein viel zitiertes Schreiben des Bundesfinanzministeriums <b>aus dem Jahr 2003.</b> Dieses Schreiben <b>wurde nun (endlich) ersetzt.</b></p><p class="Text"><b>Beachten Sie &mdash; </b>Das neue Schreiben ersetzt zudem ein Schreiben aus dem Jahr 2017 mit <b>Ausf&uuml;hrungen zu anschaffungsnahen Herstellungskosten</b> i. S. des &sect; 6 Abs. 1 Nr. 1a Einkommensteuergesetz (EStG). </p><p class="Text"><b>Hintergrund:</b> Anschaffungsnahe Herstellungskosten liegen vor, wenn <b>innerhalb von drei Jahren nach Anschaffung des Geb&auml;udes</b> Instandsetzungs- und Modernisierungsma&szlig;nahmen durchgef&uuml;hrt werden, <b>deren Nettoaufwendungen 15 % der Geb&auml;ude-Anschaffungskosten &uuml;bersteigen.</b> In diesem Fall k&ouml;nnen die Aufwendungen nicht sofort, <b>sondern nur &uuml;ber die Geb&auml;udeabschreibung</b> ber&uuml;cksichtigt werden. <b>Gesetzlich ausgenommen</b> sind Aufwendungen f&uuml;r Erweiterungen i. S. des &sect; 255 Abs. 2 S. 1 Handelsgesetzbuchs sowie Aufwendungen f&uuml;r Erhaltungsarbeiten, die j&auml;hrlich &uuml;blicherweise anfallen.</p><p class="Text"><b>Beachten Sie &mdash; </b>Auch in dem neuen Schreiben spielt <b>die Hebung des Geb&auml;udestandards</b> (sehr einfach, mittel oder sehr anspruchsvoll) <b>eine wichtige Rolle.</b></p><p class="Text"><b>Quelle</b> <b>&mdash; </b>BMF-Schreiben vom 26.1.2026, Az. IV C 1 &#8211; S 2253/00082/001/064, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 252329</p>
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<!-- ENDE Nr. 6 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Arbeitgeber</h2>
<!-- START Nr. 7 -->
<a id="7" title="Kosten f&uuml;r einen Parkplatz mindern nicht den geldwerten Vorteil f&uuml;r den Firmenwagen "></a>
<h3 class="Titel">Kosten f&uuml;r einen Parkplatz mindern nicht den geldwerten Vorteil f&uuml;r den Firmenwagen </h3>
<p class="Text"> Tr&auml;gt der Arbeitnehmer <b>die Kosten f&uuml;r den Parkplatz am Arbeitsort,</b> auf dem er seinen Firmenwagen abstellt,<b> mindert diese Zahlung nicht den geldwerten Vorteil aus der Dienstwagenbesteuerung. </b>So lautet ein Urteil des Bundesfinanzhofs.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Ein Arbeitgeber erm&ouml;glichte seinen Besch&auml;ftigten, in der N&auml;he der Arbeitsst&auml;tte bei ihm einen Parkplatz f&uuml;r monatlich 30 EUR anzumieten. Einigen Besch&auml;ftigten standen Dienstwagen auch zur privaten Nutzung zur Verf&uuml;gung. Den geldwerten Vorteil berechnete der Arbeitgeber nach der Ein-Prozent-Regel. Die Stellplatzmiete, die die Besch&auml;ftigten zahlten, zog der Arbeitgeber vom geldwerten Vorteil ab.</p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Bei einer Lohnsteuerpr&uuml;fung vertrat das Finanzamt die Auffassung, dass die Mietzahlungen den nach der Ein-Prozent-Regel ermittelten Nutzungswert nicht mindern d&uuml;rfen. Denn die Stellplatzmiete geh&ouml;re nicht zu den Gesamtkosten des Fahrzeugs. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Hiergegen klagte der Arbeitgeber vor dem Finanzgericht K&ouml;ln und war erfolgreich. Aus der Revision ging er aber als Verlierer hervor.</p>
</td></tr>
</table> <p class="Text">Zahlt der Arbeitnehmer <b>f&uuml;r die au&szlig;erdienstliche Nutzung</b> (private Fahrten und Fahrten zwischen Wohnung und erster T&auml;tigkeitsst&auml;tte) eines betrieblichen Pkw <b>ein Nutzungsentgelt, mindert dieses den Wert des geldwerten Vorteils aus der Nutzungs&uuml;berlassung,</b> da es insoweit an einer Bereicherung des Arbeitnehmers fehlt. Gleiches gilt, wenn der Arbeitnehmer <b>zeitraumbezogene Einmalzahlungen</b> leistet, die <b>Anschaffungskosten f&uuml;r den Pkw tr&auml;gt</b> oder einzelne <b>(nutzungsabh&auml;ngige) Kosten</b> (z. B. Kraftstoffkosten) &uuml;bernimmt. </p><p class="Text">Es mindern jedoch <b>nur solche Aufwendungen</b> den Vorteil, die bei einer (hypothetischen) Kostentragung durch den Arbeitgeber <b>Bestandteil dieses Vorteils </b>und somit <b>von der Abgeltungswirkung der Ein-Prozent-Regel erfasst w&auml;ren.</b> Kosten, die ausschlie&szlig;lich von der Entscheidung des Arbeitnehmers abh&auml;ngen, mit dem Pkw ein privates Ziel aufzusuchen (z. B. Mautkosten f&uuml;r Privatfahrten), geh&ouml;ren hierzu nicht.</p><p class="Text">Entsprechendes gilt <b>bei Stellplatz- und Garagenkosten. </b>Tr&auml;gt der Arbeitnehmer hierf&uuml;r Kosten, kann dies <b>nur zu einer Minderung des ihm durch die &Uuml;berlassung des Stellplatzes bzw. der Garage zugewandten Vorteils f&uuml;hren. </b></p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE &mdash; </b>Leider hat der Bundesfinanzhof nicht dazu Stellung genommen, ob eine Zahlung, die auf einer arbeitsvertraglichen oder einer anderen arbeits- oder dienstrechtlichen Rechtsgrundlage beruht, anders zu beurteilen w&auml;re. Nach einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums ist dies n&auml;mlich der Fall bzw. soll hier eine Vorteilsminderung erfolgen.</p></td></tr></table> <p class="Text"><b>Quelle</b> <b>&mdash; </b>BFH-Urteil vom 9.9.2025, Az. VI R 7/23, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 252022; BMF-Schreiben vom 3.3.2022, Az. IV C 5 &#8211; S 2334/21/10004 :001, Rz. 32 und Rz. 53</p>
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<!-- ENDE Nr. 7 --><!-- START Nr. 8 -->
<a id="8" title="&Uuml;bungsleiter- und Ehrenamtspauschale: Die Spielregeln f&uuml;r geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte "></a>
<h3 class="Titel">&Uuml;bungsleiter- und Ehrenamtspauschale: Die Spielregeln f&uuml;r geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte </h3>
<p class="Text"> <b>Die Minijob-Zentrale hat j&uuml;ngst dar&uuml;ber informiert, wann und wie geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte (Minijobber) </b>von der <b>&Uuml;bungsleiterpauschale und der Ehrenamtspauschale profitieren k&ouml;nnen</b>.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Hintergrund</b></p><p class="Text">Bei der &Uuml;bungsleiterpauschale (bzw. dem &Uuml;bungsleiterfreibetrag) und der Ehrenamtspauschale handelt es sich <b>um steuer- und sozialversicherungsfreie Aufwandsentsch&auml;digungen. </b>Die Betr&auml;ge wurden <b>zum 1.1.2026</b> wie folgt erh&ouml;ht: <b>&Uuml;bungsleiterpauschale</b> um 300 EUR <b>auf</b> <b>3.300 EUR sowie die Ehrenamtspauschale</b> um 120 EUR <b>auf 960 EUR.</b></p><p class="Text">Ob die jeweilige Pauschale angewendet werden kann, h&auml;ngt von <b>unterschiedlichen Faktoren</b> ab. Grob zusammengefasst gelten diese Bedingungen:</p><p class="Text Zwischentitel"><b>&Uuml;bungsleiterpauschale</b></p><p class="Text">Die &Uuml;bungsleiterpauschale kann<b> f&uuml;r bestimmte nebenberufliche T&auml;tigkeiten</b> genutzt werden. Dazu z&auml;hlen beispielsweise T&auml;tigkeiten als <b>&Uuml;bungsleiter, Ausbilder, Erzieher oder auch als Betreuer. </b>Auch wer k&uuml;nstlerisch t&auml;tig ist oder sich um &auml;ltere, kranke oder beeintr&auml;chtigte Menschen k&uuml;mmert, kann von der &Uuml;bungsleiterpauschale profitieren.</p><p class="Text">Die T&auml;tigkeit muss <b>nebenberuflich</b> ausge&uuml;bt werden. Das bedeutet: Der zeitliche Umfang darf <b>nicht mehr als ein Drittel eines vergleichbaren Vollzeiterwerbs </b>ausmachen. Die beg&uuml;nstigten T&auml;tigkeiten m&uuml;ssen zudem <b>im Auftrag einer &ouml;ffentlichen Einrichtung oder einer gemeinn&uuml;tzigen Organisation</b> erfolgen, die <b>gemeinn&uuml;tzige, soziale oder kirchliche Zwecke unterst&uuml;tzt. </b></p><p class="Text"><b>Beispiele: </b>Chorleiter, Jugendgruppenleiter, Sporttrainer, Kirchenmusiker.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Ehrenamtspauschale</b></p><p class="Text">F&uuml;r die Anwendung der Ehrenamtspauschale muss die T&auml;tigkeit <b>in einem dieser Bereiche</b> stattfinden:</p><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">in einer <b>gemeinn&uuml;tzigen, mildt&auml;tigen oder kirchlichen Organisation,</b>
</li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">im Auftrag oder Dienst einer <b>&ouml;ffentlichen Einrichtung</b> innerhalb der Europ&auml;ischen Union,</li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">in einer Einrichtung, <b>die gemeinn&uuml;tzige, mildt&auml;tige oder kirchliche Zwecke</b> unterst&uuml;tzt.</li></ul><p class="Text">Die T&auml;tigkeit muss <b>ebenfalls nebenberuflich </b>sein und darf nicht mehr als ein Drittel eines Vollzeitjobs ausmachen. Im Gegensatz zur &Uuml;bungsleiterpauschale gibt es bei der Ehrenamtspauschale aber <b>keine Einschr&auml;nkungen auf bestimmte T&auml;tigkeiten.</b></p><p class="Text">Eine ehrenamtliche T&auml;tigkeit kann zum Beispiel in einem <b>Sportverein, einer Umweltschutzgruppe oder beim Deutschen Roten Kreuz</b> stattfinden. </p><p class="Text"><b>Beispiele: </b>Vorstand einer gemeinn&uuml;tzigen K&ouml;rperschaft, Platzwart und ehrenamtliche Schiedsrichter im Amateursport.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Kombination mit einem Minijob</b></p><p class="Text">Die &Uuml;bungsleiter- und Ehrenamtspauschale sind auch <b>mit einem geringf&uuml;gigen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis (Minijob) kombinierbar.</b> Die jeweilige Pauschale kann dabei <b>am St&uuml;ck</b> genutzt oder <b>auf das Jahr aufgeteilt </b>werden. </p><p class="Text">Bei der <b>Variante &bdquo;pro rata&ldquo;</b> wird die Pauschale <b>monatlich zu gleichen Teilen aufgebraucht.</b> Das hei&szlig;t: Bei einer ganzj&auml;hrigen Besch&auml;ftigung kann die <b>&Uuml;bungsleiterpauschale jeden Monat i. H. von 275 EUR</b> (3.300 EUR/12) und die <b>Ehrenamtspauschale i. H. von 80 EUR </b>(960 EUR/12) <b>steuer- und beitragsfrei</b> angewendet werden. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie &mdash; </b><b>Melde- und beitragspflichtig</b> ist dann lediglich der Betrag, <b>der den anteiligen Freibetrag &uuml;bersteigt.</b></p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Beispiel &bdquo;pro rata&ldquo;</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Ein Verein besch&auml;ftigt einen &Uuml;bungsleiter ab dem 1.1.2026. Die T&auml;tigkeit wird ganzj&auml;hrig (nebenberuflich) ausge&uuml;bt. Die Verg&uuml;tung betr&auml;gt 775 EUR monatlich. Der Verein entscheidet sich f&uuml;r die Variante &bdquo;pro rata&ldquo;. F&uuml;r die Sozialversicherung bedeutet das:</p>
<p class="Text"> </p>
<ul class="Text"><li style="
list-style:disc;list-style-image:none; margin-left:-16px;
">monatliche Verg&uuml;tung: 775 EUR</li></ul>
<ul class="Text"><li style="
list-style:disc;list-style-image:none; margin-left:-16px;
">abz&uuml;glich monatliche &Uuml;bungsleiterpauschale: 275 EUR</li></ul>
<ul class="Text"><li style="
list-style:disc;list-style-image:none; margin-left:-16px;
">verbleibender monatlicher Verdienst (steuer-/beitragspflichtig): 500 EUR</li></ul>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Der nach Abzug der Pauschale verbleibende Verdienst liegt im Rahmen eines Minijobs, da die Jahresverdienstgrenze (ab 2026 = 7.236 EUR (12 Monate x 603 EUR)) eingehalten wird. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Der &Uuml;bungsleiter ist bei der Minijob-Zentrale anzumelden. Die monatlichen Abgaben sind auf Basis von 500 EUR zu berechnen.</p>
</td></tr>
</table> <p class="Text">Bei <b>der Variante &bdquo;en bloc&ldquo;</b> wird die jeweilige Pauschale <b>am St&uuml;ck aufgebraucht.</b> Solange die Pauschale nicht aufgebraucht ist, <b>liegt sozialversicherungsrechtlich betrachtet kein Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis</b> vor und die T&auml;tigkeit ist <b>nicht als Minijob zu melden. </b>Die Melde- und Beitragspflicht tritt erst ein, wenn der Freibetrag der jeweiligen Pauschale aufgebraucht ist und ein Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis vorliegt.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Beispiel &bdquo;en bloc&ldquo;</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Wie das Beispiel zuvor, jedoch wendet der Verein die Variante &bdquo;en bloc&ldquo; an. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Bis einschlie&szlig;lich April 2026 ergibt sich kein beitragspflichtiger Verdienst, da die Pauschale noch nicht ausgesch&ouml;pft ist (4 x 775 EUR = 3.100 EUR). </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Der Minijob muss zum 1.5.2026 angemeldet werden, da die &Uuml;bungsleiterpauschale in diesem Monat aufgebraucht ist. F&uuml;r Mai verbleibt ein sozialversicherungsrechtlicher Verdienst i. H. von 575 EUR (775 EUR abz&uuml;glich noch nicht ausgesch&ouml;pfter Freibetrag i. H. von 200 EUR). </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Ab Juni bis einschlie&szlig;lich Dezember sind die Minijob-Abgaben dann vom gesamten Verdienst (775 EUR) zu zahlen.</p>
</td></tr>
</table> <p class="Text"><b>Quelle</b> <b>&mdash; </b>Minijob-Zentrale vom 25.11.2025 &bdquo;&Uuml;bungsleiterpauschale und Ehrenamt: Was gilt ab 2026?&ldquo;</p>
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</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 8 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Abschlie&szlig;ende Hinweise</h2>
<!-- START Nr. 9 -->
<a id="9" title="Neues Merkblatt zum Kindergeld "></a>
<h3 class="Titel">Neues Merkblatt zum Kindergeld </h3>
<p class="Text"> Mit Wirkung <b>ab 2026</b> betr&auml;gt das Kindergeld <b>f&uuml;r jedes anspruchsberechtigte Kind 259 EUR im Monat.</b> In einem <b>neuen Merkblatt</b> (BZSt, Stand: Januar 2026; abrufbar unter <a href="https://www.iww.de/s15062" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de/s15062</a>) werden wichtige Aspekte rund um das Thema Kindergeld dargestellt, u. a.: <b>&bdquo;Beginn und Ende des Anspruchs auf Kindergeld&ldquo;</b> sowie <b>&bdquo;Nachweise f&uuml;r die Familienkasse.&ldquo;</b> Das Merkblatt enth&auml;lt zudem <b>ein W&ouml;rterbuch,</b> in dem Begriffe kurz erkl&auml;rt werden.</p>
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</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 9 --><!-- START Nr. 10 -->
<a id="10" title="Abgabe der Steuererkl&auml;rungen: Versp&auml;tungszuschlag und Corona-Krise "></a>
<h3 class="Titel">Abgabe der Steuererkl&auml;rungen: Versp&auml;tungszuschlag und Corona-Krise </h3>
<p class="Text"> Mit der <b>Verl&auml;ngerung der Steuererkl&auml;rungsfristen f&uuml;r den Besteuerungszeitraum 2019 </b>hatte der Gesetzgeber R&uuml;cksicht auf Erschwernisse genommen, die <b>durch die Corona-Pandemie</b> verursacht waren. <b>Vers&auml;umte</b> der Steuerpflichtige allerdings <b>auch diese Fristen, waren zwingend Versp&auml;tungszuschl&auml;ge festzusetzen. Ein Ermessen bestand hier nicht. </b>So lautet eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Hintergrund</b></p><p class="Text">Nach &sect; 149 Abs. 3 der Abgabenordnung (AO) ist <b>die Steuererkl&auml;rung f&uuml;r steuerlich beratene Steuerpflichtige </b>sp&auml;testens bis zum letzten Tag des Monats Februar des zweiten auf den Besteuerungszeitraum folgenden Kalenderjahres abzugeben. Durch die <b>Sonderregelungen infolge der Corona-Pandemie</b> war &sect; 149 Abs. 3 AO f&uuml;r <b>den Besteuerungszeitraum 2019</b> allerdings mit der Ma&szlig;gabe anzuwenden, dass an die Stelle des letzten Tages des Monats Februar 2021 <b>der 31.8.2021 tritt.</b></p><p class="Text">Ob <b>bei nicht fristgerechter Abgabe ein Versp&auml;tungszuschlag</b> festzusetzen ist, richtet sich nach den <b>Regelungen des &sect; 152 AO. </b>Hierbei ist u. a. Folgendes zu beachten: </p><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">Kommt der Steuerpflichtige seiner Verpflichtung zur Abgabe einer Steuererkl&auml;rung <b>nicht oder nicht fristgem&auml;&szlig;</b> nach, <b>kann</b> gegen ihn ein Versp&auml;tungszuschlag <b>im Wege der Ermessensentscheidung festgesetzt </b>werden (&sect; 152 Abs. 1 S. 1 AO). Von der Festsetzung <b>ist abzusehen, </b>wenn der Erkl&auml;rungspflichtige glaubhaft macht, dass <b>die Versp&auml;tung entschuldbar ist.</b>
</li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">Abweichend von &sect; 152 Abs. 1 AO<b> ist (Pflicht) </b>ein Versp&auml;tungszuschlag u. a. dann festzusetzen, wenn <b>eine Steuererkl&auml;rung,</b> die sich auf ein Kalenderjahr bezieht, <b>nicht binnen 14 Monaten nach Ablauf des Kalenderjahres abgegeben wurde</b> (&sect; 152 Abs. 2 Nr. 1 Alternative 1 AO).</li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">Dar&uuml;ber hinaus ist Abs. 3 zu beachten <b>(sogenannte R&uuml;ckausnahme</b> in den dort geregelten F&auml;llen). So gilt &sect; 152 Abs. 2 AO z. B. nicht, wenn <b>die Finanzbeh&ouml;rde die Frist</b> f&uuml;r die Abgabe der Steuererkl&auml;rung nach &sect; 109 <b>verl&auml;ngert hat oder diese Frist r&uuml;ckwirkend verl&auml;ngert</b> (&sect; 152 Abs. 3 Nr. 1 AO).</li></ul><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Da der steuerlich beratene Steuerpflichtige seine Gewerbesteuererkl&auml;rung f&uuml;r 2019 erst am 28.12.2021 abgegeben hatte, setzte das Finanzamt f&uuml;r die vier angefangenen Monate seit September 2021 einen Versp&auml;tungszuschlag fest. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Hiergegen wandte sich der Steuerpflichtige und machte geltend, dass das Finanzamt ermessensfehlerhaft gehandelt habe. Schon aufgrund der &bdquo;FAQ Corona Steuern&ldquo; des Bundesfinanzministeriums w&auml;re eine solche Festsetzung nicht zwingend gewesen. </p>
</td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">Zudem liege ein Fall der Fristverl&auml;ngerung durch eine Finanzbeh&ouml;rde i. S. des &sect; 152 Abs. 3 AO vor. Doch das sahen das Finanzgericht D&uuml;sseldorf und der Bundesfinanzhof anders.</p></td></tr>
</table> <p class="Text">Der Bundesfinanzhof hat u. a. klargestellt, dass </p><p class="Text">der Steuerpflichtige<b> gesetzlich </b>zur Abgabe der Gewerbesteuererkl&auml;rung <b>bis zum 31.8.2021 verpflichtet war.</b> Deshalb war <b>unabh&auml;ngig von einem Verschulden</b> ein Versp&auml;tungszuschlag nach &sect; 152 Abs. 2 Nr. 1 AO festzusetzen.<b> Eine R&uuml;ckausnahme</b> nach &sect; 152 Abs. 3 AO, die eine Ermessensentscheidung nach &sect; 152 Abs. 1 AO er&ouml;ffnet h&auml;tte,<b> liegt nicht vor. </b></p><p class="Text">Aus den <b>&bdquo;FAQ Corona Steuern&ldquo; des Bundesfinanzministeriums </b>kann der Steuerpflichtige nicht f&uuml;r sich herleiten, dass die Festsetzung eines Versp&auml;tungszuschlags im Streitjahr 2019 ausschlie&szlig;lich im Rahmen einer Ermessensentscheidung h&auml;tte erfolgen m&uuml;ssen. Diese FAQ entfalten <b>weder unmittelbare Bindungswirkung gegen&uuml;ber dem Finanzamt noch f&uuml;hren sie zu einer Selbstbindung der Verwaltung</b> in der Weise, dass der Versp&auml;tungszuschlag im Ermessen steht. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie &mdash; </b>Es konnte <b>offenbleiben, </b>ob die <b>&bdquo;FAQ Corona Steuern&ldquo; grunds&auml;tzlich Vertrauensschutz</b> begr&uuml;nden. Die vom Steuerpflichtigen herangezogene <b>Fassung vom 14.12.2021 </b>wurde erst drei Monate <b>nach Ablauf der Abgabefrist ver&ouml;ffentlicht.</b></p><p class="Text"><b>Quelle</b> <b>&mdash; </b>BFH-Urteil vom 30.7.2025, Az. X R 7/23, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 252254; BFH, PM Nr. 5/2026 vom 29.1.2026</p>
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</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 10 --><!-- START Nr. 11 -->
<a id="11" title="Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 03/2026 "></a>
<h3 class="Titel">Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 03/2026 </h3>
<p class="Text"> Im Monat M&auml;rz 2026 sollten Sie insbesondere folgende F&auml;lligkeitstermine beachten:</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Steuertermine (F&auml;lligkeit):</b></p><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">
<b>Umsatzsteuer</b> (Monatszahler): 10.3.2026</li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">
<b>Lohnsteuer </b>(Monatszahler): 10.3.2026</li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">
<b>Einkommensteuer </b>(viertelj&auml;hrlich): 10.3.2026</li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">
<b>Kirchensteuer </b>(viertelj&auml;hrlich): 10.3.2026</li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">
<b>K&ouml;rperschaftsteuer </b>(viertelj&auml;hrlich): 10.3.2026</li></ul><p class="Text">Bei einer <b>Scheckzahlung</b> muss der Scheck dem Finanzamt sp&auml;testens drei Tage vor dem F&auml;lligkeitstermin vorliegen. </p><p class="Text">Beachten Sie<b> </b><b>&mdash;</b><b> </b>Die f&uuml;r alle Steuern geltende dreit&auml;gige Zahlungsschonfrist bei einer versp&auml;teten Zahlung durch &Uuml;berweisung endet am 13.3.2026<b>.</b> Es wird an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, dass diese Zahlungsschonfrist ausdr&uuml;cklich nicht f&uuml;r Zahlung per Scheck gilt.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Beitr&auml;ge Sozialversicherung (F&auml;lligkeit):</b></p><p class="Text">Sozialversicherungsbeitr&auml;ge sind sp&auml;testens am drittletzten Bankarbeitstag des laufenden Monats f&auml;llig, f&uuml;r den <b>Beitragsmonat M&auml;rz 2026 am 27.3.2026.</b></p>
<p class="ZumAnfang">
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</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 11 --><!-- START Nr. 12 -->
<a id="12" title="Verzugszinsen "></a>
<h3 class="Titel">Verzugszinsen </h3>
<p class="Text"> F&uuml;r die Berechnung der Verzugszinsen ist der Basiszinssatz nach &sect; 247 BGB anzuwenden. Die H&ouml;he wird jeweils zum 1.1. und 1.7. eines Jahres neu bestimmt.</p><p class="Text">Der <b>Basiszinssatz</b> f&uuml;r die Zeit vom 1.1.2026 bis zum 30.6.2026 betr&auml;gt <b>1,27 Prozent. </b></p><p class="Text">Damit ergeben sich folgende Verzugszinsen:</p><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">
<b>f&uuml;r Verbraucher </b>(&sect; 288 Abs.&nbsp;1 BGB): <b>6,27 Prozent</b>
</li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">f&uuml;r den <b>unternehmerischen Gesch&auml;ftsverkehr </b>(&sect; 288 Abs.&nbsp;2 BGB): <b>10,27 Prozent*</b>
</li></ul><p class="Text">* f&uuml;r Schuldverh&auml;ltnisse, die vor dem 29.7.2014 entstanden sind: 9,27 Prozent.</p><p class="Text">Die f&uuml;r die Berechnung der Verzugszinsen anzuwendenden Basiszinss&auml;tze betrugen in der Vergangenheit:</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="2"><p class="Text"><b>Berechnung der Verzugszinsen</b></p></td></tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Zeitraum</b></p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Zins</b></p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2025 bis 31.12.2025</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">1,27 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2025 bis 30.6.2025</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">2,27 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2024 bis 31.12.2024</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">3,37 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2024 bis 30.6.2024</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">3,62 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2023 bis 31.12.2023</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">3,12 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2023 bis 30.6.2023</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">1,62 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2022 bis 31.12.2022</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2022 bis 30.6.2022</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2021 bis 31.12.2021</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2021 bis 30.6.2021</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2020 bis 31.12.2020</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
</table> 
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 12 --><hr/>
	</body>
</html>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MRS Monats-Rundschreiben 2/2026</title>
		<link>https://tstahl.com/mrs-monats-rundschreiben-2-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2026 10:21:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[bundesfinanzhof]]></category>
		<category><![CDATA[grundfreibetrag]]></category>
		<category><![CDATA[grundsteuer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tstahl.com/?p=6163</guid>

					<description><![CDATA[Monats-Rundschreiben Plus 02-2026-mrs-plus Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 02/2026: Alle Steuerzahler Steuerbescheide: Elektronische Bekanntgabe wird erst ab 2027 Standard Gesetzgebung: Wichtige Steuer&#228;nderungen ab 2026 im &#220;berblick Grundsteuer: Bundesfinanzhof h&#228;lt &#8222;Bundesmodell&#8220; f&#252;r verfassungskonform Grundfreibetrag, Unterhaltsh&#246;chstbetrag und Kindergeld: Diese Werte gelten f&#252;r 2026 Vermieter Werbungskosten: Aktuelles zur verbilligten Vermietung Gesellschafter und Gesch&#228;ftsf&#252;hrer von Kapitalgesellschaften Offenlegung der Jahresabschl&#252;sse 2024: Schonfrist]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[

<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.0 Transitional//EN">
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		<meta content="de" name="language">
		<title>Monats-Rundschreiben Plus 02-2026-mrs-plus</title>

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	</head>
	<body>
		<h2 class="Rubrik">
<a name="0">Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 02/2026:</a>
</h2><h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#1">Alle Steuerzahler</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#1">Steuerbescheide: Elektronische Bekanntgabe wird erst ab 2027 Standard </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#2">Gesetzgebung: Wichtige Steuer&auml;nderungen ab 2026 im &Uuml;berblick </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#3">Grundsteuer: Bundesfinanzhof h&auml;lt &bdquo;Bundesmodell&ldquo; f&uuml;r verfassungskonform </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#4">Grundfreibetrag, Unterhaltsh&ouml;chstbetrag und Kindergeld: Diese Werte gelten f&uuml;r 2026 </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#5">Vermieter</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#5">Werbungskosten: Aktuelles zur verbilligten Vermietung </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#6">Gesellschafter und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Kapitalgesellschaften</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#6">Offenlegung der Jahresabschl&uuml;sse 2024: Schonfrist bis Mitte M&auml;rz 2026 </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#7">Arbeitgeber</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#7">Behandlung von unentgeltlichen oder verbilligten Mahlzeiten ab 2026 </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#8">Kostenersatz beim E-Dienstwagen: Neue Regelungen seit 2026 </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#9">Abschlie&szlig;ende Hinweise</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#9">Zum Schadenersatz wegen Datenschutzverst&ouml;&szlig;en einer Finanzbeh&ouml;rde </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#10">Verzugszinsen </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#11">Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 02/2026 </a>
</li>
</ul>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<hr/><h2 class="Rubrik">Alle Steuerzahler</h2>
<!-- START Nr. 1 -->
<a id="1" title="Steuerbescheide: Elektronische Bekanntgabe wird erst ab 2027 Standard "></a>
<h3 class="Titel">Steuerbescheide: Elektronische Bekanntgabe wird erst ab 2027 Standard </h3>
<p class="Text"> Die <b>elektronische Bekanntgabe von Steuerbescheiden wird zwar zur Regel</b> &ndash; doch nicht wie urspr&uuml;nglich geplant ab 2026, sondern erst ab 2027. Der Gesetzgeber hat hier nachjustiert.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Hintergrund</b></p><p class="Text Zwischentitel"><b></b></p><p class="Text">Bis dato konnten Steuerbescheide <b>nur mit Einwilligung des Steuerpflichtigen</b> elektronisch bekanntgegeben werden. Durch die <b>Neufassung des &sect; 122a der Abgabenordnung (AO)</b> sollte <b>das ab 2026</b> anders werden: Eine <b>elektronische Bekanntgabe </b>von Verwaltungsakten soll erfolgen, wenn dem Steuerbescheid <b>eine elektronisch &uuml;bermittelte Steuererkl&auml;rung</b> zugrunde liegt. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie </b><b>&mdash;</b><b> </b><b>Der elektronischen Bekanntgabe kann aber widersprochen</b> und eine <b>Zusendung von Bescheiden per Post</b> verlangt werden. </p><p class="Text">Durch das &bdquo;Gesetz zur Anpassung des Mindeststeuergesetzes und zur Umsetzung weiterer Ma&szlig;nahmen&ldquo; <b>wurde der Anwendungszeitpunkt</b> von &sect; 122a Abs. 1 S. 2 AO <b>auf 2027 verschoben.</b> </p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE &mdash; </b>Wurde oder wird in 2026 in die elektronische Bekanntgabe eingewilligt, erfolgt die Bekanntgabe grunds&auml;tzlich elektronisch. In allen anderen F&auml;llen erfolgt im Jahr 2026 weiterhin eine postalische Bekanntgabe.</p></td></tr></table> <p class="Text"><b>Quelle</b> <b>&mdash; </b>Gesetz zur Anpassung des Mindeststeuergesetzes und zur Umsetzung weiterer Ma&szlig;nahmen, BGBl I 2025, Nr. 353; StBK Westfalen Lippe, Mitteilung vom 12.12.2025</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 1 --><!-- START Nr. 2 -->
<a id="2" title="Gesetzgebung: Wichtige Steuer&auml;nderungen ab 2026 im &Uuml;berblick "></a>
<h3 class="Titel">Gesetzgebung: Wichtige Steuer&auml;nderungen ab 2026 im &Uuml;berblick </h3>
<p class="Text"> In seiner letzten Sitzung des Jahres 2025 hat der Bundesrat <b>steuerlichen &Auml;nderungen mit Breitenwirkung</b> zugestimmt. Zu nennen sind vor allem die<b> Anhebung der Entfernungspauschale,</b> die <b>Senkung der Umsatzsteuer f&uuml;r Speisen in der Gastronomie</b> und die <b>neue Aktivrente.</b> Wichtige &Auml;nderungen sind nachfolgend aufgef&uuml;hrt.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Steuer&auml;nderungsgesetz 2025</b></p><p class="Text Zwischentitel"><b>Erh&ouml;hung der Entfernungspauschale</b></p><p class="Text"><b>Bisherige Regelung:</b> F&uuml;r Fahrten zwischen Wohnung und erster T&auml;tigkeitsst&auml;tte kann <b>eine Entfernungspauschale</b> geltend gemacht werden. Diese ist f&uuml;r jeden vollen Kilometer der Entfernung zwischen Wohnung und erster T&auml;tigkeitsst&auml;tte <b>mit 0,30 EUR</b> anzusetzen. <b>Ab dem 21. Kilometer</b> gilt eine Pauschale von <b>0,38 EUR.</b></p><p class="Text">Mit Wirkung <b>ab 2026</b> betr&auml;gt die Entfernungspauschale bereits<b> ab dem ersten gefahrenen Kilometer 0,38 EUR</b>.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE &mdash; </b>Die (erh&ouml;hte) Entfernungspauschale wirkt sich bei Arbeitnehmern aber nur dann aus, wenn sie zusammen mit den weiteren Werbungskosten den Arbeitnehmer-Pauschbetrag (1.230 EUR p. a.) &uuml;berschreitet.</p></td></tr></table> <p class="Text Zwischentitel"><b>Gastronomie: 7 % Umsatzsteuer f&uuml;r Speisen</b></p><p class="Text">Die <b>Umsatzsteuer f&uuml;r Speisen</b> in der Gastronomie wurde mit Wirkung <b>ab 2026 auf 7 %</b> reduziert. <b>F&uuml;r Getr&auml;nke </b>bleibt es allerdings bei dem umsatzsteuerlichen Regelsteuersatz von <b>19 %. </b></p><p class="Text">Bei Speisen entf&auml;llt somit die (mitunter streitanf&auml;llige) <b>Unterscheidung &bdquo;Verzehr au&szlig;er Haus&ldquo;</b> (Speisenlieferung mit 7 % Umsatzsteuer) versus <b>&bdquo;Verzehr im Haus&ldquo;</b> (Restaurationsleistung mit 19 %).</p><p class="Text">Im Zuge der Reduzierung des Steuersatzes hat das Bundesfinanzministerium <b>drei Vereinfachungen</b> verf&uuml;gt:<b> </b></p><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">Vermeidung von &Uuml;bergangsschwierigkeiten: <b>Auf Restaurant-/Verpflegungsdienstleistungen,</b> die <b>in der Nacht vom 31.12.2025 zum 1.1.2026 </b>ausgef&uuml;hrt werden, kann der Steuersatz <b>von 19 %</b> angewandt werden.</li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">Bei der <b>Aufteilung des Gesamtkaufpreises von Kombiangeboten</b> aus Speisen inkl. Getr&auml;nken (z. B. Buffet) kann der <b>auf die Getr&auml;nke</b> entfallende Entgeltanteil <b>mit 30 % des Pauschalpreises</b> angesetzt werden.</li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">Zudem wurde der <b>Aufteilungsschl&uuml;ssel f&uuml;r kurzfristige Beherbergungsleistungen</b> (erm&auml;&szlig;igter Steuersatz von 7 %) angepasst. Hier geht es um <b>in einem Pauschalangebot</b> enthaltene, dem <b>Regelsteuersatz</b> unterliegende Leistungen (z. B. Parkplatzgestellung und Saunanutzung). Diese Leistungen d&uuml;rfen in der Rechnung <b>zu einem Sammelposten (z. B. &bdquo;Business-Package&ldquo;) </b>zusammengefasst und in einem Betrag ausgewiesen werden.</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:none;list-style-image:none;margin-left:-22px;">
<b>Beachten Sie </b><b>&mdash;</b><b> </b>Bis dato wurde es nicht beanstandet, wenn der auf diese Leistungen entfallende Entgeltanteil <b>mit 20 % des Pauschalpreises </b>angesetzt wird. Dieser Satz wurde <b>nun auf 15 % reduziert.</b> Denn <b>Teile des Fr&uuml;hst&uuml;cks</b> unterliegen nun <b>dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz.</b>
</li></ul><p class="Text Zwischentitel"><b>Ehrenamt und Gemeinn&uuml;tzigkeit</b></p><p class="Text"><b>Der &Uuml;bungsleiterfreibetrag </b>wurde mit Wirkung<b> ab 2026 </b>von 3.000 EUR<b> auf 3.300 EUR angehoben</b>.<b> Die Ehrenamtspauschale</b> wurde <b>von 840 EUR auf 960 EUR erh&ouml;ht</b>. </p><p class="Text">Zudem erfolgten auch <b>&Auml;nderungen hinsichtlich der Gemeinn&uuml;tzigkeit. </b>Beispielsweise wurde die <b>Freigrenze</b> f&uuml;r den <b>steuerpflichtigen wirtschaftlichen Gesch&auml;ftsbetrieb um 5.000 EUR auf 50.000 EUR</b> angehoben. <b>E-Sport</b> wird nun <b>als gemeinn&uuml;tzig</b> behandelt.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>&Auml;nderungen durch Finanzausschuss</b></p><p class="Text">Kurz vor &bdquo;Toresschluss&ldquo; wurden <b>durch den Finanzausschuss noch &Auml;nderungen </b>vorgenommen, die <b>ab 2026</b> gelten. Es handelt sich u. a. um diese Aspekte:</p><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">Nach Ansicht des Bundesfinanzhofs (9.8.2024, Az. VI R 20/21) ist bei <b>einer doppelten Haushaltsf&uuml;hrung im Ausland</b> im Einzelfall zu pr&uuml;fen, welche Unterkunftskosten notwendig sind. Da dies <b>im steuerlichen Massenverfahren</b> aber nicht umsetzbar ist, wurde <b>nun geregelt, </b>dass die tats&auml;chlichen Aufwendungen angesetzt werden k&ouml;nnen, <b>h&ouml;chstens aber 2.000 EUR im Monat</b> (im Inland weiterhin 1.000 EUR).</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:none;list-style-image:none;margin-left:-22px;">Die <b>2.000 EUR-Grenze gilt nicht,</b> wenn <b>eine Dienst- oder Werkswohnung verpflichtend und zweckgebunden</b> genutzt werden muss oder deren Kosten <b>f&uuml;r Zwecke des Mietzuschusses </b>nach &sect; 54 des Bundesbesoldungsgesetzes als notwendig anerkannt worden sind.</li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">
<b>Ber&uuml;cksichtigung von Gewerkschaftsbeitr&auml;gen</b> als Werbungskosten insbesondere <b>neben</b> dem Arbeitnehmer-Pauschbetrag.</li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">
<b>Betriebsveranstaltungen:</b> Auch bei einer <b>Lohnsteuer-Pauschalierung</b> (&sect; 40 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 Einkommensteuergesetz (EStG)) muss die Teilnahme <b>allen Angeh&ouml;rigen des Betriebs</b> oder eines Betriebsteils offenstehen.</li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">Abzug von <b>Parteispenden: </b>Die<b> H&ouml;chstbetr&auml;ge wurden verdoppelt.</b>
</li></ul><p class="Text Zwischentitel"><b>Aktivrentengesetz</b></p><p class="Text">Wer <b>die gesetzliche Regelaltersgrenze erreicht</b> und weiterarbeitet, kann<b> seinen Arbeitslohn bis zu 2.000 EUR im Monat steuerfrei</b> erhalten; es fallen aber <b>weiterhin Sozialabgaben</b> an.</p><p class="Text">Der <b>ab 2026</b> geltende &sect; 3 Nr. 21 EStG sieht eine Steuerbefreiung der Einnahmen <b>bis zu insgesamt 24.000 EUR im Jahr</b> vor. Der Freibetrag ist aber<b> </b>(im Zuge<b> einer &bdquo;Zw&ouml;lftelung&ldquo;)</b> so aufzuteilen, dass er nur <b>f&uuml;r die Monate</b> gew&auml;hrt wird, <b>in denen die Voraussetzungen vorliegen</b>. </p><p class="Text">Die Steuerfreistellung erfolgt <b>bereits im Lohnsteuerabzugsverfahren</b> &ndash; in <b>der Steuerklasse VI</b> jedoch nur, wenn der Arbeitnehmer <b>gegen&uuml;ber dem Arbeitgeber best&auml;tigt hat, </b>dass die Steuerbefreiung <b>nicht bereits in einem anderen Dienstverh&auml;ltnis</b> ber&uuml;cksichtigt wird.</p><p class="Text">Beg&uuml;nstigt sind Leistungen, <b>die ab dem Folgemonat nach Erreichen der Regelaltersgrenze</b> gem&auml;&szlig; &sect; 35 S. 2 oder &sect; 235 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch <b>erbracht werden.</b> F&uuml;r <b>T&auml;tigkeiten davor gibt es keine Steuerbefreiung, </b>auch wenn <b>die Zahlungen</b> nach Erreichen der Regelaltersgrenze erfolgen.</p><p class="Text"><b>Beachten Sie </b><b>&mdash;</b><b> </b>Es sind nur <b>Einnahmen aus nichtselbstst&auml;ndiger Arbeit nach &sect; 19 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 EStG steuerfrei</b>.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text"><b>MERKE &mdash; </b>Weitere Voraussetzung ist, dass der Arbeitgeber f&uuml;r die Leistungen Beitr&auml;ge zur gesetzlichen Rentenversicherung zu entrichten hat. Somit werden z. B. Beamte und geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte ausgeschlossen. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">T&auml;tigkeiten, die zu Eink&uuml;nften aus selbstst&auml;ndiger Arbeit, Gewerbebetrieb oder Land- und Forstwirtschaft f&uuml;hren, sind nicht beg&uuml;nstigt.</p>
</td></tr></table> <p class="Text Zwischentitel"><b>Achtes Gesetz zur &Auml;nderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes</b></p><p class="Text">Die <b>Kfz-Steuerbefreiung</b> galt bisher f&uuml;r <b>reine Elektrofahrzeuge,</b> die bis zum 31.12.2025 erstmalig zugelassen bzw. komplett auf Elektroantrieb umger&uuml;stet werden. Diese Beg&uuml;nstigung wurde nun <b>um f&uuml;nf Jahre bis zum 31.12.2030 verl&auml;ngert. </b>Die <b>maximal zehnj&auml;hrige Steuerbefreiung </b>wurde jedoch begrenzt &ndash; <b>und zwar bis zum 31.12.2035.</b></p><p class="Text Zwischentitel"><b>Siebte Verordnung zur &Auml;nderung steuerlicher Verordnungen</b></p><p class="Text">Nach &sect; 8 der Einkommensteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung (EStDV) brauchten (Wahlrecht) <b>eigenbetrieblich genutzte Grundst&uuml;cksteile</b> <b>nicht als Betriebsverm&ouml;gen</b> behandelt zu werden, wenn</p><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">ihr Wert nicht mehr als ein F&uuml;nftel des gemeinen Werts des gesamten Grundst&uuml;cks und </li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">nicht mehr als 20.500 EUR betr&auml;gt.</li></ul><p class="Text">Durch die neue Fassung gilt das Wahlrecht nun, wenn ihre Gr&ouml;&szlig;e <b>nicht mehr als 30 Quadratmeter</b> oder ihr Wert <b>nicht mehr als 40.000 EUR</b> betr&auml;gt (Satz 1). In diesem Fall <b>d&uuml;rfen Aufwendungen,</b> die <b>mit dem Grundst&uuml;cksteil im Zusammenhang</b> stehen, <b>nicht abgezogen</b> werden (Satz 2).</p><p class="Text">Satz 1 ist in allen offenen F&auml;llen anwendbar. Satz 2 gilt f&uuml;r Wirtschaftsjahre, die <b>nach dem 31.12.2025 beginnen. </b>Dann ist <b>ein Abzug von Aufwendungen, die mit dem Grundst&uuml;cksteil im Zusammenhang stehen,</b> in den F&auml;llen, in denen das Wahlrecht ausge&uuml;bt wird (also Privatverm&ouml;gen vorliegt), <b>nicht mehr m&ouml;glich.</b> Folglich entf&auml;llt die Wertermittlung f&uuml;r die Berechnung der Abschreibung. Die <b>betriebsbezogenen Aufwendungen</b> (z. B. Strom) sind <b>weiterhin abzugsf&auml;hig</b>.</p><p class="Text"><b>Beachten Sie </b><b>&mdash;</b><b> </b>Im Referentenentwurf waren u. a. <b>Versch&auml;rfungen zum Nachweis einer k&uuml;rzeren tats&auml;chlichen Nutzungsdauer von Geb&auml;uden </b>enthalten. Diese wurden aber <b>nicht umgesetzt.</b> Zudem wurde ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 22.2.2023 (ohne Begr&uuml;ndung) <b>aufgehoben.</b></p><p class="Text"><b>Quelle</b> <b>&mdash; </b>Steuer&auml;nderungsgesetz 2025, BGBl I 2025, Nr. 363; BMF-Schreiben vom 22.12.2025, Az. III C 2 &#8211; S 7220/00023/014/027; Aktivrentengesetz, BGBl I 2025, Nr. 361; Achtes Gesetz zur &Auml;nderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes, BGBl I 2025, Nr. 342; Siebte Verordnung zur &Auml;nderung steuerlicher Verordnungen, BGBl I 2025, Nr. 372</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 2 --><!-- START Nr. 3 -->
<a id="3" title="Grundsteuer: Bundesfinanzhof h&auml;lt &bdquo;Bundesmodell&ldquo; f&uuml;r verfassungskonform "></a>
<h3 class="Titel">Grundsteuer: Bundesfinanzhof h&auml;lt &bdquo;Bundesmodell&ldquo; f&uuml;r verfassungskonform </h3>
<p class="Text"> Der Bundesfinanzhof hat in drei Verfahren aufgrund m&uuml;ndlicher Verhandlung am 12.11.2025 entschieden, dass er die Vorschriften des Ertragswertverfahrens, die <b>nach dem sogenannten Bundesmodell in elf Bundesl&auml;ndern</b> f&uuml;r die Bewertung von Wohnungseigentum <b>als Grundlage f&uuml;r die Berechnung der Grundsteuer</b> ab dem 1.1.2025 herangezogen werden, <b>f&uuml;r verfassungskonform</b> h&auml;lt.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Sichtweise des Bundesfinanzhofs</b></p><p class="Text">Der Bundesfinanzhof best&auml;tigte inhaltlich die Ansichten der Vorinstanzen und <b>versagte den Revisionen in der Sache den Erfolg.</b> Er ist nicht von der Verfassungswidrigkeit der in den Streitf&auml;llen anzuwendenden Regelungen &uuml;berzeugt; eine <b>Vorlage an das Bundesverfassungsgericht kommt nicht in Betracht.</b></p><p class="Text">Der Gesetzgeber hat ein Bewertungssystem geschaffen, das konzeptionell <b>einer Verkehrswertorientierung</b> folgt und darauf angelegt ist, <b>im Durchschnitt</b> aller zu bewertenden Objekte den <b>&bdquo;objektiviert-realen Grundst&uuml;ckswert&ldquo;</b> innerhalb eines Korridors des gemeinen Werts ann&auml;herungsweise zutreffend zu erfassen.</p><p class="Text">Die <b>Bewertungsvorschriften sind grunds&auml;tzlich geeignet,</b> den mit der Steuer verfolgten Belastungsgrund in der Relation <b>realit&auml;tsgerecht</b> abzubilden. <b>Belastungsgrund</b> f&uuml;r die neue Grundsteuer ist nach dem Willen des Gesetzgebers <b>das Innehaben von Grundbesitz</b> und die dadurch vermittelte M&ouml;glichkeit einer ertragbringenden Nutzung, die sich im Sollertrag widerspiegelt und dem Steuerpflichtigen <b>eine entsprechende objektive Leistungsf&auml;higkeit</b> vermittelt.</p><p class="Text">In seiner Pressemitteilung geht der Bundesfinanzhof vor allem auf <b>diese Aspekte</b> ein (die vollst&auml;ndige Mitteilung ist unter <a href="https://www.iww.de/s14854" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de/s14854</a> abrufbar):</p><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">Die Ma&szlig;geblichkeit von <b>gesetzlich typisierten Bodenrichtwerten</b> zur Bestimmung des Bodenwerts <b>verst&ouml;&szlig;t nicht gegen eine realit&auml;ts- und relationsgerechte Bewertung</b> im Sinne der Anforderungen des Bundesverfassungsgerichts. </li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">Ebenso wenig f&uuml;hren die f&uuml;r die Wertberechnung von Wohnungseigentum im Ertragswertverfahren heranzuziehenden <b>pauschalierten Nettokaltmieten</b> zu einer verfassungswidrigen Ungleichbehandlung. </li></ul><p class="Text Zwischentitel"><b>Relevanz f&uuml;r die Praxis</b></p><p class="Text">Die drei Entscheidungen (geklagt hatten Wohnungseigent&uuml;mer aus Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Berlin) sind auch f&uuml;r Wohnungseigent&uuml;mer in den L&auml;ndern Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Saarland, Schleswig-Holstein und Th&uuml;ringen von Bedeutung, <b>da diese L&auml;nder ebenfalls das &bdquo;Bundesmodell&ldquo;</b> verwenden. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie </b><b>&mdash;</b><b> </b>F&uuml;r B&uuml;rger in Baden-W&uuml;rttemberg, Bayern, Hamburg, Hessen und Niedersachsen haben die aktuellen Entscheidungen keine Konsequenzen, da <b>diese L&auml;nder eigene Grundsteuermodelle</b> verwenden.</p><p class="Text">Der Bund der Steuerzahler Deutschland und Haus &amp; Grund Deutschland haben bereits angek&uuml;ndigt, <b>gemeinsam eine Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht zu unterst&uuml;tzen.</b></p><p class="Text"><b>Quelle</b> <b>&mdash; </b>BFH, PM Nr. 78/25 vom 10.12.2025 zu den Rechtssachen Az. II R 25/24, Az. II R 31/24 und Az. II R 3/25, unter <a href="https://www.iww.de/s14854" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de/s14854</a>; Bund der Steuerzahler Deutschland e. V., Mitteilung vom 10.12.2025</p>
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<!-- ENDE Nr. 3 --><!-- START Nr. 4 -->
<a id="4" title="Grundfreibetrag, Unterhaltsh&ouml;chstbetrag und Kindergeld: Diese Werte gelten f&uuml;r 2026 "></a>
<h3 class="Titel">Grundfreibetrag, Unterhaltsh&ouml;chstbetrag und Kindergeld: Diese Werte gelten f&uuml;r 2026 </h3>
<p class="Text"> Der <b>Grundfreibetrag,</b> bis zu dessen H&ouml;he keine Einkommensteuer gezahlt werden muss, ist zum 1.1.2026 von 12.096 EUR auf <b>12.348 EUR</b> erh&ouml;ht worden. </p><p class="Text">Da der <b>Unterhaltsh&ouml;chstbetrag</b> an den Grundfreibetrag gekoppelt ist, erfolgte <b>auch hier eine Erh&ouml;hung um 252 EUR. </b>Das <b>Kindergeld</b> betr&auml;gt <b>monatlich 259 EUR </b>(Anhebung somit um 4 EUR).<b> </b>Der <b>Kinderfreibetrag </b>je Elternteil betr&auml;gt <b>3.414 EUR</b> (2025: 3.336 EUR).</p>
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<!-- ENDE Nr. 4 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Vermieter</h2>
<!-- START Nr. 5 -->
<a id="5" title="Werbungskosten: Aktuelles zur verbilligten Vermietung "></a>
<h3 class="Titel">Werbungskosten: Aktuelles zur verbilligten Vermietung </h3>
<p class="Text"> Gerade wenn eine <b>Immobilie an nahe Angeh&ouml;rige zu Wohnzwecken</b> &uuml;berlassen wird, liegt das <b>Entgelt h&auml;ufig unterhalb der orts&uuml;blichen Miete.</b> Um sich in diesen F&auml;llen dennoch <b>den vollen Werbungskostenabzug</b> zu sichern, sind einige Punkte zu beachten.</p><p class="Text">Bei <b>der Aufteilung in einen entgeltlichen und einen unentgeltlichen Teil</b> ist nach &sect; 21 Abs. 2 Einkommensteuergesetz (EStG) wie folgt zu unterscheiden:</p><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">Betr&auml;gt die vereinbarte Miete <b>weniger als 50&nbsp;% der orts&uuml;blichen Miete,</b> ist die Nutzungs&uuml;berlassung in einen entgeltlichen und einen unentgeltlichen Teil <b>aufzuteilen.</b> Dies hat zur Folge, dass nur die auf den entgeltlich &uuml;berlassenen Teil entfallenden Aufwendungen als Werbungskosten abziehbar sind.</li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">Betr&auml;gt das Entgelt <b>mindestens 66&nbsp;% der orts&uuml;blichen Miete,</b> gilt die Wohnungs&uuml;berlassung als entgeltlich, sodass die mit der Wohnungs&uuml;berlassung zusammenh&auml;ngenden Kosten <b>in vollem Umfang</b> abziehbar sind. </li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">Bei einer Nutzungs&uuml;berlassung <b>zu mindestens 50&nbsp;%, aber weniger als 66&nbsp;% der orts&uuml;blichen Miete,</b> ist ein ungek&uuml;rzter Werbungskostenabzug nur dann m&ouml;glich, wenn sich bei einer <b>Total&uuml;berschussprognose</b> auf Dauer ein &Uuml;berschuss der Einnahmen &uuml;ber die Werbungskosten ergibt. Ist dies nicht der Fall, ist ein Werbungskostenabzug nur entsprechend dem entgeltlichen Anteil der Vermietung m&ouml;glich.</li></ul><p class="Text"><b>Beachten Sie &mdash; </b>Bei Vergleich der vereinbarten Miete mit der orts&uuml;blichen Miete ist die Kaltmiete zuz&uuml;glich der umlagef&auml;higen Betriebskosten, also <b>die orts&uuml;bliche Warmmiete</b> ma&szlig;gebend.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Beispiel</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">A vermietet eine zuvor fremd vermietete Wohnung an seine Tochter. Das Mietverh&auml;ltnis ist zivilrechtlich wirksam und wird wie vereinbart durchgef&uuml;hrt. Die Wohnung war zuvor f&uuml;r 500&nbsp;EUR zzgl. 150&nbsp;EUR Umlagen fremd vermietet. Die Kaltmiete (500&nbsp;EUR) ist gegenw&auml;rtig weiterhin orts&uuml;blich. Die Tochter &uuml;bernimmt s&auml;mtliche Umlagen (entspricht hier 150&nbsp;EUR monatlich) und zahlt zudem eine Miete von 285&nbsp;EUR.</p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>L&ouml;sung: </b>Die orts&uuml;bliche Miete betr&auml;gt 650 EUR, die vereinbarte Miete demgegen&uuml;ber 435 EUR, sodass die Entgeltquote bei 66,9 % liegt. Somit ist die Wohnungs&uuml;berlassung als entgeltlich zu beurteilen und A kann die mit der Wohnungs&uuml;berlassung zusammenh&auml;ngenden Kosten in vollem Umfang als Werbungskosten abziehen.</p></td></tr>
</table> <table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE &mdash; </b>Durch den fortschreitenden Mietniveauanstieg muss die Grenze von 66 % im Auge behalten werden. Wird die Grenze unterschritten, sollte die Miete angepasst werden, um den vollen Werbungskostenabzug weiter zu sichern.</p></td></tr></table> <p class="Text">Die Regelung in &sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;2 EStG bezieht sich lediglich auf F&auml;lle der Wohnungs&uuml;berlassung, gilt aber <b>nicht f&uuml;r die Verpachtung von Gewerbefl&auml;chen</b>. Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs hat bei einer verbilligten Verpachtung <b>eine Aufteilung</b> nur dann zu erfolgen, wenn die vereinbarte Gegenleistung <b>mehr als ein Viertel</b> unter der orts&uuml;blichen Marktpacht liegt. Eine Abweichung von bis zu einem Viertel ist dagegen steuerlich unbeachtlich. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie &mdash; </b>Auch die Einhaltung dieser Toleranzgrenze bedarf der regelm&auml;&szlig;igen &Uuml;berpr&uuml;fung. Bedeutsam ist auch, dass <b>bei &Uuml;berlassung von Gewerbefl&auml;chen</b> die Nettokaltmiete bzw. Nettokaltpacht <b>ohne Umlagen mit der orts&uuml;blichen Miete oder Pacht zu vergleichen</b> ist.</p><p class="Text"><b>Quelle</b> <b>&mdash; </b>&sect; 21 Abs. 2 EStG; BFH-Urteil vom 11.3.2025, Az. IX R 11/22; BFH-Urteil vom 10.10.2018, Az. IX R 30/17</p>
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<!-- ENDE Nr. 5 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Gesellschafter und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Kapitalgesellschaften</h2>
<!-- START Nr. 6 -->
<a id="6" title="Offenlegung der Jahresabschl&uuml;sse 2024: Schonfrist bis Mitte M&auml;rz 2026 "></a>
<h3 class="Titel">Offenlegung der Jahresabschl&uuml;sse 2024: Schonfrist bis Mitte M&auml;rz 2026 </h3>
<p class="Text"> Die gesetzliche <b>Offenlegungsfrist f&uuml;r den Jahresabschluss f&uuml;r 2024</b> endete bereits <b>am 31.12.2025.</b> Das Bundesamt f&uuml;r Justiz hat aber nun mitgeteilt, dass <b>vor Mitte M&auml;rz 2026 kein Ordnungsgeldverfahren </b>nach &sect; 335 des Handelsgesetzbuchs eingeleitet wird. </p><p class="Text">Auch in den Vorjahren gab es eine Verschiebung bzw. eine <b>faktische Fristverl&auml;ngerung,</b> die nach den Angaben des Bundesamts f&uuml;r Justiz <b>nun letztmalig</b> gew&auml;hrt wird (Mitteilung des BfJ unter <a href="https://www.iww.de/s7329" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de/s7329</a>).</p>
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<!-- ENDE Nr. 6 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Arbeitgeber</h2>
<!-- START Nr. 7 -->
<a id="7" title="Behandlung von unentgeltlichen oder verbilligten Mahlzeiten ab 2026 "></a>
<h3 class="Titel">Behandlung von unentgeltlichen oder verbilligten Mahlzeiten ab 2026 </h3>
<p class="Text"> Mahlzeiten, die <b>arbeitst&auml;glich unentgeltlich oder verbilligt</b> an die Arbeitnehmer abgegeben werden, sind mit dem <b>anteiligen amtlichen Sachbezugswert</b> zu bewerten. Das Bundesfinanzministerium hat nun die <b>Werte f&uuml;r 2026</b> mitgeteilt. Das sind <b>4,57 EUR f&uuml;r ein Mittag- oder Abendessen und 2,37 EUR f&uuml;r ein Fr&uuml;hst&uuml;ck.</b></p><p class="Text">Bei einer <b>Vollverpflegung</b> (also Fr&uuml;hst&uuml;ck, Mittag- und Abendessen) sind die Mahlzeiten mit dem Wert von <b>11,50 EUR</b> anzusetzen.</p><p class="Text"><b>Beachten Sie </b><b>&mdash;</b><b> </b>Der Sachbezugswert ist auch relevant f&uuml;r Mahlzeiten, die dem Arbeitnehmer w&auml;hrend <b>einer beruflich veranlassten Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit</b> oder im Rahmen einer <b>doppelten Haushaltsf&uuml;hrung </b>zur Verf&uuml;gung gestellt werden, wenn <b>der Preis der Mahlzeit 60 EUR nicht &uuml;bersteigt.</b></p><p class="Text"><b>Quelle</b> <b>&mdash; </b>BMF-Schreiben vom 29.12.2025, Az. IV C 5 &#8211; S 2334/00088/007/013, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 251910; 16. Verordnung zur &Auml;nderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung, BGBl I 2025, Nr. 377</p>
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<!-- ENDE Nr. 7 --><!-- START Nr. 8 -->
<a id="8" title="Kostenersatz beim E-Dienstwagen: Neue Regelungen seit 2026 "></a>
<h3 class="Titel">Kostenersatz beim E-Dienstwagen: Neue Regelungen seit 2026 </h3>
<p class="Text"> <b>Bei betrieblichen Elektrofahrzeugen oder Hybridelektrofahrzeugen</b> des Arbeitgebers, die dem Arbeitnehmer auch zur privaten Nutzung &uuml;berlassen werden, stellt <b>die Erstattung der vom Arbeitnehmer selbst getragenen Stromkosten</b> einen steuerfreien <b>Auslagenersatz</b> nach &sect; 3 Nr. 50 Einkommensteuergesetz (EStG) dar. <b>Bis Ende 2025 </b>gew&auml;hrte das Bundesfinanzministerium hier <b>monatliche Pauschalen.</b> Mit Wirkung <b>ab 2026 wurde stattdessen eine Strompreispauschale</b> eingef&uuml;hrt.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Regelung bis Ende 2025</b></p><p class="Text">Bisher war es so, dass der Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber <b>die Kosten nachweisen</b> musste, die ihm f&uuml;r den Ladestrom tats&auml;chlich entstanden waren. Daf&uuml;r musste er die <b>geladene Strommenge in kWh dokumentieren</b> und mit den je kWh <b>entstandenen Stromkosten multiplizieren.</b> Diesen Betrag konnte der Arbeitgeber <b>steuer- und beitragsfrei erstatten. </b></p><p class="Text">Weil das aber oft zu Problemen f&uuml;hrte, hatte das Bundesfinanzministerium <b>Ladestrompauschalen eingef&uuml;hrt.</b> Deren H&ouml;he richtete sich <b>nach der Art des Fahrzeugs</b> und, ob <b>eine zus&auml;tzliche Ladem&ouml;glichkeit beim Arbeitgeber</b> bestand. Die Ladestrompauschale ergab sich wie folgt:</p><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">
<b>zus&auml;tzliche Ladem&ouml;glichkeit:</b> f&uuml;r Elektrofahrzeuge monatlich 30 EUR, f&uuml;r Hybridelektrofahrzeuge monatlich 15 EUR.</li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">
<b>keine zus&auml;tzliche Ladem&ouml;glichkeit:</b> f&uuml;r Elektrofahrzeuge monatlich 70 EUR, f&uuml;r Hybridelektrofahrzeuge monatlich 35 EUR.</li></ul><p class="Text Zwischentitel"><b>Ab 2026: Nachweisverfahren ersetzt Pauschale</b></p><p class="Text">Die <b>Ladestrompauschalen</b> hat das Bundesfinanzministerium <b>mit Wirkung ab dem 1.1.2026 abgeschafft.</b> Das bedeutet: Arbeitgeber m&uuml;ssen nicht nur <b>die Zahlung der Pauschale einstellen,</b> sondern auch daf&uuml;r Sorge tragen, dass sie dem Mitarbeiter <b>genau den Betrag erstatten,</b> der diesem durch den Ladevorgang des E-Dienstwagens an Kosten entstanden ist. Konkret bedeutet das:</p><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">Der Arbeitnehmer muss die durch den Ladevorgang <b>entstandene Strommenge (in kWh) nachweisen.</b> Das kann z. B. durch einen <b>station&auml;ren oder mobilen Stromz&auml;hler</b> erfolgen. Der Stromz&auml;hler kann auch <b>in der Wallbox oder dem Fahrzeug</b> integriert sein. </li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">Der Arbeitnehmer muss nachweisen, <b>auf welche H&ouml;he sich seine Kosten je kWh</b> belaufen. Dabei ist auch <b>ein anteiliger Grundpreis</b> zu ber&uuml;cksichtigen. Typischerweise hat <b>der Nachweis durch den Stromvertrag </b>zu erfolgen, den der Arbeitnehmer abgeschlossen hat. <b>Ein Eigenbeleg</b> des Arbeitnehmers <b>wird nicht akzeptiert. </b>
</li></ul><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE &mdash; </b>Bei der Nutzung von Elektrofahrzeugen kommen dynamische Stromtarife immer mehr in Mode. Weil sich hier der Strompreis laufend &auml;ndert, hat das Bundesfinanzministerium keine Bedenken, zur Ermittlung der selbst getragenen Stromkosten die durchschnittlichen monatlichen Stromkosten je kWh einschlie&szlig;lich anteiligem Grundpreis zugrunde zu legen.</p></td></tr></table> <p class="Text Zwischentitel"><b>Billigkeitsregelung f&uuml;r durch PV-Anlagen erzeugten Strom</b></p><p class="Text">Schwierig wird es, wenn der Arbeitnehmer <b>parallel eine Photovoltaik (PV)-Anlage betreibt</b> und den E-Dienstwagen auch mit dem selbst erzeugten Strom l&auml;dt. Weil sich der Ladestrom nun <b>aus zugekauftem und selbst erzeugtem Strom</b> zusammensetzt und die je kWh entstandenen Kosten unterschiedlich hoch ausfallen, m&uuml;sste <b>hinsichtlich der Stromherkunft unterschieden</b> werden. </p><p class="Text">Auf diese <b>komplizierte Unterscheidung verzichtet das Bundesfinanzministerium durch eine Billigkeitsregelung.</b> Es bestehen f&uuml;r alle offenen F&auml;lle &ndash; also auch f&uuml;r Zeitr&auml;ume vor dem 1.1.2026 &ndash; keine Bedenken, wenn zur Ermittlung der Stromkosten <b>nur auf den Tarif des Stromanbieters f&uuml;r den Haushalt</b> des Arbeitnehmers abgestellt wird.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Vereinfachung ab 2026: Die Strompreispauschale</b></p><p class="Text">Das neue Verfahren ist im Vergleich zu den bisherigen Ladestrompauschalen nicht nur <b>kompliziert umzusetzen,</b> sondern erfordert auch, dass sich der Arbeitgeber im Detail mit den tats&auml;chlichen <b>Stromkosten des Arbeitnehmers auseinandersetzt.</b> Die Brisanz: Die Stromkosten &auml;ndern sich laufend, z. B. weil der Arbeitnehmer in einen anderen Vertrag wechselt oder <b>der Stromlieferant seine Preise anpasst. </b></p><p class="Text">Um Arbeitgeber vor <b>diesem B&uuml;rokratieaufwand zu sch&uuml;tzen,</b> wurde mit Wirkung ab dem 1.1.2026 <b>eine Vereinfachung</b> geschaffen: Arbeitgeber k&ouml;nnen als Alternative <b>eine Strompreispauschale ansetzen. </b>Bei deren Anwendung muss der Arbeitnehmer zwar auch den im privaten Haushalt f&uuml;r den E-Dienstwagen verwendeten Strom <b>durch einen gesonderten Z&auml;hler dokumentieren</b> und dem Arbeitgeber den Verbrauch<b> nachweisen.</b> Jedoch <b>entf&auml;llt der Nachweis der Stromkosten. </b></p><p class="Text">Bei der Strompreispauschale wird der Ladestrom mit dem <b>vom Statistischen Bundesamt halbj&auml;hrlich ver&ouml;ffentlichten</b> und auf volle Cent abgerundeten Gesamtstrompreis f&uuml;r private Haushalte multipliziert. Dabei ist<b> f&uuml;r das gesamte Jahr</b> auf den <b>f&uuml;r das 1. Halbjahr des Vorjahres</b> ver&ouml;ffentlichten Gesamtdurchschnittsstrompreis einschlie&szlig;lich Steuern, Abgaben und Umlagen f&uuml;r einen Jahresverbrauch von 5.000 kWh bis unter 15.000 kWh abzustellen. <b>F&uuml;r 2026 sind daher 0,34 EUR ma&szlig;gebend.</b></p><p class="Text"><b>Beachten Sie &mdash; </b>Damit besteht <b>ein Wahlrecht: </b>Entweder werden <b>die tats&auml;chlichen Stromkosten oder die Strompreispauschale</b> angesetzt. Das Wahlrecht muss f&uuml;r das Kalenderjahr einheitlich ausge&uuml;bt werden.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Beispiel</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">Der Arbeitnehmer nutzt 2026 einen dynamischen Stromtarif. Die f&uuml;r das Aufladen des betrieblichen Kraftfahrzeugs mittels eines gesonderten station&auml;ren oder mobilen Stromz&auml;hlers nachgewiesene Strommenge betr&auml;gt 3.000 kWh. </p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Es ist entweder der durchschnittliche monatliche Stromkostentarif einschlie&szlig;lich anteiligem Grundpreis oder die Strompreispauschale f&uuml;r das gesamte Kalenderjahr 2026 zugrunde zu legen. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Bei Anwendung der Strompreispauschale betr&auml;gt der Auslagenersatz f&uuml;r das Kalenderjahr 2026 h&ouml;chstens 1.020 EUR (3.000 kWh x 0,34 EUR).</p>
</td></tr>
</table> <p class="Text"><b>Quelle</b> <b>&mdash; </b>BMF-Schreiben vom 11.11.2025, Az. IV C 5 &#8211; S 2334/00087/014/013, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 251124</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 8 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Abschlie&szlig;ende Hinweise</h2>
<!-- START Nr. 9 -->
<a id="9" title="Zum Schadenersatz wegen Datenschutzverst&ouml;&szlig;en einer Finanzbeh&ouml;rde "></a>
<h3 class="Titel">Zum Schadenersatz wegen Datenschutzverst&ouml;&szlig;en einer Finanzbeh&ouml;rde </h3>
<p class="Text"> Der Bundesfinanzhof hat sich erstmals zu den Voraussetzungen ge&auml;u&szlig;ert, die <b>einen Schadenersatzanspruch gegen&uuml;ber einer Finanzbeh&ouml;rde</b> aufgrund von <b>Verst&ouml;&szlig;en gegen datenschutzrechtliche Regelungen</b> betreffen.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Im Streitfall hatte das Finanzamt nach Ansicht der Steuerpflichtigen gegen Vorgaben des Datenschutzes versto&szlig;en. Die Steuerpflichtige machte daher unmittelbar beim Finanzgericht einen Anspruch auf Schadenersatz nach Art. 82 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) geltend. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg wies die Klage jedoch ab. Ein Schaden der Steuerpflichtigen sei nicht erkennbar, sodass ein Anspruch auf Schadenersatz ausscheide. Der Bundesfinanzhof hat die Entscheidung nun im Ergebnis, wenn auch mit einer anderen Begr&uuml;ndung, best&auml;tigt.</p>
</td></tr>
</table> <p class="Text">Nach Ansicht des Bundesfinanzhofs setzt <b>die gerichtliche Geltendmachung</b> eines Anspruchs auf Schadensersatz nach Art. 82 DSGVO voraus, dass dieser <b>zuvor bei dem f&uuml;r die Datenverarbeitung verantwortlichen Finanzamt</b> geltend gemacht wird. Denn fehlt es an einer vorherigen Ablehnung des Anspruchs seitens der Finanzbeh&ouml;rde, <b>mangelt es an der f&uuml;r eine Klageerhebung notwendigen Beschwer</b> des Steuerpflichtigen. Eine ohne vorherige Ablehnung erhobene Klage ist daher <b>unzul&auml;ssig. </b>Vielmehr muss <b>dem Finanzamt zuvor au&szlig;ergerichtlich die Gelegenheit gegeben werden, </b>den Anspruch auf Schadenersatz zu pr&uuml;fen und &uuml;ber ihn zu entscheiden. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie </b><b>&mdash;</b><b> </b>Auch in <b>einem bereits anh&auml;ngigen Gerichtsverfahren,</b> in dem es um Verst&ouml;&szlig;e gegen datenschutzrechtliche Regelungen geht, kann das bisherige Vorbringen damit <b>nicht einfach um ein Schadenersatzbegehren erweitert werden.</b> In diesem Fall liegt eine unzul&auml;ssige Klageerweiterung vor.</p><p class="Text"><b>Quelle</b> <b>&mdash; </b>BFH, Beschluss vom 15.9.2025, Az. IX R 11/23, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 251713; BFH, PM Nr. 81/25 vom 18.12.2025</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 9 --><!-- START Nr. 10 -->
<a id="10" title="Verzugszinsen "></a>
<h3 class="Titel">Verzugszinsen </h3>
<p class="Text"> F&uuml;r die Berechnung der Verzugszinsen ist der Basiszinssatz nach &sect; 247 BGB anzuwenden. Die H&ouml;he wird jeweils zum 1.1. und 1.7. eines Jahres neu bestimmt.</p><p class="Text">Der <b>Basiszinssatz</b> f&uuml;r die Zeit vom 1.1.2026 bis zum 30.6.2026 betr&auml;gt <b>1,27 Prozent. </b></p><p class="Text">Damit ergeben sich folgende Verzugszinsen:</p><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">
<b>f&uuml;r Verbraucher </b>(&sect; 288 Abs.&nbsp;1 BGB): <b>6,27 Prozent</b>
</li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">f&uuml;r den <b>unternehmerischen Gesch&auml;ftsverkehr </b>(&sect; 288 Abs.&nbsp;2 BGB): <b>10,27 Prozent*</b>
</li></ul><p class="Text">* f&uuml;r Schuldverh&auml;ltnisse, die vor dem 29.7.2014 entstanden sind: 9,27 Prozent.</p><p class="Text">Die f&uuml;r die Berechnung der Verzugszinsen anzuwendenden Basiszinss&auml;tze betrugen in der Vergangenheit:</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="2"><p class="Text"><b>Berechnung der Verzugszinsen</b></p></td></tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Zeitraum</b></p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Zins</b></p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2025 bis 31.12.2025</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">1,27 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2025 bis 30.6.2025</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">2,27 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2024 bis 31.12.2024</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">3,37 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2024 bis 30.6.2024</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">3,62 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2023 bis 31.12.2023</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">3,12 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2023 bis 30.6.2023</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">1,62 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2022 bis 31.12.2022</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2022 bis 30.6.2022</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2021 bis 31.12.2021</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2021 bis 30.6.2021</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2020 bis 31.12.2020</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
</table> 
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 10 --><!-- START Nr. 11 -->
<a id="11" title="Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 02/2026 "></a>
<h3 class="Titel">Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 02/2026 </h3>
<p class="Text"> Im Monat Februar 2026 sollten Sie insbesondere folgende F&auml;lligkeitstermine beachten:</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Steuertermine (F&auml;lligkeit):</b></p><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">
<b>Umsatzsteuerzahler</b> (Monatszahler): 10.2.2026</li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">
<b>Lohnsteuerzahler</b> (Monatszahler): 10.2.2026</li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">
<b>Gewerbesteuerzahler:</b> 16.2.2026</li></ul><ul class="Text"><li style="
list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;
">
<b>Grundsteuerzahler: </b>16.2.2026</li></ul><p class="Text">Bei einer <b>Scheckzahlung</b> muss der Scheck dem Finanzamt sp&auml;testens drei Tage vor dem F&auml;lligkeitstermin vorliegen. </p><p class="Text">Hinweis<b> </b><b>&mdash;</b><b> </b>Bei der <b>Grundsteuer</b> kann die Gemeinde abweichend von dem viertelj&auml;hrlichen Zahlungsgrundsatz verlangen, dass Betr&auml;ge bis 15 EUR auf einmal grunds&auml;tzlich am 15.8. und Betr&auml;ge bis einschlie&szlig;lich 30 EUR je zur H&auml;lfte am 15.2. und am 15.8. zu zahlen sind. Auf Antrag kann die Grundsteuer auch am 1.7. in einem Jahresbetrag entrichtet werden. Der Antrag ist bis zum 30.9. des vorangehenden Jahres zu stellen.</p><p class="Text">Beachten Sie<b> </b><b>&mdash;</b><b> </b>Die f&uuml;r alle Steuern geltende dreit&auml;gige Zahlungsschonfrist bei einer versp&auml;teten Zahlung durch &Uuml;berweisung endet am 13.2.2026 f&uuml;r die <b>Umsatz- und Lohnsteuerzahlung</b> und am 19.2.2026 f&uuml;r die <b>Gewerbe- und Grundsteuerzahlung.</b> Es wird an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, dass diese Zahlungsschonfrist ausdr&uuml;cklich nicht f&uuml;r Zahlung per Scheck gilt.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Beitr&auml;ge Sozialversicherung (F&auml;lligkeit):</b></p><p class="Text">Sozialversicherungsbeitr&auml;ge sind sp&auml;testens am drittletzten Bankarbeitstag des laufenden Monats f&auml;llig, f&uuml;r den <b>Beitragsmonat Februar 2026 am 25.2.2026.</b></p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 11 --><hr/>
	</body>
</html>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MRS Monats-Rundschreiben 1/2026</title>
		<link>https://tstahl.com/mrs-monats-rundschreiben-plus-1-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Dec 2025 15:20:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tstahl.com/?p=6159</guid>

					<description><![CDATA[Monats-Rundschreiben Plus 01-2026-mrs-plus Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 01/2026: Alle Steuerzahler Vertr&#228;ge zwischen nahen Angeh&#246;rigen: Besser schriftlich, aber nicht zwingend erforderlich Doppelte Haushaltsf&#252;hrung: Keine Werbungskosten f&#252;r vom Ehegatten gezahlte Wohnung KI in der Steuerveranlagung: Nordrhein-Westfalen weitet Pilotprojekt aus Vermieter Eink&#252;nfteerzielungsabsicht: Zur orts&#252;blichen Vermietungszeit f&#252;r eine Ferienwohnung Freiberufler und Gewerbetreibende Betriebspr&#252;fer d&#252;rfen E-Mails mit steuerlichem Bezug anfordern Gesellschafter]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[

<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.0 Transitional//EN">
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	<head>
		<meta content="de" name="language">
		<title>Monats-Rundschreiben Plus 01-2026-mrs-plus</title>

		<style type="text/css">
			body {font-family:arial,helvetica,sans-serif; font-size:1em;}
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	</head>
	<body>
		<h2 class="Rubrik">
<a name="0">Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 01/2026:</a>
</h2><h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#1">Alle Steuerzahler</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#1">Vertr&auml;ge zwischen nahen Angeh&ouml;rigen: Besser schriftlich, aber nicht zwingend erforderlich </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#2">Doppelte Haushaltsf&uuml;hrung: Keine Werbungskosten f&uuml;r vom Ehegatten gezahlte Wohnung </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#3">KI in der Steuerveranlagung: Nordrhein-Westfalen weitet Pilotprojekt aus </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#4">Vermieter</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#4">Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht: Zur orts&uuml;blichen Vermietungszeit f&uuml;r eine Ferienwohnung </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#5">Freiberufler und Gewerbetreibende</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#5">Betriebspr&uuml;fer d&uuml;rfen E-Mails mit steuerlichem Bezug anfordern </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#6">Gesellschafter und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Kapitalgesellschaften</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#6">Verdeckte Gewinnaussch&uuml;ttung: Abzug ersparter Mietaufwendungen als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#7">Umsatzsteuerzahler</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#7">Elektronische Rechnungen: Zweites Schreiben des Bundesfinanzministeriums </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#8">Kleinunternehmer: Zum Vorsteuerabzug beim &Uuml;bergang zur Regelbesteuerung  </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#9">Arbeitgeber</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#9">Regeln f&uuml;r schwankenden Verdienst im Minijob </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#10">Abschlie&szlig;ende Hinweise</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#10">Verzugszinsen </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#11">Brosch&uuml;re: Steuertipps f&uuml;r Erbschaften und Schenkungen </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#12">Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 01/2026 </a>
</li>
</ul>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<hr/><h2 class="Rubrik">Alle Steuerzahler</h2>
<!-- START Nr. 1 -->
<a name="1" title="Vertr&auml;ge zwischen nahen Angeh&ouml;rigen: Besser schriftlich, aber nicht zwingend erforderlich "></a>
<h3 class="Titel">Vertr&auml;ge zwischen nahen Angeh&ouml;rigen: Besser schriftlich, aber nicht zwingend erforderlich </h3>
<p class="Text"> | Allein der fehlende Abschluss <b>eines schriftlichen Vertrags</b> f&uuml;hrt nicht dazu, <b>dass Vertr&auml;ge zwischen nahen Angeh&ouml;rigen steuerlich nicht anzuerkennen sind.</b> Ein Schriftformerfordernis gibt es grunds&auml;tzlich nicht. Aus einem aktuellen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts geht zudem hervor, dass <b>bei einem Fremdvergleich eine Gesamtbetrachtung</b> aller ma&szlig;geblichen Umst&auml;nde zu erfolgen hat. |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Hintergrund</b></p><p class="Text">Bei Vertr&auml;gen unter nahen Angeh&ouml;rigen (beispielsweise Ehegatten) schauen die Finanz&auml;mter regelm&auml;&szlig;ig ganz genau hin. Denn w&auml;hrend <b>Vertragsgestaltungen zwischen fremden Dritten von Interessengegens&auml;tzen</b> gepr&auml;gt sind, <b>fehlen diese bei Vertr&auml;gen zwischen nahen Angeh&ouml;rigen.</b> Somit steht zumindest <b>die Vermutung</b> im Raum, dass <b>die Vereinbarungen nur aus Steuerersparnisgr&uuml;nden geschlossen</b> wurden. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Trotz der positiven Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts sollten Vertr&auml;ge zwischen nahen Angeh&ouml;rigen <b>aus Beweisgr&uuml;nden schriftlich abgeschlossen werden.</b> Da die Vereinbarungen einem Fremdvergleich standhalten m&uuml;ssen, sollten <b>Leistung und Gegenleistung eindeutig geregelt werden.</b> Von besonderer Wichtigkeit ist, dass <b>das Vereinbarte auch tats&auml;chlich durchgef&uuml;hrt wird.</b></p><p class="Text"><b>Quelle |</b> BVerfG, Beschluss vom 27.5.2025, Az. 2 BvR 172/24, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 251029</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 1 --><!-- START Nr. 2 -->
<a name="2" title="Doppelte Haushaltsf&uuml;hrung: Keine Werbungskosten f&uuml;r vom Ehegatten gezahlte Wohnung "></a>
<h3 class="Titel">Doppelte Haushaltsf&uuml;hrung: Keine Werbungskosten f&uuml;r vom Ehegatten gezahlte Wohnung </h3>
<p class="Text"> | Liegt eine <b>steuerlich anzuerkennende doppelte Haushaltsf&uuml;hrung</b> vor, sind <b>die Unterkunftskosten</b> f&uuml;r die Wohnung am Besch&auml;ftigungsort <b>bis zu 1.000 EUR pro Monat als Werbungskosten</b> abzugsf&auml;hig. Doch aufgepasst: Das setzt nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesfinanzhofs voraus, dass <b>der Steuerpflichtige auch dazu verpflichtet ist, die Kosten zu tragen.</b> |</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Im Streitfall erzielte die Ehefrau Eink&uuml;nfte aus nichtselbstst&auml;ndiger Arbeit. Am Besch&auml;ftigungsort nutzte sie zusammen mit ihrer Tochter eine Wohnung im Zuge einer dem Grunde nach anzuerkennenden doppelten Haushaltsf&uuml;hrung. Die Wohnung hatte der Ehemann angemietet, der auch die Miete einschlie&szlig;lich der Nebenkosten von seinem Konto &uuml;berwies.</p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Die Mietaufwendungen machte die Ehefrau als Werbungskosten geltend  jedoch zu Unrecht, wie nun der Bundesfinanzhof entschieden hat.</p>
</td></tr>
</table> <p class="Text">Der Bundesfinanzhof f&uuml;hrte u. a. aus, dass <b>nur solche Aufwendungen als Werbungskosten</b> abziehbar sind, die <b>die pers&ouml;nliche Leistungsf&auml;higkeit des Steuerpflichtigen mindern.</b> Von diesem Grundsatz gilt <b>auch f&uuml;r Ehegatten keine Ausnahme.</b> Denn auch hier gilt, dass der Aufwand eines Dritten<b> ohne eigene Kostenbeteiligung</b> nicht zum eigenen Werbungskostenabzug berechtigt. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Danach kann ein Steuerpflichtiger <b>die Aufwendungen seines Ehegatten grunds&auml;tzlich nicht als &bdquo;Drittaufwand&ldquo;</b> abziehen.</p><p class="Text">Aufwendungen k&ouml;nnen <b>als eigene Betriebsausgaben oder Werbungskosten </b>abgezogen werden, wenn ein Dritter dem Steuerpflichtigen einen Geldbetrag zuwenden will und <b>zur Abk&uuml;rzung des Zahlungswegs Verbindlichkeiten des Steuerpflichtigen begleicht,</b> die diesem aus aufwandsverursachenden Vorg&auml;ngen entstanden sind. Diese Konstellation lag aber <b>im Streitfall nicht vor.</b> Denn der Ehemann hat seiner Ehefrau mit der Begleichung der Miete <b>nichts zugewandt,</b> sondern diese als Mieter der Wohnung und somit <b>als Schuldner der Miete auf eigene Rechnung geleistet.</b></p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>PRAXISTIPP |</b> H&auml;tte die Ehefrau die Wohnung angemietet, der Ehemann jedoch die Miete bezahlt, w&auml;re es zu einem abgek&uuml;rzten Zahlungsweg gekommen.</p></td></tr></table> <p class="Text"><b>Eine Zahlung von einem gemeinsamen Konto der Eheleute</b> h&auml;tte nichts ge&auml;ndert. Denn auch solche Zahlungen gelten unabh&auml;ngig davon, aus wessen Mitteln das Guthaben auf dem Konto stammt, jeweils f&uuml;r Rechnung desjenigen geleistet, der den Betrag schuldet, <b>sofern keine besonderen Vereinbarungen</b> getroffen wurden.</p><p class="Text">Die Zahlungen konnten der Ehefrau <b>auch nicht im Wege des abgek&uuml;rzten Vertragswegs</b> zugerechnet werden. In diesen F&auml;llen schlie&szlig;t <b>der Dritte im eigenen Namen f&uuml;r den Steuerpflichtigen einen Vertrag</b> und leistet auch die Zahlungen. Eine Zurechnung von Aufwendungen setzt hier voraus, dass die wegen des Vertrags zu erbringenden Leistungen <b>eindeutig der Erwerbssph&auml;re des Steuerpflichtigen</b> zuzuordnen sind. <b>Bei Dauerschuldverh&auml;ltnissen</b>, wie <b>insbesondere bei Vertr&auml;gen auf Nutzungs&uuml;berlassung,</b> f&uuml;hrt eine Abk&uuml;rzung des Vertragswegs <b>nicht zu abziehbaren Aufwendungen des Steuerpflichtigen.</b></p><p class="Text"><b>Quelle |</b> BFH-Urteil vom 9.9.2025, Az. VI R 16/23, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 250893</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 2 --><!-- START Nr. 3 -->
<a name="3" title="KI in der Steuerveranlagung: Nordrhein-Westfalen weitet Pilotprojekt aus "></a>
<h3 class="Titel">KI in der Steuerveranlagung: Nordrhein-Westfalen weitet Pilotprojekt aus </h3>
<p class="Text"> | Seit Mai 2025 setzt <b>die Finanzverwaltung in Nordrhein-Westfalen</b> als erste in Deutschland <b>ein selbst entwickeltes KI-Tool</b> ein, welches <b>das Risikomanagement</b> bei der Bearbeitung von Einkommensteuererkl&auml;rungen erg&auml;nzen soll. Die <b>analytische K&uuml;nstliche Intelligenz erkennt Muste</b>r und checkt, wo es <b>keinen Pr&uuml;fbedarf </b>gibt, sodass die Erkl&auml;rungen <b>vollautomatisch durchlaufen k&ouml;nnen.</b> Das Ziel: Zuk&uuml;nftig sollen bei <b>einfachen Arbeitnehmerf&auml;llen</b> ohne gro&szlig;es Risikopotenzial <b>Bescheide sehr viel schneller</b> erzeugt werden. Die daraus resultierende <b>Entlastung</b> soll dann <b>Kapazit&auml;ten f&uuml;r die komplexen F&auml;lle mit hohem Pr&uuml;fbedarf </b>schaffen. |</p><p class="Text">Mit <b>dem Pilotprojekt</b> wurde im Mai 2025 in vier Finanz&auml;mtern gestartet.<b> Seit Oktober setzen das KI-Tool nun vier weitere Finanz&auml;mter</b> in Nordrhein-Westfalen ein, um die K&uuml;nstliche Intelligenz optimal testen und das Pilotprojekt z&uuml;gig abschlie&szlig;en zu k&ouml;nnen.</p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Nordrhein-Westfalen <b>entwickelt die KI-Komponente</b> im Rahmen der Steuer-IT-Gemeinschaft KONSENS <b>auch f&uuml;r die anderen Bundesl&auml;nder. In Nordrhein-Westfalen ist der fl&auml;chendeckende Einsatz</b> bereits <b>f&uuml;r den Start der Steuerveranlagung f&uuml;r 2025 </b>im Fr&uuml;hjahr kommenden Jahres vorgesehen. </p><p class="Text"><b>Quelle |</b> FinMin Nordrhein-Westfalen, Mitteilung vom 3.11.2025: &bdquo;Nordrhein-Westfalen weitet Pilotprojekt zu KI in der Steuerveranlagung aus&ldquo;</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 3 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Vermieter</h2>
<!-- START Nr. 4 -->
<a name="4" title="Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht: Zur orts&uuml;blichen Vermietungszeit f&uuml;r eine Ferienwohnung "></a>
<h3 class="Titel">Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht: Zur orts&uuml;blichen Vermietungszeit f&uuml;r eine Ferienwohnung </h3>
<p class="Text"> | <b>Verluste aus der Vermietung einer Ferienwohnung</b> sind nur anzuerkennen, wenn <b>eine Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht</b> besteht. Zu dem <b>Kriterium der &bdquo;orts&uuml;blichen Vermietungszeit&ldquo;</b> liefert eine aktuelle Entscheidung des Bundesfinanzhofs neue Erkenntnisse. |</p><p class="Text">Bei einer <b>auf Dauer angelegten Vermietungst&auml;tigkeit</b> ist grunds&auml;tzlich und typisierend von der Absicht des Steuerpflichtigen auszugehen, <b>einen Einnahme&uuml;berschuss zu erwirtschaften.</b> Dies gilt <b>bei ausschlie&szlig;lich an Ferieng&auml;ste vermieteten</b> und <b>in der &uuml;brigen Zeit hierf&uuml;r bereitgehaltenen</b> Ferienwohnungen, wenn das Vermieten <b>die orts&uuml;bliche Vermietungszeit</b> von Ferienwohnungen  abgesehen von Vermietungshindernissen  <b>nicht erheblich (das hei&szlig;t um mindestens 25 %) unterschreitet.</b><b> </b></p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Wird die orts&uuml;bliche Vermietungszeit erheblich unterschritten, liegt <b>k</b><b>eine auf Dauer ausgerichtete Vermietungst&auml;tigkeit</b> vor. Die Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht muss dann <b>durch eine Prognoserechnung &uuml;berpr&uuml;ft</b> werden.</p><p class="Text">Um den <b>Einfluss tempor&auml;rer Faktoren gering</b> zu halten und ein einheitliches Bild zu erlangen, ist auf <b>die durchschnittliche Auslastung</b> der Ferienwohnung <b>&uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum abzustellen</b>  und dies ist <b>ein zusammenh&auml;ngender Zeitraum von drei bis f&uuml;nf Jahren. </b></p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE |</b> Der Zeitraum, f&uuml;r den die durchschnittliche Auslastung zu ermitteln ist, kann entweder mit dem streitigen Zeitraum starten, ihn umfassen oder mit ihm enden. Insoweit obliegt die Darlegungslast dem Steuerpflichtigen, den Zeitraum zu benennen sowie die Werte darzustellen und nachzuweisen. </p></td></tr></table> <p class="Text"><b>Quelle |</b> BFH-Urteil vom 12.8.2025, Az. IX R 23/24, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 250707</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 4 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Freiberufler und Gewerbetreibende</h2>
<!-- START Nr. 5 -->
<a name="5" title="Betriebspr&uuml;fer d&uuml;rfen E-Mails mit steuerlichem Bezug anfordern "></a>
<h3 class="Titel">Betriebspr&uuml;fer d&uuml;rfen E-Mails mit steuerlichem Bezug anfordern </h3>
<p class="Text"> | Die Finanzverwaltung ist <b>bei einer Betriebspr&uuml;fung</b> grunds&auml;tzlich berechtigt, vom Steuerpflichtigen <b>s&auml;mtliche E-Mails mit steuerlichem Bezug anzufordern. </b>So lautet eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs. |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Aufbewahrungspflicht </b></p><p class="Text">&sect; 147 Abs. 1 der Abgabenordnung (AO) bestimmt, <b>welche Unterlagen aufzubewahren </b>und dem Betriebspr&uuml;fer auf Anforderung <b>vorzulegen sind.</b> Dazu geh&ouml;ren vor allem <b>die Buchungsbelege und die Jahresabschl&uuml;sse nebst Jahresabschlussunterlagen. </b>Aber auch <b>die empfangenen und abgesandten Handels- und Gesch&auml;ftsbriefe</b> sind aufzubewahren und auf Anforderung vorzulegen. </p><p class="Text">Dabei ist zu beachten, dass der Betriebspr&uuml;fer auch</p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Einsicht in <b>die gespeicherten Daten</b> nehmen und <b>das Datenverarbeitungssystem</b> zur Pr&uuml;fung dieser Unterlagen nutzen darf sowie</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">verlangen kann, dass <b>die Daten nach seinen Vorgaben maschinell ausgewertet</b> zur Verf&uuml;gung gestellt werden oder nach seinen Vorgaben in einem maschinell auswertbaren Format an ihn &uuml;bertragen werden.</li></ul><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Sollten dabei<b> Kosten</b> entstehen, m&uuml;ssen diese <b>die Steuerpflichtigen tragen.</b></p><p class="Text Zwischentitel"><b>Auch E-Mails sind aufzubewahren</b></p><p class="Text">Dass zu den Handels- und Gesch&auml;ftsbriefen <b>auch E-Mails</b> z&auml;hlen, hat der Bundesfinanzhof bereits vor einigen Jahren entschieden. Hintergrund daf&uuml;r ist, dass die gesamte<b> (den betrieblichen Bereich betreffende)</b> Korrespondenz aufzubewahren ist, soweit sie sich auf <b>die Vorbereitung, Durchf&uuml;hrung oder R&uuml;ckg&auml;ngigmachung eines Handelsgesch&auml;fts</b> bezieht. </p><p class="Text">Auf die Form der Korrespondenz kommt es nicht an. Auch <b>Fernschreiben, Telegramme und E-Mails sind aufbewahrungspflichtig.</b> Das gilt nach Ansicht des Bundesfinanzhofs jedenfalls insoweit, wie die E-Mail selbst  und nicht lediglich ihr Anhang <b> rechnungslegungsrelevante Informationen</b> enth&auml;lt. Sollten sich die Informationen nicht aus der E-Mail, sondern <b>nur aus dem Anhang ergeben,</b> dann ist zumindest der Anhang aufzubewahren.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Anforderung der E-Mail-Korrespondenz</b></p><p class="Text">Betriebspr&uuml;fer d&uuml;rfen die Vorlage derjenigen E-Mails verlangen, die sich <b>auf die Vorbereitung, den Abschluss und auch auf die Durchf&uuml;hrung eines Handelsgesch&auml;fts</b> beziehen. Jedoch darf der Pr&uuml;fer <b>nicht den kompletten Mail-Verkehr</b> anfordern. Er muss sich<b> auf die rechnungslegungsrelevanten Informationen beschr&auml;nken. </b></p><p class="Text">Die Anforderung <b>eines Gesamtjournals,</b> das einerseits erst noch erstellt werden m&uuml;sste und andererseits auch Informationen zu <b>E-Mails ohne steuerlichen Bezug</b> enth&auml;lt, ist <b>damit unzul&auml;ssig.</b> Denn es gibt <b>keine Rechtsgrundlage zur Vorlage jedweder E-Mail-Korrespondenz. </b></p><p class="Text">Fordert der Pr&uuml;fer aber <b>die komplette steuerlich relevante E-Mail-Korrespondenz</b> an, die im Zusammenhang mit Eingangs- und Ausgangsrechnungen steht oder einen bestimmten steuerlich relevanten Sachverhalt betrifft, <b>ist der Aufforderung zu folgen.</b></p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text"><b>MERKE |</b> Es ist oft problematisch, dass die Datenbest&auml;nde im E-Mail-Verkehr regelm&auml;&szlig;ig nicht so strukturiert sind, dass sich genau die E-Mails herausfiltern lassen, auf die der Pr&uuml;fer ein Anrecht hat. Es obliegt daher dem Steuerpflichtigen, aus den angeforderten Mails im Rahmen des Erstqualifikationsrechts solche E-Mails herauszufiltern und dem Pr&uuml;fer nicht vorzulegen, die keine Steuerrelevanz haben. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Und was ist, wenn der Aufforderung des Betriebspr&uuml;fers nicht nachgekommen wird? Im Zweifel kann er die Besteuerungsgrundlagen dann insoweit sch&auml;tzen. Er kann aber auch ein qualifiziertes Mitwirkungsverlangen einfordern. Wird dagegen versto&szlig;en, wird der Pr&uuml;fer ein Mitwirkungsverz&ouml;gerungsgeld nach &sect; 200a AO festsetzen.</p>
</td></tr></table> <p class="Text"><b>Quelle |</b> BFH, Beschluss vom 30.4.2025, Az. XI R 15/23, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 250230</p>
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<!-- ENDE Nr. 5 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Gesellschafter und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Kapitalgesellschaften</h2>
<!-- START Nr. 6 -->
<a name="6" title="Verdeckte Gewinnaussch&uuml;ttung: Abzug ersparter Mietaufwendungen als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen "></a>
<h3 class="Titel">Verdeckte Gewinnaussch&uuml;ttung: Abzug ersparter Mietaufwendungen als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen </h3>
<p class="Text"> | <b>Ersparte Mietaufwendungen,</b> die beim Gesellschafter zu <b>einer verdeckten Gewinnaussch&uuml;ttung (vGA) </b>f&uuml;hren, k&ouml;nnen insoweit <b>als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen</b> abgezogen werden, als sie <b>behinderungsbedingten Mehraufwand</b> darstellen. So lautet ein interessantes Urteil des Bundesfinanzhofs. |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Hintergrund</b></p><p class="Text">Bei <b>einer vGA</b> handelt es sich  vereinfacht  um <b>Verm&ouml;gensvorteile,</b> die dem Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft <b>au&szlig;erhalb der gesellschaftsrechtlichen Gewinnverteilung</b> gew&auml;hrt werden. Eine vGA darf <b>den Gewinn der Gesellschaft nicht mindern.</b></p><p class="Text">Nach &sect; 33 Einkommensteuergesetz (EStG) sind<b> au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen</b> Aufwendungen, die einem Steuerpflichtigen <b>zwangsl&auml;ufig entstehen</b> und die h&ouml;her sind als die Aufwendungen der Mehrheit der Steuerpflichtigen mit vergleichbarem Einkommen, Verm&ouml;gen und Familienstand. </p><p class="Text">Diese Aufwendungen k&ouml;nnen die Einkommensteuer mindern, wenn sie<b> die zumutbare Belastung &uuml;bersteigen. </b>Diese h&auml;ngt vom Gesamtbetrag der Eink&uuml;nfte, Familienstand und von der Anzahl der Kinder ab.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Im Streitfall ging es (vereinfacht) um einen zu 94&nbsp;% an einer GmbH beteiligten Steuerpflichtigen, zu dessen Haushalt ein schwerstbehindertes Kind geh&ouml;rte. Die GmbH war Eigent&uuml;merin eines Grundst&uuml;cks, auf dem sich zwei freistehende Geb&auml;ude befanden. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Zun&auml;chst wurde ein Geb&auml;ude an den Steuerpflichtigen zu Wohnzwecken vermietet. Die GmbH lie&szlig; dann auf eigene Kosten einen Verbindungsbau zwischen den beiden H&auml;usern errichten und nahm zahlreiche, auf die Behinderung des Kindes abgestellte Umbauten vor. Nachfolgend wurden beide Geb&auml;ude von dem Steuerpflichtigen und seiner Familie genutzt. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Die GmbH erh&ouml;hte wegen der Umbaukosten und der erweiterten Nutzungsm&ouml;glichkeiten die Miete, jedoch nicht in dem Ma&szlig;e, in dem ein fremder Dritter die Miete erh&ouml;ht h&auml;tte, sodass sich insoweit eine vGA ergab.</p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">In der Revision musste der Bundesfinanzhof nun u. a. Folgendes entscheiden: Ist eine vGA wegen der unentgeltlichen &Uuml;berlassung eines behindertengerecht umgebauten Hauses zugleich als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung beim Mehrheitsgesellschafter zu ber&uuml;cksichtigen, soweit diese einen behinderungsbedingten Mehrbedarf abdeckt?</p>
</td></tr>
</table> <p class="Text Zwischentitel"><b>Abzug der vGA als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen</b></p><p class="Text">Im Fall einer <b>vGA in Form von ersparten Aufwendungen</b> (im Streitfall: ersparte Miete) ist die vGA so zu behandeln <b>wie eine offene Aussch&uuml;ttung</b> und ein hinzutretender Leistungsaustausch, wie er unter Dritten durchgef&uuml;hrt worden w&auml;re. Diese <b>ersparten Aufwendungen</b> sind beim Gesellschafter grunds&auml;tzlich <b>als (fiktive) Betriebsausgaben oder Werbungskosten</b> abziehbar. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Der Bundesfinanzhof stellte nun heraus, dass <b>f&uuml;r au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen nichts anderes gelten kann</b> als f&uuml;r Betriebsausgaben, Werbungskosten oder Sonderausgaben. Das hei&szlig;t: Eine vGA kann zu Aufwendungen nach &sect; 33 EStG f&uuml;hren.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Mehraufwendungen infolge des behinderungsgerechten Umbaus</b></p><p class="Text">Auch <b>Mehraufwendungen f&uuml;r einen behindertengerechten Um- oder Neubau eines Hauses oder einer Wohnung</b> k&ouml;nnen als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen abziehbar sein. Sie sind nicht durch <b>den Behinderten-Pauschbetrag abgegolten. </b></p><p class="Text">Mehraufwendungen f&uuml;r die behindertengerechte Gestaltung des Wohnumfelds erwachsen in der Regel<b> auch zwangsl&auml;ufig. </b>Denn <b>eine Behinderung</b> des Steuerpflichtigen oder eines Angeh&ouml;rigen begr&uuml;ndet <b>eine tats&auml;chliche Zwangslage,</b> die <b>eine behindertengerechte Gestaltung des Wohnumfelds</b> unausweichlich macht.</p><p class="Text">Dagegen sind Aufwendungen <b>nicht zwangsl&auml;ufig</b>, die  wie die Gr&ouml;&szlig;e des Grundst&uuml;cks und die konkrete Gestaltung des Hauses  <b>auf dem Geschmack,</b> den Lebensgewohnheiten, den f&uuml;r den Bau zur Verf&uuml;gung stehenden Mitteln und anderen <b>selbstbestimmten Vorentscheidungen</b> beruhen. Das gilt auch dann, wenn der Steuerpflichtige oder ein in seinem Haushalt lebender Angeh&ouml;riger infolge einer Krankheit oder eines Unfalls in seiner bisherigen Wohnung bzw. <b>in seinem bisherigen Haus nicht wohnen bleiben kann.</b></p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE |</b> Oftmals wird der angemessene Betrag der behinderungsbedingten Mehraufwendungen zu sch&auml;tzen sein. Hierbei muss dann ber&uuml;cksichtigt werden, dass regelm&auml;&szlig;ig nicht nur ein bestimmter Mehraufwand als angemessen angesehen werden kann. Vielmehr wird sich der Bereich des Angemessenen auf eine gewisse Bandbreite von Betr&auml;gen erstrecken. Hier machte der Bundesfinanzhof nun deutlich, dass nur diejenigen Betr&auml;ge, die den oberen Rand dieser Bandbreite &uuml;bersteigen, als nicht mehr angemessen einzustufen sind.</p></td></tr></table> <p class="Text"><b>Quelle |</b> BFH-Urteil vom 17.6.2025, Az. VI R 15/23, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 250703</p>
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<!-- ENDE Nr. 6 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Umsatzsteuerzahler</h2>
<!-- START Nr. 7 -->
<a name="7" title="Elektronische Rechnungen: Zweites Schreiben des Bundesfinanzministeriums "></a>
<h3 class="Titel">Elektronische Rechnungen: Zweites Schreiben des Bundesfinanzministeriums </h3>
<p class="Text"> | <b>Seit 2025</b> ist (begleitet von &Uuml;bergangsvorschriften) bei Ums&auml;tzen zwischen inl&auml;ndischen Unternehmen <b>eine elektronische Rechnung (E-Rechnung) </b>zu verwenden. Ein erstes Schreiben des Bundesfinanzministeriums zu dem Thema datiert vom 15.10.2024. Ein Jahr sp&auml;ter wurde nun <b>ein zweites Schreiben ver&ouml;ffentlicht.</b> |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>&Uuml;bergangsregelungen </b></p><p class="Text">Nach &sect; 14 Abs. 1 S. 3 Umsatzsteuergesetz (UStG) ist eine E-Rechnung eine Rechnung, die <b>in einem strukturierten elektronischen Format</b> ausgestellt, &uuml;bermittelt und empfangen wird und eine elektronische Verarbeitung erm&ouml;glicht.</p><p class="Text">F&uuml;r <b>die Ausstellung von E-Rechnungen</b> sind nach den Vorgaben des &sect; 27 UStG <b>&Uuml;bergangsregeln</b> nutzbar: Der <b>allgemeine &Uuml;bergangszeitraum betr&auml;gt zwei Jahre (Pflicht ab 2027). </b>Drei Jahre gelten f&uuml;r Unternehmer <b>mit einem Gesamtumsatz von bis zu 800.000 EUR im Jahr 2026.</b></p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE |</b> Beim Empfang einer E-Rechnung gilt keine &Uuml;bergangsregelung, er ist somit seit dem 1.1.2025 durch den Rechnungsempf&auml;nger zu gew&auml;hrleisten. F&uuml;r den Empfang reicht die Bereitstellung eines E-Mail-Postfachs aus. </p></td></tr></table> <p class="Text Zwischentitel"><b>Fehlerarten </b></p><p class="Text">In dem neuen Schreiben geht das Bundesfinanzministerium insbesondere auf m&ouml;gliche Fehler ein und <b>unterscheidet drei Arten von Fehlern. </b></p><p class="Text"><b>Formatfehler</b></p><p class="Text">Formatfehler liegen vor, wenn <b>die Rechnungsdatei nicht den zul&auml;ssigen Syntaxen bzw. deren technischen Vorgaben entspricht</b> oder in den F&auml;llen des &sect; 14 Abs. 1 S. 6 Nr. 2 UStG <b>keine richtige und vollst&auml;ndige Extraktion</b> zul&auml;sst.</p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Eine Datei, die <b>wegen Formatfehlern</b> die Anforderungen an das strukturierte elektronische Format einer E-Rechnung nicht erf&uuml;llt, stellt <b>eine sonstige Rechnung in einem anderen elektronischen Format </b>dar.</p><p class="Text"><b>Gesch&auml;ftsregelfehler</b></p><p class="Text">Sogenannte Gesch&auml;ftsregelfehler liegen vor, wenn die Rechnungsdatei <b>gegen die f&uuml;r dieses E-Rechnungsformat g&uuml;ltigen Gesch&auml;ftsregeln verst&ouml;&szlig;t.</b> Gesch&auml;ftsregeln sind <b>technische Vorschriften</b> zur &Uuml;berpr&uuml;fung der logischen Abh&auml;ngigkeiten der in einer E-Rechnung enthaltenen Informationen. </p><p class="Text">Gesch&auml;ftsregelfehler k&ouml;nnen sich beispielsweise dadurch ergeben, dass die <b>in einer Rechnung enthaltenen Informationen unvollst&auml;ndig</b> sind (z. B. keine Angabe im Pflichtfeld &bdquo;BT-10 Buyer reference&ldquo; in einer XRechnung).</p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Betrifft der Gesch&auml;ftsregelfehler <b>nicht die umsatzsteuerlichen Pflichtangaben</b> der &sect;&sect; 14 Abs. 4 und 14a UStG (z. B. vollst&auml;ndiger Name und Anschrift des leistenden Unternehmers und des Leistungsempf&auml;ngers sowie das Ausstellungsdatum), <b>sondern andere Inhalte, ist dies umsatzsteuerlich unbeachtlich.</b></p><p class="Text"><b>Inhaltsfehler</b></p><p class="Text">Inhaltsfehler liegen vor, wenn <b>gegen die umsatzsteuerlichen Pflichtangaben</b> der &sect;&sect; 14 Abs. 4 und 14a UStG versto&szlig;en wird. In diesen F&auml;llen liegt <b>eine nicht ordnungsgem&auml;&szlig;e Rechnung vor.</b></p><p class="Text Zwischentitel"><b>Validierung </b></p><p class="Text">Das Bundesfinanzministerium f&uuml;hrt aus, dass <b>etwaige Fehler mit einer geeigneten Validierungsanwendung &uuml;berpr&uuml;ft </b>werden k&ouml;nnen. Eine Validierung der E-Rechnung <b>ersetzt aber nicht</b> die dem Empf&auml;nger obliegende <b>Pflicht zur &Uuml;berpr&uuml;fung der Rechnung auf Vollst&auml;ndigkeit und Richtigkeit, </b>sondern unterst&uuml;tzt ihn hierbei.</p><p class="Text">Ein Unternehmer kann sich <b>bei Beachtung der Sorgfaltspflichten</b> eines ordentlichen Kaufmanns auf <b>das technische Ergebnis einer Validierung</b> (hinsichtlich des Formats und der Gesch&auml;ftsregeln) durch <b>eine geeignete Validierungsanwendung verlassen. Zum Nachweis</b> sollte der<b> Validierungsbericht aufbewahrt werden.</b></p><p class="Text Zwischentitel"><b>Aufbewahrung </b></p><p class="Text">Nach &sect; 14b Abs. 1 UStG gilt umsatzsteuerlich, dass ein Unternehmer <b>ein Doppel jeder ein- und ausgehenden Rechnung acht Jahre aufzubewahren</b> hat. Dabei muss <b>die Echtheit der Herkunft, die Unversehrtheit ihres Inhalts und ihre Lesbarkeit</b> gew&auml;hrleistet sein. </p><p class="Text">Bei einer E-Rechnung ist zumindest deren strukturierter Teil so aufzubewahren, dass er <b>unversehrt in seiner urspr&uuml;nglichen Form </b>vorliegt. F&uuml;r umsatzsteuerliche Zwecke gilt, dass alleine wegen einer Speicherung und Archivierung von E-Rechnungen <b>au&szlig;erhalb eines GoBD-konformen Datenverarbeitungssystems kein Versto&szlig;</b> gegen &sect; 14b Abs. 1 UStG und die Unversehrtheit des Inhalts vorliegt.</p><p class="Text"><b>Quelle |</b> BMF-Schreiben vom 15.10.2025, Az. III C 2 &#8211; S 7287-a/00019/007/243, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 251120</p>
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<!-- ENDE Nr. 7 --><!-- START Nr. 8 -->
<a name="8" title="Kleinunternehmer: Zum Vorsteuerabzug beim &Uuml;bergang zur Regelbesteuerung  "></a>
<h3 class="Titel">Kleinunternehmer: Zum Vorsteuerabzug beim &Uuml;bergang zur Regelbesteuerung  </h3>
<p class="Text"> | Durch die <b>neue Kleinunternehmerregelung </b>in &sect; 19 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) kann es <b>seit 2025 </b>dazu kommen, dass ein Unternehmen <b>im laufenden Jahr zur Regelbesteuerung wechseln </b>muss. Zuvor konnte dies immer nur zu Beginn eines Jahres erfolgen. Dadurch kommt es auch <b>zu Besonderheiten auf der Vorsteuerseite.</b> Hierzu hat das Bundesfinanzministerium nun Stellung bezogen. |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Hintergrund</b></p><p class="Text">Ein von einem im Inland ans&auml;ssigen Unternehmer bewirkter steuerbarer <b>Umsatz ist umsatzsteuerfrei,</b> wenn der Gesamtumsatz <b>im vorangegangenen Kalenderjahr 25.000 EUR</b> nicht &uuml;berschritten hat <b>und im laufenden Kalenderjahr 100.000 EUR nicht &uuml;berschreitet.</b></p><p class="Text">Kleinunternehmer m&uuml;ssen <b>die Ums&auml;tze unterj&auml;hrig &uuml;berwachen.</b> Denn wird die <b>100.000 EUR-Grenze &uuml;berschritten, </b>tritt <b>f&uuml;r diesen Umsatz und alle weiteren Ums&auml;tze die Steuerpflicht ein.</b> </p><p class="Text Zwischentitel"><b>Vorsteuerabzug</b></p><p class="Text">Gehen Kleinunternehmer <b>zur Regelbesteuerung &uuml;ber,</b> stellt sich die Frage <b>nach dem Vorsteuerabzug.</b> Klar ist: <b>Ab dem Zeitpunkt der Regelbesteuerung</b> sind sie grunds&auml;tzlich <b>zum Vorsteuerabzug berechtigt.</b> </p><p class="Text">Doch was gilt <b>f&uuml;r Rechnungen, die in der Zeit der Kleinunternehmerregelung eingegangen</b> sind? Hier vertritt das Bundesfinanzministerium folgende Ansicht: Hat ein Unternehmer, der von der Kleinunternehmerregelung zur allgemeinen Besteuerung &uuml;bergeht, <b>bereits vor dem &Uuml;bergang Leistungen bezogen,</b> die er erst <b>nach dem &Uuml;bergang zur Ausf&uuml;hrung von dann zum Vorsteuerabzug berechtigenden Ums&auml;tzen</b> zu verwenden beabsichtigt, ist der Vorsteuerabzug dennoch<b> f&uuml;r Zeitr&auml;ume vor dem &Uuml;bergang zur Regelbesteuerung</b> nach &sect; 15 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 oder 3 UStG ausgeschlossen. Dies gilt auch, wenn der &Uuml;bergang  z. B. wegen des &Uuml;ber-schreitens der Grenzen  <b>bereits wahrscheinlich, aber noch nicht tats&auml;chlich erfolgt</b> ist.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Vorsteuerberichtigung</b></p><p class="Text">Der <b>tats&auml;chliche &Uuml;bergang von der Kleinunternehmerregelung zur Regelbesteuerung</b> stellt dann <b>eine &Auml;nderung der Verh&auml;ltnisse</b> i.&nbsp;S.&nbsp;des &sect; 15a UStG dar, weil die Ums&auml;tze ab diesem Zeitpunkt <b>nicht mehr steuerfrei, sondern steuerpflichtig</b> sind. Das hei&szlig;t, dass f&uuml;r die entsprechenden Vorsteuerbetr&auml;ge unter den Voraussetzungen des &sect; 15a UStG und unter Beachtung <b>der Bagatellgrenzen</b> des &sect; 44 der Umsatzsteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung (UStDV) <b>eine Vorsteuerberichtigung</b> durchzuf&uuml;hren ist. </p><p class="Text">Dadurch k&ouml;nnen Unternehmer <b>r&uuml;ckwirkend in den Genuss des Vorsteuerabzugs</b> gelangen. Gleiches gilt aber auch umgekehrt f&uuml;r den Wechsel von der Regelbesteuerung zur Kleinunternehmerregelung. Hier kann es <b>zu einer Vorsteuerr&uuml;ckforderung durch das Finanzamt</b> kommen.</p><p class="Text">Eine Vorsteuerberichtigung wird aber<b> infolge der Bagatellgrenzen oft ausscheiden.</b> Denn in &sect; 44 UStDV ist hier geregelt, dass <b>eine Berichtigung des Vorsteuerabzugs entf&auml;llt, </b>wenn die auf die Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Wirtschaftsguts entfallende <b>Vorsteuer 1.000 EUR nicht &uuml;bersteigt.</b> </p><p class="Text"><b>Praktische Folgen</b> wird die durch den Wechsel der Besteuerungssystematik eintretende Vorsteuerberichtigung <b>vor allem f&uuml;r hochpreisige Wirtschaftsg&uuml;ter</b> haben, die sich <b>mehrfach zur Ausf&uuml;hrung von Ums&auml;tzen </b>verwenden lassen. Ein typisches Beispiel ist der Pkw.</p><p class="Text"><b>Quelle |</b> BMF-Schreiben vom 10.11.2025, Az. III C 2 &#8211; S 7300/00080/004/019, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 251116</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
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<!-- ENDE Nr. 8 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Arbeitgeber</h2>
<!-- START Nr. 9 -->
<a name="9" title="Regeln f&uuml;r schwankenden Verdienst im Minijob "></a>
<h3 class="Titel">Regeln f&uuml;r schwankenden Verdienst im Minijob </h3>
<p class="Text"> | Wenn <b>das Einkommen bei einem Minijob nicht immer gleich hoch</b> ist, spricht man von einem <b>schwankenden Verdienst.</b> Solche Schwankungen sind grunds&auml;tzlich m&ouml;glich  solange <b>Regeln eingehalten</b> werden. Hier&uuml;ber hat j&uuml;ngst die Minijob-Zentrale informiert. |</p><p class="Text">Der <b>monatliche Verdienst darf im Durchschnitt 556 EUR (ab 2026: 603 EUR) nicht &uuml;berschreiten. </b>Entscheidend ist nicht jeder einzelne Monat, sondern <b>d</b><b>er Durchschnitt &uuml;ber ein ganzes Jahr. </b>Das hei&szlig;t: Auch wenn in einzelnen Monaten mehr verdient wird, liegt ein Minijob vor  solange <b>die Jahresverdienstgrenze</b> (2025: 6.672 EUR (12 Monate x 556 EUR); ab 2026: 7.236 EUR (12 Monate x 603 EUR)) eingehalten wird.</p><p class="Text">Arbeitgeber m&uuml;ssen den regelm&auml;&szlig;igen Verdienst <b>vorausschauend sch&auml;tzen.</b> Dabei sind <b>regelm&auml;&szlig;ig wiederkehrende und vertraglich zugesicherte Einmalzahlungen</b> (z. B. Weihnachtsgeld) <b>bei der Prognose zu ber&uuml;cksichtigen.</b></p><p class="Text"><b>Nicht alle Schwankungen im Verdienst sind vorhersehbar.</b> Beispielsweise kann es durch eine Krankheitsvertretung vorkommen, dass der Verdienst die j&auml;hrliche Verdienstgrenze &uuml;berschreitet. Dies ist <b>unter den folgenden Voraussetzungen</b> m&ouml;glich:</p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Das &Uuml;berschreiten muss <b>u</b><b>nvorhersehbar</b> sein.</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Es kommt <b>nur gelegentlich</b> vor <b>(maximal zwei Mal in 12 Monaten).</b>
</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Der Verdienst darf <b>nicht mehr als das Doppelte der monatlichen Verdienstgrenze </b>betragen.</li></ul><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Beispiel</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Ein Verk&auml;ufer hat seit dem 1.4.2025 einen Minijob. Er verdient regelm&auml;&szlig;ig im Monat 510 EUR. Durch eine einmalige Krankheitsvertretung betr&auml;gt sein Verdienst im September 2025 1.100 EUR.</p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Es besteht weiterhin ein Minijob. Der Verdienst &uuml;berschreitet zwar die Jahresverdienstgrenze. Jedoch liegt ein unvorhersehbares und einmaliges &Uuml;berschreiten mit einem monatlichen Verdienst bis 1.112 EUR vor. </p>
</td></tr>
</table> <p class="Text"><b>Quelle |</b> Minijob-Zentrale, Mitteilung vom 5.11.2025: &bdquo;Mehr verdienen im Minijob: Regeln f&uuml;r schwankenden Verdienst&ldquo;</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 9 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Abschlie&szlig;ende Hinweise</h2>
<!-- START Nr. 10 -->
<a name="10" title="Verzugszinsen "></a>
<h3 class="Titel">Verzugszinsen </h3>
<p class="Text"> | F&uuml;r die Berechnung der Verzugszinsen ist der Basiszinssatz nach &sect; 247 BGB anzuwenden. Die H&ouml;he wird jeweils zum 1.1. und 1.7. eines Jahres neu bestimmt. |</p><p class="Text">Der <b>Basiszinssatz</b> f&uuml;r die Zeit vom 1.7.2025 bis zum 31.12.2025 betr&auml;gt <b>1,27 Prozent. </b></p><p class="Text">Damit ergeben sich folgende Verzugszinsen:</p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>f&uuml;r Verbraucher </b>(&sect; 288 Abs.&nbsp;1 BGB): <b>6,27 Prozent</b>
</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">f&uuml;r den <b>unternehmerischen Gesch&auml;ftsverkehr </b>(&sect; 288 Abs.&nbsp;2 BGB): <b>10,27 Prozent*</b>
</li></ul><p class="Text">* f&uuml;r Schuldverh&auml;ltnisse, die vor dem 29.7.2014 entstanden sind: 9,27 Prozent.</p><p class="Text">Die f&uuml;r die Berechnung der Verzugszinsen anzuwendenden Basiszinss&auml;tze betrugen in der Vergangenheit:</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="2"><p class="Text"><b>Berechnung der Verzugszinsen</b></p></td></tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Zeitraum</b></p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Zins</b></p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2025 bis 30.6.2025</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">2,27 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2024 bis 31.12.2024</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">3,37 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2024 bis 30.6.2024</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">3,62 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2023 bis 31.12.2023</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">3,12 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2023 bis 30.6.2023</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">1,62 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2022 bis 31.12.2022</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2022 bis 30.6.2022</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2021 bis 31.12.2021</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2021 bis 30.6.2021</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2020 bis 31.12.2020</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2020 bis 30.6.2020</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2019 bis 31.12.2019</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
</table> 
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 10 --><!-- START Nr. 11 -->
<a name="11" title="Brosch&uuml;re: Steuertipps f&uuml;r Erbschaften und Schenkungen "></a>
<h3 class="Titel">Brosch&uuml;re: Steuertipps f&uuml;r Erbschaften und Schenkungen </h3>
<p class="Text"> | Das Finanzministerium Baden-W&uuml;rttemberg hat <b>eine Brosch&uuml;re</b> ver&ouml;ffentlicht, in der <b>die wichtigsten Inhalte des Erbschaft und Schenkungsteuerrechts</b> erl&auml;utert werden (beispielsweise die Steuerpflicht, <b>Freibetr&auml;ge,</b> Steuerklassen sowie <b>Verschonungen f&uuml;r das Familienheim und das Betriebsverm&ouml;gen).</b> Die Brosch&uuml;re (Stand 7/2025) kann unter <a href="https://www.iww.de/s14760" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de/s14760</a> kostenlos heruntergeladen werden. |</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 11 --><!-- START Nr. 12 -->
<a name="12" title="Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 01/2026 "></a>
<h3 class="Titel">Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 01/2026 </h3>
<p class="Text"> | Im Monat Januar 2026 sollten Sie insbesondere folgende F&auml;lligkeitstermine beachten: |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Steuertermine (F&auml;lligkeit):</b></p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>Umsatzsteuer</b> (Monatszahler): 12.1.2026</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>Lohnsteuer </b>(Monatszahler): 12.1.2026</li></ul><p class="Text">Bei einer <b>Scheckzahlung</b> muss der Scheck dem Finanzamt sp&auml;testens drei Tage vor dem F&auml;lligkeitstermin vorliegen. </p><p class="Text">Beachten Sie | Die f&uuml;r alle Steuern geltende dreit&auml;gige Zahlungsschonfrist bei einer versp&auml;teten Zahlung durch &Uuml;berweisung endet am 15.1.2026<b>.</b> Es wird an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, dass diese Zahlungsschonfrist ausdr&uuml;cklich nicht f&uuml;r Zahlung per Scheck gilt.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Beitr&auml;ge Sozialversicherung (F&auml;lligkeit):</b></p><p class="Text">Sozialversicherungsbeitr&auml;ge sind sp&auml;testens am drittletzten Bankarbeitstag des laufenden Monats f&auml;llig, f&uuml;r den <b>Beitragsmonat Januar 2026 am 28.1.2026.</b></p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 12 --><hr/>
	</body>
</html>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Monats-Rundschreiben 12/2025 </title>
		<link>https://tstahl.com/monats-rundschreiben-12-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2025 10:03:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tstahl.com/?p=6154</guid>

					<description><![CDATA[Monats-Rundschreiben Plus 12-2025-mrs-plus Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 12/2025: Alle Steuerzahler Familienheim: Einlage in Ehegatten-GbR ohne Schenkungsteuer Aktivrente ab 2026: Bis zu 2.000 EUR sollen monatlich steuerfrei sein Bundesregierung will Kfz-Steuerbefreiung f&#252;r reine Elektrofahrzeuge verl&#228;ngern Unterhaltsleistungen: Finanzverwaltung &#228;u&#223;ert sich zum Nachweis der Zahlung Digitale Steuerbescheide ab 2026 Vermieter Mietwohnungsneubau: Keine Sonderabschreibung bei Abriss und Neubau Umsatzsteuerzahler Zur]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[

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		<meta content="de" name="language">
		<title>Monats-Rundschreiben Plus 12-2025-mrs-plus</title>

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	</head>
	<body>
		<h2 class="Rubrik">
<a name="0">Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 12/2025:</a>
</h2><h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#1">Alle Steuerzahler</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#1">Familienheim: Einlage in Ehegatten-GbR ohne Schenkungsteuer </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#2">Aktivrente ab 2026: Bis zu 2.000 EUR sollen monatlich steuerfrei sein  </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#3">Bundesregierung will Kfz-Steuerbefreiung f&uuml;r reine Elektrofahrzeuge verl&auml;ngern </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#4">Unterhaltsleistungen: Finanzverwaltung &auml;u&szlig;ert sich zum Nachweis der Zahlung  </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#5">Digitale Steuerbescheide ab 2026 </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#6">Vermieter</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#6">Mietwohnungsneubau: Keine Sonderabschreibung bei Abriss und Neubau </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#7">Umsatzsteuerzahler</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#7">Zur Besteuerung der &Uuml;bertragung von Einzweck-Gutscheinen </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#8">Arbeitgeber</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#8">Freie Unterkunft und Verpflegung: Voraussichtliche Sachbezugswerte f&uuml;r 2026 </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#9">Rechengr&ouml;&szlig;en in der Sozialversicherung: Diese Werte sind f&uuml;r 2026 geplant </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#10">Arbeitnehmer</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#10">Keine erste T&auml;tigkeitsst&auml;tte bei einem unbefristeten Leiharbeitsverh&auml;ltnis </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#11">Abschlie&szlig;ende Hinweise</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#11">Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 12/2025 </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#12">Beitr&auml;ge zu einer freiwilligen privaten Pflegezusatzversicherung nicht erh&ouml;ht abzugsf&auml;hig </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#13">Verzugszinsen </a>
</li>
</ul>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<hr/><h2 class="Rubrik">Alle Steuerzahler</h2>
<!-- START Nr. 1 -->
<a name="1" title="Familienheim: Einlage in Ehegatten-GbR ohne Schenkungsteuer "></a>
<h3 class="Titel">Familienheim: Einlage in Ehegatten-GbR ohne Schenkungsteuer </h3>
<p class="Text"> | Die <b>Steuerbefreiung f&uuml;r die lebzeitige Zuwendung eines Familienheims unter Ehegatten</b> kann auch dann zu gew&auml;hren sein, wenn der eine Ehegatte das Familienheim <b>in eine Ehegatten-GbR einlegt,</b> an der <b>die Ehegatten zu gleichen Teilen beteiligt </b>sind. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden. |</p><p class="Text"><b>Zum Hintergrund: </b>Die unentgeltliche &Uuml;bertragung <b>des Familienheims</b> ist unter den Voraussetzungen des &sect; 13 Abs. 1 Nr. 4a, 4b und 4c des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes (ErbStG) <b>steuerfrei.</b> Beg&uuml;nstigt sind <b>die lebzeitige &Uuml;bertragung zwischen Ehegatten,</b> der <b>Ehegattenerwerb von Todes wegen </b>sowie der <b>Erwerb von Todes wegen durch Kinder.</b> Beim Erwerb von Todes wegen sind (im Gegensatz zur Schenkung) <b>Behaltensfristen</b> zu beachten.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">Der Ehemann (EM) und seine Ehefrau (EF) waren zu je 50 % Gesellschafter einer 2020 durch notariell beurkundeten Vertrag errichteten GbR. Die EF war Alleineigent&uuml;merin eines Wohnhauses, das die Eheleute zu eigenen Wohnzwecken nutzten (Familienheim). In derselben notariellen Urkunde &uuml;bertrug die EF das Familienheim unentgeltlich in das Gesellschaftsverm&ouml;gen der GbR. </p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">Die hierdurch zugunsten des EM bewirkte Berechtigung an dem Grundst&uuml;ck bezeichneten die Eheleute als unentgeltliche ehebedingte Zuwendung. Der EM gab eine Schenkungsteuererkl&auml;rung ab und beantragte die Steuerbefreiung f&uuml;r ein Familienheim nach &sect; 13 Abs. 1 Nr. 4a ErbStG, die das Finanzamt nicht gew&auml;hrte  nach Ansicht des Finanzgerichts und des Bundesfinanzhofs aber zu Unrecht.</p></td></tr>
</table> <p class="Text">&Uuml;bertr&auml;gt ein Ehegatte das Familienheim unentgeltlich auf eine GbR, an der beide Ehegatten zu gleichen Teilen beteiligt sind, ist <b>der andere Ehegatte</b> in H&ouml;he des h&auml;lftigen Werts des Familienheims <b>schenkungsteuerlich bereichert. </b>Aber<b> auch der Erwerb von Gesamthandseigentum</b> an einem Familienheim wird <b>von der Steuerbefreiung erfasst.</b></p><p class="Text"><b>Quelle |</b> BFH-Urteil vom 4.6.2025, Az. II R 18/23, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 250802; BFH, PM Nr. 70/25 vom 23.10.2025</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 1 --><!-- START Nr. 2 -->
<a name="2" title="Aktivrente ab 2026: Bis zu 2.000 EUR sollen monatlich steuerfrei sein  "></a>
<h3 class="Titel">Aktivrente ab 2026: Bis zu 2.000 EUR sollen monatlich steuerfrei sein  </h3>
<p class="Text"> | Wer <b>die gesetzliche Regelaltersgrenze erreicht</b> und weiterarbeitet, soll<b> seinen Arbeitslohn bis zu 2.000 EUR im Monat steuerfrei</b> erhalten k&ouml;nnen<b>. </b>Nach dem <b>Regierungsentwurf</b> <b>zur Aktivrente</b> fallen aber <b>weiterhin Sozialabgaben</b> an. Der Bundesrat muss dem Gesetz noch zustimmen. |</p><p class="Text">Der neue &sect; 3 Nr. 21 Einkommensteuergesetz (EStG-Entwurf) sieht <b>ab dem 1.1.2026</b> eine Steuerbefreiung der Einnahmen <b>bis zu insgesamt 24.000 EUR im Jahr</b> vor. Dieser Freibetrag ist aber<b> (im Rahmen einer &bdquo;Zw&ouml;lftelung&ldquo;)</b> so aufzuteilen, dass er nur <b>f&uuml;r die Monate</b> gew&auml;hrt wird, <b>in denen die Voraussetzungen vorliegen</b>. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Die Steuerfreistellung soll<b> bereits im Lohnsteuerabzugsverfahren </b>erfolgen  in <b>der Steuerklasse VI</b> jedoch nur, wenn der Arbeitnehmer <b>gegen&uuml;ber dem Arbeitgeber best&auml;tigt hat, </b>dass die Steuerbefreiung <b>nicht bereits in einem anderen Dienstverh&auml;ltnis</b> ber&uuml;cksichtigt wird.</p><p class="Text">Es sollen nur solche Leistungen beg&uuml;nstigt sein, die vom Steuerpflichtigen <b>nach Erreichen der Regelaltersgrenze</b> gem&auml;&szlig; &sect; 35 S. 2 oder &sect; 235 Abs. 2 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch <b>erbracht werden.</b> F&uuml;r <b>T&auml;tigkeiten davor soll es keine Steuerbefreiung geben, </b>auch wenn <b>die Zahlungen</b> nach Erreichen der Regelaltersgrenze erfolgen.</p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Ausschlie&szlig;lich <b>Einnahmen aus nichtselbstst&auml;ndiger Arbeit nach &sect; 19 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 EStG </b>sollen<b> steuerfrei</b> gestellt werden.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text"><b>MERKE |</b> Weitere Voraussetzung ist, dass der Arbeitgeber f&uuml;r die Leistungen Beitr&auml;ge zur gesetzlichen Rentenversicherung zu entrichten hat. Somit werden z. B. Beamte und geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte ausgeschlossen.</p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Auch T&auml;tigkeiten, die zu Eink&uuml;nften aus selbstst&auml;ndiger Arbeit, Gewerbebetrieb oder Land- und Forstwirtschaft f&uuml;hren, sollen von der Beg&uuml;nstigung ausgenommen werden.</p>
</td></tr></table> <p class="Text"><b>Quelle |</b> Aktivrentengesetz, Regierungsentwurf vom 15.10.2025</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 2 --><!-- START Nr. 3 -->
<a name="3" title="Bundesregierung will Kfz-Steuerbefreiung f&uuml;r reine Elektrofahrzeuge verl&auml;ngern "></a>
<h3 class="Titel">Bundesregierung will Kfz-Steuerbefreiung f&uuml;r reine Elektrofahrzeuge verl&auml;ngern </h3>
<p class="Text"> | Die <b>Kfz-Steuerbefreiung</b> gilt bislang <b>f&uuml;r reine Elektrofahrzeuge,</b> die <b>bis zum 31.12.2025 erstmalig zugelassen</b> bzw. komplett auf Elektroantrieb umger&uuml;stet werden. Die Bundesregierung m&ouml;chte <b>diese steuerliche Beg&uuml;nstigung nun um f&uuml;nf Jahre bis zum 31.12.2030 verl&auml;ngern. </b>Die <b>maximal zehnj&auml;hrige Steuerbefreiung</b> soll jedoch begrenzt sein  und zwar <b>l&auml;ngstens bis zum 31.12.2035.</b> Dadurch soll es sich lohnen, fr&uuml;hzeitig ein reines Elektrofahrzeug anzuschaffen (Achtes Gesetz zur &Auml;nderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes, Regierungsentwurf vom 15.10.2025; Zustimmung durch den Bundesrat steht noch aus). |</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 3 --><!-- START Nr. 4 -->
<a name="4" title="Unterhaltsleistungen: Finanzverwaltung &auml;u&szlig;ert sich zum Nachweis der Zahlung  "></a>
<h3 class="Titel">Unterhaltsleistungen: Finanzverwaltung &auml;u&szlig;ert sich zum Nachweis der Zahlung  </h3>
<p class="Text"> | <b>Unterhaltsaufwendungen</b> (beispielsweise an Eltern oder Kinder) k&ouml;nnen nach &sect; 33a Abs. 1 Einkommensteuergesetz (EStG) <b>als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen</b> steuerlich geltend gemacht werden. Durch das Jahressteuergesetz 2024 wurde mit Wirkung <b>ab dem Veranlagungszeitraum 2025</b> geregelt, dass <b>bei Geldzuwendungen</b> die Zahlung der Unterhaltsleistungen <b>durch &Uuml;berweisung auf das Konto</b> der unterhaltenen Person zu erfolgen hat. <b>Z</b><b>um Nachweis</b> hat das Bundesfinanzministerium nun Stellung bezogen. |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Hintergrund</b></p><p class="Text">Steuerpflichtige k&ouml;nnen Unterhaltsleistungen insbesondere dann als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen nach &sect; 33a EStG <b>in der Einkommensteuererkl&auml;rung</b> geltend machen, wenn </p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">sie gegen&uuml;ber der Person <b>gesetzlich zum Unterhalt verpflichtet </b>sind,</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">sie<b> die Identifikationsnummer</b> der unterhaltenen Person angeben,</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>kein Anspruch auf Kindergeld oder Kinderfreibetrag</b> f&uuml;r die unterhaltene Person besteht und</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">die unterhaltene Person <b>kein oder nur ein geringes Verm&ouml;gen</b> besitzt.</li></ul><p class="Text">Der Abzug ist auf <b>die H&ouml;he des Grundfreibetrags</b> (f&uuml;r 2025: 12.096 EUR) beschr&auml;nkt. &Uuml;bernommene <b>Beitr&auml;ge zur Kranken- und Pflegeversicherung</b> werden zus&auml;tzlich ber&uuml;cksichtigt. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Der H&ouml;chstbetrag mindert sich aber <b>um Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge</b> der unterst&uuml;tzten Person, <b>die 624 EUR im Jahr &uuml;bersteigen.</b></p><p class="Text Zwischentitel"><b>Aktuelle Schreiben</b></p><p class="Text">Das Bundesfinanzministerium hat sich zur Ber&uuml;cksichtigung von Aufwendungen f&uuml;r den Unterhalt <b>von Personen im Ausland</b> ge&auml;u&szlig;ert. In einem weiteren Schreiben vom 15.10.2025 gibt das Bundesfinanzministerium <b>allgemeine Hinweise </b>zum Abzug von Unterhaltsaufwendungen. In diesem Schreiben verweist es hinsichtlich <b>der Nachweiserfordernisse bei Geldzuwendungen</b> auf das erstgenannte Schreiben. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b><b>&Uuml;berweisungen </b>sind <b>grunds&auml;tzlich durch Belege (Buchungsbest&auml;tigungen oder Kontoausz&uuml;ge) </b>nachzuweisen, die <b>die unterhaltene Person als Empf&auml;nger</b> ausweisen. F&uuml;r die &Uuml;berweisung anfallende Aufwendungen sind keine Unterhaltsaufwendungen.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE |</b> &Uuml;berweisungen auf ein nicht auf den Namen der unterhaltenen Person lautendes Konto erf&uuml;llen nicht die Abzugsvoraussetzungen. Eine Ausnahme gilt f&uuml;r Zahlungen, die zur Erf&uuml;llung einer Verbindlichkeit der unterhaltenen Person f&uuml;r typische Unterhaltsaufwendungen in deren Namen direkt auf das Bankkonto eines Dritten &uuml;berwiesen werden (abgek&uuml;rzter Zahlungsweg). Diese Zahlungen k&ouml;nnen ber&uuml;cksichtigt werden, wenn die Verbindlichkeit vom Steuerpflichtigen nachgewiesen werden kann (beispielsweise durch Vorlage des Mietvertrags).</p></td></tr></table> <p class="Text"><b>Quelle |</b> BMF-Schreiben vom 15.10.2025, Az. IV C 3 &#8211; S 2285/00031/001/024 und Az. IV C 3 &#8211; S 2285/00031/001/025</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 4 --><!-- START Nr. 5 -->
<a name="5" title="Digitale Steuerbescheide ab 2026 "></a>
<h3 class="Titel">Digitale Steuerbescheide ab 2026 </h3>
<p class="Text"> | Durch das vierte B&uuml;rokratieentlastungsgesetz (BGBl I 2024, Nr. 323) wurde &sect; 122a der Abgabenordnung (AO) mit Wirkung ab 2026 ge&auml;ndert. Dadurch werden <b>elektronische Bescheide zur Regel  Papier zur Ausnahme. </b>Der Deutsche Steuerberaterverband e. V. (DStV) hat die &Auml;nderungen j&uuml;ngst zusammengefasst. |</p><p class="Text">Die Neufassung des &sect; 122a AO erlaubt den Finanzbeh&ouml;rden, <b>Verwaltungsakte durch die Bereitstellung zum Datenabruf bekannt zu geben. </b>Steuerbescheide, die Finanzbeh&ouml;rden <b>auf Grundlage elektronisch eingereichter Steuererkl&auml;rungen erlassen,</b> sollen <b>grunds&auml;tzlich elektronisch zum Abruf </b>bereitgestellt werden. Im Unterschied zur bisherigen Regelung ist hierf&uuml;r <b>keine Einwilligung mehr erforderlich.</b></p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Die <b>Papierform ist auch weiterhin m&ouml;glich.</b> Denn <b>der elektronischen Bekanntgabe kann widersprochen</b> und eine einmalige oder dauerhafte<b> Zusendung von Bescheiden per Post</b> verlangt werden. Der <b>Antrag ist formlos und ohne Begr&uuml;ndung</b> m&ouml;glich. Wichtig ist jedoch: Er <b>gilt nur f&uuml;r die Zukunft.</b></p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE |</b> Ein zum Abruf bereitgestellter elektronischer Bescheid gilt am vierten Tag nach der Bereitstellung als bekannt gegeben. Damit beginnt auch die Einspruchsfrist. Liegt der Bescheid zum Abruf bereit, versendet die Finanzverwaltung eine Benachrichtigung. Im Gegensatz zur noch geltenden Rechtslage erf&uuml;llt diese Benachrichtigung nur noch eine Hinweisfunktion. F&uuml;r die Bestimmung des Zeitpunkts der Bekanntgabe des Bescheids ist sie grunds&auml;tzlich irrelevant.</p></td></tr></table> <p class="Text"><b>Quelle |</b> DStV, Mitteilung vom 13.10.2025</p>
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</p>
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<!-- ENDE Nr. 5 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Vermieter</h2>
<!-- START Nr. 6 -->
<a name="6" title="Mietwohnungsneubau: Keine Sonderabschreibung bei Abriss und Neubau "></a>
<h3 class="Titel">Mietwohnungsneubau: Keine Sonderabschreibung bei Abriss und Neubau </h3>
<p class="Text"> | Die <b>Sonderabschreibung f&uuml;r Mietwohnungsneubau</b> nach &sect; 7b des Einkommensteuergesetzes (EStG) ist <b>nicht zu gew&auml;hren, </b>wenn <b>ein Einfamilienhaus abgerissen und durch einen Neubau ersetzt</b> wird. Die Steuerf&ouml;rderung setzt voraus, dass durch die Bauma&szlig;nahme <b>bisher nicht vorhandene Wohnungen geschaffen</b> werden. Dies erfordert, so der Bundesfinanzhof, eine Vermehrung des Wohnungsbestands. |</p><p class="Text"><b>Zum Hintergrund:</b> Unter den Voraussetzungen des &sect; 7b EStG gew&auml;hrt der Fiskus <b>eine Sonderabschreibung,</b> die bis zu 5 % im Jahr der Anschaffung oder Herstellung und in den folgenden drei Jahren betr&auml;gt. Insgesamt k&ouml;nnen <b>in den ersten vier Jahren somit bis zu 20 % zus&auml;tzlich</b> zur regul&auml;ren Abschreibung abgeschrieben werden.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Einer Steuerpflichtigen geh&ouml;rte ein vermietetes Einfamilienhaus. Nachdem sie sich zum Abriss des sanierungsbed&uuml;rftigen, aber noch funktionsf&auml;higen Hauses entschlossen hatte, stellte sie im Jahr 2019 einen Bauantrag f&uuml;r ein neues Einfamilienhaus. Im Juni 2020 lie&szlig; sie das alte Haus abrei&szlig;en. Ab Juli 2020 wurde der Neubau errichtet, den die Steuerpflichtige ebenfalls vermietete. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Das Finanzamt gew&auml;hrte die Sonderabschreibung nicht. Die hiergegen gerichtete Klage und Revision waren erfolglos.</p>
</td></tr>
</table> <p class="Text">Der Zweck der Sonderabschreibung liegt darin, <b>Anreize f&uuml;r die zeitnahe Schaffung zus&auml;tzlichen Wohnraums</b> zu bieten und damit die Wohnraumknappheit zu bek&auml;mpfen. Der <b>Abriss und anschlie&szlig;ende Neubau</b> einer Immobilie ohne Schaffung eines zus&auml;tzlichen Bestands an Wohnungen <b>erf&uuml;llt dieses Ziel nicht. </b></p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Etwas anderes kann nur gelten, wenn <b>der Neubau in keinem zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit dem vorherigen Abriss</b> steht. Ein solcher Ausnahmefall lag im Streitfall aber nicht vor. Denn die Steuerpflichtige hatte <b>von Anfang an geplant,</b> das abgerissene Einfamilienhaus durch ein neues zu ersetzen, und <b>die Bauarbeiten folgten zeitlich unmittelbar aufeinander.</b></p><p class="Text"><b>Quelle |</b> BFH-Urteil vom 12.8.2025, Az. IX R 24/24, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 250809; BFH, PM Nr. 68/25 vom 23.10.2025</p>
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<h2 class="Rubrik">Umsatzsteuerzahler</h2>
<!-- START Nr. 7 -->
<a name="7" title="Zur Besteuerung der &Uuml;bertragung von Einzweck-Gutscheinen "></a>
<h3 class="Titel">Zur Besteuerung der &Uuml;bertragung von Einzweck-Gutscheinen </h3>
<p class="Text"> | Ob <b>ein Gutschein als Einzweck-Gutschein oder als Mehrzweck-Gutschein </b>anzusehen ist, beurteilt sich nach den Verh&auml;ltnissen <b>zum Zeitpunkt der Ausstellung des Gutscheins.</b> Es kommt bei dieser Beurteilung nicht darauf an, ob ein Gutschein <b>nach seiner Ausgabe zwischen Steuerpflichtigen &uuml;bertragen</b> werden kann, die <b>im eigenen Namen handeln</b> und <b>in anderen Mitgliedstaaten</b> als demjenigen ans&auml;ssig sind, in dem <b>der Leistungsort</b> liegt. So lautet ein aktueller Beschluss des Bundesfinanzhofs. |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Hintergrund</b></p><p class="Text">Seit 2019 richtet sich <b>die Besteuerung von Gutscheinen</b> nach den Grunds&auml;tzen des &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;13 bis 15 Umsatzsteuergesetz (UStG). Es wird <b>zwischen Einzweck- und Mehrzweck-Gutscheinen unterschieden:</b></p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Ein <b>Einzweck-Gutschein</b> liegt vor, wenn <b>bei der Ausstellung des Gutscheins</b> zum einen <b>der Ort der Leistung,</b> auf die sich der Gutschein bezieht, und zum anderen <b>die f&uuml;r die Leistung geschuldete Umsatzsteuer feststehen. </b>
</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:none;list-style-image:none;margin-left:-22px;">
<b>Besteuerung: </b>Die<b> Ausgabe und die &Uuml;bertragung</b> eines Einzweck-Gutscheins werden als <b>die Lieferung des Gegenstands oder die Erbringung der sonstigen Leistung,</b> auf die sich der Gutschein bezieht, angesehen.<b> Die Umsatzsteuer</b> ist daher <b>bereits zu diesem Zeitpunkt an das Finanzamt zu entrichten.</b>
</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Gutscheine, die keine Einzweck-Gutscheine sind, sind <b>Mehrzweck-Gutscheine.</b> </li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:none;list-style-image:none;margin-left:-22px;">
<b>Besteuerung: </b>Bei den Mehrzweck-Gutscheinen f&auml;llt <b>die Umsatzsteuer erst bei der Einl&ouml;sung des Gutscheins </b>an. Jede <b>vorangegangene &Uuml;bertragung</b> des Gutscheins unterliegt <b>nicht der Umsatzsteuer</b>.</li></ul><p class="Text">&Uuml;ber folgenden <b>Fall in Vertriebsketten</b> musste j&uuml;ngst entschieden werden: </p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Im Streitfall vertrieb die Kl&auml;gerin &uuml;ber ihren Internetshop Gutscheincodes zum Aufladen von Nutzerkonten f&uuml;r das X Netzwerk (ein elektronisches Portal mit digitalen Inhalten) an Endverbraucher mit einem deutschen Nutzerkonto (L&auml;nderkennung DE). Die Endverbraucher konnten im X Netzwerk viele verschiedene elektronische Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Zuvor hatte die Kl&auml;gerin die Codes von Zwischenh&auml;ndlern aus anderen Mitgliedstaaten der EU erworben.</p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">X war bei Ausgabe der Codes davon ausgegangen, dass es sich um Einzweck-Gutscheine handelt. Die Kl&auml;gerin erfasste die Ums&auml;tze in ihren Umsatzsteuererkl&auml;rungen nicht und brachte vor, dass es sich bei den Codes um Mehrzweck-Gutscheine handele, weil der Erwerb &uuml;ber Zwischenh&auml;ndler im EU-Ausland zul&auml;ssig sei. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Das Finanzamt und das Finanzgericht Schleswig-Holstein teilten diese Einsch&auml;tzung nicht. Sie waren der Ansicht, die Codes stellten Einzweck-Gutscheine dar, sodass die &Uuml;bertragung der Codes an die Endverbraucher der Umsatzsteuer zu unterwerfen sei. Entscheidend sei, dass aufgrund der deutschen L&auml;nderkennung der Ort der Leistung an die Endverbraucher in Deutschland feststehe.</p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Zur Kl&auml;rung rief der Bundesfinanzhof den Europ&auml;ischen Gerichtshof an.</p>
</td></tr>
</table> <p class="Text">Der Europ&auml;ische Gerichtshof entschied im April 2024, dass <b>nur der Ort der Leistung an die Endverbraucher</b> <b>zum Zeitpunkt der Ausstellung</b> dieses Gutscheins <b>feststehen muss. </b>Ob der Gutschein <b>vor der Einl&ouml;sung &uuml;ber Zwischenh&auml;ndler &uuml;bertragen wird,</b> die in anderen Mitgliedstaaten ans&auml;ssig sind, <b>ist unerheblich.</b> Es ist auch nicht entscheidend, dass Gutscheincodes m&ouml;glicherweise unter Versto&szlig; gegen die Nutzungsbedingungen der X von Endverbrauchern aus anderen Mitgliedstaaten eingel&ouml;st werden.</p><p class="Text">Mit seinem aktuellen Beschluss hat <b>der Bundesfinanzhof diese rechtlichen Vorgaben des Europ&auml;ischen Gerichtshofs umgesetzt.</b> Weil nach den tats&auml;chlichen Feststellungen des Finanzgerichts <b>nur eine Einl&ouml;sung von in Deutschland ans&auml;ssigen Endverbrauchern</b> in Betracht kommt, <b>steht der Ort der Leistung in Deutschland fest.</b> Da <b>nur digitale Inhalte,</b> die dem <b>Regelsteuersatz von 19 %</b> unterliegen, abrufbar waren, handelte es sich bei den Gutscheincodes <b>um Einzweck-Gutscheine.</b> Ihre <b>&Uuml;bertragung unterliegt der Umsatzsteuer. </b></p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Die Einstufung, die X bei der erstmaligen Ausgabe der Gutscheincodes vorgenommen hatte, erwies sich daher als zutreffend. Die Besteuerung von Gutscheinen <b>h&auml;ngt nicht vom Vertriebsweg ab.</b> Der Erwerb direkt <b>beim ausgebenden Unternehmer</b> wird genauso besteuert <b>wie der Erwerb &uuml;ber einen oder mehrere Zwischenh&auml;ndler.</b></p><p class="Text"><b>Quelle |</b> BFH, Beschluss vom 25.6.2025, Az. XI R 14/24 (XI R 21/21), unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 250891; BFH, PM Nr. 73/25 vom 30.10.2025; EuGH-Urteil vom 18.4.2024, C-68/23, Rs. &bdquo;Finanzamt O&ldquo;</p>
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<!-- ENDE Nr. 7 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Arbeitgeber</h2>
<!-- START Nr. 8 -->
<a name="8" title="Freie Unterkunft und Verpflegung: Voraussichtliche Sachbezugswerte f&uuml;r 2026 "></a>
<h3 class="Titel">Freie Unterkunft und Verpflegung: Voraussichtliche Sachbezugswerte f&uuml;r 2026 </h3>
<p class="Text"> | Die <b>Sachbezugswerte f&uuml;r freie oder verbilligte Verpflegung und Unterkunft </b>werden j&auml;hrlich an die Entwicklung der Verbraucherpreise angepasst. Nach dem vorliegenden Entwurf  mit der Zustimmung durch den Bundesrat ist wie in den Vorjahren zu rechnen  soll der Sachbezugswert <b>f&uuml;r freie Unterkunft</b> 285 EUR monatlich betragen (in 2025 = 282 EUR). |</p><p class="Text">Der monatliche Sachbezugswert <b>f&uuml;r Verpflegung</b> soll in 2026 um 12 EUR auf 345 EUR steigen. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Aus dem monatlichen Sachbezugswert f&uuml;r Verpflegung abgeleitet ergeben sich f&uuml;r 2026 die nachfolgenden Sachbezugswerte <b>f&uuml;r die jeweiligen Mahlzeiten </b>(Werte f&uuml;r 2025 in Klammern):</p><p class="Text"><b>Fr&uuml;hst&uuml;ck:</b></p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">monatlich: 71 EUR (69 EUR)</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">kalendert&auml;glich: 2,37 EUR (2,30 EUR)</li></ul><p class="Text"><b>Mittag- bzw. Abendessen:</b></p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">monatlich: 137 EUR (132 EUR)</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">kalendert&auml;glich: 4,57 EUR (4,40 EUR)</li></ul><p class="Text"><b>Quelle | </b>Entwurf der 16. Verordnung zur &Auml;nderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung</p>
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<!-- ENDE Nr. 8 --><!-- START Nr. 9 -->
<a name="9" title="Rechengr&ouml;&szlig;en in der Sozialversicherung: Diese Werte sind f&uuml;r 2026 geplant "></a>
<h3 class="Titel">Rechengr&ouml;&szlig;en in der Sozialversicherung: Diese Werte sind f&uuml;r 2026 geplant </h3>
<p class="Text"> | Die Bundesregierung hat <b>die Verordnung &uuml;ber die Sozialversicherungsrechengr&ouml;&szlig;en 2026</b> beschlossen. Mit der Verordnung werden die ma&szlig;geblichen Rechengr&ouml;&szlig;en der Sozialversicherung <b>(u. a. auch die Beitragsbemessungsgrenzen)</b> aktualisiert. |</p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Die Sozialversicherungsrechengr&ouml;&szlig;en haben eine gro&szlig;e Bedeutung f&uuml;r das Versicherungs-, Beitrags- und Leistungsrecht in der Sozialversicherung. So wird beispielsweise festgelegt, <b>bis zu welcher Lohnh&ouml;he Beitr&auml;ge zu zahlen sind.</b></p><p class="Text">Nachfolgend sind <b>einige Rechengr&ouml;&szlig;en</b> auszugsweise aufgef&uuml;hrt<b> </b>(Werte f&uuml;r 2025 in Klammern):</p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Beitragsbemessungsgrenze in der<b> allgemeinen Rentenversicherung:</b> 8.450 EUR (8.050 EUR) im Monat</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Beitragsbemessungsgrenze in der <b>knappschaftlichen Rentenversicherung:</b> 10.400 EUR (9.900 EUR) im Monat</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Beitragsbemessungsgrenze in der<b> gesetzlichen Krankenversicherung:</b> 5.812,50 EUR (5.512,50 EUR) im Monat</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung <b>(Jahresarbeitsentgeltgrenze):</b> 6.450 EUR (6.150 EUR) im Monat</li></ul><p class="Text"><b>Quelle | </b>Entwurf der Sozialversicherungsrechengr&ouml;&szlig;en-Verordnung 2026; BMAS vom 8.10.2025: &bdquo;Bundeskabinett beschlie&szlig;t Sozialversicherungsrechengr&ouml;&szlig;en 2026&ldquo;</p>
<p class="ZumAnfang">
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</p>
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<!-- ENDE Nr. 9 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Arbeitnehmer</h2>
<!-- START Nr. 10 -->
<a name="10" title="Keine erste T&auml;tigkeitsst&auml;tte bei einem unbefristeten Leiharbeitsverh&auml;ltnis "></a>
<h3 class="Titel">Keine erste T&auml;tigkeitsst&auml;tte bei einem unbefristeten Leiharbeitsverh&auml;ltnis </h3>
<p class="Text"> | Bei einem <b>unbefristeten Leiharbeitsverh&auml;ltnis</b> kommt <b>eine dauerhafte Zuordnung </b>des Leiharbeitnehmers <b>zu einer ersten T&auml;tigkeitsst&auml;tte beim Entleiher regelm&auml;&szlig;ig nicht in Betracht.</b> Durch diese steuerzahlerfreundliche Entscheidung des Bundesfinanzhofs sind <b>die Fahrten zum Entleiher grunds&auml;tzlich nach Reisekostengrunds&auml;tzen </b>als Werbungskosten abzugsf&auml;hig. |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Erste T&auml;tigkeitsst&auml;tte versus Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit</b></p><p class="Text">Je nachdem, ob es sich beim T&auml;tigkeitsort um eine <b>erste T&auml;tigkeitsst&auml;tte oder um eine Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit</b> handelt, hat das u. a. <b>folgende steuerliche Konsequenzen:</b></p><p class="Text"><b>Erste T&auml;tigkeitsst&auml;tte:</b></p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>Entfernungspauschale</b> (0,30 EUR je Entfernungskilometer zwischen Wohnung und erster T&auml;tigkeitsst&auml;tte; ab dem 21. Kilometer: 0,38 EUR)</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:none;list-style-image:none;margin-left:-22px;">
<b>Beachten Sie | </b>Mit Wirkung <b>ab 2026</b> sollen <b>0,38 EUR bereits ab dem ersten Entfernungskilometer gew&auml;hrt werden</b> (Steuer&auml;nderungsgesetz 2025 im Entwurf).</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:none;list-style-image:none;margin-left:-22px;"> </li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">grunds&auml;tzlich <b>keine Verpflegungspauschale </b>
</li></ul><p class="Text"><b>Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit:</b></p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>&bdquo;Dienstreisepauschale&ldquo;</b> (0,30 EUR je gefahrenem Kilometer)</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">grunds&auml;tzlich <b>Verpflegungspauschale</b> je nach Abwesenheitszeiten</li></ul><p class="Text Zwischentitel"><b>Erste T&auml;tigkeitsst&auml;tte: Definition</b></p><p class="Text">Nach &sect; 9 Abs. 4 S. 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) ist erste T&auml;tigkeitsst&auml;tte <b>die ortsfeste betriebliche Einrichtung des Arbeitgebers,</b> eines verbundenen Unternehmens (&sect; 15 Aktiengesetz) oder eines vom Arbeitgeber bestimmten Dritten, der der Arbeitnehmer <b>dauerhaft zugeordnet</b> ist.</p><p class="Text">Die Zuordnung erfolgt vorrangig anhand der <b>dienst- oder arbeitsrechtlichen Festlegungen</b> sowie die diese ausf&uuml;llenden Absprachen und Weisungen <b>durch den Arbeitgeber.</b></p><p class="Text"><b>Typische F&auml;lle</b> einer dauerhaften Zuordnung sind in &sect; 9 Abs. 4 S. 3 EStG aufgef&uuml;hrt:</p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>unbefristetes </b>T&auml;tigwerden,</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">T&auml;tigwerden <b>f&uuml;r die Dauer des Dienstverh&auml;ltnisses,</b>
</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">T&auml;tigkeit &uuml;ber einen <b>Zeitraum von mehr als 48 Monaten.</b>
</li></ul><p class="Text"><b>Fehlt</b> eine solche <b>dienst- oder arbeitsrechtliche Festlegung</b> auf eine T&auml;tigkeitsst&auml;tte oder ist sie <b>nicht eindeutig, </b>ist erste T&auml;tigkeitsst&auml;tte die betriebliche Einrichtung, an der der Arbeitnehmer <b>dauerhaft</b></p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">typischerweise <b>arbeitst&auml;glich</b> oder</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">je Arbeitswoche <b>zwei volle Arbeitstage</b> oder <b>mindestens ein Drittel </b>seiner vereinbarten regelm&auml;&szlig;igen Arbeitszeit t&auml;tig werden soll.</li></ul><p class="Text Zwischentitel"><b>Aktuelle Entscheidung des Bundesfinanzhofs</b></p><p class="Text">Zun&auml;chst ist darauf hinzuweisen, dass <b>bei der Arbeitnehmer&uuml;berlassung ausschlie&szlig;lich auf die Zuordnungsentscheidung des Verleihers</b> abzustellen ist. Ob der Entleiher eine Zuordnung vornimmt, ist unbedeutend.</p><p class="Text">Eine <b>erste T&auml;tigkeitsst&auml;tte</b> kann sich nur ergeben, wenn die Zuordnung <b>dauerhaft erfolgt</b> oder mit den T&auml;tigkeiten die quantitativen Kriterien dauerhaft erf&uuml;llt werden. Liegen die Voraussetzungen <b>nur vor&uuml;bergehend</b> vor, ergibt sich <b>keine erste T&auml;tigkeitsst&auml;tte</b> und es sind Reisekosten abzugsf&auml;hig.</p><p class="Text">Nach der Entscheidung kommt bei einem Leiharbeitsverh&auml;ltnis <b>eine unbefristete Zuordnung</b> auf der Grundlage des Arbeitnehmer&uuml;berlassungsgesetzes (A&Uuml;G) <b>regelm&auml;&szlig;ig nicht in Betracht.</b> So <b>verbot</b> schon &sect; 1 Abs. 1 S. 2 A&Uuml;G in der bis zum 31.3.2017 geltenden Fassung <b>die mehr als vor&uuml;bergehende und damit die unbefristete &Uuml;berlassun</b>g von Arbeitnehmern an Entleiher. </p><p class="Text">Nach der <b>seit dem 1.4.2017 geltenden Fassung</b> des &sect; 1 Abs. 1b A&Uuml;G darf der Verleiher denselben Leiharbeitnehmer  <b>vorbehaltlich einer</b> <b>abweichenden tarifvertraglichen Regelung</b>  <b>demselben Entleiher nicht l&auml;nger als 18 Monate &uuml;berlassen.</b> Scheidet damit <b>eine unbefristete &Uuml;berlassung</b> an den Entleiher von Gesetzes wegen aus, gilt dies auch f&uuml;r die damit zusammenh&auml;ngende <b>Zuordnung des Leiharbeitnehmers an eine T&auml;tigkeitsst&auml;tte des Entleihers.</b></p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Damit<b> widerspricht der Bundesfinanzhof dem Bundesfinanzministerium</b>, wonach die Regelungen des &sect; 1 Abs. 1 S. 4 i. V. mit Abs. 1b A&Uuml;G <b>f&uuml;r das Steuerrecht keine Wirkung entfalten.</b></p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text"><b>FAZIT |</b> &sect; 1 Abs. 1b A&Uuml;G f&uuml;hrt praktisch dazu, dass bei Leiharbeitnehmern die Bestimmung der ersten T&auml;tigkeitsst&auml;tte nach &sect; 9 Abs. 4 S. 3 Alt. 1 und 3 EStG f&uuml;r den Betrieb des Entleihers ausscheidet. Eine erste T&auml;tigkeitsst&auml;tte beim Entleiher kann sich somit regelm&auml;&szlig;ig nur ergeben, wenn</p>
<p class="Text"> </p>
<ul class="Text" style="list-style:square;list-style-image:none;margin-left:-16px;"><li>der Verleiher den Leiharbeiter nur befristet f&uuml;r die Dauer der T&auml;tigkeit beim Entleiher einstellt (&bdquo;Dauerhaftigkeit&ldquo; i. S. des &sect; 9 Abs. 4 S. 3 Alt. 2 EStG durch Zuordnung f&uuml;r die Dauer des befristeten Dienstverh&auml;ltnisses) oder</li></ul>
<p class="Text"> </p>
<ul class="Text" style="list-style:square;list-style-image:none;margin-left:-16px;"><li>ein Tarifvertrag der &Uuml;berlassungsbranche f&uuml;r den Leiharbeitnehmer &sect; 1 Abs. 1b A&Uuml;G aushebelt und eine von den 18 Monaten abweichende &Uuml;berlassungsh&ouml;chstdauer regelt.</li></ul>
</td></tr></table> <p class="Text"><b>Quelle |</b> BFH-Urteil vom 17.6.2025, Az. VI R 22/23, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 250460; BMF-Schreiben vom 25.11.2020, Az. IV C 5 &#8211; S 2353/19/10011 :006, Rz. 21</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 10 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Abschlie&szlig;ende Hinweise</h2>
<!-- START Nr. 11 -->
<a name="11" title="Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 12/2025 "></a>
<h3 class="Titel">Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 12/2025 </h3>
<p class="Text"> | Im Monat Dezember 2025 sollten Sie insbesondere folgende F&auml;lligkeitstermine beachten: |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Steuertermine (F&auml;lligkeit):</b></p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>Umsatzsteuer</b> (Monatszahler): 10.12.2025</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>Lohnsteuer </b>(Monatszahler): 10.12.2025</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>Einkommensteuer </b>(viertelj&auml;hrlich): 10.12.2025</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>Kirchensteuer </b>(viertelj&auml;hrlich): 10.12.2025</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>K&ouml;rperschaftsteuer </b>(viertelj&auml;hrlich): 10.12.2025</li></ul><p class="Text">Bei einer <b>Scheckzahlung</b> muss der Scheck dem Finanzamt sp&auml;testens drei Tage vor dem F&auml;lligkeitstermin vorliegen. </p><p class="Text">Beachten Sie | Die f&uuml;r alle Steuern geltende dreit&auml;gige Zahlungsschonfrist bei einer versp&auml;teten Zahlung durch &Uuml;berweisung endet am 15.12.2025<b>.</b> Es wird an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, dass diese Zahlungsschonfrist ausdr&uuml;cklich nicht f&uuml;r Zahlung per Scheck gilt.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Beitr&auml;ge Sozialversicherung (F&auml;lligkeit):</b></p><p class="Text">Sozialversicherungsbeitr&auml;ge sind sp&auml;testens am drittletzten Bankarbeitstag des laufenden Monats f&auml;llig, f&uuml;r den <b>Beitragsmonat Dezember 2025 am 29.12.2025.</b></p>
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</p>
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<!-- ENDE Nr. 11 --><!-- START Nr. 12 -->
<a name="12" title="Beitr&auml;ge zu einer freiwilligen privaten Pflegezusatzversicherung nicht erh&ouml;ht abzugsf&auml;hig "></a>
<h3 class="Titel">Beitr&auml;ge zu einer freiwilligen privaten Pflegezusatzversicherung nicht erh&ouml;ht abzugsf&auml;hig </h3>
<p class="Text"> | Nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs ist der <b>Sonderausgabenabzug</b> von Beitr&auml;gen <b>f&uuml;r eine freiwillige private Pflegezusatzversicherung, </b>die der (teilweisen) Absicherung von nicht durch die Pflege-Pflichtversicherung gedeckten Kosten wegen dauernder Pflegebed&uuml;rftigkeit dient, <b>verfassungsrechtlich nicht geboten. </b>Denn der Gesetzgeber hat sich bewusst f&uuml;r ein Teilleistungssystem entschieden. |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Hintergrund</b></p><p class="Text"><b>Beitr&auml;ge zur Basis-Krankenversicherung,</b> die zur Erlangung eines sozialhilfegleichen Versorgungsniveaus erforderlich ist, und <b>zur gesetzlichen Pflegeversicherung sind in voller H&ouml;he als Sonderausgaben abziehbar.</b></p><p class="Text">Demgegen&uuml;ber werden <b>Aufwendungen f&uuml;r einen dar&uuml;ber hinausgehenden Kranken- oder Pflegeversicherungsschutz und sonstige Vorsorgeaufwendungen</b> mit Ausnahme von Altersvorsorgebeitr&auml;gen (also z. B. Arbeitslosen-, Unfall-, Erwerbsunf&auml;higkeits-, Haftpflicht- und Risikoversicherungen) <b>nur im Rahmen eines H&ouml;chstbetrags</b> steuerlich ber&uuml;cksichtigt, der jedoch regelm&auml;&szlig;ig <b>bereits durch die Beitr&auml;ge zur Basisabsicherung ausgesch&ouml;pft wird.</b></p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Dieser <b>H&ouml;chstbetrag</b> betr&auml;gt f&uuml;r Personen, bei denen sich <b>andere an den Vorsorgeaufwendungen beteiligen</b> (gilt insbesondere f&uuml;r Angestellte) <b>1.900 EUR.</b> F&uuml;r <b>Selbstst&auml;ndige,</b> die <b>ihre gesamte Vorsorge alleine tragen, </b>betr&auml;gt der <b>H&ouml;chstbetrag 2.800 EUR.</b> Bei einer <b>Zusammenveranlagung</b> gelten <b>die H&ouml;chstbetr&auml;ge pro Person.</b></p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Eheleute hatten jeweils eine freiwillige private Pflegezusatzversicherung abgeschlossen, mithilfe derer sie die finanziellen L&uuml;cken schlie&szlig;en wollten, die sich bei einer dauernden Pflegebed&uuml;rftigkeit vor allem bei h&ouml;heren Pflegegraden aufgrund der den tats&auml;chlichen Bedarf nicht abdeckenden Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung ergeben w&uuml;rden. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Die hierf&uuml;r aufgewendeten Beitr&auml;ge blieben bei der Einkommensteuerveranlagung wegen der anderweitigen Aussch&ouml;pfung des H&ouml;chstbetrags ohne steuerliche Auswirkung. </p>
</td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Hiergegen wandten die Eheleute im Wesentlichen Folgendes ein: So, wie der Sozialhilfetr&auml;ger die Heimpflegekosten des Sozialhilfeempf&auml;ngers &uuml;bernehme, m&uuml;ssten auch die Beitr&auml;ge f&uuml;r ihre Zusatzversicherungen, die nur das sozialhilfegleiche Versorgungsniveau im Bereich der Pflege gew&auml;hrleisteten, zur Wahrung der Steuerfreiheit des Existenzminimums einkommensteuerrechtlich ber&uuml;cksichtigt werden.</p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Der Bundesfinanzhof hingegen hat die gesetzliche Beschr&auml;nkung des Sonderausgabenabzugs f&uuml;r verfassungsgem&auml;&szlig; erachtet und von einer Vorlage an das Bundesverfassungsgericht abgesehen.</p>
</td></tr>
</table> <p class="Text">Der Bundesfinanzhof begr&uuml;ndet seine Sichtweise u. a. damit, dass <b>der Gesetzgeber die gesetzlichen Pflegeversicherungen bewusst</b> (und in verfassungsrechtlich zul&auml;ssiger Weise) <b>nur als Teilabsicherung des Risikos der Pflegebed&uuml;rftigkeit</b> ausgestaltet hat, bei der nicht durch die gesetzliche Pflegeversicherung abgedeckte Kosten <b>in erster Linie durch Eigenanteile</b> der pflegebed&uuml;rftigen Personen aus ihren Einkommen oder ihrem Verm&ouml;gen aufzubringen sind. Dementsprechend besteht <b>keine verfassungsrechtliche Pflicht,</b> auch die &uuml;ber das Teilleistungssystem <b>hinausgehenden Leistungen steuerlich zu f&ouml;rdern</b> und insoweit mitzufinanzieren. </p><p class="Text">Das<b> Prinzip der Steuerfreiheit des Existenzminimums </b>erfordert nur, dass der Staat diejenigen Beitr&auml;ge f&uuml;r Pflegeversicherungen steuerlich freistellen muss, <b>die der Gesetzgeber als verpflichtende Vorsorge ansieht </b>und die nicht &uuml;ber das sozialhilferechtliche Niveau hinausgehen. Dies ist<b> bei einer freiwilligen privaten Pflegezusatzversicherung nicht der Fall.</b></p><p class="Text"><b>Quelle |</b> BFH-Urteil vom 24.7.2025, Az. X R 10/20, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 250811; BFH, PM Nr. 69/25 vom 23.10.2025</p>
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</p>
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<!-- ENDE Nr. 12 --><!-- START Nr. 13 -->
<a name="13" title="Verzugszinsen "></a>
<h3 class="Titel">Verzugszinsen </h3>
<p class="Text"> | F&uuml;r die Berechnung der Verzugszinsen ist der Basiszinssatz nach &sect; 247 BGB anzuwenden. Die H&ouml;he wird jeweils zum 1.1. und 1.7. eines Jahres neu bestimmt. |</p><p class="Text">Der <b>Basiszinssatz</b> f&uuml;r die Zeit vom 1.7.2025 bis zum 31.12.2025 betr&auml;gt <b>1,27 Prozent. </b></p><p class="Text">Damit ergeben sich folgende Verzugszinsen:</p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>f&uuml;r Verbraucher </b>(&sect; 288 Abs.&nbsp;1 BGB): <b>6,27 Prozent</b>
</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">f&uuml;r den <b>unternehmerischen Gesch&auml;ftsverkehr </b>(&sect; 288 Abs.&nbsp;2 BGB): <b>10,27 Prozent*</b>
</li></ul><p class="Text">* f&uuml;r Schuldverh&auml;ltnisse, die vor dem 29.7.2014 entstanden sind: 9,27 Prozent.</p><p class="Text">Die f&uuml;r die Berechnung der Verzugszinsen anzuwendenden Basiszinss&auml;tze betrugen in der Vergangenheit:</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="2"><p class="Text"><b>Berechnung der Verzugszinsen</b></p></td></tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Zeitraum</b></p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Zins</b></p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2025 bis 30.6.2025</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">2,27 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2024 bis 31.12.2024</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">3,37 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2024 bis 30.6.2024</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">3,62 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2023 bis 31.12.2023</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">3,12 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2023 bis 30.6.2023</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">1,62 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2022 bis 31.12.2022</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2022 bis 30.6.2022</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2021 bis 31.12.2021</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2021 bis 30.6.2021</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2020 bis 31.12.2020</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2020 bis 30.6.2020</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2019 bis 31.12.2019</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
</table> 
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 13 --><hr/>
	</body>
</html>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Monats-Rundschreiben 11/2025 </title>
		<link>https://tstahl.com/monats-rundschreiben-11-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2025 11:45:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tstahl.com/?p=6151</guid>

					<description><![CDATA[Monats-Rundschreiben Plus 11-2025-mrs-plus Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 11/2025: Alle Steuerzahler Keine au&#223;ergew&#246;hnlichen Belastungen: Verm&#246;gensverlust wegen Trickbetrugs Steuer&#228;nderungsgesetz 2025 liegt im Entwurf vor Nur eine Geb&#252;hr bei einheitlich erteilter verbindlicher Auskunft gegen&#252;ber mehreren Antragstellern Neues Schreiben zur Steuererm&#228;&#223;igung f&#252;r eine energetische Geb&#228;udesanierung Freiberufler und Gewerbetreibende E-Bilanz: Neues Datenschema und Hinweise zu den unverdichteten Kontennachweisen mit Kontensalden Ist]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[

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	<head>
		<meta content="de" name="language">
		<title>Monats-Rundschreiben Plus 11-2025-mrs-plus</title>

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	</head>
	<body>
		<h2 class="Rubrik">
<a name="0">Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 11/2025:</a>
</h2><h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#1">Alle Steuerzahler</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#1">Keine au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Belastungen: Verm&ouml;gensverlust wegen Trickbetrugs </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#2">Steuer&auml;nderungsgesetz 2025 liegt im Entwurf vor </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#3">Nur eine Geb&uuml;hr bei einheitlich erteilter verbindlicher Auskunft gegen&uuml;ber mehreren Antragstellern </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#4">Neues Schreiben zur Steuererm&auml;&szlig;igung f&uuml;r eine energetische Geb&auml;udesanierung  </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#5">Freiberufler und Gewerbetreibende</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#5">E-Bilanz: Neues Datenschema und Hinweise zu den unverdichteten Kontennachweisen mit Kontensalden </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#6">Ist die Richtsatzsammlung eine geeignete Sch&auml;tzungsmethode?  </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#7">Umsatzsteuerzahler</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#7">&bdquo;Entnahme-Verkauf-Modell&ldquo; setzt eine eindeutige Entnahmehandlung voraus </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#8">Arbeitgeber</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#8">Statistik der Lohnsteuer-Au&szlig;enpr&uuml;fungen f&uuml;r das Jahr 2024 </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#9">Auch mehrere kurzfristige Minijobs sind m&ouml;glich </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#10">Firmenfitnessprogramm: F&uuml;r die Sachbezugsfreigrenze z&auml;hlen die registrierten Arbeitnehmer </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#11">Abschlie&szlig;ende Hinweise</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#11">Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 11/2025 </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#12">Inhalte anonymer Anzeigen muss das Finanzamtgrunds&auml;tzlich nicht offenlegen </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#13">Verzugszinsen </a>
</li>
</ul>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<hr/><h2 class="Rubrik">Alle Steuerzahler</h2>
<!-- START Nr. 1 -->
<a name="1" title="Keine au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Belastungen: Verm&ouml;gensverlust wegen Trickbetrugs "></a>
<h3 class="Titel">Keine au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Belastungen: Verm&ouml;gensverlust wegen Trickbetrugs </h3>
<p class="Text"> | Das Finanzgericht M&uuml;nster hat entschieden, dass <b>Verm&ouml;gensverluste aus einem Trickbetrug</b>, bei dem die T&auml;ter einem &auml;lteren Menschen am Telefon die Notlage eines nahen Angeh&ouml;rigen vort&auml;uschen, <b>nicht als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen abzugsf&auml;hig</b> sind. |</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Eine 77 Jahre alte Rentnerin erhielt von einem vermeintlichen Rechtsanwalt einen Telefonanruf. Dieser gab an, ihre Tochter habe einen t&ouml;dlichen Verkehrsunfall verursacht. Die drohende Untersuchungshaft k&ouml;nne durch Zahlung einer Kaution von 50.000 EUR vermieden werden. Daraufhin hob die Rentnerin den Betrag von ihrer Bank ab und &uuml;bergab ihn einem Boten. Nachdem sie den Betrug durchschaut hatte, erstattete sie Strafanzeige. Das Verfahren wurde jedoch eingestellt, weil die T&auml;ter nicht ermittelt werden konnten. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Den Verm&ouml;gensverlust machte die Rentnerin in ihrer Steuererkl&auml;rung als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen geltend  jedoch ohne Erfolg. </p>
</td></tr>
</table> <p class="Text">Nach Ansicht des Finanzgerichts M&uuml;nster sind die Aufwendungen <b>nicht au&szlig;ergew&ouml;hnlich.</b> Die Rentnerin ist Opfer einer Betrugsmasche geworden, die potenziell jeden treffen kann. </p><p class="Text">Zudem <b>fehlt es an der Zwangsl&auml;ufigkeit</b>, die nach Ansicht des Finanzgerichts M&uuml;nster wie folgt <b>zweistufig zu pr&uuml;fen</b> ist:</p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Eine Zwangsl&auml;ufigkeit scheidet von vornherein aus, wenn sich <b>das Opfer durch strafbares oder sozialwidriges Verhalten</b> selbst erpressbar gemacht hat. Das lag <b>im Streitfall jedoch nicht vor.</b>
</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Der zweite Schritt betrifft die Frage, ob<b> zumutbare Handlungsalternativen</b> vorlagen, die den Erpressungsversuch mit einiger Sicherheit wirkungslos gemacht h&auml;tten. Das Finanzgericht entschied, dass es der Rentnerin <b>objektiv zumutbar</b> gewesen w&auml;re, zun&auml;chst <b>zu ihrer Tochter oder zur Polizei Kontakt aufzunehmen.</b> Selbst wenn die behauptete Verhaftung der Tochter gedroht h&auml;tte, w&auml;re es zumutbar gewesen, den Betrag nicht zu zahlen, da eine den rechtsstaatlichen Vorschriften entsprechende Anordnung der Untersuchungshaft <b>in Deutschland keine Gefahr f&uuml;r Leib und Leben</b> darstellt.</li></ul><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b><b>Die Revision wurde zugelassen, </b>da die steuerliche Behandlung von Betrugsopfern bei Schockanrufen viele Steuerpflichtige betrifft und <b>h&ouml;chstrichterlich noch nicht gekl&auml;rt ist.</b></p><p class="Text"><b>Quelle |</b> FG M&uuml;nster, Urteil vom 2.9.2025, Az. 1 K 360/25 E, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 250144</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 1 --><!-- START Nr. 2 -->
<a name="2" title="Steuer&auml;nderungsgesetz 2025 liegt im Entwurf vor "></a>
<h3 class="Titel">Steuer&auml;nderungsgesetz 2025 liegt im Entwurf vor </h3>
<p class="Text"> | Die Bundesregierung hat am 10.9.2025 <b>das Steuer&auml;nderungsgesetz 2025</b> beschlossen. Hervorzuheben sind <b>die Anhebung der Entfernungspauschale </b>auf 0,38 EUR bereits ab dem ersten gefahrenen Kilometer,<b> die Senkung der Umsatzsteuer f&uuml;r Speisen in der Gastronomie</b> auf 7 % sowie bessere Rahmenbedingungen <b>f&uuml;r Ehrenamtliche und gemeinn&uuml;tzige Vereine.</b> |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Entfernungspauschale: 0,38 EUR ab dem ersten gefahrenen Kilometer</b></p><p class="Text"><b>Derzeitige Regelung:</b> F&uuml;r Fahrten zwischen Wohnung und erster T&auml;tigkeitsst&auml;tte kann <b>eine Entfernungspauschale</b> geltend gemacht werden. Diese ist f&uuml;r jeden vollen Kilometer der Entfernung zwischen Wohnung und erster T&auml;tigkeitsst&auml;tte <b>mit 0,30 EUR</b> anzusetzen. <b>Ab dem 21. Kilometer</b> gilt eine erh&ouml;hte Pauschale von <b>0,38 EUR.</b></p><p class="Text">Mit Wirkung <b>ab 2026</b> soll die Entfernungspauschale bereits<b> ab dem ersten gefahrenen Kilometer 0,38 EUR</b> betragen.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE |</b> Die (erh&ouml;hte) Entfernungspauschale wirkt sich bei Arbeitnehmern allerdings nur dann aus, wenn sie zusammen mit den weiteren Werbungskosten den Arbeitnehmer-Pauschbetrag (1.230 EUR p. a.) &uuml;berschreitet.</p></td></tr></table> <p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Mit der Aufhebung der zeitlichen Befristung der Mobilit&auml;tspr&auml;mie sollen Steuerpflichtige <b>mit geringeren Eink&uuml;nften</b> auch nach 2026 die Mobilit&auml;tspr&auml;mie erhalten.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>7 % Umsatzsteuer f&uuml;r Speisen in der Gastronomie</b></p><p class="Text">Die Bundesregierung m&ouml;chte die Gastronomiebranche wirtschaftlich unterst&uuml;tzen. Daher soll die <b>Umsatzsteuer f&uuml;r Speisen</b> in der Gastronomie <b>ab dem 1.1.2026 auf 7 %</b> reduziert werden. <b>F&uuml;r Getr&auml;nke </b>soll es allerdings bei den <b>19 % Umsatzsteuer bleiben. </b></p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Bei Speisen w&uuml;rde dann <b>die derzeitige</b> (mitunter streitanf&auml;llige) <b>Unterscheidung &bdquo;Verzehr au&szlig;er Haus&ldquo;</b> (Speisenlieferung mit 7 % Umsatzsteuer) versus <b>&bdquo;Verzehr im Haus&ldquo;</b> (Restaurationsleistung mit 19 %) entfallen.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Ehrenamt und Gemeinn&uuml;tzigkeit</b></p><p class="Text">Zur St&auml;rkung des ehrenamtlichen Engagements soll <b>der &Uuml;bungsleiterfreibetrag ab 2026 von 3.000 EUR auf 3.300 EUR angehoben</b> werden.<b> Die Ehrenamtspauschale</b> soll <b>von 840 EUR auf 960 EUR erh&ouml;ht </b>werden.</p><p class="Text">Dar&uuml;ber hinaus sieht der Regierungsentwurf folgende <b>&Auml;nderungen hinsichtlich der Gemeinn&uuml;tzigkeit mit Wirkung ab 2026</b> vor: </p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Die <b>Freigrenze</b> f&uuml;r den <b>steuerpflichtigen wirtschaftlichen Gesch&auml;ftsbetrieb soll um 5.000 EUR auf 50.000 EUR</b> angehoben werden. </li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:none;list-style-image:none;margin-left:-22px;">
<b>Beachten Sie | </b>Durch die Freigrenze werden Gesch&auml;ftsbetriebe, die <b>nur geringe Ums&auml;tze</b> erwirtschaften, mit ihren Gewinnen<b> von einer K&ouml;rperschaft- und Gewerbesteuerbelastung freigestellt.</b>
</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Die <b>Pflicht zur zeitnahen Mittelverwendung</b> soll f&uuml;r steuerbeg&uuml;nstigte K&ouml;rperschaften <b>abgeschafft</b> werden, <b>deren Einnahmen nicht mehr als 100.000 EUR pro Jahr</b> betragen. Bisher liegt diese Freigrenze bei 45.000 EUR. </li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Auf <b>eine Sph&auml;renzuordnung von Einnahmen</b> bei K&ouml;rperschaften mit Einnahmen <b>bis zu 50.000 EUR</b> soll <b>verzichtet werden.</b> Steuerpflichtige, wirtschaftliche Gesch&auml;ftsbetriebe und Zweckbetriebe, die bis zu 50.000 EUR einnehmen, m&uuml;ssen somit <b>keine Abgrenzung und Aufteilung</b> dahingehend vornehmen, ob diese Einnahmen <b>dem steuerpflichtigen wirtschaftlichen Gesch&auml;ftsbetrieb oder einem Zweckbetrieb</b> zuzuordnen sind.</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Bislang kann <b>der Bau und der Betrieb von Photovoltaikanlagen den Status der Gemeinn&uuml;tzigkeit gef&auml;hrden.</b> Dies soll wie folgt ge&auml;ndert werden: &bdquo;Die Steuerverg&uuml;nstigung wird nicht dadurch ausgeschlossen, dass eine K&ouml;rperschaft <b>Mittel f&uuml;r die Errichtung und den Betrieb von Photovoltaikanlagen</b> und anderen Anlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz verwendet, <b>soweit</b> es sich dabei <b>nicht um den Hauptzweck der K&ouml;rperschaft </b>handelt.&ldquo;</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>E-Sport</b> soll <b>als gemeinn&uuml;tzig</b> behandelt werden. </li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:none;list-style-image:none;margin-left:-22px;">
<b>Beachten Sie | </b>Unter E-Sport wird <b>der Wettkampf zwischen menschlichen Personen in Computer- und Videospielen</b> einschlie&szlig;lich mobiler und Virtual-Reality-Plattformen mithilfe von Eingabeger&auml;ten (Controller, Tastatur, Maus, Touchscreen etc.) verstanden.</li></ul><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE |</b> Derzeit handelt es sich &bdquo;nur&ldquo; um einen Regierungsentwurf. Der Bundestag und der Bundesrat m&uuml;ssen noch zustimmen.</p></td></tr></table> <p class="Text"><b>Quelle |</b> Steuer&auml;nderungsgesetz 2025, Regierungsentwurf vom 10.9.2025</p>
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<!-- ENDE Nr. 2 --><!-- START Nr. 3 -->
<a name="3" title="Nur eine Geb&uuml;hr bei einheitlich erteilter verbindlicher Auskunft gegen&uuml;ber mehreren Antragstellern "></a>
<h3 class="Titel">Nur eine Geb&uuml;hr bei einheitlich erteilter verbindlicher Auskunft gegen&uuml;ber mehreren Antragstellern </h3>
<p class="Text"> | Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass <b>gegen&uuml;ber mehreren Antragstellern nur eine Geb&uuml;hr</b> f&uuml;r die Bearbeitung <b>einer verbindlichen Auskunft</b> erhoben werden kann, wenn die Auskunft <b>den Antragstellern gegen&uuml;ber tats&auml;chlich einheitlich erteilt </b>wird. |</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">Acht Personen, die an einer Holdinggesellschaft beteiligt waren, planten eine Umstrukturierung. Sie baten das Finanzamt hierzu gemeinsam um eine verbindliche Auskunft nach &sect; 89 der Abgabenordnung (AO). Daraufhin erteilte das Finanzamt acht inhaltsgleiche Ausk&uuml;nfte und erlie&szlig; acht Geb&uuml;hrenbescheide &uuml;ber je 109.736 EUR (gesetzliche H&ouml;chstgeb&uuml;hr)  jedoch zu Unrecht. </p></td></tr>
</table> <p class="Text">Der Bundesfinanzhof sah die Voraussetzungen des &sect; 89 Abs. 3 S. 2 AO als erf&uuml;llt an. Dieser sieht vor, dass <b>nur eine Geb&uuml;hr</b> zu erheben ist, wenn die verbindliche Auskunft <b>gegen&uuml;ber mehreren Antragstellern einheitlich erteilt</b> wird. In diesem Fall sind <b>alle Antragsteller Gesamtschuldner</b> der Geb&uuml;hr. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Dass <b>jedem Beteiligten ein entsprechender Bescheid</b> &uuml;bermittelt wurde, &auml;ndert nichts daran, dass in der Sache <b>nur eine verbindliche Auskunft</b> vorliegt. </p><p class="Text"><b>Quelle |</b> BFH-Urteil vom 3.7.2025, Az. IV R 6/23, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 250007; BFH, PM Nr. 56/25 vom 4.9.2025</p>
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<!-- ENDE Nr. 3 --><!-- START Nr. 4 -->
<a name="4" title="Neues Schreiben zur Steuererm&auml;&szlig;igung f&uuml;r eine energetische Geb&auml;udesanierung  "></a>
<h3 class="Titel">Neues Schreiben zur Steuererm&auml;&szlig;igung f&uuml;r eine energetische Geb&auml;udesanierung  </h3>
<p class="Text"> | Steuerpflichtige, die ihre <b>Immobilie zu eigenen Wohnzwecken</b> nutzen, k&ouml;nnen unter den Voraussetzungen des &sect; 35c Einkommensteuergesetz (EStG) <b>eine Steuererm&auml;&szlig;igung f&uuml;r durchgef&uuml;hrte energetische Ma&szlig;nahmen </b>im Rahmen ihrer Einkommensteuererkl&auml;rung beantragen. Zu <b>den Anwendungsfragen</b> hatte das Bundesfinanzministerium bereits 2021 <b>ein Schreiben </b>ver&ouml;ffentlicht, das nun <b>in einer &uuml;berarbeiteten Fassung </b>vorliegt. |</p><p class="Text">In dem 33 Seiten umfassenden Schreiben stellt das Bundesfinanzministerium nun ausdr&uuml;cklich klar, dass <b>auch eine Wohnfl&auml;chenerweiterung beg&uuml;nstigt ist.</b> In der Rz. 3 hei&szlig;t es: Wird im Zusammenhang mit der energetischen Sanierung eines zu eigenen Wohnzwecken genutzten eigenen Geb&auml;udes die Wohnfl&auml;che erweitert, k&ouml;nnen <b>auch die an der Erweiterung durchgef&uuml;hrten energetischen Ma&szlig;nahmen</b> der steuerlichen F&ouml;rderung nach &sect; 35c EStG unterfallen.</p><p class="Text">Als Beispiele nennt das Bundesfinanzministerium <b>eine Gaube, eine Dachgeschossaufstockung oder einen Anbau.</b></p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Wie in der Vorfassung ist <b>eine Anlage</b> enthalten, die <b>typische vorbereitende Arbeiten und Umfeldma&szlig;nahmen</b> auff&uuml;hrt. Diese k&ouml;nnen von der Steuererm&auml;&szlig;igung umfasst sein, soweit sie im Zusammenhang mit einer den technischen Mindestanforderungen der ESanMV <b>(= Energetische Sanierungsma&szlig;nahmen-Verordnung)</b> gen&uuml;genden energetischen Ma&szlig;nahme stehen.</p><p class="Text"><b>Quelle |</b> BMF-Schreiben vom 21.8.2025, Az. IV C 1 &#8211; S 2296-c/00004/018/050, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 250572</p>
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<!-- ENDE Nr. 4 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Freiberufler und Gewerbetreibende</h2>
<!-- START Nr. 5 -->
<a name="5" title="E-Bilanz: Neues Datenschema und Hinweise zu den unverdichteten Kontennachweisen mit Kontensalden "></a>
<h3 class="Titel">E-Bilanz: Neues Datenschema und Hinweise zu den unverdichteten Kontennachweisen mit Kontensalden </h3>
<p class="Text"> | Unternehmen m&uuml;ssen den Inhalt der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) grunds&auml;tzlich <b>nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz</b> durch Datenfern&uuml;bertragung &uuml;bermitteln. Das Bundesfinanzministerium hat nun das aktualisierte <b>Datenschema der Taxonomien (Version 6.9) </b>als amtlich vorgeschriebenen Datensatz ver&ouml;ffentlicht. Die aktualisierten Taxonomien stehen unter <a href="https://www.esteuer.de" target="_blank" rel="noopener">www.esteuer.de</a> zur Ansicht und zum Abruf bereit.<b> |</b></p><p class="Text">Die neuen Taxonomien sind grunds&auml;tzlich f&uuml;r die Bilanzen der Wirtschaftsjahre zu verwenden, die <b>nach dem 31.12.2025</b> beginnen (Wirtschaftsjahr 2026 oder 2026/2027). Es wird aber nicht beanstandet, wenn diese auch f&uuml;r das Wirtschaftsjahr 2025 oder 2025/2026 verwendet werden.</p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Die &Uuml;bermittlungsm&ouml;glichkeit mit diesen neuen Taxonomien wird f&uuml;r Testf&auml;lle voraussichtlich ab November 2025 gegeben sein; <b>f&uuml;r Echtf&auml;lle ab Mai 2026</b>.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Unverdichtete Kontennachweise mit Kontensalden</b></p><p class="Text"><b>Zum Hintergrund:</b> Durch das Jahressteuergesetz 2024 wurde der Umfang ausgedehnt: F&uuml;r Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2024 beginnen, ist der Inhalt der Bilanz und GuV jeweils <b>einschlie&szlig;lich der unverdichteten Kontennachweise mit Kontensalden </b>nach amtlich vorgeschriebenen Datensatz durch Datenfern&uuml;bertragung zu &uuml;bermitteln. Ab 2028 kommen weitere Daten hinzu.</p><p class="Text">Im Zusammenhang mit der Ver&ouml;ffentlichung der Taxonomien 6.9 hat das Bundesfinanzministerium nun <b>einige Hinweise zu den unverdichteten Kontennachweisen</b> gegeben. Nachfolgend sind einige Aspekte aufgef&uuml;hrt.</p><p class="Text">Die Verpflichtung gilt f&uuml;r die Kerntaxonomie, die Erg&auml;nzungstaxonomien und die Spezialtaxonomien. Sie gilt <b>f&uuml;r alle an die Finanzverwaltung &uuml;bermittelbaren Bilanzarten</b> (z. B. Jahresabschluss und Er&ouml;ffnungsbilanz). </p><p class="Text">Handelt es sich um <b>eine Personengesellschaft oder Mitunternehmerschaft,</b> muss bei &Uuml;bermittlung der Gesamthandsbilanz und auch bei ggf. erforderlichen <b>Sonder- und Erg&auml;nzungsbilanzen der Kontennachweis</b> enthalten sein.</p><p class="Text">Der <b>Kontennachweis</b> muss <b>folgende Angaben enthalten:</b></p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Name der Position (zu der der Kontennachweis &uuml;bermittelt wird),</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Kontonummer,</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Kontobeschreibung,</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Kontosaldo.</li></ul><p class="Text">Ein unverdichteter Kontennachweis umfasst zumindest <b>alle Sachkonten der Buchf&uuml;hrung</b> (Hauptbuch), die am Ende des Wirtschaftsjahres einen Saldo aufweisen. <b>Eine Verdichtung</b> einzelner Sachkonten zu Kontengruppen oder zu anderen Merkmalen <b>ist grunds&auml;tzlich nicht zul&auml;ssig.</b> </p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b><b>Nur im Einzelfall</b> kann <b>eine Zusammenf&uuml;hrung von Konten</b> f&uuml;r die &Uuml;bermittlung im Rahmen der E-Bilanz in Betracht kommen, sofern<b> keine wesentlichen Informationen verloren gehen</b> und der Inhalt weiterhin nachvollziehbar ist.</p><p class="Text"><b>Eine zus&auml;tzliche Bereitstellung von Konten der Nebenb&uuml;cher,</b> z. B. der Personenkonten  Debitorenkonten (bei Forderungen) und Kreditorenkonten (bei Verbindlichkeiten)  muss nicht erfolgen. Ebenfalls sind <b>die einzelnen Gesch&auml;ftsvorf&auml;lle und das Buchungsjournal des Jahres nicht zu &uuml;bermitteln.</b></p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text"><b>MERKE |</b> Um H&auml;rtef&auml;lle zu vermeiden, wird es vom Bundesfinanzministerium f&uuml;r die &Uuml;bermittlung mit der Taxonomie-Version 6.9 nicht beanstandet, wenn (vor allem wegen umfangreicher Softwareanpassungen bzw. der Umstellung bestimmter Praxisverfahren) die Bilanz und GuV ohne Kontennachweise nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfern&uuml;bertragung &uuml;bermittelt werden. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">In diesem Fall sind die Kontennachweise auf anderem Weg einzureichen und die Gr&uuml;nde hierf&uuml;r in der Taxonomieposition &bdquo;Erl&auml;uterung, warum eine &Uuml;bermittlung der Kontennachweise noch nicht m&ouml;glich ist&ldquo; darzulegen.</p>
</td></tr></table> <p class="Text"><b>Quelle |</b> BMF-Schreiben vom 10.6.2025, Az. IV C 6 &#8211; S 2133-b/00064/002/006, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 250458</p>
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<!-- ENDE Nr. 5 --><!-- START Nr. 6 -->
<a name="6" title="Ist die Richtsatzsammlung eine geeignete Sch&auml;tzungsmethode?  "></a>
<h3 class="Titel">Ist die Richtsatzsammlung eine geeignete Sch&auml;tzungsmethode?  </h3>
<p class="Text"> | Bei einer Diskothek wurden <b>die Kassen f&uuml;r die Getr&auml;nkeums&auml;tze nicht ordnungsgem&auml;&szlig;</b> gef&uuml;hrt. Deshalb erfolgten <b>Hinzusch&auml;tzungen</b>, wobei auf <b>die Rohgewinnaufschlags&auml;tze der amtlichen Richtsatzsammlung</b> des Bundesfinanzministeriums <b>f&uuml;r Gastronomiebetriebe</b> zur&uuml;ckgegriffen wurde. Diese Handhabung wurde nun <b>vom Bundesfinanzhof kritisiert.</b> |</p><p class="Text">Eine <b>Diskothek ist kein Restaurant,</b> und da sich eine Diskothek <b>keiner</b> der in der amtlichen Richtsatzsammlung aufgef&uuml;hrten <b>Gewerbeklassen</b> zuordnen l&auml;sst, war <b>diese f&uuml;r die Hinzusch&auml;tzung nicht geeignet. </b></p><p class="Text">Die Entscheidung ist aber auch aus anderen Gr&uuml;nden interessant: Danach ist <b>der innere Betriebsvergleich,</b> der an die Daten und Verh&auml;ltnisse des gepr&uuml;ften Betriebs selbst ankn&uuml;pft, im Verh&auml;ltnis zum <b>&auml;u&szlig;eren Betriebsvergleich,</b> der sich auf statistische Durchschnittswerte der betreffenden Branchen st&uuml;tzt, grunds&auml;tzlich <b>als die zuverl&auml;ssigere Sch&auml;tzungsmethode anzusehen</b>. </p><p class="Text">Dies m&uuml;ssen das Finanzamt und das Finanzgericht bei <b>der Aus&uuml;bung ihres Ermessens</b> ber&uuml;cksichtigen, auch wenn sie <b>bei der Wahl der Sch&auml;tzungsmethoden grunds&auml;tzlich frei</b> sind.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text"><b>MERKE |</b> Zudem hat sich der Bundesfinanzhof mit den Mindestanforderungen befasst, die Datensammlungen oder Datenbanken der Finanzverwaltung erf&uuml;llen m&uuml;ssen, wenn sie in einem Gerichtsverfahren ber&uuml;cksichtigt werden sollen. Und hier haben die Richter erhebliche Zweifel daran ge&auml;u&szlig;ert, dass sich die amtliche Richtsatzsammlung in ihrer bisherigen Form als Grundlage f&uuml;r eine Sch&auml;tzung eignet. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Begr&uuml;ndet wird dies mit der fehlenden statistischen Repr&auml;sentativit&auml;t der zur Ermittlung der Richts&auml;tze herangezogenen Daten einerseits und dem kategorischen Ausschluss bestimmter Gruppen von Betrieben bei der Ermittlung der Richtsatzwerte andererseits.</p>
</td></tr></table> <p class="Text"><b>Quelle |</b> BFH-Urteil vom 18.6.2025, Az. X R 19/21, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 250345; BFH, PM Nr. 60/25 vom 25.9.2025</p>
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<!-- ENDE Nr. 6 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Umsatzsteuerzahler</h2>
<!-- START Nr. 7 -->
<a name="7" title="&bdquo;Entnahme-Verkauf-Modell&ldquo; setzt eine eindeutige Entnahmehandlung voraus "></a>
<h3 class="Titel">&bdquo;Entnahme-Verkauf-Modell&ldquo; setzt eine eindeutige Entnahmehandlung voraus </h3>
<p class="Text"> | Ein <b>Verkauf von Unternehmensverm&ouml;gen</b> unterliegt der Umsatzsteuer. Eine <b>Entnahme </b>kann hingegen <b>ohne Umsatzsteuer</b> bleiben, wenn <b>der Gegenstand ohne Vorsteuerabzug Unternehmensverm&ouml;gen wurde.</b> Nach einer Entscheidung des Finanzgerichts Niedersachsen gelten f&uuml;r dieses <b>&bdquo;Entnahme-Verkauf-Modell&ldquo; aber strenge Voraussetzungen. |</b></p><p class="Text"><b>Hintergrund: </b>Wurde ein Wirtschaftsgut<b> ohne Vorsteuerabzug erworben</b> und <b>in das Unternehmensverm&ouml;gen eingelegt,</b> kann es grunds&auml;tzlich <b>nicht umsatzsteuerbar entnommen</b> und <b>anschlie&szlig;end ohne Umsatzsteuer verkauft werden.</b> So hat der Bundesfinanzhof im Jahr 2002 Folgendes festgestellt: Entnimmt der Steuerpflichtige den Pkw, der nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt hatte, vor der Ver&auml;u&szlig;erung seinem Unternehmen, ist es <b>unzul&auml;ssig, die Entnahme zu besteuern.</b> Wenn der Steuerpflichtige den Pkw dann ver&auml;u&szlig;ert, ist diese Leistung <b>seinem privaten Bereich</b> zuzurechnen. Sie unterliegt daher nicht der Umsatzsteuer. Zu den Voraussetzungen musste j&uuml;ngst das Finanzgericht Niedersachsen entscheiden. </p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Ein Unternehmer hatte einen Pkw und ein Wohnmobil aus seinem Privatverm&ouml;gen in das Betriebsverm&ouml;gen eingelegt. Es erfolgte jeweils eine Zuordnung zum Unternehmensverm&ouml;gen ohne Vorsteuerabzug. Aus den Reparaturaufwendungen wurde dann jedoch der Vorsteuerabzug geltend gemacht.</p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Sp&auml;ter verkaufte der Unternehmer die Fahrzeuge ohne Umsatzsteuerausweis. Der Kaufvertrag f&uuml;r den Pkw datierte vom 22.10.2016 (&Uuml;bergabe am 25.10.2016), der Kaufvertrag f&uuml;r das Wohnmobil vom 25.8.2018 (&Uuml;bergabe am 29.8.2018). In der Buchhaltung wurde eine Entnahme des Pkw zum 25.10.2016 und eine Entnahme des Wohnmobils zum 25.8.2018 jeweils ohne Umsatzsteuer erfasst.</p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Das Finanzamt setzte f&uuml;r die Verk&auml;ufe Umsatzsteuer fest. Wegen der engen zeitlichen Zusammenh&auml;nge liege weder f&uuml;r den Pkw noch f&uuml;r das Wohnmobil ein ausreichender Nachweis einer Entnahmehandlung vor. Die buchhalterische Erfassung allein gen&uuml;ge nicht. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Die hiergegen gerichtete Klage war erfolglos. </p>
</td></tr>
</table> <p class="Text">Das Finanzgericht Niedersachsen stellte u. a. Folgendes heraus: </p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">F&uuml;r eine vorherige <b>nicht umsatzsteuerbare Entnahme</b> bedarf es <b>objektiver Anhaltspunkte</b> und <b>einer gewissen Zeitspanne zwischen Entnahme und Verkauf.</b> Der Umstand, dass die Entnahme zeitlich mit der Lieferun<b>g am gleichen Tag</b> erfolgt sein soll, spricht gegen eine Entnahme.</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Die nach au&szlig;en erkennbare Entnahme eines Gegenstands aus dem unternehmerischen Bereich hat <b>zeitlich vor dem Verkauf zu erfolgen,</b> wobei es dabei zur erforderlichen<b> eindeutigen Abgrenzung</b> auf den Zeitpunkt des ersten Angebots zum Verkauf des Gegenstands bzw. <b>die erste Verkaufsbem&uuml;hung</b> ankommt.</li></ul><p class="Text"><b>Quelle | </b>FG Niedersachsen, Urteil vom 3.4.2025, Az. 5 K 15/24, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 250507; BFH-Urteil vom 31.1.2002, Az. V R 61/96</p>
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<!-- ENDE Nr. 7 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Arbeitgeber</h2>
<!-- START Nr. 8 -->
<a name="8" title="Statistik der Lohnsteuer-Au&szlig;enpr&uuml;fungen f&uuml;r das Jahr 2024 "></a>
<h3 class="Titel">Statistik der Lohnsteuer-Au&szlig;enpr&uuml;fungen f&uuml;r das Jahr 2024 </h3>
<p class="Text"> | Das Bundesfinanzministerium (Meldung vom 4.9.2025) hat <b>die Ergebnisse der Lohnsteuer-Au&szlig;enpr&uuml;fung und Lohnsteuer-Nachschau im Kalenderjahr 2024</b> ver&ouml;ffentlicht. Danach wurde ein Mehrergebnis<b> von 826,9 Mio. EUR </b>erzielt. 69.199 Betriebe wurden abschlie&szlig;end gepr&uuml;ft. |</p>
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<!-- ENDE Nr. 8 --><!-- START Nr. 9 -->
<a name="9" title="Auch mehrere kurzfristige Minijobs sind m&ouml;glich "></a>
<h3 class="Titel">Auch mehrere kurzfristige Minijobs sind m&ouml;glich </h3>
<p class="Text"> | <b>Mehrere kurzfristige Minijobs</b> sind m&ouml;glich, solange <b>die Grenzen von maximal drei Monaten oder 70 Arbeitstagen im Kalenderjahr</b> eingehalten werden. Arbeitgeber m&uuml;ssen daher stets pr&uuml;fen, ob <b>bereits andere kurzfristige Besch&auml;ftigungen</b> bestehen und <b>diese Zeiten korrekt zusammenrechnen. </b>Darauf hat j&uuml;ngst die Minijob-Zentrale hingewiesen.<b> |</b></p><p class="Text">Die <b>Zeitgrenzen</b> stellen <b>gleichwertige Alternativen</b> dar, sodass die g&uuml;nstigere Variante gew&auml;hlt werden kann. </p><p class="Text">Wie viel der Minijobber dabei <b>verdient, </b>spielt keine Rolle. Liegt <b>der monatliche Verdienst &uuml;ber 556 EUR,</b> m&uuml;ssen Arbeitgeber jedoch zus&auml;tzlich pr&uuml;fen, ob<b> die T&auml;tigkeit berufsm&auml;&szlig;ig ausge&uuml;bt</b> wird.</p><p class="Text">Bei der <b>Zusammenrechnung</b> der Zeitr&auml;ume mehrerer Jobs, die <b>anhand von Monaten beurteilt</b> wurden, sind (statt der drei Monate) 90 Kalendertage einzuhalten.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Beispiel</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Eine Hausfrau arbeitet in der Gastronomie bei Arbeitgeber B. Dieser ben&ouml;tigt die Unterst&uuml;tzung im Zeitraum vom 1. Juli bis zum 31. August. Es werden zwei Arbeitstage pro Woche vereinbart.</p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Im gleichen Kalenderjahr war diese Aushilfe bei einem anderen Arbeitgeber bereits im gesamten April und Mai Vollzeit von Montag bis Freitag besch&auml;ftigt (Arbeitgeber A).</p>
</td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text"><b>Arbeitgeber A:</b></p>
<p class="Text">1.4 bis 31.5 = zwei Monate (60 Kalendertage) oder 44 Arbeitstage</p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text"><b>Arbeitgeber B:</b></p>
<p class="Text">1.7 bis 31.8 = zwei Monate (60 Kalendertage) oder 18 Arbeitstage</p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text"><b>Ergebnis: </b>Die Besch&auml;ftigung bei Arbeitgeber B ist als kurzfristige Besch&auml;ftigung zu bewerten. Denn sie &uuml;berschreitet mit 62 Arbeitstagen den H&ouml;chstwert von 70 Arbeitstagen im Kalenderjahr nicht. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Das &Uuml;berschreiten der Zeitdauer von drei Monaten (90 Kalendertage) ist hierbei nicht von Bedeutung.</p>
</td></tr>
</table> <p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Diese <b>und weitere Hinweise</b> der Minijob-Zentrale erhalten Sie unter <a href="https://www.iww.de/s14519" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de/s14519</a>.</p><p class="Text"><b>Quelle |</b> Minijob-Zentrale, Mitteilung vom 22.8.2025</p>
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</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 9 --><!-- START Nr. 10 -->
<a name="10" title="Firmenfitnessprogramm: F&uuml;r die Sachbezugsfreigrenze z&auml;hlen die registrierten Arbeitnehmer "></a>
<h3 class="Titel">Firmenfitnessprogramm: F&uuml;r die Sachbezugsfreigrenze z&auml;hlen die registrierten Arbeitnehmer </h3>
<p class="Text"> | Bei der Frage, ob <b>die Sachbezugsfreigrenze</b> des &sect; 8 Abs. 2 S. 11 Einkommensteuergesetz (EStG) in H&ouml;he von <b>50 EUR pro Monat</b> &uuml;berschritten wird, sind die vom Arbeitgeber aufgewandten Kosten <b>anteilig den f&uuml;r die Nutzung des Firmenfitnessprogramms registrierten Arbeitnehmern zuzurechnen.</b> Auf die Anzahl der <b>vom Arbeitgeber erworbenen Lizenzen kommt es nicht an,</b> wenn diese nicht der Zahl der f&uuml;r das Programm registrierten Arbeitnehmer entspricht. Dies hat das Finanzgericht Niedersachsen entschieden.<b> |</b></p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Beispiel (in Anlehnung an den Urteilssachverhalt)</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Die A-GmbH hat 100 Arbeitnehmer. Sie schlie&szlig;t mit dem Fitnessstudiobetreiber X eine Firmenfitness-Mitgliedschaftsvereinbarung, wonach die Arbeitnehmer der A-GmbH berechtigt sind, das Fitnessstudio des X zu nutzen. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Somit erwirbt die A-GmbH 50 Lizenzen f&uuml;r monatlich 4.000&nbsp;EUR inkl. Umsatzsteuer. Die Anzahl wurde anhand der Personalstruktur als Kalkulationsgrundlage f&uuml;r X prognostiziert. </p>
</td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Die Lizenzen haben keine Auswirkung auf die Menge der tats&auml;chlich nutzungsberechtigten Arbeitnehmer. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Mitarbeiter, die das Angebot in Anspruch nehmen wollen, haben im Fitnessstudio eine Berechtigung vorzulegen, die X aufgrund der mitgeteilten Namen erstellte. Von den 100 Mitarbeitern haben sich 80 f&uuml;r das Fitnessprogramm angemeldet. Tats&auml;chlich teilgenommen haben 50 Mitarbeiter.</p>
</td></tr>
</table> <p class="Text">Nach Auffassung der Finanzverwaltung sind <b>die Kosten auf die Anzahl der Lizenzen zu verteilen. </b>Das w&uuml;rde im Beispiel bedeuten, dass je Arbeitnehmer 80&nbsp;EUR (4.000&nbsp;EUR/50&nbsp;Lizenzen) zu ber&uuml;cksichtigen w&auml;ren, <b>mithin der Betrag in voller H&ouml;he steuerpflichtig w&auml;re. </b></p><p class="Text">Dem <b>widersprach jedoch das Finanzgericht Niedersachsen:</b> Entspricht die Anzahl der Lizenzen nicht der Zahl der f&uuml;r das Programm registrierten Mitarbeiter, <b>kommt es auf die Menge der Lizenzen nicht an.</b> Vielmehr sind dann die vom Arbeitgeber aufgewandten Kosten anteilig <b>den f&uuml;r die Nutzung des Firmenfitnessprogramms registrierten Mitarbeitern</b> zuzurechnen. Im Beispiel ergeben sich somit 50&nbsp;EUR je Arbeitnehmer (4.000 EUR/80 Arbeitnehmer). Da der Betrag <b>nicht die Freigrenze &uuml;bersteigt,</b> ist er nicht zu versteuern. </p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE |</b> Die Kosten sind nicht nur auf die Mitarbeiter zu verteilen, die das Angebot tats&auml;chlich in Anspruch genommen haben. Denn die Arbeitnehmer haben den Nutzungsvorteil, dass f&uuml;r sie jederzeit eine Trainingsm&ouml;glichkeit vorgehalten wird.</p></td></tr></table> <p class="Text"><b>Quelle |</b> FG Niedersachsen, Urteil vom 17.4.2024, Az. 3 K 10/24, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 249914</p>
<p class="ZumAnfang">
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</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 10 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Abschlie&szlig;ende Hinweise</h2>
<!-- START Nr. 11 -->
<a name="11" title="Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 11/2025 "></a>
<h3 class="Titel">Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 11/2025 </h3>
<p class="Text"> | Im Monat November 2025 sollten Sie insbesondere folgende F&auml;lligkeitstermine beachten: |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Steuertermine (F&auml;lligkeit):</b></p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>Umsatzsteuerzahler</b> (Monatszahler): 10.11.2025</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>Lohnsteuerzahler</b> (Monatszahler): 10.11.2025</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>Gewerbesteuerzahler:</b> 17.11.2025</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>Grundsteuerzahler: </b>17.11.2025</li></ul><p class="Text">Bei einer <b>Scheckzahlung</b> muss der Scheck dem Finanzamt sp&auml;testens drei Tage vor dem F&auml;lligkeitstermin vorliegen. </p><p class="Text">Beachten Sie | Bei der <b>Grundsteuer</b> kann die Gemeinde abweichend von dem viertelj&auml;hrlichen Zahlungsgrundsatz verlangen, dass Betr&auml;ge bis 15 EUR auf einmal grunds&auml;tzlich am 15.8. und Betr&auml;ge bis einschlie&szlig;lich 30 EUR je zur H&auml;lfte am 15.2. und am 15.8. zu zahlen sind. Auf Antrag kann die Grundsteuer auch am 1.7. in einem Jahresbetrag entrichtet werden. Der Antrag ist bis zum 30.9. des vorangehenden Jahres zu stellen.</p><p class="Text">Beachten Sie | Die f&uuml;r alle Steuern geltende dreit&auml;gige Zahlungsschonfrist bei einer versp&auml;teten Zahlung durch &Uuml;berweisung endet am 13.11.2025 f&uuml;r die <b>Umsatz- und Lohnsteuerzahlung</b> und am 20.11.2025 f&uuml;r die <b>Gewerbe- und Grundsteuerzahlung.</b> Es wird an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, dass diese Zahlungsschonfrist ausdr&uuml;cklich nicht f&uuml;r Zahlung per Scheck gilt.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Beitr&auml;ge Sozialversicherung (F&auml;lligkeit):</b></p><p class="Text">Sozialversicherungsbeitr&auml;ge sind sp&auml;testens am drittletzten Bankarbeitstag des laufenden Monats f&auml;llig, f&uuml;r den <b>Beitragsmonat November 2025 am 26.11.2025.</b></p>
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</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 11 --><!-- START Nr. 12 -->
<a name="12" title="Inhalte anonymer Anzeigen muss das Finanzamtgrunds&auml;tzlich nicht offenlegen "></a>
<h3 class="Titel">Inhalte anonymer Anzeigen muss das Finanzamtgrunds&auml;tzlich nicht offenlegen </h3>
<p class="Text"> | Ein Steuerpflichtiger hat grunds&auml;tzlich <b>keinen Anspruch auf Preisgabe einer anonym beim Finanzamt eingegangen Anzeige,</b> die ihm steuerliches Fehlverhalten vorwirft. Der <b>datenschutzrechtliche Auskunftsanspruch</b> vermittelt insoweit <b>keine weitergehenden Rechte.</b> Dies hat der Bundesfinanzhof entschieden.<b> |</b></p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Das Finanzamt nahm eine anonyme Anzeige zum Anlass, um bei einem Gastronomiebetrieb (Kl&auml;gerin) eine Kassen-Nachschau durchzuf&uuml;hren. Ein steuerstrafrechtliches Fehlverhalten wurde hierbei nicht festgestellt. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Im Nachgang beantragte die Kl&auml;gerin Einsicht in die f&uuml;r sie gef&uuml;hrten Steuerakten. Zudem begehrte sie Auskunft &uuml;ber die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten nach Art. 15 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Damit wollte die Kl&auml;gerin Kenntnis vom Inhalt der Anzeige erhalten, um auf diese Weise R&uuml;ckschl&uuml;sse auf die Person des Anzeigeerstatters ziehen zu k&ouml;nnen. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Das Finanzamt lehnte die Antr&auml;ge ab  und auch die Klage beim Finanzgericht Berlin-Brandenburg sowie die Revision beim Bundesfinanzhof blieben erfolglos. </p>
</td></tr>
</table> <p class="Text">Der Bundesfinanzhof f&uuml;hrte aus, dass einem Steuerpflichtigen <b>keine Einsicht in eine in den Steuerakten befindliche anonyme Anzeige</b> zu gew&auml;hren ist, wenn <b>das Geheimhaltungsinteresse</b> des Anzeigeerstatters und der Finanzbeh&ouml;rde <b>h&ouml;her zu gewichten</b> ist als das Offenbarungsinteresse des von der Anzeige Betroffenen. Hiervon ist im Regelfall auszugehen, es sei denn, der Steuerpflichtige w&uuml;rde (was im Streitfall nicht in Betracht zu ziehen war) infolge der Anzeige <b>einer unberechtigten strafrechtlichen Verfolgung</b> ausgesetzt. </p><p class="Text">Dem von der Kl&auml;gerin verfolgten Anspruch auf Auskunft &uuml;ber den Inhalt der anonymen Anzeige <b>nach Art. 15 DSGVO </b>erteilte der Bundesfinanzhof <b>ebenfalls eine Absage.</b> </p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE |</b> Zwar beinhaltet eine solche Anzeige regelm&auml;&szlig;ig personenbezogene Daten, &uuml;ber die die Beh&ouml;rde grunds&auml;tzlich Auskunft erteilen muss. Allerdings wird der Anspruch nach &sect; 32c Abs. 1 Nr. 1 der Abgabenordnung beschr&auml;nkt, da durch die Preisgabe des Inhalts der Anzeige die ordnungsgem&auml;&szlig;e Erf&uuml;llung der Aufgaben der Finanzbeh&ouml;rde (Gleichm&auml;&szlig;igkeit der Besteuerung) gef&auml;hrdet werden k&ouml;nnte. Dar&uuml;ber hinaus verbietet der Identit&auml;tsschutz des Anzeigeerstatters eine Auskunftserteilung.</p></td></tr></table> <p class="Text"><b>Quelle |</b> BFH-Urteil vom 15.7.2025, Az. IX R 25/24, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 250347; BFH, PM Nr. 58/25 vom 25.9.2025</p>
<p class="ZumAnfang">
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</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 12 --><!-- START Nr. 13 -->
<a name="13" title="Verzugszinsen "></a>
<h3 class="Titel">Verzugszinsen </h3>
<p class="Text"> | F&uuml;r die Berechnung der Verzugszinsen ist der Basiszinssatz nach &sect; 247 BGB anzuwenden. Die H&ouml;he wird jeweils zum 1.1. und 1.7. eines Jahres neu bestimmt. |</p><p class="Text">Der <b>Basiszinssatz</b> f&uuml;r die Zeit vom 1.7.2025 bis zum 31.12.2025 betr&auml;gt <b>1,27 Prozent. </b></p><p class="Text">Damit ergeben sich folgende Verzugszinsen:</p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>f&uuml;r Verbraucher </b>(&sect; 288 Abs.&nbsp;1 BGB): <b>6,27 Prozent</b>
</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">f&uuml;r den <b>unternehmerischen Gesch&auml;ftsverkehr </b>(&sect; 288 Abs.&nbsp;2 BGB): <b>10,27 Prozent*</b>
</li></ul><p class="Text">* f&uuml;r Schuldverh&auml;ltnisse, die vor dem 29.7.2014 entstanden sind: 9,27 Prozent.</p><p class="Text">Die f&uuml;r die Berechnung der Verzugszinsen anzuwendenden Basiszinss&auml;tze betrugen in der Vergangenheit:</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="2"><p class="Text"><b>Berechnung der Verzugszinsen</b></p></td></tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Zeitraum</b></p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Zins</b></p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2025 bis 30.6.2025</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">2,27 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2024 bis 31.12.2024</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">3,37 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2024 bis 30.6.2024</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">3,62 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2023 bis 31.12.2023</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">3,12 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2023 bis 30.6.2023</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">1,62 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2022 bis 31.12.2022</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2022 bis 30.6.2022</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2021 bis 31.12.2021</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2021 bis 30.6.2021</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2020 bis 31.12.2020</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2020 bis 30.6.2020</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2019 bis 31.12.2019</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
</table> 
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 13 --><hr/>
	</body>
</html>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MRP Sonderausgabe zum Jahresende 2025</title>
		<link>https://tstahl.com/mrp-sonderausgabe-zum-jahresende-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion T Stahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2025 10:18:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tstahl.com/?p=6145</guid>

					<description><![CDATA[MRS Plus Sonderausgabe 02/2025 Inhaltsverzeichnis der Sonderausgabe zum Jahresende 2025: F&#252;r alle Steuerpflichtigen Ausgaben-/Einnahmenverlagerung im &#8222;privaten&#8220; und &#8222;betrieblichen&#8220; Bereich F&#252;r Vermieter Steuerliche &#220;berlegungen bei Mietimmobilien F&#252;r Kapitalanleger Freistellungsauftr&#228;ge &#252;berpr&#252;fen F&#252;r Unternehmer K&#252;nstlersozialabgabe sinkt auf 4,9 % Erh&#246;hte Abschreibungsm&#246;glichkeiten nutzen Geschenke an Gesch&#228;ftsfreunde: Z&#228;hlt der Brutto-oder der Nettowert? Inventur am 31.12.: Das muss nicht sein Umsatzsteuer:]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[

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		<title>MRS Plus Sonderausgabe 02/2025</title>

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	</head>
	<body>
		<h2 class="Rubrik">
<a name="0">Inhaltsverzeichnis der Sonderausgabe zum Jahresende 2025:</a>
</h2><h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#1">F&uuml;r alle Steuerpflichtigen</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#1">Ausgaben-/Einnahmenverlagerung im &bdquo;privaten&ldquo; und &bdquo;betrieblichen&ldquo; Bereich </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#2">F&uuml;r Vermieter</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#2">Steuerliche &Uuml;berlegungen bei Mietimmobilien </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#3">F&uuml;r Kapitalanleger</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#3">Freistellungsauftr&auml;ge &uuml;berpr&uuml;fen </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#4">F&uuml;r Unternehmer</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#4">K&uuml;nstlersozialabgabe sinkt auf 4,9 % </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#5">Erh&ouml;hte Abschreibungsm&ouml;glichkeiten nutzen </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#6">Geschenke an Gesch&auml;ftsfreunde: Z&auml;hlt der Brutto-oder der Nettowert? </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#7">Inventur am 31.12.: Das muss nicht sein </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#8">Umsatzsteuer: Kleinunternehmer m&uuml;ssen die Umsatzgrenzen &uuml;berwachen </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#9">F&uuml;r GmbH-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#9">Offenlegung der Jahresabschl&uuml;sse f&uuml;r 2024 </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#10">F&uuml;r GmbH-Gesellschafter</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#10">&Auml;nderungsbedarf bei Vertr&auml;gen &uuml;berpr&uuml;fen </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#11">F&uuml;r Arbeitgeber</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#11">Weihnachtsfeier 2025: Steuerliche Spielregeln beachten </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#12">Lohnsteuerabzugsverfahren: Neuer Datenaustausch mit privaten Krankenversicherern ab 2026 </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#13">F&uuml;r Arbeitnehmer</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#13">Ma&szlig;nahmen zum Jahreswechsel 2025/2026 </a>
</li>
</ul>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<hr/><h2 class="Rubrik">F&uuml;r alle Steuerpflichtigen</h2>
<!-- START Nr. 1 -->
<a name="1" title="Ausgaben-/Einnahmenverlagerung im &bdquo;privaten&ldquo; und &bdquo;betrieblichen&ldquo; Bereich "></a>
<h3 class="Titel">Ausgaben-/Einnahmenverlagerung im &bdquo;privaten&ldquo; und &bdquo;betrieblichen&ldquo; Bereich </h3>
<p class="Text"> | Im &bdquo;privaten&ldquo; Bereich kommt es vor allem auf die <b>pers&ouml;nlichen Verh&auml;ltnisse</b> an, ob Ausgaben vorgezogen oder in das Jahr 2026 verlagert werden sollten. |</p><p class="Text">Eine Verlagerung kommt bei <b>Sonderausgaben</b> (z. B. Spenden) oder <b>au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Belastungen</b> (z. B. Arzneimittel) in Betracht. Bei au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Belastungen sollte man die <b>zumutbare Eigenbelastung</b> im Blick haben, deren H&ouml;he vom Gesamtbetrag der Eink&uuml;nfte, Familienstand und von der Anzahl der Kinder abh&auml;ngt. </p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>PRAXISTIPP </b><b>| </b>Ist abzusehen, dass die zumutbare Eigenbelastung in 2025 nicht &uuml;berschritten wird, sollten offene Rechnungen (nach M&ouml;glichkeit) erst in 2026 beglichen werden. Ein Vorziehen lohnt sich, wenn in 2025 bereits hohe Aufwendungen get&auml;tigt wurden.</p></td></tr></table> <p class="Text">In die &Uuml;berlegungen sind auch vorhandene <b>Verlustvortr&auml;ge</b> einzubeziehen, die Sonderausgaben oder au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen eventuell wirkungslos verpuffen lassen. </p><p class="Text">Ist der <b>H&ouml;chstbetrag bei Handwerkerleistungen </b>(20 % der Lohnkosten, maximal 1.200 EUR) erreicht, sollten Rechnungen nach M&ouml;glichkeit erst in 2026 beglichen werden. Dasselbe gilt, wenn in 2025 z. B. wegen <b>Verlusten</b> aus einer selbstst&auml;ndigen T&auml;tigkeit keine Einkommensteuer anf&auml;llt. Denn dann kann kein Abzug von der Steuerschuld vorgenommen werden. Ein Vor- oder R&uuml;cktrag der Steuererm&auml;&szlig;igung ist nicht m&ouml;glich.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Gewerbetreibende und Freiberufler</b></p><p class="Text"><b>Buchf&uuml;hrungspflichtige Unternehmer </b>erreichen eine Gewinnverschiebung bei der Bilanzierung z. B. dadurch, dass sie Lieferungen erst sp&auml;ter ausf&uuml;hren oder anstehende Reparaturen und Beratungsleistungen vorziehen.</p><p class="Text">Erfolgt die Gewinnermittlung durch <b>Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung,</b> reicht zur Gewinnverlagerung die Steuerung der Zahlungen &uuml;ber das Zu- und Abflussprinzip. Dabei ist die 10-Tage-Regel zu beachten, wonach regelm&auml;&szlig;ig wiederkehrende Einnahmen und Ausgaben innerhalb dieser Frist nicht dem Jahr der Zahlung, sondern dem Jahr der wirtschaftlichen Zugeh&ouml;rigkeit zuzurechnen sind.</p>
<p class="ZumAnfang">
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<!-- ENDE Nr. 1 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">F&uuml;r Vermieter</h2>
<!-- START Nr. 2 -->
<a name="2" title="Steuerliche &Uuml;berlegungen bei Mietimmobilien "></a>
<h3 class="Titel">Steuerliche &Uuml;berlegungen bei Mietimmobilien </h3>
<p class="Text"> | Bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung ist prim&auml;r auf die <b>Eink&uuml;nfteverlagerung</b> hinzuweisen, also z. B. auf die Zahlung anstehender Reparaturen noch im laufenden Jahr. Dar&uuml;ber hinaus sind u. a. folgende Punkte zu beachten: |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Antrag auf Grundsteuererlass</b></p><p class="Text">Bei erheblichen Mietausf&auml;llen in 2025 besteht <b>bis zum 31.3.2026</b> die M&ouml;glichkeit, einen <b>teilweisen Erlass der Grundsteuer</b> zu beantragen. </p><p class="Text">Voraussetzung ist eine <b>wesentliche Ertragsminderung,</b> die der Steuerpflichtige nicht zu vertreten hat. Diese liegt vor, wenn der normale Rohertrag <b>um mehr als die H&auml;lfte</b> gemindert ist. Ist dies der Fall, kann die <b>Grundsteuer um 25 % erlassen</b> werden. F&auml;llt der Ertrag in voller H&ouml;he aus, ist ein <b>Grundsteuererlass von 50 % </b>m&ouml;glich.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Gr&ouml;&szlig;erer Erhaltungsaufwand</b></p><p class="Text">Sofern <b>in 2025 gr&ouml;&szlig;ere Erhaltungsaufwendungen </b>vorliegen, d&uuml;rfen diese grunds&auml;tzlich <b>auf zwei bis f&uuml;nf Jahre gleichm&auml;&szlig;ig verteilt werden,</b> was zur l&auml;ngerfristigen Progressionsminderung sinnvoll sein kann. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Die Verteilung ist zul&auml;ssig f&uuml;r <b>Geb&auml;ude im Privatverm&ouml;gen, die &uuml;berwiegend Wohnzwecken dienen.</b></p><p class="Text Zwischentitel"><b>Verbilligte Vermietung (unter Angeh&ouml;rigen)</b></p><p class="Text">Gerade wenn eine <b>Immobilie an nahe Angeh&ouml;rige zu Wohnzwecken</b> &uuml;berlassen wird, liegt das <b>Entgelt h&auml;ufig unterhalb der orts&uuml;blichen Miete.</b> Um sich in diesen F&auml;llen dennoch <b>den vollen Werbungskostenabzug</b> zu sichern, sind folgende Punkte zu beachten: </p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Betr&auml;gt die vereinbarte Miete <b>weniger als 50&nbsp;% der orts&uuml;blichen Miete,</b> ist die Nutzungs&uuml;berlassung in einen entgeltlichen und einen unentgeltlichen Teil <b>aufzuteilen.</b> Dies hat zur Folge, dass nur die auf den entgeltlich &uuml;berlassenen Teil entfallenden Aufwendungen als Werbungskosten abziehbar sind.</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Betr&auml;gt das Entgelt <b>mindestens 66&nbsp;% der orts&uuml;blichen Miete,</b> gilt die Wohnungs&uuml;berlassung als entgeltlich, sodass die mit der Wohnungs&uuml;berlassung zusammenh&auml;ngenden Kosten <b>in vollem Umfang</b> abziehbar sind. </li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Bei einer Nutzungs&uuml;berlassung <b>zu mindestens 50&nbsp;%, aber weniger als 66&nbsp;% der orts&uuml;blichen Miete,</b> ist ein ungek&uuml;rzter Werbungskostenabzug nur dann m&ouml;glich, wenn sich bei einer <b>Total&uuml;berschussprognose</b> auf Dauer ein &Uuml;berschuss der Einnahmen &uuml;ber die Werbungskosten ergibt. Ist dies nicht der Fall, ist ein Werbungskostenabzug nur entsprechend dem entgeltlichen Anteil der Vermietung m&ouml;glich.</li></ul><p class="Text"><b>Beachten Sie |</b> Bei Vergleich der vereinbarten Miete mit der orts&uuml;blichen Miete ist die Kaltmiete zuz&uuml;glich der umlagef&auml;higen Betriebskosten, also <b>die orts&uuml;bliche Warmmiete</b> ma&szlig;gebend.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE |</b> Durch den fortschreitenden Mietniveauanstieg muss die Grenze von 66 % im Auge behalten werden. Wird die Grenze unterschritten, sollte die Miete angepasst werden, um den vollen Werbungskostenabzug weiter zu sichern.</p></td></tr></table> 
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<!-- ENDE Nr. 2 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">F&uuml;r Kapitalanleger</h2>
<!-- START Nr. 3 -->
<a name="3" title="Freistellungsauftr&auml;ge &uuml;berpr&uuml;fen "></a>
<h3 class="Titel">Freistellungsauftr&auml;ge &uuml;berpr&uuml;fen </h3>
<p class="Text"> | Der Sparer-Pauschbetrag (<b>1.000 EUR</b>; bei<b> zusammenveranlagten Ehegatten</b> sind es <b>2.000 EUR) </b>wird von den Banken nur ber&uuml;cksichtigt, wenn <b>ein Freistellungsauftrag erteilt wird.</b> Demzufolge sollten Kapitalanleger <b>ihre erteilten Freistellungsauftr&auml;ge</b> dahin gehend &uuml;berpr&uuml;fen, ob die vom Steuerabzug freigestellten Betr&auml;ge noch optimal aufgeteilt sind oder <b>ob eine neue Aufteilung</b> sinnvoll erscheint. |</p>
<p class="ZumAnfang">
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<!-- ENDE Nr. 3 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">F&uuml;r Unternehmer</h2>
<!-- START Nr. 4 -->
<a name="4" title="K&uuml;nstlersozialabgabe sinkt auf 4,9 % "></a>
<h3 class="Titel">K&uuml;nstlersozialabgabe sinkt auf 4,9 % </h3>
<p class="Text"> | Der <b>Abgabesatz zur K&uuml;nstlersozialversicherung</b> wird <b>in 2026 bei 4,9 %</b> liegen und damit im Vergleich zu 2025 leicht sinken (5,0 %). |</p><p class="Text">&Uuml;ber die K&uuml;nstlersozialversicherung werden <b>&uuml;ber 190.000 selbstst&auml;ndige K&uuml;nstler und Publizisten</b> als Pflichtversicherte in den Schutz der gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung einbezogen. Die <b>K&uuml;nstler und Publizisten</b> tragen, wie abh&auml;ngig besch&auml;ftigte Arbeitnehmer, <b>die H&auml;lfte ihrer Sozialversicherungsbeitr&auml;ge.</b> Die andere Beitragsh&auml;lfte wird finanziert <b>durch einen Bundeszuschuss (20 %)</b> und durch <b>die K&uuml;nstlersozialabgabe der Unternehmen (30 %),</b> die k&uuml;nstlerische und publizistische Leistungen verwerten.</p><p class="Text">Grunds&auml;tzlich geh&ouml;ren alle Unternehmen, die durch ihre Organisation, besondere Branchenkenntnisse oder spezielles Know-how <b>den Absatz k&uuml;nstlerischer Leistungen am Markt</b> f&ouml;rdern oder erm&ouml;glichen, zum Kreis der k&uuml;nstlersozialabgabepflichtigen Personen. Weitere <b>Informationen zur Abgabe</b><b>pflicht und -freiheit</b> erhalten Sie unter <a href="https://www.kuenstlersozialkasse.de" target="_blank" rel="noopener">www.kuenstlersozialkasse.de</a>.</p>
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<!-- ENDE Nr. 4 --><!-- START Nr. 5 -->
<a name="5" title="Erh&ouml;hte Abschreibungsm&ouml;glichkeiten nutzen "></a>
<h3 class="Titel">Erh&ouml;hte Abschreibungsm&ouml;glichkeiten nutzen </h3>
<p class="Text"> | Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsg&uuml;ter des Anlageverm&ouml;gens (z. B. Maschinen) sind <b>&uuml;ber die betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer abzuschreiben,</b> sodass sich die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten nicht sofort, sondern <b>nur &uuml;ber die Abschreibung gewinnmindernd</b> auswirken  und hier <b>gibt es Gestaltungsm&ouml;glichkeiten.</b> |</p><p class="Text">Durch das <b>Gesetz f&uuml;r ein steuerliches Investitionssofortprogramm</b> zur St&auml;rkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland (BGBl I 2025, Nr. 161) ist <b>die degressive Abschreibung wieder m&ouml;glich</b>. Zudem wurde eine &bdquo;Super-Abschreibung&ldquo; f&uuml;r Elektrofahrzeuge eingef&uuml;hrt.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Degressive Abschreibung</b></p><p class="Text">F&uuml;r <b>bewegliche Wirtschaftsg&uuml;ter des Anlageverm&ouml;gens</b>, die <b>nach dem 30.6.2025 und vor dem 1.1.2028 angeschafft oder hergestellt</b> worden sind, kann der Steuerpflichtige statt der linearen <b>eine degressive Abschreibung w&auml;hlen.</b> Der <b>anzuwendende %-Satz darf h&ouml;chstens das Dreifache</b> des bei der linearen Abschreibung in Betracht kommenden %-Satzes betragen <b>und 30 % nicht &uuml;bersteigen.</b></p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Die <b>degressive Abschreibung</b> wurde zur Unterst&uuml;tzung der Wirtschaft <b>w&auml;hrend der Coronapandemie zeitlich befristet eingef&uuml;hrt</b> und zuletzt mit dem Wachstumschancengesetz f&uuml;r Wirtschaftsg&uuml;ter, <b>die nach dem 31.3.2024 und vor dem 1.1.2025</b> angeschafft oder hergestellt worden sind, wieder erm&ouml;glicht. Der Abschreibungssatz wurde <b>hier auf 20 % (h&ouml;chstens das Zweifache</b> der linearen Abschreibung) festgelegt.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Abschreibung f&uuml;r Elektrofahrzeuge</b></p><p class="Text">Bei <b>Elektrofahrzeugen</b> nach &sect; 9 Abs. 2 des Kraftfahrzeugsteuergesetzes, die zum Anlageverm&ouml;gen geh&ouml;ren <b>und nach dem 30.6.2025 und vor dem 1.1.2028 angeschafft</b> worden sind, kann <b>eine arithmetisch-degressive Abschreibung mit fallenden Staffels&auml;tzen</b> genutzt werden. </p><p class="Text"><b>Im Jahr der Anschaffung k&ouml;nnen 75 %</b> der Anschaffungskosten abgeschrieben werden. Und danach: <b>im ersten</b> darauffolgenden Jahr 10 %, <b>im zweiten und dritten</b> darauffolgenden Jahr jeweils 5 %, <b>im vierten</b> darauffolgenden Jahr 3 % und <b>im f&uuml;nften</b> darauffolgenden Jahr dann 2 %.<b> </b></p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE |</b> Diese Abschreibungsm&ouml;glichkeit ist nur zul&auml;ssig, wenn der Steuerpflichtige keine Sonderabschreibungen f&uuml;r das Wirtschaftsgut in Anspruch genommen hat.</p></td></tr></table> <p class="Text Zwischentitel"><b>Sonderabschreibung nach &sect; 7g Abs. 5 Einkommensteuergesetz </b></p><p class="Text">Unter den Voraussetzungen des &sect; 7g Abs. 5 Einkommensteuergesetz (EStG) k&ouml;nnen f&uuml;r bewegliche abnutzbare Wirtschaftsg&uuml;ter des Anlageverm&ouml;gens <b>zus&auml;tzlich zur regul&auml;ren Abschreibung Sonderabschreibungen</b> geltend gemacht werden. Daf&uuml;r sind <b>zwei Voraussetzungen</b> zu erf&uuml;llen:</p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Der Betrieb darf <b>im Jahr vor der Anschaffung oder Herstellung</b> des Wirtschaftsguts <b>einen Gewinn von maximal 200.000 EUR</b> erzielt haben und</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">das Wirtschaftsgut muss im Jahr der Anschaffung oder Herstellung und in dem folgenden Wirtschaftsjahr <b>vermietet</b> oder in einer inl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tte des Betriebs <b>ausschlie&szlig;lich oder fast ausschlie&szlig;lich betrieblich genutzt werden</b> (private Mitbenutzung maximal 10 %).</li></ul><p class="Text">Werden die Voraussetzungen erf&uuml;llt, kann <b>im Jahr der Anschaffung oder Herstellung</b> des Wirtschaftsguts<b> und in den vier Folgejahren</b> eine Sonderabschreibung von <b>bis zu 40 %</b> der Anschaffungs- oder Herstellungskosten geltend gemacht werden. Das Besondere: <b>Die 40 % k&ouml;nnen beliebig verteilt werden.</b> Es m&uuml;ssen weder in jedem Jahr Sonderabschreibungen vorgenommen werden <b>noch muss der H&ouml;chstbetrag von 40 % vollst&auml;ndig genutzt werden. </b></p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Wurde das Wirtschaftsgut <b>vor dem 1.1.2024</b> angeschafft oder hergestellt, <b>reduziert sich die Sonderabschreibung </b>nach &sect; 7g Abs. 5 EStG<b> auf maximal 20 %.</b></p>
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<!-- ENDE Nr. 5 --><!-- START Nr. 6 -->
<a name="6" title="Geschenke an Gesch&auml;ftsfreunde: Z&auml;hlt der Brutto-oder der Nettowert? "></a>
<h3 class="Titel">Geschenke an Gesch&auml;ftsfreunde: Z&auml;hlt der Brutto-oder der Nettowert? </h3>
<p class="Text"> | <b>Geschenke an Gesch&auml;ftsfreunde</b> erfolgen <b>oft zum Jahresende.</b> Die Aufwendungen hierf&uuml;r sind <b>nur abziehbar, </b>wenn die Summe der Geschenke <b>pro Jahr und Gesch&auml;ftsfreund maximal 50 EUR</b> betr&auml;gt (&sect; 4 Abs. 5 Nr. 1 Einkommensteuergesetz (EStG)). Wird <b>dieser Grenzwert &uuml;berschritten,</b> sind <b>die gesamten Aufwendungen</b>  nicht nur der 50 EUR &uuml;berschreitende Betrag  <b>steuerlich nicht abziehbare Betriebsausgaben.</b> Es stellt sich hier die Frage, ob <b>der Brutto- oder der Nettowert</b> relevant ist.<b> |</b></p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Beispiel</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">Die A-GmbH m&ouml;chte dem langj&auml;hrigen Gesch&auml;ftsfreund B ein kleines Weihnachtsgeschenk im Wert von 59 EUR (inkl. 19 % Umsatzsteuer) machen. Ein weiteres Geschenk hat B von der A-GmbH in 2025 nicht erhalten.</p></td></tr>
</table> <p class="Text">Bei dem Grenzwert von 50 EUR kommt es darauf an, ob <b>das schenkende Unternehmen zum Vorsteuerabzug berechtigt</b> ist (ohne Vorsteuerabzugsberechtigung = Bruttowert; mit Berechtigung zum Vorsteuerabzug = Nettowert). </p><p class="Text">Da die <b>A-GmbH zum Vorsteuerabzug </b>berechtigt ist, z&auml;hlt also <b>der Nettowert. </b>Da dieser 49,58 EUR (59 EUR/1,19) betr&auml;gt, ist <b>ein Betriebsausgabenabzug grunds&auml;tzlich m&ouml;glich.</b> </p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Liegt <b>der Nettowert</b> bei <b>einem vorsteuerabzugsberechtigten Schenker &uuml;ber 50 EUR,</b> <b>scheidet der Vorsteuerabzug aus. </b>Somit ist im Ergebnis der gesamte Bruttowert nicht als Betriebsausgabe abziehbar (&sect; 15 Abs. 1a Umsatzsteuergesetz).</p>
<p class="ZumAnfang">
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<!-- ENDE Nr. 6 --><!-- START Nr. 7 -->
<a name="7" title="Inventur am 31.12.: Das muss nicht sein "></a>
<h3 class="Titel">Inventur am 31.12.: Das muss nicht sein </h3>
<p class="Text"> | Das Jahresende steht vor der T&uuml;r  und das hei&szlig;t <b>Inventurzeit.</b> Denn in vielen Unternehmen erfolgt dann eine <b>k&ouml;rperliche Bestandsaufnahme, oft am 31.12.</b> Doch das ist nicht zwingend erforderlich, es gibt <b>auch andere M&ouml;glichkeiten. |</b></p><p class="Text">Die <b>handelsrechtliche Grundlage</b> f&uuml;r die Inventur bildet &sect; 240 Handelsgesetzbuch (HGB). Demnach hat <b>jeder Kaufmann</b> zu Beginn seines Handelsgewerbes und zum Schluss eines jeden Gesch&auml;ftsjahrs <b>ein Inventar </b>aufzustellen. Ein Inventar ist <b>ein vollst&auml;ndiges Verzeichnis</b> aller Verm&ouml;genswerte und Schulden. Um dieses zu erstellen, sind <b>zun&auml;chst die Best&auml;nde zu ermitteln,</b> d. h., es ist <b>eine Inventur durchzuf&uuml;hren. </b></p><p class="Text">Die Inventur hat grunds&auml;tzlich <b>am Bilanzstichtag</b> zu erfolgen<b> (Stichtagsinventur).</b> Handels- und steuerrechtlich wird es aber nicht beanstandet, wenn die Inventur<b> innerhalb einer Frist von zehn Tagen vor oder nach dem Bilanzstichtag</b> vorgenommen wird. Der am Tag der Inventur ermittelte Bestand muss in diesem Fall <b>mengen- und wertm&auml;&szlig;ig auf den Stichtag fortgeschrieben bzw. zur&uuml;ckgerechnet</b> werden.</p><p class="Text">Auch eine <b>zeitverschobene (vor- oder nachgelagerte) Inventur</b> ist zul&auml;ssig (&sect; 241 Abs. 3 HGB). Hier muss die Bestandsaufnahme <b>innerhalb von drei Monaten vor oder zwei Monaten nach dem Abschlussstichtag</b> erfolgen. Dies erfordert aber <b>einen relativ langen Zeitraum der Fortschreibung bzw. R&uuml;ckrechnung.</b></p><p class="Text">Zudem gibt es <b>zwei weitere</b> Verfahren:</p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Bei der <b>permanenten Inventur</b> nach &sect; 241 Abs. 2 HGB erfolgt die Aufnahme <b>nicht zu einem bestimmten Stichtag, sondern laufend.</b> Jeder Verm&ouml;gensgegenstand ist im Laufe eines Jahres <b>mindestens einmal k&ouml;rperlich aufzunehmen.</b>
</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Bei der Stichprobeninventur (&sect; 241 Abs. 1 HGB) wird der Bestand <b>mithilfe anerkannter mathematisch-statistischer Berechnungsmethoden</b> ermittelt. <b>Vorteil: </b>Es m&uuml;ssen nicht alle Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde k&ouml;rperlich aufgenommen werden. <b>Nachteil:</b> Komplexe Ermittlung und Dokumentation.</li></ul>
<p class="ZumAnfang">
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<!-- ENDE Nr. 7 --><!-- START Nr. 8 -->
<a name="8" title="Umsatzsteuer: Kleinunternehmer m&uuml;ssen die Umsatzgrenzen &uuml;berwachen "></a>
<h3 class="Titel">Umsatzsteuer: Kleinunternehmer m&uuml;ssen die Umsatzgrenzen &uuml;berwachen </h3>
<p class="Text"> | Ein von einem im Inland ans&auml;ssigen Unternehmer bewirkter steuerbarer Umsatz ist <b>umsatzsteuerfrei,</b> wenn der Gesamtumsatz <b>im vorangegangenen Kalenderjahr 25.000 EUR</b> nicht &uuml;berschritten hat und <b>im laufenden Kalenderjahr 100.000 EUR</b> nicht &uuml;berschreitet <b>(Kleinunternehmerregelung</b> nach &sect; 19 Umsatzsteuergesetz). |</p><p class="Text">Kleinunternehmer m&uuml;ssen <b>die Ums&auml;tze unterj&auml;hrig &uuml;berwachen. </b>Denn wird <b>die 100.000 EUR-Grenze &uuml;berschritten,</b> tritt f&uuml;r diesen Umsatz und alle weiteren Ums&auml;tze <b>die Steuerpflicht</b> ein. Durch den Wechsel zur Regelbesteuerung besteht dann f&uuml;r die Eingangsbez&uuml;ge auch <b>ein Vorsteuerabzugsrecht.</b></p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
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<!-- ENDE Nr. 8 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">F&uuml;r GmbH-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer</h2>
<!-- START Nr. 9 -->
<a name="9" title="Offenlegung der Jahresabschl&uuml;sse f&uuml;r 2024 "></a>
<h3 class="Titel">Offenlegung der Jahresabschl&uuml;sse f&uuml;r 2024 </h3>
<p class="Text"> | <b>Offenlegungspflichtige Gesellschaften</b> (insbesondere AG, GmbH und GmbH &amp; Co. KG) m&uuml;ssen <b>ihre Jahresabschl&uuml;sse</b> der das Unternehmensregister f&uuml;hrenden Stelle elektronisch zur Einstellung in das Unternehmensregister &uuml;bermitteln. Die Unterlagen sind <b>sp&auml;testens ein Jahr nach dem Abschlussstichtag</b> des Gesch&auml;ftsjahrs zu &uuml;bermitteln, auf das sie sich beziehen. Das bedeutet: Ist das Gesch&auml;ftsjahr das Kalenderjahr, gilt f&uuml;r den <b>Jahresabschluss 2024 somit der 31.12.2025.</b> |</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
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<!-- ENDE Nr. 9 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">F&uuml;r GmbH-Gesellschafter</h2>
<!-- START Nr. 10 -->
<a name="10" title="&Auml;nderungsbedarf bei Vertr&auml;gen &uuml;berpr&uuml;fen "></a>
<h3 class="Titel">&Auml;nderungsbedarf bei Vertr&auml;gen &uuml;berpr&uuml;fen </h3>
<p class="Text"> | Zwischen GmbH und (beherrschenden) Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrern getroffene Vereinbarungen sollten auf ihre <b>Fremd&uuml;blichkeit und Angemessenheit</b> hin &uuml;berpr&uuml;ft werden. Die entsprechende Dokumentation mindert das Risiko einer verdeckten Gewinnaussch&uuml;ttung. Sollen <b>neue Vereinbarungen </b>getroffen oder bestehende ver&auml;ndert werden, ist dies zeitnah schriftlich zu fixieren. Vertragsinhalte wirken sich bei <b>beherrschenden Gesellschaftern</b> n&auml;mlich steuerlich nur aus, wenn sie im Voraus getroffen und tats&auml;chlich, wie vereinbart, durchgef&uuml;hrt werden. |</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
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<!-- ENDE Nr. 10 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">F&uuml;r Arbeitgeber</h2>
<!-- START Nr. 11 -->
<a name="11" title="Weihnachtsfeier 2025: Steuerliche Spielregeln beachten "></a>
<h3 class="Titel">Weihnachtsfeier 2025: Steuerliche Spielregeln beachten </h3>
<p class="Text"> | Damit sich bei der anstehenden Weihnachtsfeier 2025 <b>keine Steuer- und Beitragspflicht</b> ergibt, sind einige <b>wichtige Aspekte </b>zu beachten. |</p><p class="Text">Nimmt ein Arbeitnehmer an einer Betriebsveranstaltung <b>(z. B. Weihnachtsfeier)</b> teil, geh&ouml;rt dieser Vorteil zum steuer- und beitragspflichtigen Arbeitslohn. Kein Arbeitslohn liegt indes vor, wenn die Zuwendung beim Arbeitnehmer <b>den Freibetrag von 110 EUR nicht &uuml;bersteigt.</b> Diese Ausnahme gilt allerdings nur f&uuml;r <b>maximal zwei Betriebsveranstaltungen j&auml;hrlich</b> und unter der Voraussetzung, dass die Teilnahme <b>allen Angeh&ouml;rigen des Betriebs oder eines Betriebsteils offensteht.</b></p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE </b><b>| </b>Wird der Freibetrag bei einer Betriebsveranstaltung &uuml;berschritten, gilt der dar&uuml;ber hinausgehende Betrag als steuer- und beitragspflichtiger Arbeitslohn. Der Arbeitgeber kann diesen Betrag aber stattdessen auch mit 25 % pauschal versteuern. Im Fall der Pauschalierung fallen dann keine Beitr&auml;ge zur Sozialversicherung an. </p></td></tr></table> 
<p class="ZumAnfang">
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<hr/>
<!-- ENDE Nr. 11 --><!-- START Nr. 12 -->
<a name="12" title="Lohnsteuerabzugsverfahren: Neuer Datenaustausch mit privaten Krankenversicherern ab 2026 "></a>
<h3 class="Titel">Lohnsteuerabzugsverfahren: Neuer Datenaustausch mit privaten Krankenversicherern ab 2026 </h3>
<p class="Text"> | Um den b&uuml;rokratischen Aufwand bei der steuerlichen Behandlung <b>der Beitr&auml;ge f&uuml;r eine private Krankenversicherung und eine private Pflege-Pflichtversicherung</b> zu reduzieren, wird <b>ab 2026 ein umfassender elektronischer Datenaustausch</b> eingef&uuml;hrt  und zwar zwischen <b>privaten Kranken- und Pflegeversicherungsunternehmen,</b> dem <b>Bundeszentralamt f&uuml;r Steuern</b> und den <b>Arbeitgebern.</b> |</p><p class="Text">Das <b>Bundesfinanzministerium</b> (Schreiben vom 3.6.2025, Az. IV C 5 &#8211; S 2363/00047/004/136) hat zu dem Verfahren <b>ausf&uuml;hrlich Stellung</b> bezogen. Nachfolgend werden einige ausgew&auml;hlte Punkte vorgestellt:</p><p class="Text">Grunds&auml;tzlich muss der Arbeitgeber die Beitr&auml;ge der privaten Kranken- und Pflegeversicherung <b>in der H&ouml;he</b> ber&uuml;cksichtigen, in der sie i<b>n den ELStAM</b> (<b>E</b>lektronische <b>L</b>ohn<b>St</b>euer<b>A</b>bzugs<b>M</b>erkmale) angegeben sind. Der Arbeitnehmer kann vom Arbeitgeber nicht verlangen, dass er die Beitr&auml;ge<b> in einer anderen H&ouml;he</b> ber&uuml;cksichtigt als der, die in den ELStAM angegeben ist. </p><p class="Text">Dies gilt auch dann, wenn der Arbeitnehmer eine <b>durch das Versicherungsunternehmen ausgestellte (Papier-)Bescheinigung </b>vorlegt und dort eine andere H&ouml;he angegeben ist. In diesem Fall muss sich der Arbeitnehmer an sein Versicherungsunternehmen wenden, da <b>nur dieses eine Korrektur der Daten&uuml;bermittlung</b> vornehmen kann. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Legt der Arbeitnehmer jedoch eine <b>vom Finanzamt ausgestellte Papierbescheinigung zum Lohnsteuerabzug</b> vor, muss der Arbeitgeber die dort angegebenen Lohnsteuerabzugsmerkmale <b>anwenden.</b></p><p class="Text Zwischentitel"><b>Widerspruchsrecht</b></p><p class="Text"><b>Versicherungsnehmer</b> k&ouml;nnen der Daten&uuml;bermittlung gegen&uuml;ber dem Versicherungsunternehmen <b>widersprechen. </b>Die infolge des Widerspruchs <b>von der Daten&uuml;bermittlung ausgeschlossenen Beitr&auml;ge,</b> Vertragsbestandteile etc. k&ouml;nnen <b>bei der Bildung der Lohnsteuerabzugsmerkmale nicht ber&uuml;cksichtigt werden.</b> Dem Arbeitgeber werden die genannten Daten insoweit auch <b>nicht als Lohnsteuerabzugsmerkmal bereitgestellt.</b> Ersatzweise vorgelegte <b>(Papier-)Bescheinigunge</b>n des Versicherungsunternehmens infolge eines Widerspruchs <b>darf der Arbeitgeber nicht ber&uuml;cksichtigen.</b></p><p class="Text Zwischentitel"><b>Ersatzverfahren</b></p><p class="Text">Das Bundesfinanzministerium gestattet <b>f&uuml;r einen &Uuml;bergangszeitraum von zwei Jahren ein Ersatzverfahren.</b> Das hei&szlig;t: K&ouml;nnen Beitr&auml;ge f&uuml;r eine private Kranken- und Pflegeversicherung <b>aus technischen Gr&uuml;nden nicht bzw. nur fehlerhaft als Lohnsteuerabzugsmerkmale</b> gebildet werden, darf der Arbeitgeber dem Lohnsteuerabzug <b>eine vom Versicherungsunternehmen in Papierform</b> f&uuml;r das Kalenderjahr ausgestellte Ersatzbescheinigung zugrunde legen. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Das Ersatzverfahren ist <b>bei einem Widerspruch</b> des Versicherungsnehmers <b>nicht anzuwenden.</b></p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>PRAXISTIPP </b><b>| </b>Das Lohnb&uuml;ro sollte sich mit den neuen Anforderungen zeitnah besch&auml;ftigen. Zudem ist zu beachten, dass die bisherige Mindestvorsorgepauschale f&uuml;r die Kranken- und Pflegeversicherung ab 2026 nicht mehr zu ber&uuml;cksichtigen ist (vgl. hierzu auch: BMF vom 14.8.2025, Az. IV C 5 &#8211; S 2367/00012/004/033).</p></td></tr></table> 
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 12 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">F&uuml;r Arbeitnehmer</h2>
<!-- START Nr. 13 -->
<a name="13" title="Ma&szlig;nahmen zum Jahreswechsel 2025/2026 "></a>
<h3 class="Titel">Ma&szlig;nahmen zum Jahreswechsel 2025/2026 </h3>
<p class="Text"> | F&uuml;r Arbeitnehmer kann es vorteilhaft sein, <b>berufsbezogene Ausgaben oder variable Gehaltsbestandteile</b> vorzuziehen oder in das n&auml;chste Jahr zu verlagern. Ma&szlig;gebend ist grunds&auml;tzlich das Zu- und Abflussprinzip. Sofern <b>die Werbungskosten</b> insgesamt <b>unter dem Pauschbetrag von 1.230 EUR</b> liegen werden, sollten ausstehende Aufwendungen (z. B. f&uuml;r Arbeitsmittel) nach M&ouml;glichkeit in das Jahr 2026 verschoben werden. |</p><p class="Text">Sp&auml;testens zum Jahresende 2025 sollten Arbeitgeber und Belegschaft pr&uuml;fen, ob die vielseitigen M&ouml;glichkeiten von <b>steuerfreien</b> und <b>beg&uuml;nstigten Lohnbestandteilen</b> optimal ausgesch&ouml;pft wurden. Darunter fallen auch <b>Sachbez&uuml;ge</b> (monatliche Freigrenze von 50 EUR) oder <b>der Rabattfreibetrag von 1.080 EUR (j&auml;hrlich)</b> f&uuml;r vom Betrieb angebotene Waren.</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 13 --><hr/>
	</body>
</html>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Monats-Rundschreiben 10/2025 </title>
		<link>https://tstahl.com/monats-rundschreiben-10-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Sep 2025 06:46:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Monats-Rundschreiben Plus 10-2025-mrs-plus Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 10/2025: Alle Steuerzahler Grundst&#252;cke in der Einkommensteuer: Geplante &#196;nderungen im &#220;berblick Irrtum &#252;ber Steuerfolgen bei Ehevertrag: Steuer kann r&#252;ckwirkend entfallen Verkauf eines teuren Wohnmobils innerhalb eines Jahres: Ist ein Gewinn zu versteuern? Keine Werbungskosten: Umzug allein wegen eines Arbeitszimmers Freiberufler und Gewerbetreibende Beschr&#228;nkte Steuerpflicht: Nachtr&#228;gliche Eink&#252;nfte aus einer fr&#252;heren]]></description>
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		<title>Monats-Rundschreiben Plus 10-2025-mrs-plus</title>

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		<h2 class="Rubrik">
<a name="0">Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 10/2025:</a>
</h2><h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#1">Alle Steuerzahler</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#1">Grundst&uuml;cke in der Einkommensteuer: Geplante &Auml;nderungen im &Uuml;berblick </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#2">Irrtum &uuml;ber Steuerfolgen bei Ehevertrag: Steuer kann r&uuml;ckwirkend entfallen  </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#3">Verkauf eines teuren Wohnmobils innerhalb eines Jahres: Ist ein Gewinn zu versteuern?  </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#4">Keine Werbungskosten: Umzug allein wegen eines Arbeitszimmers  </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#5">Freiberufler und Gewerbetreibende</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#5">Beschr&auml;nkte Steuerpflicht: Nachtr&auml;gliche Eink&uuml;nfte aus einer fr&uuml;heren inl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tte </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#6">Steuer-Informationen f&uuml;r Influencer und Content-Creator </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#7">Bauleistungen: Neues Verfahren bei Ausstellung der Freistellungsbescheinigung </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#8">PV-Anlagen: Keine Verlustnutzung in 2022 wegen r&uuml;ckwirkender Steuerbefreiung? </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#9">Gesellschafter und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Kapitalgesellschaften</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#9">Abh&auml;ngig besch&auml;ftigt: Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin mit Minderheitsbeteiligung an zwei Gesellschaften </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#10">Umsatzsteuerzahler</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#10">Vertretungsweise &Uuml;bernahme eines &auml;rztlichen Notfalldienstes ist steuerfrei </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#11">Arbeitgeber</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#11">Haushaltshilfe richtig bei der Minijob-Zentrale anmelden </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#12">Abschlie&szlig;ende Hinweise</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#12">Verzugszinsen </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#13">Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 10/2025 </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#14">70 % der Rentenleistungen waren 2024 steuerpflichtig </a>
</li>
</ul>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<hr/><h2 class="Rubrik">Alle Steuerzahler</h2>
<!-- START Nr. 1 -->
<a name="1" title="Grundst&uuml;cke in der Einkommensteuer: Geplante &Auml;nderungen im &Uuml;berblick "></a>
<h3 class="Titel">Grundst&uuml;cke in der Einkommensteuer: Geplante &Auml;nderungen im &Uuml;berblick </h3>
<p class="Text"> | Das Bundesfinanzministerium hat <b>einen Referentenentwurf</b> mit diesem Titel ver&ouml;ffentlicht: &bdquo;Siebte Verordnung zur &Auml;nderung steuerlicher Verordnungen&ldquo;. Aus dem 50 Seiten umfassenden Entwurf werden <b>drei Aspekte f&uuml;r Grundst&uuml;cke </b>vorgestellt. Es handelt sich um eigenbetrieblich genutzte <b>Grundst&uuml;cke von untergeordnetem Wert,</b> die <b>Kaufpreisaufteilung</b> und den Nachweis einer <b>k&uuml;rzeren Nutzungsdauer.</b> |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Eigenbetrieblich genutzte Grundst&uuml;cke von untergeordnetem Wert</b></p><p class="Text Zwischentitel"><b>Derzeitige Regelung</b></p><p class="Text">Nach &sect; 8 der Einkommensteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung (EStDV) brauchen <b>eigenbetrieblich genutzte Grundst&uuml;cksteile</b> <b>nicht als Betriebsverm&ouml;gen</b> behandelt zu werden, wenn</p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">ihr Wert nicht mehr als ein F&uuml;nftel des gemeinen Werts des gesamten Grundst&uuml;cks <b>(relative Grenze)</b> <b>und</b>
</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">nicht mehr als 20.500 EUR <b>(absolute Grenze)</b> betr&auml;gt.</li></ul><p class="Text">Werden die Grenzen nicht &uuml;berschritten, hat der Steuerpflichtige also <b>ein Wahlrecht: </b>Er kann den Raum <b>als Privat- oder als Betriebsverm&ouml;gen</b> behandeln. Entscheidet er sich <b>f&uuml;r Privatverm&ouml;gen, </b>ist Folgendes zu bedenken:</p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Die auf diesen Raum entfallenden <b>Aufwendungen </b>k&ouml;nnen grunds&auml;tzlich<b> als Betriebsausgaben</b> abgezogen werden. <b>Der Abschreibungsbetrag</b> richtet sich jedoch <b>nach den Abschreibungsmethoden f&uuml;r Privatgeb&auml;ude,</b> da kein Betriebsverm&ouml;gen vorliegt.</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Wird der betrieblich genutzte Grundst&uuml;cksteil als Privatverm&ouml;gen behandelt, ist <b>in jedem Folgejahr </b>zu<b> </b>pr&uuml;fen, <b>ob die Voraussetzungen</b> (Grenzen des &sect; 8 EStDV) <b>noch erf&uuml;llt werden</b>.</li></ul><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Wichtig sind in diesem Zusammenhang auch <b>etwaige stille Reserven. </b>Bei einer Behandlung als <b>Betriebsverm&ouml;gen</b> unterliegen Wertzuw&auml;chse bei einer <b>Entnahme oder Ver&auml;u&szlig;erung </b>des Grundst&uuml;cksteils<b> der Besteuerung</b>. Handelt es sich demgegen&uuml;ber um <b>Privatverm&ouml;gen, </b>ist <b>ein Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn </b>nur unter den Voraussetzungen des <b>&sect; 23 Einkommensteuergesetz (EStG)</b> zu versteuern. Vereinfacht ausgedr&uuml;ckt: <b>Nach Ablauf der Zehnjahresfrist </b>erfolgt<b> keine Besteuerung. </b></p><p class="Text Zwischentitel"><b>Geplante &Auml;nderungen</b></p><p class="Text">&sect; 8 EStDV soll nun ge&auml;ndert werden  und zwar wie folgt: Eigenbetrieblich genutzte Grundst&uuml;cksteile brauchen nicht als Betriebsverm&ouml;gen behandelt zu werden, wenn ihre Gr&ouml;&szlig;e <b>nicht mehr als 30 Quadratmeter</b> <b>oder</b> ihr Wert <b>nicht mehr als 40.000 EUR</b> betr&auml;gt (Satz 1). In diesem Fall <b>d&uuml;rfen Aufwendungen,</b> die <b>mit dem Grundst&uuml;cksteil im Zusammenhang</b> stehen, <b>nicht abgezogen</b> werden (Satz 2).</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text"><b>MERKE |</b> Durch den neuen Satz 1, der in allen noch offenen F&auml;llen anwendbar sein soll, w&uuml;rde sich die j&auml;hrliche &Uuml;berpr&uuml;fung, ob die Voraussetzungen noch vorliegen, oft er&uuml;brigen, da sich die Quadratmeter regelm&auml;&szlig;ig nicht &auml;ndern. Ist der Grundst&uuml;cksteil nicht gr&ouml;&szlig;er als 30 Quadratmeter, sind keine weiteren Voraussetzungen f&uuml;r die Inanspruchnahme des Wahlrechts notwendig. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Nur in den F&auml;llen, in denen die maximale Quadratmeterzahl &uuml;berschritten wird, erfolgt in einem zweiten Schritt die Pr&uuml;fung anhand der absoluten Wertgrenze.</p>
</td></tr></table> <p class="Text">So viel zu den guten Nachrichten. Denn f&uuml;r Wirtschaftsjahre, die <b>nach dem 31.12.2025 beginnen,</b> soll Satz 2 anwendbar sein. Dadurch w&auml;re <b>ein Abzug von Aufwendungen, die mit dem Grundst&uuml;cksteil im Zusammenhang stehen,</b> in den F&auml;llen, in denen das Wahlrecht ausge&uuml;bt wird (also Privatverm&ouml;gen vorliegt), <b>nicht mehr m&ouml;glich.</b> Folglich w&uuml;rde die Wertermittlung f&uuml;r die Berechnung der Abschreibung entfallen.</p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Die <b>betriebsbezogenen Aufwendungen</b> wie z. B. Strom und Heizkosten sollen <b>aber weiterhin abzugsf&auml;hig</b> sein.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Kaufpreisaufteilung</b></p><p class="Text">Wurde f&uuml;r ein bebautes Grundst&uuml;ck<b> ein Gesamtkaufpreis gezahlt,</b> ist der Kaufpreis zur Ermittlung der Bemessungsgrundlage f&uuml;r die Abschreibung des Geb&auml;udes<b> aufzuteilen.</b> Denn <b>nur die Anschaffungskosten f&uuml;r das Geb&auml;ude</b> unterliegen einem Wertverzehr und <b>mindern &uuml;ber die Abschreibung den steuerlichen Gewinn.</b> Der <b>Grund und Boden</b> hingegen unterliegt keinem Wertverzehr und ist <b>nicht planm&auml;&szlig;ig abschreibbar.</b></p><p class="Text">Streitanf&auml;llig ist oft <b>die Aufteilungsmethode. </b>Hier soll nun der neue &sect; 9b EStDV f&uuml;r &bdquo;Klarheit&ldquo; sorgen. Danach soll f&uuml;r die Sch&auml;tzung des Werts des Grund und Bodens sowie des Geb&auml;udeanteils <b>die Immobilienwertermittlungsverordnung</b> einschlie&szlig;lich ihrer Vorgaben zur Wahl des Wertermittlungsverfahrens heranzuziehen sein.</p><p class="Text">Zur Vereinfachung soll entsprechend der bisherigen Verwaltungspraxis zudem festgeschrieben werden, dass <b>das Bundesfinanzministerium eine Arbeitshilfe</b> zur vereinfachten Aufteilung eines Gesamtkaufpreises f&uuml;r das bebaute Grundst&uuml;ck zur Verf&uuml;gung stellen kann.</p><p class="Text">Diese Sch&auml;tzung kann widerlegt werden  und zwar durch Vorlage eines f&uuml;r diesen Zweck <b>nach pers&ouml;nlicher Vorortbesichtigung</b> erstellten Gutachtens <b>eines &ouml;ffentlich bestellten und vereidigten Sachverst&auml;ndigen</b> f&uuml;r die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundst&uuml;cken.</p><p class="Text">Der <b>Immobilienverband Deutschland IVD</b> hat in seiner Stellungnahme zum Referentenentwurf <b>scharf kritisiert,</b> dass Gutachten von Sachverst&auml;ndigen, die <b>nach DIN EN ISO/IEC 17024 zertifiziert</b> sind, somit <b>nicht anerkannt </b>werden sollen. </p><p class="Text Zwischentitel"><b>K&uuml;rzere Nutzungsdauer</b></p><p class="Text">Ist <b>die tats&auml;chliche Nutzungsdauer k&uuml;rzer </b>als die in &sect; 7 Abs. 4 S. 1 EStG typisierten Prozents&auml;tze, kann <b>die Abschreibung nach der k&uuml;rzeren tats&auml;chlichen Nutzungsdauer</b> vorgenommen werden. Hierzu hatte <b>der Bundesfinanzhof</b> (28.7.2021, Az. IX R 25/19) entschieden, dass sich der Steuerpflichtige dabei grunds&auml;tzlich <b>jeder Darlegungsmethode</b> bedienen kann, die im Einzelfall geeignet erscheint <b>(Methodenfreiheit).</b></p><p class="Text">Durch &sect; 11c Abs. 1a EStDV soll nun festgelegt werden, dass <b>der Nachweis</b> einer k&uuml;rzeren Nutzungsdauer <b>durch ein Gutachten</b> (Vorortbesichtigung und anerkannte Sachverst&auml;ndige <b>wie bei der Kaufpreisaufteilung)</b> zu erbringen ist. Auch diese Regelung wird vom Immobilienverband Deutschland IVD entsprechend kritisiert.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>AUSBLICK |</b> Es handelt sich derzeit &bdquo;nur&ldquo; um einen Referentenentwurf, sodass im weiteren Verlauf noch &Auml;nderungen m&ouml;glich sind.</p></td></tr></table> <p class="Text"> </p><p class="Text"><b>Quelle |</b> Referentenentwurf des BMF: Siebte Verordnung zur &Auml;nderung steuerlicher Verordnungen, Stand: 4.8.2025</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 1 --><!-- START Nr. 2 -->
<a name="2" title="Irrtum &uuml;ber Steuerfolgen bei Ehevertrag: Steuer kann r&uuml;ckwirkend entfallen  "></a>
<h3 class="Titel">Irrtum &uuml;ber Steuerfolgen bei Ehevertrag: Steuer kann r&uuml;ckwirkend entfallen  </h3>
<p class="Text"> | Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass <b>die &Uuml;bertragung von GmbH-Anteilen</b> im Rahmen eines <b>Zugewinnausgleichs unter Ehegatten </b>grunds&auml;tzlich einen <b>steuerpflichtigen Ver&auml;u&szlig;erungsvorgang</b> nach &sect; 17 des Einkommensteuergesetzes (EStG) darstellt. Der <b>Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn kann aber r&uuml;ckwirkend entfallen,</b> wenn die &Uuml;bertragung aufgrund eines Irrtums &uuml;ber die steuerlichen Folgen <b>r&uuml;ckabgewickelt</b> wird und <b>dieser Irrtum die Gesch&auml;ftsgrundlage des Vertrags</b> bildete. |</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Eheleute vereinbarten abweichend vom gesetzlichen G&uuml;terstand der Zugewinngemeinschaft die G&uuml;tertrennung. Hieraus ergab sich ein Zugewinnausgleichsanspruch der Ehefrau, den der Ehemann vereinbarungsgem&auml;&szlig; durch die &Uuml;bertragung von GmbH-Anteilen erf&uuml;llte. Beide gingen davon aus, dass hierf&uuml;r keine Einkommensteuer anf&auml;llt. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Das Finanzamt sah darin jedoch eine Ver&auml;u&szlig;erung nach &sect; 17 EStG, ermittelte einen Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn und setzte Einkommensteuer fest. Dies veranlasste die Eheleute, die notarielle Vereinbarung zu &auml;ndern und statt der Anteils&uuml;bertragung eine Geldzahlung und im &Uuml;brigen die Stundung des Ausgleichsanspruchs zu vereinbaren.</p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Das Finanzgericht Niedersachsen erkannte die r&uuml;ckwirkende &Auml;nderung des Ehevertrags an: Der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn sei mit steuerlicher Wirkung f&uuml;r die Vergangenheit entfallen. Diese Auffassung wurde nun vom Bundesfinanzhof best&auml;tigt.</p>
</td></tr>
</table> <p class="Text"><b>Die R&uuml;ckabwicklung</b> kann steuerlich so behandelt werden, <b>als w&auml;re die Anteils&uuml;bertragung nie erfolgt,</b> wenn </p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">der <b>Irrtum von beiden Vertragspartnern geteilt</b> wird, </li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">er <b>bereits bei Vertragsabschluss</b> vorlag und </li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">in die <b>Risikosph&auml;re beider Vertragspartner</b> f&auml;llt. </li></ul><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text"><b>MERKE |</b> Ein ausdr&uuml;cklicher Hinweis im urspr&uuml;nglichen Vertragstext ist nicht notwendig. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Allerdings weist der Bundesfinanzhof auch auf Folgendes hin: Die Voraussetzungen f&uuml;r die Anerkennung einer steuerlich r&uuml;ckwirkenden &Auml;nderung entsprechender vertraglicher Abreden sind und bleiben streng und gelten nur f&uuml;r Ausnahmef&auml;lle.</p>
</td></tr></table> <p class="Text"><b>Quelle |</b> BFH-Urteil vom 9.5.2025, Az. IX R 4/23, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 249753; BFH, PM Nr. 53/25 vom 21.8.2025</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 2 --><!-- START Nr. 3 -->
<a name="3" title="Verkauf eines teuren Wohnmobils innerhalb eines Jahres: Ist ein Gewinn zu versteuern?  "></a>
<h3 class="Titel">Verkauf eines teuren Wohnmobils innerhalb eines Jahres: Ist ein Gewinn zu versteuern?  </h3>
<p class="Text"> | Private Ver&auml;u&szlig;erungsgewinne aus <b>Gegenst&auml;nden des t&auml;glichen Gebrauchs</b> unterliegen auch dann <b>nicht der Spekulationsbesteuerung</b> nach &sect; 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG), wenn der Zeitraum zwischen Anschaffung und Ver&auml;u&szlig;erung nicht mehr als ein Jahr betr&auml;gt. Das Finanzgericht Sachsen hat nun entschieden, dass <b>selbst ein hochpreisiges Wohnmobil</b> <b>ein Gegenstand des t&auml;glichen Gebrauchs</b> ist und damit nicht der Spekulationsbesteuerung unterliegt. |</p><p class="Text">Bei Gegenst&auml;nden des t&auml;glichen Gebrauchs muss es sich <b>um Gebrauchsgegenst&auml;nde</b> handeln, die <b>einem Wertverzehr</b> unterliegen und/oder <b>kein Wertsteigerungspotenzial</b> aufweisen und zumindest <b>zur mehrmaligen Nutzung</b> geeignet sind. Diese Voraussetzungen liegen f&uuml;r ein Wohnmobil nach Ansicht des Finanzgerichts vor. </p><p class="Text">Es trifft zwar zu, dass es sich bei dem Wohnmobil im Streitfall um <b>einen Luxusgegenstand</b> gehandelt hat. Doch dies steht der Annahme, dass ein Gegenstand des t&auml;glichen Gebrauchs vorliegt, nicht entgegen.</p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Mit dieser Entscheidung will sich das Finanzamt aber nicht zufriedengeben und hat <b>Revision eingelegt.</b></p><p class="Text"><b>Quelle |</b> FG Sachsen, Urteil vom 20.12.2024, Az. 5 K 960/24, Rev. BFH Az. IX R 4/25, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 249254</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 3 --><!-- START Nr. 4 -->
<a name="4" title="Keine Werbungskosten: Umzug allein wegen eines Arbeitszimmers  "></a>
<h3 class="Titel">Keine Werbungskosten: Umzug allein wegen eines Arbeitszimmers  </h3>
<p class="Text"> | Steuerpflichtige (im Streitfall eine Grundschullehrerin) k&ouml;nnen <b>die Kosten f&uuml;r einen Umzug,</b> der vor allem erfolgt, weil <b>die Wohnung</b> im Gegensatz zur alten Wohnung <b>ein h&auml;usliches Arbeitszimmer</b> enth&auml;lt, nur als Werbungskosten absetzen, wenn <b>weitere (objektive) Voraussetzungen</b> f&uuml;r einen beruflich veranlassten Umzug vorliegen. Das hat das Finanzgericht M&uuml;nster entschieden. |</p><p class="Text">Eine <b>nahezu ausschlie&szlig;liche berufliche Veranlassung</b> des Umzugs in eine andere Wohnung ist auch dann <b>zu verneinen, </b>wenn in dieser Wohnung (<b>erstmals) die M&ouml;glichkeit zur Einrichtung eines Arbeitszimmers</b> besteht. Denn es fehlt insoweit an einem objektiven Kriterium, das nicht <b>durch die private Wohnsituation zumindest mitveranlasst</b> ist. </p><p class="Text">Diese Sichtweise<b> entspricht der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs.</b> Danach &auml;ndert auch die <b>zunehmende Akzeptanz von Homeoffice, Tele- und Remote-Arbeit </b>nichts daran, dass der Wunsch, im privaten Lebensbereich in einem (h&auml;uslichen) Arbeitszimmer zu arbeiten, <b>in erster Linie auf privaten Motiven </b>beruht. </p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text"><b>MERKE |</b> Damit bleibt es dabei, dass ein Werbungskostenabzug insbesondere in diesen F&auml;llen m&ouml;glich ist: </p>
<ul class="Text" style="list-style:square;list-style-image:none;margin-left:-16px;"><li>aus dem Umzug resultiert eine erhebliche Fahrzeitverk&uuml;rzung (Fahrten Wohnung-Arbeitsst&auml;tte),</li></ul>
<ul class="Text" style="list-style:square;list-style-image:none;margin-left:-16px;"><li>der Umzug wird im &uuml;berwiegenden betrieblichen Interesse des Arbeitgebers durchgef&uuml;hrt oder</li></ul>
<ul class="Text" style="list-style:square;list-style-image:none;margin-left:-16px;"><li>der Umzug erfolgt aufgrund der erstmaligen Aufnahme einer beruflichen T&auml;tigkeit, eines Arbeitsplatzwechsels oder einer Versetzung.</li></ul>
</td></tr></table> <p class="Text"><b>Quelle |</b> FG M&uuml;nster, Urteil vom 13.6.2025, Az. 14 K 2124/21 E, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 249947; BFH-Urteil vom 5.2.2025, Az. VI R 3/23</p>
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<!-- ENDE Nr. 4 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Freiberufler und Gewerbetreibende</h2>
<!-- START Nr. 5 -->
<a name="5" title="Beschr&auml;nkte Steuerpflicht: Nachtr&auml;gliche Eink&uuml;nfte aus einer fr&uuml;heren inl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tte "></a>
<h3 class="Titel">Beschr&auml;nkte Steuerpflicht: Nachtr&auml;gliche Eink&uuml;nfte aus einer fr&uuml;heren inl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tte </h3>
<p class="Text"> | Die Vorschrift des &sect;&nbsp;49 Abs.&nbsp;1 Nr. 2 Buchst. a Einkommensteuergesetz (EStG) erfasst nach Auffassung des Finanzgerichts Baden-W&uuml;rttemberg <b>auch nachtr&auml;gliche Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb. Keine Voraussetzung</b> f&uuml;r die Besteuerung im Rahmen <b>der beschr&auml;nkten Steuerpflicht</b> ist, dass im Zeitpunkt des Bezugs dieser Eink&uuml;nfte <b>noch eine aktive Betriebsst&auml;tte besteht.</b> |</p><p class="Text">Im Streitfall ging es um <b>Versorgungsleistungen,</b> die <b>ein in der Slowakei wohnender Steuerpflichtiger</b> in den Jahren 2015 bis 2020 vom Vertreterversorgungswerk einer Versicherung bezog und die aus seiner fr&uuml;heren gewerblichen T&auml;tigkeit als Versicherungsvertreter im Inland resultieren. </p><p class="Text">Nach Auffassung des Finanzamts und auch des Finanzgerichts unterliegen <b>diese Versorgungsleistungen als nachtr&auml;gliche Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb </b>gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;4 i.&thinsp;V.&thinsp;mit &sect;&nbsp;49 Abs.&nbsp;1 Nr. 2 Buchst. a EStG <b>in Deutschland der beschr&auml;nkten Einkommensteuerpflicht. </b></p><p class="Text">Entscheidend ist, dass die Versorgungsleistungen <b>ihre Veranlassung in der aktiven T&auml;tigkeit des Steuerpflichtige</b>n bei der Versicherung hatten und <b>zu einer Zeit &bdquo;erdient&ldquo; wurden, </b>w&auml;hrend der Steuerpflichtige <b>eine Betriebsst&auml;tte unterhalten hat.</b></p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Das Finanzgericht hat die Revision zugelassen, da es <b>h&ouml;chstrichterlich nicht abschlie&szlig;end gekl&auml;rt</b> ist, ob nachtr&auml;gliche gewerbliche Eink&uuml;nfte nach Beendigung der inl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tte der beschr&auml;nkten Einkommensteuerpflicht unterliegen. Da <b>die Revision vom Steuerpflichtigen auch eingelegt wurde,</b> kann nun der Bundesfinanzhof f&uuml;r Klarheit sorgen.</p><p class="Text"><b>Quelle |</b> FG Baden-W&uuml;rttemberg, Urteil vom 28.11.2024, Az. 12 K 549/23, Rev. BFH Az. I R 2/25</p>
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<!-- ENDE Nr. 5 --><!-- START Nr. 6 -->
<a name="6" title="Steuer-Informationen f&uuml;r Influencer und Content-Creator "></a>
<h3 class="Titel">Steuer-Informationen f&uuml;r Influencer und Content-Creator </h3>
<p class="Text"> | Wer <b>in sozialen Netzwerken</b> (z. B. Instagram, TikTok, YouTube oder Twitch) aktiv ist und damit <b>Einnahmen erzielt,</b> sollte auch <b>die steuerlichen Pflichten</b>  von Anfang an  im Blick haben. Die Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen hat dazu jetzt <b>alle wichtigen Informationen geb&uuml;ndelt und auf einer zentralen Website</b> (unter <a href="https://www.iww.de/s14348" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de/s14348</a>) ver&ouml;ffentlicht. |</p><p class="Text">Die neue Informationsseite liefert Hinweise <b>zu allen steuerlich relevanten Themen:</b> Von der Einkommen- und Gewerbesteuer &uuml;ber die Umsatzsteuer bis hin zu den <b>verschiedenen Arten von Einnahmen</b> (beispielsweise Sponsoring, Produktplatzierungen, Merchandise-Verk&auml;ufe oder Preisgelder). Sie richtet sich <b>sowohl an Einsteiger</b> als auch an bereits <b>im Business aktive Content-Creator.</b></p><p class="Text">Die <b>Faustregel </b>ist einfach: Erhalten Influencer <b>Geld oder Sachleistungen,</b> sind diese (unabh&auml;ngig davon, ob eine konkrete Gegenleistung erbracht wird) <b>steuerpflichtig.</b> Denn die Einnahmen stehen <b>im Zusammenhang mit dem Betrieb. </b></p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Neben kompakten Texten enth&auml;lt die neue Website<b> auch Erkl&auml;rvideos, Links zu weiterf&uuml;hrenden Angeboten</b> sowie Hinweise zur Zusammenarbeit mit dem Finanzamt. </p><p class="Text"><b>Quelle |</b> Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen, PM vom 14.8.2025</p>
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<!-- ENDE Nr. 6 --><!-- START Nr. 7 -->
<a name="7" title="Bauleistungen: Neues Verfahren bei Ausstellung der Freistellungsbescheinigung "></a>
<h3 class="Titel">Bauleistungen: Neues Verfahren bei Ausstellung der Freistellungsbescheinigung </h3>
<p class="Text"> | Das Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern hat auf Folgendes hingewiesen: Seit dem 6.8.2025 k&ouml;nnen <b>Freistellungsbescheinigungen f&uuml;r Bauleistungen</b> nach &sect; 48b Einkommensteuergesetz (EStG) <b>nicht mehr sofort ausgestellt</b> und direkt an Antragstellende &uuml;bergeben werden. Der Grund ist das neue bundesweite <b>KONSENS-Verfahren ELFEFreistellungsbescheinigung f&uuml;r Bauleistungen</b> (EIBE-FsB). |</p><p class="Text">Mit dem neuen Verfahren erfolgt <b>die Antragsbearbeitung maschinell.</b> Dabei wird <b>eine Vordatierungsfrist</b> ber&uuml;cksichtigt, die in der Regel <b>drei Kalendertage</b> betr&auml;gt. Endet die Frist an einem Wochenende oder an einem Feiertag, wird der n&auml;chstfolgende Kalendertag als Ausstellungsdatum festgelegt. Der Versand der Bescheinigung erfolgt in der Regel <b>zentral per Post.</b></p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text"><b>MERKE |</b> Die bisherige M&ouml;glichkeit, bei pers&ouml;nlicher Vorsprache eine Freistellungsbescheinigung direkt ausgeh&auml;ndigt zu bekommen, entf&auml;llt durch das neue System. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Das Finanzministerium empfiehlt den Antragstellenden, mit dem Finanzamt rechtzeitig Kontakt aufzunehmen und den Antrag fr&uuml;hzeitig einzureichen.</p>
</td></tr></table> <p class="Text Zwischentitel"><b>Hintergrund</b></p><p class="Text"><b>Bestimmte Leistungsempf&auml;nger</b> (vor allem Unternehmer i. S. des &sect; 2 des Umsatzsteuergesetzes) haben <b>f&uuml;r inl&auml;ndische Bauleistungen einen Steuerabzug i. H. von 15 % der Gegenleistung einzubehalten.</b> Der einbehaltene Betrag wird an das Finanzamt des Leistenden abgef&uuml;hrt.</p><p class="Text">Vom Steuerabzug kann abgesehen werden, wenn die in &sect; 48 EStG genannten <b>Bagatellgrenzen unterschritten</b> werden oder der Leistende eine <b>Freistellungsbescheinigung</b> vorlegt.</p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Weitere Informationen erhalten Sie u. a. <b>auf der Website des Bundeszentralamts f&uuml;r Steuern </b>(<a href="https://www.iww.de/s14345" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de/s14345</a>).</p><p class="Text"><b>Quelle |</b> FinMin Mecklenburg-Vorpommern, PM vom 1.8.2025</p>
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<!-- ENDE Nr. 7 --><!-- START Nr. 8 -->
<a name="8" title="PV-Anlagen: Keine Verlustnutzung in 2022 wegen r&uuml;ckwirkender Steuerbefreiung? "></a>
<h3 class="Titel">PV-Anlagen: Keine Verlustnutzung in 2022 wegen r&uuml;ckwirkender Steuerbefreiung? </h3>
<p class="Text"> | Mit &sect; 3 Nr. 72 Einkommensteuergesetz (EStG) wurde <b>r&uuml;ckwirkend zum 1.1.2022 eine Steuerbefreiung f&uuml;r die meisten kleinen Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen)</b> eingef&uuml;hrt. Das Problem: Wenn <b>in 2022 Verluste entstanden</b> sind, sollen diese <b>nicht zu ber&uuml;cksichtigen</b> sein. Doch ist die r&uuml;ckwirkende Einf&uuml;hrung der Norm &uuml;berhaupt verfassungsgem&auml;&szlig;? Damit hat sich nun das Finanzgericht D&uuml;sseldorf besch&auml;ftigt.<b> |</b></p><p class="Text"><b>Hintergrund:</b> In der aktuellen Fassung lautet &sect; 3 Nr. 72 S. 1 EStG wie folgt: </p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>&bdquo;Steuerfrei </b>sind die Einnahmen und Entnahmen im Zusammenhang mit dem Betrieb von auf, an oder in Geb&auml;uden (einschlie&szlig;lich Nebengeb&auml;uden) vorhandenen Photovoltaikanlagen, wenn die <b>installierte Bruttoleistung laut Marktstammdatenregister</b> bis zu 30 Kilowatt (peak) je Wohn- oder Gewerbeeinheit und insgesamt h&ouml;chstens 100 Kilowatt (peak) pro Steuerpflichtigem oder Mitunternehmerschaft betr&auml;gt.&ldquo;</li></ul><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Eheleute legten gegen ihren Einkommensteuerbescheid 2022 Einspruch ein. Sie machten geltend, negative Eink&uuml;nfte aus dem Betrieb einer PV-Anlage i. H. von 2.902,32 EUR seien zu Unrecht nicht ber&uuml;cksichtigt worden. Die Anlage wurde im Dezember 2022 an das Stromnetz angeschlossen und werde seitdem mit Gewinnerzielungsabsicht betrieben. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Eine Steuerbefreiung sei im Regierungsentwurf zum Jahressteuergesetz 2022 erst ab dem 1.1.2023 vorgesehen gewesen. Erst mit der Beschlussempfehlung des Finanzausschusses vom 30.11.2022 sei die Befreiung auf den 1.1.2022 vorgezogen worden. Es liege eine r&uuml;ckwirkende, belastende Rechts&auml;nderung vor, da diese den Betreibern die im Anschaffungsjahr 2022 fest eingeplante Steuerminderung aus der Sonderabschreibung nachtr&auml;glich &bdquo;raube&ldquo; und eine echte Liquidit&auml;tsbelastung beschere. Die R&uuml;ckwirkung sei nicht gerechtfertigt. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Da das Finanzamt diese Sichtweise nicht teilte, erhoben die Eheleute Klage. Doch auch vor dem Finanzgericht D&uuml;sseldorf waren sie nicht erfolgreich. </p>
</td></tr>
</table> <p class="Text">Das <b>R&uuml;ckwirkungsverbot findet keine Anwendung.</b> Die Einf&uuml;hrung des &sect; 3 Nr. 72 EStG ab dem 1.1.2022<b> ist verfassungsgem&auml;&szlig;. </b></p><p class="Text">Das liegt nach Auffassung des Finanzgerichts u. a. daran, dass die <b>Steuerbefreiung nicht als belastende Ma&szlig;nahme</b> einzuordnen ist. Vielmehr betrifft die Steuerbefreiung nur PV-Anlagen, die mit Gewinnerzielungsabsicht betrieben werden. Und weil diese <b>langfristig meistens einen Totalgewinn </b>erzielen, wird zwar (wie im Streitfall) <b>zun&auml;chst die Anerkennung eines Verlusts versagt.</b> <b>In sp&auml;teren Jahren </b>m&uuml;ssen aber auch die <b>(oft deutlich h&ouml;heren) Gewinne nicht versteuert werden.</b> Damit wirkt &sect; 3 Nr. 72 EStG bezogen auf den Gesamtzeitraum steuerentlastend und eben nicht steuerbelastend. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Auch die zwischenzeitlichen gesetzgeberischen Bestrebungen, die Steuerfreistellung <b>erst ab dem 1.1.2023 einzuf&uuml;hren,</b> &auml;ndern daran nichts.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text"><b>MERKE |</b> Die Eheleute wollen sich mit dieser Entscheidung aber nicht abfinden und haben Revision eingelegt. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Zudem muss sich der Bundesfinanzhof demn&auml;chst mit einer anderen Frage in diesem Zusammenhang befassen: Wie sind &bdquo;nachlaufende&ldquo; Betriebsausgaben zu behandeln, also z. B. eine in 2022 geleistete Umsatzsteuer-Nachzahlung f&uuml;r das Jahr 2021?</p>
</td></tr></table> <p class="Text"><b>Quelle |</b> FG D&uuml;sseldorf, Urteil vom 24.6.2025, Az. 4 K 1286/24, Rev. BFH Az. X R 17/25, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 249523; Rev. BFH Az. III R 35/24 zu &bdquo;nachlaufenden&ldquo; Betriebsausgaben</p>
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<!-- ENDE Nr. 8 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Gesellschafter und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Kapitalgesellschaften</h2>
<!-- START Nr. 9 -->
<a name="9" title="Abh&auml;ngig besch&auml;ftigt: Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin mit Minderheitsbeteiligung an zwei Gesellschaften "></a>
<h3 class="Titel">Abh&auml;ngig besch&auml;ftigt: Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin mit Minderheitsbeteiligung an zwei Gesellschaften </h3>
<p class="Text"> | Eine Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin, die zugleich Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin einer an dieser Gesellschaft beteiligten weiteren Gesellschaft ist, und <b>in beiden Gesellschaften weder &uuml;ber die Mehrheit der Stimmanteile noch eine umfassende Sperrminorit&auml;t</b> verf&uuml;gt, ist abh&auml;ngig besch&auml;ftigt und damit <b>beitragspflichtig in der Sozialversicherung.</b> Dies hat das Landessozialgericht Sachsen-Anhalt unter Heranziehung der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts<b> zur statusrechtlichen Beurteilung </b>von Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrern entschieden. |</p><p class="Text"><b>Beachten Sie</b> | Die Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin hat in diesem Fall, so das Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, n&auml;mlich <b>nicht die erforderliche Rechtsmacht</b>, um unliebsame Weisungen der Gesellschafterversammlung zu verhindern. </p><p class="Text Zwischentitel"><b>Hintergrund</b></p><p class="Text">Die <b>sozialversicherungsrechtliche Beurteilung</b> von mitarbeitenden Gesellschaftern einer GmbH, aber auch von Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrern ist <b>oft streitanf&auml;llig.</b> </p><p class="Text">Auch wenn es letztlich auf den Einzelfall bzw. das Gesamtbild ankommt, l&auml;sst sich bei einer GmbH <b>folgender Grundsatz</b> festhalten: Handelt es sich bei dem Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer <b>um einen Mehrheitsgesellschafter</b> (Inhaber von <b>mehr als 50 %</b> der Gesellschaftsanteile), ist dieser <b>regelm&auml;&szlig;ig nicht sozialversicherungspflichtig,</b> da er sich Weisungen faktisch selbst geben kann.</p><p class="Text">Unter Umst&auml;nden kann aber <b>auch eine geringere Beteiligung</b> ausreichen, n&auml;mlich dann, wenn eine <b>umfassende Sperrminorit&auml;t</b> vorliegt, durch die unliebsame Weisungen verhindert werden k&ouml;nnen.</p><p class="Text"><b>Quelle |</b> Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 7.1.2025, Az. L 3 BA 32/24 B ER, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 248218</p>
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<!-- ENDE Nr. 9 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Umsatzsteuerzahler</h2>
<!-- START Nr. 10 -->
<a name="10" title="Vertretungsweise &Uuml;bernahme eines &auml;rztlichen Notfalldienstes ist steuerfrei "></a>
<h3 class="Titel">Vertretungsweise &Uuml;bernahme eines &auml;rztlichen Notfalldienstes ist steuerfrei </h3>
<p class="Text"> | Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass <b>der &auml;rztliche Notfalldienst</b> auch dann <b>von der Umsatzsteuer befreit</b> ist, wenn ein Arzt ihn <b>vertretungsweise f&uuml;r einen anderen Arzt </b>(gegen Entgelt) &uuml;bernimmt. |</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">Ein selbstst&auml;ndiger Arzt (A) hatte mit der Kassen&auml;rztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KV) eine Vereinbarung &uuml;ber die freiwillige Teilnahme am &auml;rztlichen Notfalldienst abgeschlossen. A &uuml;bernahm f&uuml;r andere, an sich zum Notfalldienst eingeteilte &Auml;rzte als Vertreter deren &bdquo;Sitz- und Fahrdienste&ldquo; in eigener Verantwortung. Gegen&uuml;ber den &Auml;rzten rechnete A einen Stundenlohn zwischen 20 EUR und 40 EUR ab. </p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">Die erbrachten Notfalldienste hielt A f&uuml;r umsatzsteuerfrei. Das Finanzamt und das Finanzgericht M&uuml;nster sahen das allerdings anders: A erbringe gegen&uuml;ber dem Arzt, dessen Notfalldienst er &uuml;bernehme, eine sonstige Leistung gegen Entgelt, die kein therapeutisches Ziel habe. Schlie&szlig;lich gew&auml;hrte der Bundesfinanzhof aber dann doch die Umsatzsteuerbefreiung.</p></td></tr>
</table> <p class="Text">Auch die <b>vertretungsweise &Uuml;bernahme &auml;rztlicher Notfalldienste</b> gegen Entgelt durch einen anderen Arzt ist <b>als Heilbehandlung</b> im Sinne des &sect; 4 Nr. 14 Buchst. a des Umsatzsteuergesetzes <b>umsatzsteuerfrei.</b></p><p class="Text">Der Bundesfinanzhof begr&uuml;ndete seine Entscheidung u. a. wie folgt: Der &auml;rztliche Notfalldienst ist <b>eine &auml;rztliche Heilbehandlung.</b> Er gew&auml;hrleistet die &auml;rztliche Versorgung von Notfallpatienten im jeweiligen Einsatzgebiet, was <b>eine umsatzsteuerfreie T&auml;tigkeit</b> ist. Auf den Umfang <b>der tats&auml;chlichen Inanspruchnahme</b> des Notfalldienstes durch die Patienten <b>kommt es nicht an.</b></p><p class="Text"><b>Quelle |</b> BFH-Urteil vom 14.5.2025, Az. XI R 24/23, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 249292; BFH, PM Nr. 47/25 vom 24.7.2025</p>
<p class="ZumAnfang">
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<!-- ENDE Nr. 10 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Arbeitgeber</h2>
<!-- START Nr. 11 -->
<a name="11" title="Haushaltshilfe richtig bei der Minijob-Zentrale anmelden "></a>
<h3 class="Titel">Haushaltshilfe richtig bei der Minijob-Zentrale anmelden </h3>
<p class="Text"> | Die Minijob-Zentrale hat j&uuml;ngst (Mitteilung vom 30.7.2025) darauf hingewiesen, dass <b>Haushaltshilfen auf Minijob-Basis zwingend anzumelden </b>sind und <b>welche Angaben</b> dabei ben&ouml;tigt werden. Zudem gibt die Minijob-Zentrale Antworten <b>auf h&auml;ufig gestellte Fragen</b> und erl&auml;utert, welche <b>steuerlichen Vorteile</b> geltend gemacht werden k&ouml;nnen. Alle wichtigen Informationen erhalten Sie unter <a href="https://www.iww.de/s14349" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de/s14349</a>. |</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
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<hr/>
<!-- ENDE Nr. 11 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Abschlie&szlig;ende Hinweise</h2>
<!-- START Nr. 12 -->
<a name="12" title="Verzugszinsen "></a>
<h3 class="Titel">Verzugszinsen </h3>
<p class="Text"> | F&uuml;r die Berechnung der Verzugszinsen ist der Basiszinssatz nach &sect; 247 BGB anzuwenden. Die H&ouml;he wird jeweils zum 1.1. und 1.7. eines Jahres neu bestimmt. |</p><p class="Text">Der <b>Basiszinssatz</b> f&uuml;r die Zeit vom 1.7.2025 bis zum 31.12.2025 betr&auml;gt <b>1,27 Prozent. </b></p><p class="Text">Damit ergeben sich folgende Verzugszinsen:</p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>f&uuml;r Verbraucher </b>(&sect; 288 Abs.&nbsp;1 BGB): <b>6,27 Prozent</b>
</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">f&uuml;r den <b>unternehmerischen Gesch&auml;ftsverkehr </b>(&sect; 288 Abs.&nbsp;2 BGB): <b>10,27 Prozent*</b>
</li></ul><p class="Text">* f&uuml;r Schuldverh&auml;ltnisse, die vor dem 29.7.2014 entstanden sind: 9,27 Prozent.</p><p class="Text">Die f&uuml;r die Berechnung der Verzugszinsen anzuwendenden Basiszinss&auml;tze betrugen in der Vergangenheit:</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="2"><p class="Text"><b>Berechnung der Verzugszinsen</b></p></td></tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Zeitraum</b></p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Zins</b></p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2025 bis 30.6.2025</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">2,27 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2024 bis 31.12.2024</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">3,37 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2024 bis 30.6.2024</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">3,62 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2023 bis 31.12.2023</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">3,12 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2023 bis 30.6.2023</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">1,62 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2022 bis 31.12.2022</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2022 bis 30.6.2022</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2021 bis 31.12.2021</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2021 bis 30.6.2021</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2020 bis 31.12.2020</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2020 bis 30.6.2020</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2019 bis 31.12.2019</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
</table> 
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 12 --><!-- START Nr. 13 -->
<a name="13" title="Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 10/2025 "></a>
<h3 class="Titel">Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 10/2025 </h3>
<p class="Text"> | Im Monat Oktober 2025 sollten Sie insbesondere folgende F&auml;lligkeitstermine beachten: |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Steuertermine (F&auml;lligkeit):</b></p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>Umsatzsteuer</b> (Monatszahler): 10.10.2025</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>Lohnsteuer </b>(Monatszahler): 10.10.2025</li></ul><p class="Text">Bei einer <b>Scheckzahlung</b> muss der Scheck dem Finanzamt sp&auml;testens drei Tage vor dem F&auml;lligkeitstermin vorliegen. </p><p class="Text">Beachten Sie | Die f&uuml;r alle Steuern geltende dreit&auml;gige Zahlungsschonfrist bei einer versp&auml;teten Zahlung durch &Uuml;berweisung endet am 13.10.2025. Es wird an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, dass diese Zahlungsschonfrist ausdr&uuml;cklich nicht f&uuml;r Zahlung per Scheck gilt.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Beitr&auml;ge Sozialversicherung (F&auml;lligkeit):</b></p><p class="Text">Sozialversicherungsbeitr&auml;ge sind sp&auml;testens am drittletzten Bankarbeitstag des laufenden Monats f&auml;llig, f&uuml;r den <b>Beitragsmonat Oktober 2025 am 29.10.2025</b> (bzw. 28.10.2025 f&uuml;r Bundesl&auml;nder, in denen der Reformationstag ein gesetzlicher Feiertag ist).</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 13 --><!-- START Nr. 14 -->
<a name="14" title="70 % der Rentenleistungen waren 2024 steuerpflichtig "></a>
<h3 class="Titel">70 % der Rentenleistungen waren 2024 steuerpflichtig </h3>
<p class="Text"> | Im <b>Jahr 2024</b> haben in Deutschland <b>22,3 Millionen Personen</b> Leistungen i. H. von rund <b>403 Milliarden EUR aus gesetzlicher, privater oder betrieblicher Rente erhalten.</b> <b>70 %</b> dieser Leistungen z&auml;hlten <b>zu den steuerpflichtigen Eink&uuml;nften. </b>Seit 2015 stieg der durchschnittliche Besteuerungsanteil <b>damit um rund 15 %. </b>Diese Zahlen stammen vom Statistischen Bundesamt. |</p><p class="Text">Bei vielen Rentnern liegt <b>der steuerpflichtige Teil</b> ihrer Renten (nach diversen Abz&uuml;gen) <b>unterhalb des j&auml;hrlichen Grundfreibetrags</b>. Daher bleiben <b>viele Rentenzahlungen steuerfrei,</b> wenn <b>keine weiteren Eink&uuml;nfte</b> vorliegen. Wie viele Rentner f&uuml;r 2024 Einkommensteuer zahlen, ist noch nicht bekannt. Aktuelle Informationen liegen aber <b>f&uuml;r 2021 </b>vor. Danach mussten <b>rund 41 %</b> der insgesamt 21,9 Millionen Rentenbeziehenden <b>Einkommensteuer zahlen.</b></p><p class="Text Zwischentitel"><b>Hintergrund</b></p><p class="Text">Wie die Renteneink&uuml;nfte steuerlich behandelt werden, richtet sich insbesondere <b>nach dem Jahr des Rentenbeginns.</b> Der steuerpflichtige Teil der Rente aus einer Basisversorgung betr&auml;gt bei einem <b>Rentenbeginn im Jahr 2005 oder fr&uuml;her 50 %.</b> Demzufolge betr&auml;gt <b>auch der Rentenfreibetrag 50 %. </b>Dieser Rentenfreibetrag ist ein fester Betrag, der <b>in den Folgejahren unver&auml;ndert</b> bleibt. Die j&auml;hrlichen Rentenerh&ouml;hungen, die im Laufe der Rente folgen, sind also komplett steuerpflichtig.</p><p class="Text">Der Besteuerungsanteil wird f&uuml;r jeden neuen Rentnerjahrgang sukzessive erh&ouml;ht. Wer z. B. <b>2023 in Rente gegangen</b> ist, dem steht nur noch <b>ein Rentenfreibetrag von 17,5 %</b> zu. Das bedeutet: 17,5 % der Rente bleiben steuerfrei und 82,5 % der Rente unterliegen der Besteuerung. Da der Besteuerungsanteil f&uuml;r jeden neuen Renteneintrittsjahrgang<b> ab 2023 um einen halben Prozentpunkt erh&ouml;ht</b> wird, gelten <b>100 % Besteuerungsanteil dann erstmals f&uuml;r 2058</b> (= Jahr des Rentenbeginns). </p><p class="Text"><b>Quelle |</b> Statistisches Bundesamt, PM Nr. 291 vom 8.8.2025</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 14 --><hr/>
	</body>
</html>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Monats-Rundschreiben 9/2025 </title>
		<link>https://tstahl.com/monats-rundschreiben-9-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2025 10:36:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tstahl.com/?p=6133</guid>

					<description><![CDATA[Monats-Rundschreiben Plus 09-2025-mrs-plus Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 09/2025: Alle Steuerzahler Keine au&#223;ergew&#246;hnlichen Belastungen: Vorweggenommene Aufwendungen f&#252;r die eigene Bestattung Neues zur &#196;nderung von Steuerbescheiden bei elektronisch &#252;bermittelten Daten Neue Dienstanweisung zum Kindergeld Vermieter Ferienwohnung als erste T&#228;tigkeitsst&#228;tte Freiberufler und Gewerbetreibende Steuerfahnder nehmen Influencer ins Visier: NRW und Hamburg ermitteln Ordnungsgem&#228;&#223;e Buchf&#252;hrung: GoBD wurden ge&#228;ndert Gesellschafter und]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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	<head>
		<meta content="de" name="language">
		<title>Monats-Rundschreiben Plus 09-2025-mrs-plus</title>

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	</head>
	<body>
		<h2 class="Rubrik">
<a name="0">Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 09/2025:</a>
</h2><h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#1">Alle Steuerzahler</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#1">Keine au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Belastungen: Vorweggenommene Aufwendungen f&uuml;r die eigene Bestattung  </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#2">Neues zur &Auml;nderung von Steuerbescheiden bei elektronisch &uuml;bermittelten Daten  </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#3">Neue Dienstanweisung zum Kindergeld </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#4">Vermieter</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#4">Ferienwohnung als erste T&auml;tigkeitsst&auml;tte  </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#5">Freiberufler und Gewerbetreibende</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#5">Steuerfahnder nehmen Influencer ins Visier: NRW und Hamburg ermitteln  </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#6">Ordnungsgem&auml;&szlig;e Buchf&uuml;hrung: GoBD wurden ge&auml;ndert </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#7">Gesellschafter und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Kapitalgesellschaften</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#7">Gesellschafter verkauft Anteile und bleibt Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer: Wie muss er den Verkaufspreis versteuern? </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#8">Umsatzsteuerzahler</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#8">Ausl&auml;ndische Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: Best&auml;tigung nur noch elektronisch </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#9">Vorlage an Europ&auml;ischen Gerichtshof: Gutglaubensschutz bereits im Festsetzungsverfahren?  </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#10">Arbeitgeber</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#10">Gesetzlicher Mindestlohn soll 2026 und 2027 steigen </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#11">Arbeitnehmer</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#11">Doppelte Haushaltsf&uuml;hrung: Kostenbeteiligung bei Ein-Personen-Haushalt irrelevant </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#12">Abschlie&szlig;ende Hinweise</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#12">Elektronische Rechnung: Neues Schreiben liegt im Entwurf vor </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#13">Verzugszinsen </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#14">Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 09/2025 </a>
</li>
</ul>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<hr/><h2 class="Rubrik">Alle Steuerzahler</h2>
<!-- START Nr. 1 -->
<a name="1" title="Keine au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Belastungen: Vorweggenommene Aufwendungen f&uuml;r die eigene Bestattung  "></a>
<h3 class="Titel">Keine au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Belastungen: Vorweggenommene Aufwendungen f&uuml;r die eigene Bestattung  </h3>
<p class="Text"> | <b>Aufwendungen f&uuml;r die eigene Bestattungsvorsorge</b> sind <b>nicht als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen</b> nach &sect; 33 Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) abziehbar. Das hat das Finanzgericht M&uuml;nster entschieden. |</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">Ein Steuerpflichtiger hatte einen Bestattungsvorsorge-Treuhandvertrag abgeschlossen. Den Betrag (6.500 EUR) machte er als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen geltend. Begr&uuml;ndung: Da die &Uuml;bernahme der Beerdigungskosten auf Ebene des Erben zu au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Belastungen f&uuml;hren k&ouml;nne, d&uuml;rfe nichts anderes gelten, wenn er selbst einen Bestattungsvorsorgevertrag abschlie&szlig;e, um seinen Angeh&ouml;rigen die Beerdigungskosten zu ersparen. Das Finanzgericht M&uuml;nster ist dieser Argumentation indes nicht gefolgt. </p></td></tr>
</table> <p class="Text">Vom Anwendungsbereich des &sect; 33 EStG sind <b>die &uuml;blichen Aufwendungen der Lebensf&uuml;hrung ausgeschlossen,</b> die in H&ouml;he <b>des Existenzminimums durch den Grundfreibetrag</b> abgegolten sind.</p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Bei <b>Aufwendungen f&uuml;r eine Bestattungsvorsorge </b>handelt es sich <b>nicht um Mehraufwendungen f&uuml;r den existenznotwendigen Grundbedarf,</b> die derart au&szlig;ergew&ouml;hnlich w&auml;ren, dass sie sich einer pauschalen Erfassung in allgemeinen Freibetr&auml;gen entziehen. Denn <b>der Eintritt des Todes</b> und damit die Notwendigkeit, bestattet zu werden,<b> trifft jeden Steuerpflichtigen.</b> Es handelt sich damit nicht um Aufwendungen, die gr&ouml;&szlig;er sind als die, die einer Mehrzahl der Steuerpflichtigen erwachsen.</p><p class="Text">Der Unterschied zu den Aufwendungen <b>f&uuml;r Beerdigungskosten naher Angeh&ouml;riger</b> besteht bereits darin, dass nicht jeder Steuerpflichtige <b>irgendwann einmal</b> solche Aufwendungen f&uuml;r einen nahen Angeh&ouml;rigen zu tragen hat und auch nicht jeder Steuerpflichtige etwa <b>auch in der Anzahl und H&ouml;he solcher Aufwendungen gleich belastet</b> ist.</p><p class="Text"><b>Quelle |</b> FG M&uuml;nster, Urteil vom 23.6.2025, Az. 10 K 1483/24 E, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 249116</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 1 --><!-- START Nr. 2 -->
<a name="2" title="Neues zur &Auml;nderung von Steuerbescheiden bei elektronisch &uuml;bermittelten Daten  "></a>
<h3 class="Titel">Neues zur &Auml;nderung von Steuerbescheiden bei elektronisch &uuml;bermittelten Daten  </h3>
<p class="Text"> | <b>Ein Steuerbescheid </b>ist nach &sect; 175b der Abgabenordnung (AO) <b>zu &auml;ndern,</b> wenn <b>elektronische Daten von Dritten</b> (z. B. dem Rentenversicherungstr&auml;ger) bei der Steuerfestsetzung nicht oder nicht zutreffend ber&uuml;cksichtigt wurden. Dies gilt nach Meinung des Bundesfinanzhofs <b>selbst dann, wenn diese Informationen bereits aus der Steuererkl&auml;rung ersichtlich waren.</b> |</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Eheleute hatten eine korrekte Steuererkl&auml;rung abgegeben. Darin hatten sie auch ihre Renteneink&uuml;nfte zutreffend erkl&auml;rt. Das Finanzamt erlie&szlig; allerdings einen Einkommensteuerbescheid, in dem die Renteneink&uuml;nfte nicht erfasst waren. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Sp&auml;ter erhielt das Finanzamt auch auf elektronischem Wege durch eine Daten&uuml;bermittlung des Rentenversicherungstr&auml;gers von der H&ouml;he der Renteneink&uuml;nfte Kenntnis und &auml;nderte daraufhin den Einkommensteuerbescheid zulasten der Eheleute und setzte erstmals die Renteneink&uuml;nfte an. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Sowohl das Finanzgericht Niedersachsen als auch der Bundesfinanzhof haben diese Handhabung nun best&auml;tigt.</p>
</td></tr>
</table> <p class="Text">In <b>der analogen Welt</b> war <b>die &Auml;nderung eines einmal ergangenen Steuerbescheids</b> (sowohl zugunsten als auch zulasten des Steuerpflichtigen) nur dann m&ouml;glich, wenn hierf&uuml;r <b>besondere Voraussetzungen</b> erf&uuml;llt waren (z. B. ausdr&uuml;cklicher Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung im Steuerbescheid oder nachtr&auml;glich bekannt gewordene Tatsachen). </p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Diese Voraussetzungen waren im Streitfall nicht erf&uuml;llt, da das Finanzamt <b>die Rente trotz voller Kenntnis des Sachverhalts</b> im urspr&uuml;nglichen Steuerbescheid <b>au&szlig;er Ansatz gelassen hatte.</b></p><p class="Text"><b>Im Zuge der Digitalisierung</b> erhalten aber auch die Finanz&auml;mter <b>immer mehr besteuerungsrelevante Daten auf elektronischem Wege</b>. Daher hat der Gesetzgeber mit Wirkung ab 2017 die Vorschrift des &sect; 175b AO eingef&uuml;hrt. Danach kann <b>ein Steuerbescheid ge&auml;ndert werden,</b> soweit <b>Daten an das Finanzamt &uuml;bermittelt</b> werden, die <b>bisher nicht oder nicht zutreffend ber&uuml;cksichtigt wurden.</b> Weitere (insbesondere einschr&auml;nkende) Voraussetzungen enth&auml;lt diese Norm nicht. </p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE |</b> Eine auf &sect; 175b AO gest&uuml;tzte &Auml;nderung ist somit auch dann vorzunehmen, wenn dem Finanzamt oder dem Steuerpflichtigen zuvor ein Fehler unterlaufen ist. Dies hat sich im Streitfall zugunsten des Finanzamts ausgewirkt, w&uuml;rde aber umgekehrt ebenso zugunsten des Steuerpflichtigen gelten.</p></td></tr></table> <p class="Text"><b>Quelle |</b> BFH-Urteil vom 27.11.2024, Az. X R 25/22, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 248992; BFH, PM Nr. 44/25 vom 10.7.2025</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 2 --><!-- START Nr. 3 -->
<a name="3" title="Neue Dienstanweisung zum Kindergeld "></a>
<h3 class="Titel">Neue Dienstanweisung zum Kindergeld </h3>
<p class="Text"> | Bei <b>Fragen zum Kindergeld</b> d&uuml;rfte ein Blick in die 173 Seiten umfassende <b>Dienstanweisung</b> des Bundeszentralamts f&uuml;r Steuern hilfreich sein. Die Dienstanweisung ist die zentrale Vorschrift f&uuml;r die Familienkassen und wurde nun aktualisiert <b>(Stand 2025</b>; abrufbar unter: <a href="https://www.iww.de/s14164" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de/s14164</a>). |</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 3 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Vermieter</h2>
<!-- START Nr. 4 -->
<a name="4" title="Ferienwohnung als erste T&auml;tigkeitsst&auml;tte  "></a>
<h3 class="Titel">Ferienwohnung als erste T&auml;tigkeitsst&auml;tte  </h3>
<p class="Text"> | Nach einer Entscheidung des Finanzgerichts M&uuml;nster kann eine <b>Ferienwohnung</b>, die der Eink&uuml;nfteerzielung dient,<b> eine erste T&auml;tigkeitsst&auml;tte</b> bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung darstellen, wenn der Vermieter <b>mindestens ein Drittel seiner regelm&auml;&szlig;igen Arbeitszeit f&uuml;r das Objekt dort verrichtet. </b>|</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Hintergrund </b></p><p class="Text">Suchen Vermieter in (un)regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden ihre Vermietungsobjekte auf, um z. B. <b>Reparaturen vorzunehmen </b>oder <b>mit dem Mieter in Kontakt zu treten,</b> stehen <b>die dabei entstehenden Fahrtkosten</b> mit den Mieteink&uuml;nften im Zusammenhang und lassen sich <b>als Werbungskosten</b> absetzen. </p><p class="Text">Grunds&auml;tzlich sind <b>die Fahrtkosten</b> dann nach <b>Reisekostengrunds&auml;tzen</b> zu ermitteln, sodass die tats&auml;chlichen Kosten bzw. <b>0,30 EUR je Kilometer f&uuml;r die Hin- und die R&uuml;ckfahrt</b> anzusetzen sind. </p><p class="Text">In dem Streitfall ging es nun u. a. um die Frage, ob eine Ferienwohnung auch <b>eine erste T&auml;tigkeitsst&auml;tte</b> darstellen kann  mit der Folge, dass lediglich <b>die Entfernungspauschale</b> (0,30 EUR pro Entfernungskilometer bzw. 0,38 EUR ab dem 21. Kilometer) abgezogen werden kann. </p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Eine aus Vater und Sohn bestehende GbR erzielte Eink&uuml;nfte aus der Vermietung zweier Ferienwohnungen. F&uuml;r 2019 machte die GbR u. a. Fahrtkosten und Verpflegungsmehraufwendungen im Zusammenhang mit Reparatur- und Reinigungsarbeiten an den Wohnungen als Werbungskosten geltend. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Das Finanzamt stellte bei der Pr&uuml;fung der Unterlagen und Belege Ungereimtheiten fest und erkannte die Fahrtkosten und Verpflegungsmehraufwendungen wegen privater Mitveranlassung nicht an. Die hiergegen gerichtete Klage war vor dem Finanzgericht M&uuml;nster teilweise erfolgreich. </p>
</td></tr>
</table> <p class="Text">Das Finanzgericht begr&uuml;ndete seine Entscheidung u. a. wie folgt: Die <b>Fahrtkosten</b> sind <b>mit der Entfernungspauschale und unter Abzug eines Privatanteils</b> zu ber&uuml;cksichtigen. <b>Die beiden Wohnungen</b> sind jeweils <b>als erste T&auml;tigkeitsst&auml;tte</b> anzusehen. </p><p class="Text">Der Verweis in &sect; 9 Abs. 3 Einkommensteuergesetz (EStG) auf die <b>vorrangig</b> <b>f&uuml;r Arbeitnehmer geltenden Regelungen</b> f&uuml;hrt bei den Vermietungseink&uuml;nften dazu, dass jedenfalls dann <b>eine erste T&auml;tigkeitsst&auml;tte</b> vorliegt, wenn der Steuerpflichtige<b> mindestens</b> <b>ein Drittel seiner regelm&auml;&szlig;igen Arbeitszeit f&uuml;r das Mietobjekt dort selbst verrichtet.</b> Ma&szlig;geblich sind in erster Linie <b>quantitative Kriterien,</b> da  anders als bei Arbeitnehmern  eine Zuordnung durch einen Arbeitgeber nicht in Betracht kommt. </p><p class="Text">Da die Ferienwohnungen im Wesentlichen <b>durch Dritte verwaltet wurden,</b> w&auml;hrend die Gesellschafter die Reparaturarbeiten selbst durchf&uuml;hrten, ist<b> die quantitative Grenze von einem Drittel im Streitfall deutlich &uuml;berschritten.</b> F&uuml;r jede einzelne Reise hat das Gericht <b>eine Aufteilung der Fahrtkosten vorgenommen</b> und die privaten Veranlassungsanteile nicht als Werbungskosten anerkannt. </p><p class="Text">Die geltend gemachten<b> Verpflegungsmehraufwendungen</b> w&auml;ren bestenfalls innerhalb der ersten drei Monate anzuerkennen. Im Streitfall <b>war die Dreimonatsfrist aber bereits abgelaufen.</b></p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text"><b>MERKE |</b> Das Finanzgericht M&uuml;nster hatte die Revision zugelassen, weil bis dato keine h&ouml;chstrichterliche Rechtsprechung zu &sect; 9 Abs. 3 EStG vorliegt und hierzu im Streitfall entscheidungserhebliche Fragen grunds&auml;tzlich kl&auml;rungsbed&uuml;rftig sind. Da die Revision aber nicht eingelegt wurde, muss man vorerst weiter auf eine h&ouml;chstrichterliche Entscheidung warten. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Allerdings zeigt der Streitfall, dass eine gute Beweisvorsorge unerl&auml;sslich ist. Das gilt nicht nur f&uuml;r die Anzahl der Fahrten, sondern auch f&uuml;r den mit der Vermietung zusammenh&auml;ngenden Hintergrund der Fahrten und der m&ouml;glichst fehlenden privaten Mitveranlassung. Zudem wird deutlich, dass bei sehr vielen Fahrten zum Mietobjekt die Gefahr besteht, dass das Finanzamt nur die Entfernungspauschale gew&auml;hrt.</p>
</td></tr></table> <p class="Text"><b>Quelle |</b> FG M&uuml;nster, Urteil vom 15.5.2025, Az. 12 K 1916/21 F, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 248957; FG M&uuml;nster, Newsletter Juli 2025</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 4 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Freiberufler und Gewerbetreibende</h2>
<!-- START Nr. 5 -->
<a name="5" title="Steuerfahnder nehmen Influencer ins Visier: NRW und Hamburg ermitteln  "></a>
<h3 class="Titel">Steuerfahnder nehmen Influencer ins Visier: NRW und Hamburg ermitteln  </h3>
<p class="Text"> | Die Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) hat j&uuml;ngst mitgeteilt, dass <b>die Steuerfahndung ein Datenpaket mehrerer Social-Media-Plattformen</b> analysiert. Ziel der Ermittlungen sind <b>professionelle Influencer, </b>die ihre <b>steuerlichen Pflichten mit hoher krimineller Energie umgehen.</b> |</p><p class="Text">Das Influencer-Team des Landesamtes zur Bek&auml;mpfung der Finanzkriminalit&auml;t in NRW (LBF NRW) ist <b>vors&auml;tzlichen Steuerbetr&uuml;gern in den sozialen Netzwerken</b> auf der Spur. Derzeit werten die Experten ein Datenpaket von mehreren gro&szlig;en Plattformen aus. Darin enthalten sind <b>6.000 Datens&auml;tze, die auf nicht versteuerte Gewinne mit Werbung, Abos und Co.</b> hinweisen. Sie beziehen sich nur <b>auf Influencer aus NRW</b> und umfassen <b>ein strafrechtlich relevantes Steuervolumen i. H. von rund 300 Mio. EUR.</b></p><p class="Text">Im Visier stehen <b>die &bdquo;gro&szlig;en Fische&ldquo;.</b> Stephanie Thien, Leiterin des LBF NRW, betont: &bdquo;Im Fokus unseres Influencer-Teams stehen ausdr&uuml;cklich <b>nicht junge Menschen, die ein paar Follower</b> gesammelt und ein paar Cremes oder Kleider beworben haben.&ldquo;<b> </b></p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Auch <b>die Finanz&auml;mter in Hamburg</b> nehmen die Influencer ins Visier. <b>Bereits 2022 wurde eine Expertengruppe</b> zur Besteuerung von Influencern und anderen Social-Media-Akteuren gegr&uuml;ndet. <b>Seit 2024</b> wird die Branche im Zuge einer <b>Branchenpr&uuml;fung</b> verst&auml;rkt in den Fokus genommen.</p><p class="Text"><b>Quelle |</b> Finanzverwaltung NRW, Mitteilung vom 15.7.2025: &bdquo;Verdacht auf Steuerbetrug in gro&szlig;em Stil: LBF NRW wertet Influencer-Datenpaket aus&ldquo;; Finanzbeh&ouml;rde Hamburg, Mitteilung vom 17.7.2025: &bdquo;Auch Hamburger Finanz&auml;mter nehmen Influencerinnen und Influencer ins Visier&ldquo;</p>
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<!-- ENDE Nr. 5 --><!-- START Nr. 6 -->
<a name="6" title="Ordnungsgem&auml;&szlig;e Buchf&uuml;hrung: GoBD wurden ge&auml;ndert "></a>
<h3 class="Titel">Ordnungsgem&auml;&szlig;e Buchf&uuml;hrung: GoBD wurden ge&auml;ndert </h3>
<p class="Text"> | Das Bundesfinanzministerium hat <b>sein Schreiben zu den GoBD</b> (&bdquo;Grunds&auml;tze <b>zur ordnungsm&auml;&szlig;igen F&uuml;hrung und Aufbewahrung</b> von B&uuml;chern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff&ldquo;) aktualisiert. Die Anpassung erfolgte insbesondere wegen der Einf&uuml;hrung der <b>elektronischen Rechnung</b> bei Ums&auml;tzen zwischen inl&auml;ndischen Unternehmern seit dem 1.1.2025. |</p><p class="Text"><b>Hintergrund:</b> Die GoBD behandeln u. a. <b>die zeitgerechte Erfassung von Gesch&auml;ftsvorf&auml;llen, die Unver&auml;nderbarkeit der Buchungen und Daten, </b>die Aufbewahrung von (digitalen) Unterlagen sowie <b>die Verfahrensdokumentation</b> digitaler Abl&auml;ufe. </p><p class="Text">Das Bundesfinanzministerium f&uuml;hrt in seinem vier Seiten umfassenden Schreiben u. a. aus: &bdquo;<b>Bei E-Rechnungen</b> i. S. des &sect; 14 Abs. 1 S. 3 und 6 Umsatzsteuergesetz ist es ausreichend, wenn<b> nur der strukturierte Teil aufbewahrt</b> wird und die Anforderungen dieses Schreibens erf&uuml;llt werden.<b> Eine Aufbewahrung des menschenlesbaren Datenteils einer hybriden E-Rechnung</b> (z. B. des PDF-Teils einer ZUGFeRD-Rechnung) ist nur dann erforderlich, <b>wenn zus&auml;tzliche oder abweichende Informationen</b> enthalten sind, die f&uuml;r die Besteuerung von Bedeutung sind (z. B. Buchungsvermerke).&ldquo;</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE |</b> Unternehmer sollten das neue Schreiben beachten, ihre Prozesse &uuml;berpr&uuml;fen und ggf. anpassen.</p></td></tr></table> <p class="Text"><b>Quelle |</b> BMF-Schreiben vom 14.7.2025, Az. IV D 2 &#8211; S 0316/00128/005/088, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 249544</p>
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<!-- ENDE Nr. 6 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Gesellschafter und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Kapitalgesellschaften</h2>
<!-- START Nr. 7 -->
<a name="7" title="Gesellschafter verkauft Anteile und bleibt Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer: Wie muss er den Verkaufspreis versteuern? "></a>
<h3 class="Titel">Gesellschafter verkauft Anteile und bleibt Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer: Wie muss er den Verkaufspreis versteuern? </h3>
<p class="Text"> | Liegt <b>Arbeitslohn </b>vor, wenn <b>ein Teil eines Ver&auml;u&szlig;erungspreises f&uuml;r Gesellschaftsanteile</b> daf&uuml;r gezahlt wird, dass der (dann ehemalige) Gesellschafter<b> f&uuml;r einen bestimmten Zeitraum noch als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer t&auml;tig</b> wird? Mit dieser Frage muss sich der Bundesfinanzhof befassen. Das Finanzgericht K&ouml;ln hatte auf Arbeitslohn pl&auml;diert. |</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Der Steuerpflichtige A war an einer GmbH beteiligt und zugleich deren Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer. Im Streitjahr verkaufte A seine Anteile. In dem Kaufpreis war vertragsgem&auml;&szlig; ein Teilbetrag f&uuml;r die Fortsetzung der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung &uuml;ber einen Zeitraum von mindestens f&uuml;nf Jahren enthalten. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Das Finanzamt vertrat die Auffassung, dass es sich bei dem Teilbetrag um eine Gegenleistung f&uuml;r die mehrj&auml;hrige Gesch&auml;ftsf&uuml;hrert&auml;tigkeit des A handele und diese nach &sect; 19 i. V. mit &sect; 34 Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) als Arbeitslohn der Besteuerung unterliege. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Der Verk&auml;ufer A wandte dagegen ein, dass der Teilbetrag im Rahmen der Ermittlung des Gewinns i. S. des &sect; 17 EStG (&bdquo;Ver&auml;u&szlig;erung von Anteilen an Kapitalgesellschaften&ldquo; unter Anwendung des Teileink&uuml;nfteverfahrens) zu ber&uuml;cksichtigen sei.</p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Das Finanzgericht K&ouml;ln sprach sich im Klageverfahren unter Einbeziehung aller Umst&auml;nde des Einzelfalls f&uuml;r Arbeitslohn aus.</p>
</td></tr>
</table> <p class="Text">F&uuml;r <b>die Annahme von Arbeitslohn</b> spricht insbesondere, dass der Verk&auml;ufer A den auf die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrert&auml;tigkeit <b>entfallenden Anteil nur dann behalten darf, wenn er weiter als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer t&auml;tig ist.</b> Das Fortbestehen des Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerverh&auml;ltnisses ist nach dem Kaufvertrag notwendige Voraussetzung f&uuml;r die Vorteilsgew&auml;hrung. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Diese Verkn&uuml;pfung wird nicht durch die Anteils&uuml;bertragung &uuml;berlagert, denn <b>die pr&auml;gende Gegenleistung</b> f&uuml;r den Streitbetrag <b>ist die Arbeitsleistung und nicht die Anteils&uuml;bertragung.</b></p><p class="Text">Das Finanzgericht K&ouml;ln hat <b>die Revision wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung zugelassen.</b> Denn soweit ersichtlich ist die Abgrenzung zwischen Eink&uuml;nften aus nichtselbstst&auml;ndiger Arbeit i. S. des &sect; 19 EStG und solchen aus der Ver&auml;u&szlig;erung von Anteilen an Kapitalgesellschaften i. S. des &sect; 17 EStG <b>bisher nicht h&ouml;chstrichterlich gekl&auml;rt.</b></p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Da <b>die Revision auch eingelegt wurde, </b>hat der Bundesfinanzhof nun Gelegenheit, f&uuml;r (mehr) Klarheit zu sorgen. </p><p class="Text"><b>Quelle |</b> FG K&ouml;ln, Urteil vom 4.12.2024, Az. 12 K 1271/23, Rev. BFH Az. IX R 1/25, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 247491</p>
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<!-- ENDE Nr. 7 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Umsatzsteuerzahler</h2>
<!-- START Nr. 8 -->
<a name="8" title="Ausl&auml;ndische Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: Best&auml;tigung nur noch elektronisch "></a>
<h3 class="Titel">Ausl&auml;ndische Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: Best&auml;tigung nur noch elektronisch </h3>
<p class="Text"> | Bisher konnten <b>Anfragen</b> an das Bundeszentralamt f&uuml;r Steuern <b>zur Best&auml;tigung ausl&auml;ndischer Umsatzsteuer-Identifikationsnummern</b> <b>schriftlich, &uuml;ber das Internet oder telefonisch erfolgen. </b>Doch das hat sich <b>seit dem 20.7.2025 ge&auml;ndert.</b> Nunmehr k&ouml;nnen etwaige Anfragen <b>ausschlie&szlig;lich</b> &uuml;ber die vom Bundeszentralamt f&uuml;r Steuern <b>im Internet bereitgestellte Online-Abfrage</b> durchgef&uuml;hrt werden. |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Hintergrund</b></p><p class="Text"><b>Innergemeinschaftliche Lieferungen sind von der Umsatzsteuer befreit.</b> Seit dem 1.1.2020 ist die Verwendung einer <b>g&uuml;ltigen ausl&auml;ndischen Umsatzsteuer-Identifikationsnummer </b>durch den Kunden <b>zwingende Voraussetzung f&uuml;r die Umsatzsteuerfreiheit.</b> Dies ist in &sect; 6a Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a und Nr. 4 des Umsatzsteuergesetzes geregelt.</p><p class="Text"><b>Quelle |</b> BMF-Schreiben vom 6.6.2025, Az. III C 5 &#8211; S 7427-d/00014/001/002, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 248775</p>
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<!-- ENDE Nr. 8 --><!-- START Nr. 9 -->
<a name="9" title="Vorlage an Europ&auml;ischen Gerichtshof: Gutglaubensschutz bereits im Festsetzungsverfahren?  "></a>
<h3 class="Titel">Vorlage an Europ&auml;ischen Gerichtshof: Gutglaubensschutz bereits im Festsetzungsverfahren?  </h3>
<p class="Text"> | Der Bundesfinanzhof hat dem Europ&auml;ischen Gerichtshof <b>die Frage zur Vorabentscheidung</b> vorgelegt, ob es unionsrechtlich zul&auml;ssig ist, <b>den guten Glauben des Steuerpflichtigen nicht bereits im Steuerfestsetzungsverfahren,</b> sondern <b>erst in einem sp&auml;teren, gesonderten Billigkeitsverfahren</b> zu sch&uuml;tzen. |</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Eine u. a. mit Uhren handelnde GmbH wandte in ihren Umsatzsteuererkl&auml;rungen auf einen Teil der Ums&auml;tze die Differenzbesteuerung (&sect; 25a des Umsatzsteuergesetzes) an, bei der nicht der gesamte Verkaufspreis der Uhr, sondern nur die Differenz zwischen dem Verkaufs- und dem Einkaufspreis der Umsatzsteuer unterworfen wird. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Dies ist u. a. m&ouml;glich, wenn der Vorlieferant, der der GmbH die Uhr verkauft hat, ebenfalls ein Wiederverk&auml;ufer ist. In den F&auml;llen, in denen die Vorlieferanten in ihren Rechnungen an die GmbH angegeben hatten, dass dies in Bezug auf die gelieferten Uhren der Fall sei, wandte die GmbH die Differenzbesteuerung an.</p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Nachdem das Finanzamt festgestellt hatte, dass die Angaben der Vorlieferanten in den Rechnungen teilweise unzutreffend waren, berief sich die GmbH darauf, dass sie gutgl&auml;ubig gewesen sei und berechtigterweise auf die Angaben ihrer Vorlieferanten habe vertrauen d&uuml;rfen.</p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Das Finanzamt setzte die Umsatzsteuer gleichwohl h&ouml;her fest, was das Finanzgericht Sachsen best&auml;tigte. Das Finanzgericht nahm an, dass es nicht pr&uuml;fen m&uuml;sse, ob die GmbH tats&auml;chlich gutgl&auml;ubig gewesen sei, weil sich die GmbH im Klageverfahren gegen den Umsatzsteuerbescheid (dem Festsetzungsverfahren) nicht auf ihren angeblichen guten Glauben berufen d&uuml;rfe. Hierzu m&uuml;sse ein gesondertes Billigkeitsverfahren (z. B. Antrag auf Erlass der Umsatzsteuer) durchgef&uuml;hrt werden.</p>
</td></tr>
</table> <p class="Text">Der Bundesfinanzhof h&auml;lt es nun <b>f&uuml;r unionsrechtlich zweifelhaft,</b> ob es Deutschland erlaubt ist, den Steuerpflichtigen <b>zum Schutz seines guten Glaubens</b> auf ein <b>Billigkeitsverfahren zu verweisen.</b> Das Gericht h&auml;lt es f&uuml;r m&ouml;glich, dass dem Steuerpflichtigen <b>kein weiteres Verfahren zugemutet </b>werden darf, weil ihm ein weiteres Verfahren hinsichtlich seiner L&auml;nge, Komplexit&auml;t und der damit verbundenen Kosten <b>unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige Schwierigkeiten</b> bereitet. </p><p class="Text">Als besonders kritisch sieht der Bundesfinanzhof <b>die erhebliche Verl&auml;ngerung der Gesamtverfahrensdauer</b> sowie <b>das doppelte Kostenrisiko</b> an, das ein Steuerpflichtiger eingehen muss, wenn er zun&auml;chst ein Klageverfahren gegen die Steuerfestsetzung und (zeitlich daran anschlie&szlig;end) ein Klageverfahren gegen eine ablehnende Billigkeitsentscheidung anstrengen muss.</p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b><b>Bereits zwei Mal</b> hatte der Bundesfinanzhof dem Europ&auml;ischen Gerichtshof in anderen Konstellationen <b>eine &auml;hnliche Frage gestellt.</b> In beiden F&auml;llen musste die Frage <b>aber nicht mehr beantwortet werden,</b> weil es aus anderen Gr&uuml;nden nicht mehr darauf ankam. Daher hat der Bundesfinanzhof die Frage dem Europ&auml;ischen Gerichtshof <b>nun ein drittes Mal vorgelegt.</b> Die Antwort k&ouml;nnte <b>f&uuml;r das gesamte Umsatzsteuerrecht</b> (und nicht nur f&uuml;r die Differenzbesteuerung) <b>von Bedeutung sein.</b></p><p class="Text"><b>Quelle |</b> BFH, Beschluss vom 19.2.2025, Az. XI R 23/24, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 249400; BFH, PM Nr. 51/25 vom 31.7.2025</p>
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<!-- ENDE Nr. 9 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Arbeitgeber</h2>
<!-- START Nr. 10 -->
<a name="10" title="Gesetzlicher Mindestlohn soll 2026 und 2027 steigen "></a>
<h3 class="Titel">Gesetzlicher Mindestlohn soll 2026 und 2027 steigen </h3>
<p class="Text"> | Seit dem 1.1.2025 betr&auml;gt <b>der gesetzliche Mindestlohn</b> 12,82 EUR pro Stunde. Die Mindestlohnkommission hat nun <b>eine stufenweise Erh&ouml;hung</b> des Mindestlohns auf<b> 13,90 EUR zum 1.1.2026</b> und auf <b>14,60 EUR zum 1.1.2027 </b>beschlossen. |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Hintergrund</b></p><p class="Text">Im Mindestlohngesetz ist geregelt, dass &bdquo;<b>die Mindestlohnkommission</b> alle zwei Jahre <b>&uuml;ber Anpassungen</b> der H&ouml;he des Mindestlohns <b>zu beschlie&szlig;en&ldquo; hat.</b> Diesem Auftrag ist die Kommission in ihrer Sitzung vom 27.6.2025 nun nachgekommen. Bundesarbeitsministerin B&auml;rbel Bas hat bereits angek&uuml;ndigt, der Bundesregierung vorzuschlagen, <b>die Anpassung durch Rechtsverordnung</b> zum 1.1.2026 verbindlich zu machen.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Neue Minijob-Grenze</b></p><p class="Text">Die Erh&ouml;hung hat auch Auswirkungen auf <b>die Minijob-Grenze</b> (derzeit 556 EUR monatlich), da diese <b>an den Mindestlohn &bdquo;gekoppelt&ldquo; ist. </b></p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b><b>Die Geringf&uuml;gigkeitsgrenze</b> bezeichnet das monatliche Arbeitsentgelt, das <b>bei einer Arbeitszeit von zehn Wochenstunden</b> zum Mindestlohn nach &sect; 1 Abs. 2 S. 1 des Mindestlohngesetzes erzielt wird. Sie wird berechnet, indem der Mindestlohn mit 130 vervielfacht, durch drei geteilt und auf volle EUR aufgerundet wird.</p><p class="Text"><b>Das bedeutet Folgendes: </b>Bei einem gesetzlichen Mindestlohn von 13,90 EUR ergibt sich <b>ab dem 1.1.2026 </b>eine Geringf&uuml;gigkeitsgrenze <b>von 603 EUR</b> (13,90 EUR &times; 130 &divide; 3). <b>Ab dem 1.1.2027 </b>sind es dann <b>633 EUR.</b></p><p class="Text"><b>Quelle |</b> BMAS, Mitteilung vom 27.6.2025: &bdquo;Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns zum 1.1.2026&ldquo;</p>
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<!-- ENDE Nr. 10 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Arbeitnehmer</h2>
<!-- START Nr. 11 -->
<a name="11" title="Doppelte Haushaltsf&uuml;hrung: Kostenbeteiligung bei Ein-Personen-Haushalt irrelevant "></a>
<h3 class="Titel">Doppelte Haushaltsf&uuml;hrung: Kostenbeteiligung bei Ein-Personen-Haushalt irrelevant </h3>
<p class="Text"> | Der Bundesfinanzhof hat eine <b>steuerzahlerfreundliche Entscheidung</b> getroffen: F&uuml;hrt der Steuerpflichtige im Rahmen <b>einer doppelten Haushaltsf&uuml;hrung</b> am Ort des Lebensmittelpunkts <b>einen Ein-Personen-Haushalt, </b>stellt sich <b>die Frage nach der finanziellen Beteiligung an den Kosten der Lebensf&uuml;hrung nicht.</b> |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Hintergrund</b></p><p class="Text"><b>Notwendige Mehraufwendungen,</b> die einem Arbeitnehmer wegen einer <b>beruflich veranlassten doppelten Haushaltsf&uuml;hrung</b> entstehen, k&ouml;nnen <b>als Werbungskosten </b>steuerlich abgesetzt werden. </p><p class="Text">Eine doppelte Haushaltsf&uuml;hrung liegt vor, wenn der Arbeitnehmer au&szlig;erhalb des Ortes <b>seiner ersten T&auml;tigkeitsst&auml;tte einen eigenen Hausstand</b> unterh&auml;lt und auch am Ort der ersten T&auml;tigkeitsst&auml;tte wohnt<b>. </b>Hierbei darf sich<b> der Lebensmittelpunkt</b> nicht am Besch&auml;ftigungsort befinden. </p><p class="Text">Zudem ist &sect; 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 5 S. 3 des Einkommensteuergesetzes (EStG) zu beachten: &bdquo;Das Vorliegen eines eigenen Hausstandes setzt <b>das Innehaben einer Wohnung</b> sowie <b>eine finanzielle Beteiligung an den Kosten der Lebensf&uuml;hrung </b>voraus.&ldquo; Und um diese Voraussetzung ging es in einem aktuellen Fall: </p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Der 1986 geborene Steuerpflichtige bewohnte das Obergeschoss im Wohnhaus seiner Eltern  und zwar allein und unentgeltlich. Zudem hatte er am Ort seiner nichtselbstst&auml;ndigen wissenschaftlichen T&auml;tigkeit eine Unterkunft und machte Kosten f&uuml;r eine doppelte Haushaltsf&uuml;hrung geltend. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Das Finanzamt erkannte die doppelte Haushaltsf&uuml;hrung allerdings mangels finanzieller Beteiligung am Haushalt der Eltern nicht an und ber&uuml;cksichtigte nur Fahrtkosten als Werbungskosten. So sah das auch das Finanzgericht M&uuml;nchen, nicht aber der Bundesfinanzhof, der die Vorentscheidung aufhob.</p>
</td></tr>
</table> <p class="Text">Zun&auml;chst ist festzuhalten, dass die Wohnung, die der Steuerpflichtige au&szlig;erhalb des Ortes seiner ersten T&auml;tigkeitsst&auml;tte innehat, <b>seinen Erst- oder Haupthaushalt</b> darstellen muss (Stichwort: <b>Lebensmittelpunkt).</b> Es ist entscheidend, dass sich der Steuerpflichtige in dem Haushalt, im Wesentlichen <b>nur unterbrochen durch die arbeits- und urlaubsbedingte Abwesenheit,</b> aufh&auml;lt. Allein das Vorhalten einer Wohnung <b>f&uuml;r gelegentliche Besuche oder f&uuml;r Ferienaufenthalte reicht nicht.</b></p><p class="Text">Ferner darf der Steuerpflichtige nicht nur <b>in einen anderen Hausstand eingegliedert</b> sein, wie es regelm&auml;&szlig;ig <b>bei jungen Arbeitnehmern</b> der Fall ist, die nach Beendigung der Ausbildung weiterhin im elterlichen Haushalt ihre Zimmer bewohnen. <b>Die elterliche Wohnung</b> kann dann zwar wie bisher der Mittelpunkt der Lebensinteressen sein, sie ist aber <b>kein von dem Kind unterhaltener eigener Hausstand.</b></p><p class="Text">Wird jedoch der Haushalt in einer <b>in sich abgeschlossenen Wohnung</b> gef&uuml;hrt, die auch <b>nach Gr&ouml;&szlig;e und Ausstattung</b> ein eigenst&auml;ndiges Wohnen und Wirtschaften gestattet, wird regelm&auml;&szlig;ig vom Unterhalten <b>eines eigenen Hausstands </b>auszugehen sein. </p><p class="Text">Im Streitfall hatten die Eltern dem Steuerpflichtigen <b>s&auml;mtliche R&auml;umlichkeiten im Obergeschoss</b> ihres Hauses zur Nutzung &uuml;berlassen. Hierbei handelte es sich um eine Wohnung, die dem Steuerpflichtigen nach Gr&ouml;&szlig;e und Ausstattung <b>ein eigenst&auml;ndiges Wohnen und Wirtschaften</b> gestattet. Der Umstand, dass es sich hierbei um eine (blo&szlig;e) Nutzungs&uuml;berlassung und <b>nicht um ein Mietverh&auml;ltnis</b> handelt, <b>steht dem nicht entgegen.</b> Ob die Wohnung im Obergeschoss gegen&uuml;ber der von den Eltern bewohnten Wohnung im Erdgeschoss <b>baulich abgeschlossen</b> ist, ist f&uuml;r das Vorliegen eines eigenen Hausstands ebenfalls unerheblich.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE |</b> F&uuml;r einen eigenen Hausstand ist es zudem erforderlich, dass eine finanzielle Beteiligung an den Kosten der Lebensf&uuml;hrung erfolgt  aber nur dann, soweit der Steuerpflichtige am Lebensmittelpunkt einem Mehrpersonenhaushalt (z. B. im Rahmen eines Mehrgenerationenhaushalts) angeh&ouml;rt. Denn nur wenn mehrere Personen einen gemeinsamen Haushalt f&uuml;hren, kann sich der Einzelne an den Kosten dieses Haushalts und damit den Kosten der Lebensf&uuml;hrung beteiligen.</p></td></tr></table> <p class="Text">F&uuml;hrt der Steuerpflichtige dagegen (wie im Streitfall) <b>einen Ein-Personen-Haushalt,</b> stellt sich die Frage nach der finanziellen Beteiligung an den Kosten dieses Haushalts nicht. Denn die Kosten der Lebensf&uuml;hrung eines Ein-Personen-Haushalts werden denknotwendig <b>von dieser einen Person getragen.</b> <b>Woher die hierf&uuml;r erforderlichen Mittel stammen</b>  ob aus eigenen Eink&uuml;nften, staatlichen Transferleistungen, Darlehen, Unterhaltsleistungen oder famili&auml;ren Geldgeschenken  <b>ist unerheblich. </b></p><p class="Text"><b>Quelle |</b> BFH-Urteil vom 29.4.2025, Az. VI R 12/23, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 249404</p>
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<!-- ENDE Nr. 11 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Abschlie&szlig;ende Hinweise</h2>
<!-- START Nr. 12 -->
<a name="12" title="Elektronische Rechnung: Neues Schreiben liegt im Entwurf vor "></a>
<h3 class="Titel">Elektronische Rechnung: Neues Schreiben liegt im Entwurf vor </h3>
<p class="Text"> | <b>Seit dem 1.1.2025</b> ist  begleitet von &Uuml;bergangsvorschriften  <b>bei Ums&auml;tzen zwischen inl&auml;ndischen Unternehmen eine elektronische Rechnung (E-Rechnung)</b> verpflichtend zu verwenden. <b>Ein erstes Schreiben</b> des Bundesfinanzministeriums zu dem Thema <b>datiert vom 15.10.2024</b> (Az. III C 2 &#8211; S 7287-a/23/10001 :007). Das schon damals angek&uuml;ndigte <b>zweite Schreiben</b> liegt nun <b>als Entwurf vor</b> und wurde den Verb&auml;nden mit der Gelegenheit zu einer Stellungnahme &uuml;bersandt. Die endg&uuml;ltige Ver&ouml;ffentlichung <b>ist f&uuml;r das IV. Quartal 2025</b> geplant. Das Entwurfsschreiben k&ouml;nnen Sie unter <a href="https://www.iww.de/s14244" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de/s14244</a> herunterladen. |</p>
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<!-- ENDE Nr. 12 --><!-- START Nr. 13 -->
<a name="13" title="Verzugszinsen "></a>
<h3 class="Titel">Verzugszinsen </h3>
<p class="Text"> | F&uuml;r die Berechnung der Verzugszinsen ist der Basiszinssatz nach &sect; 247 BGB anzuwenden. Die H&ouml;he wird jeweils zum 1.1. und 1.7. eines Jahres neu bestimmt. |</p><p class="Text">Der <b>Basiszinssatz</b> f&uuml;r die Zeit vom 1.7.2025 bis zum 31.12.2025 betr&auml;gt <b>1,27 Prozent. </b></p><p class="Text">Damit ergeben sich folgende Verzugszinsen:</p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>f&uuml;r Verbraucher </b>(&sect; 288 Abs.&nbsp;1 BGB): <b>6,27 Prozent</b>
</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">f&uuml;r den <b>unternehmerischen Gesch&auml;ftsverkehr </b>(&sect; 288 Abs.&nbsp;2 BGB): <b>10,27 Prozent*</b>
</li></ul><p class="Text">* f&uuml;r Schuldverh&auml;ltnisse, die vor dem 29.7.2014 entstanden sind: 9,27 Prozent.</p><p class="Text">Die f&uuml;r die Berechnung der Verzugszinsen anzuwendenden Basiszinss&auml;tze betrugen in der Vergangenheit:</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="2"><p class="Text"><b>Berechnung der Verzugszinsen</b></p></td></tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Zeitraum</b></p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Zins</b></p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2025 bis 30.6.2025</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">2,27 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2024 bis 31.12.2024</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">3,37 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2024 bis 30.6.2024</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">3,62 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2023 bis 31.12.2023</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">3,12 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2023 bis 30.6.2023</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">1,62 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2022 bis 31.12.2022</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2022 bis 30.6.2022</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2021 bis 31.12.2021</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2021 bis 30.6.2021</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2020 bis 31.12.2020</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2020 bis 30.6.2020</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2019 bis 31.12.2019</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
</table> 
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 13 --><!-- START Nr. 14 -->
<a name="14" title="Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 09/2025 "></a>
<h3 class="Titel">Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 09/2025 </h3>
<p class="Text"> | Im Monat September 2025 sollten Sie insbesondere folgende F&auml;lligkeitstermine beachten: |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Steuertermine (F&auml;lligkeit):</b></p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>Umsatzsteuer</b> (Monatszahler): 10.9.2025</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>Lohnsteuer </b>(Monatszahler): 10.9.2025</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>Einkommensteuer </b>(viertelj&auml;hrlich): 10.9.2025</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>Kirchensteuer </b>(viertelj&auml;hrlich): 10.9.2025</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>K&ouml;rperschaftsteuer </b>(viertelj&auml;hrlich): 10.9.2025</li></ul><p class="Text">Bei einer <b>Scheckzahlung</b> muss der Scheck dem Finanzamt sp&auml;testens drei Tage vor dem F&auml;lligkeitstermin vorliegen. </p><p class="Text">Beachten Sie | Die f&uuml;r alle Steuern geltende dreit&auml;gige Zahlungsschonfrist bei einer versp&auml;teten Zahlung durch &Uuml;berweisung endet am 15.9.2025<b>.</b> Es wird an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, dass diese Zahlungsschonfrist ausdr&uuml;cklich nicht f&uuml;r Zahlung per Scheck gilt.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Beitr&auml;ge Sozialversicherung (F&auml;lligkeit):</b></p><p class="Text">Sozialversicherungsbeitr&auml;ge sind sp&auml;testens am drittletzten Bankarbeitstag des laufenden Monats f&auml;llig, f&uuml;r den <b>Beitragsmonat September 2025 am 26.9.2025.</b></p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 14 --><hr/>
	</body>
</html>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Monats-Rundschreiben 8/2025</title>
		<link>https://tstahl.com/monats-rundschreiben-8-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2025 13:14:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tstahl.com/?p=6130</guid>

					<description><![CDATA[Monats-Rundschreiben Plus 08-2025-mrs-plus Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 08/2025: Alle Steuerzahler Altenteilerwohnung im Versorgungsvertrag: Mietwert als Sonderausgaben absetzbar? Privates Ver&#228;u&#223;erungsgesch&#228;ft bei Grundst&#252;cks&#252;bertragung mit &#220;bernahme von Schulden Steuerliches Investitionsprogramm bereits &#8222;in trockenen T&#252;chern&#8220; Kapitalanleger Finanzkonten-Informationsaustauschgesetz: Staatenaustauschliste f&#252;r 2025 liegt vor Freiberufler und Gewerbetreibende Betriebspr&#252;fung: Neue Sanktionsm&#246;glichkeiten bei unzureichender Mitwirkung Umsatzsteuerzahler Wichtiges zur Umsatzsteuerbefreiung f&#252;r (Reit-)Unterricht Burger im Sparmen&#252;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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	<head>
		<meta content="de" name="language">
		<title>Monats-Rundschreiben Plus 08-2025-mrs-plus</title>

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	</head>
	<body>
		<h2 class="Rubrik">
<a name="0">Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 08/2025:</a>
</h2><h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#1">Alle Steuerzahler</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#1">Altenteilerwohnung im Versorgungsvertrag: Mietwert als Sonderausgaben absetzbar? </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#2">Privates Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ft bei Grundst&uuml;cks&uuml;bertragung mit &Uuml;bernahme von Schulden </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#3">Steuerliches Investitionsprogramm bereits &bdquo;in trockenen T&uuml;chern&ldquo; </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#4">Kapitalanleger</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#4">Finanzkonten-Informationsaustauschgesetz: Staatenaustauschliste f&uuml;r 2025 liegt vor </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#5">Freiberufler und Gewerbetreibende</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#5">Betriebspr&uuml;fung: Neue Sanktionsm&ouml;glichkeiten bei unzureichender Mitwirkung </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#6">Umsatzsteuerzahler</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#6">Wichtiges zur Umsatzsteuerbefreiung f&uuml;r (Reit-)Unterricht </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#7">Burger im Sparmen&uuml; kann nicht teurer sein als im Einzelverkauf </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#8">Arbeitgeber</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#8">Alles Wichtige zum Urlaub in einem Minijob </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#9">Arbeitnehmer</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#9">Bundesfinanzhof zur &Uuml;bernachtungspauschale von Berufskraftfahrern gefragt </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#10">Berufliche Nutzung eines privaten Fahrzeugs neben einem Dienstwagen </a>
</li>
</ul>
<h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#11">Abschlie&szlig;ende Hinweise</a>
</h3>
<ul class="I_Text">
<li>
<a class="link" href="#11">Kinderbetreuungskosten: In diesen F&auml;llen ist kein Sonderausgabenabzug m&ouml;glich </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#12">Verzugszinsen </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#13">Steuererm&auml;&szlig;igung f&uuml;r gewerbliche Eink&uuml;nfte bei abweichendem Wirtschaftsjahr </a>
</li>
<li>
<a class="link" href="#14">Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 08/2025 </a>
</li>
</ul>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<hr/><h2 class="Rubrik">Alle Steuerzahler</h2>
<!-- START Nr. 1 -->
<a name="1" title="Altenteilerwohnung im Versorgungsvertrag: Mietwert als Sonderausgaben absetzbar? "></a>
<h3 class="Titel">Altenteilerwohnung im Versorgungsvertrag: Mietwert als Sonderausgaben absetzbar? </h3>
<p class="Text"> | Hat sich <b>der &Uuml;bergeber eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs</b> anl&auml;sslich der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe <b>gegen Versorgungsleistungen ein Wohnungsrecht an einer Wohnung</b> des &uuml;bergebenen Verm&ouml;gens vorbehalten, ist<b> ein Sonderausgabenabzug des Mietwerts</b> nach Meinung der Finanzverwaltung ausgeschlossen. Dieser Ansicht hat aber nun das Finanzgericht N&uuml;rnberg widersprochen. Da <b>die Revision anh&auml;ngig</b> ist, muss nun der Bundesfinanzhof entscheiden. |</p><p class="Text"><b>Hintergrund: </b>Wird <b>ein Betrieb gegen Versorgungsleistungen</b> auf nahe Angeh&ouml;rige &uuml;bertragen, kann <b>der Betriebs&uuml;bernehmer die Versorgungsleistungen</b> nach &sect; 10 Abs. 1a Nr. 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) <b>als Sonderausgaben</b> abziehen, die <b>der Empf&auml;nger</b> nach &sect; 22 Nr. 1a EStG <b>versteuern muss.</b></p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">Anl&auml;sslich einer Hof&uuml;bergabe wurde dem &Uuml;bergeber ein Altenteil in Form eines vorbehaltenen dinglichen Wohnrechts, Taschengeld und die Mitbenutzung von Gegenst&auml;nden einger&auml;umt. </p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Den vom Verm&ouml;gens&uuml;bernehmer als Sonderausgaben geltend gemachten Nutzungswert der Altenteilerwohnung erkannte das Finanzamt allerdings nicht an, da nach einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums aus dem Jahr 2010 nur die mit der Nutzungs&uuml;berlassung tats&auml;chlich zusammenh&auml;ngenden Aufwendungen (wie Strom, Heizung, Wasser und Instandhaltungskosten), nicht jedoch der Nutzungswert der Altenteilerwohnung ber&uuml;cksichtigt werden k&ouml;nnen. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Die hiergegen eingelegte Klage war vor dem Finanzgericht N&uuml;rnberg erfolgreich.</p>
</td></tr>
</table> <p class="Text">Nach Auffassung des Finanzgerichts N&uuml;rnberg kann der Fall, dass <b>der Versorgungsberechtigte</b> mit dem ihm gew&auml;hrten (h&ouml;heren) Barunterhalt <b>selbst eine Wohnung mietet,</b> f&uuml;r den Bereich des Sonderausgabenabzugs nicht anders behandelt werden als der Fall, in dem sich die Versorgungsleistung <b>aus (niedrigerem) Barunterhalt und unentgeltlicher Wohnungs&uuml;berlassung</b> zusammensetzt. </p><p class="Text"><b>Quelle |</b> FG N&uuml;rnberg, Urteil vom 6.2.2025, Az. 4 K 1279/23, Rev. BFH: Az. X R 5/25, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 248474; BMF-Schreiben vom 11.3.2010, Az. IV C 3 &#8211; S 2221/09/10004, Rz. 46</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 1 --><!-- START Nr. 2 -->
<a name="2" title="Privates Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ft bei Grundst&uuml;cks&uuml;bertragung mit &Uuml;bernahme von Schulden "></a>
<h3 class="Titel">Privates Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ft bei Grundst&uuml;cks&uuml;bertragung mit &Uuml;bernahme von Schulden </h3>
<p class="Text"> | Wird <b>ein Grundst&uuml;ck innerhalb von zehn Jahren nach der Anschaffung</b> &uuml;bertragen und &uuml;bernimmt der neue Eigent&uuml;mer <b>die auf dem Grundst&uuml;ck lastenden Schulden,</b> liegt <b>ein steuerbares privates Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ft</b> vor. Dies hat der Bundesfinanzhof entschieden. |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Hintergrund </b></p><p class="Text"><b>Private Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;fte mit Grundst&uuml;cken,</b> bei denen der Zeitraum zwischen Anschaffung und Ver&auml;u&szlig;erung<b> nicht mehr als zehn Jahre</b> betr&auml;gt, unterliegen der Spekulationsbesteuerung nach &sect; 23 des Einkommensteuergesetzes (EStG). </p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b><b>Ausgenommen sind</b> aber Wirtschaftsg&uuml;ter, die</p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">im Zeitraum zwischen Anschaffung und Ver&auml;u&szlig;erung <b>ausschlie&szlig;lich zu eigenen Wohnzwecken</b> (1. Alternative) oder</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">im Jahr der Ver&auml;u&szlig;erung und in den beiden vorangegangenen Jahren <b>zu eigenen Wohnzwecken</b> (2. Alternative) genutzt wurden.</li></ul><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Vater V hatte im Jahr 2014 ein Grundst&uuml;ck f&uuml;r 143.950 EUR erworben und teilweise fremdfinanziert. 2019 &uuml;bertrug er das Grundst&uuml;ck auf seine Tochter. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Grundst&uuml;ck einen Wert von 210.000 EUR. Die Tochter &uuml;bernahm die am &Uuml;bertragungstag bestehenden Verbindlichkeiten in H&ouml;he von 115.000 EUR.</p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Das Finanzamt teilte den Vorgang (ausgehend vom Verkehrswert im Zeitpunkt der &Uuml;bertragung) in einen entgeltlichen und einen unentgeltlichen Teil auf. Soweit das Grundst&uuml;ck unter &Uuml;bernahme der Verbindlichkeiten entgeltlich &uuml;bertragen worden war, besteuerte das Finanzamt den Vorgang als privates Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ft.</p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Hiergegen klagte der V vor dem Finanzgericht Niedersachsen und bekam Recht. Die Begr&uuml;ndung: Teilentgeltliche &Uuml;bertragungen von Immobilien im Wege der vorweggenommenen Erbfolge unterhalb der historischen Anschaffungskosten sind keine Ver&auml;u&szlig;erungen im Sinne des &sect; 23 EStG. </p>
</td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">Doch die Freude w&auml;hrte nicht lange, denn der Bundesfinanzhof schloss sich der Ansicht des Finanzamts an.</p></td></tr>
</table> <p class="Text">Wird ein Wirtschaftsgut &uuml;bertragen und werden <b>damit zusammenh&auml;ngende Verbindlichkeiten &uuml;bernommen,</b> liegt regelm&auml;&szlig;ig <b>ein teilentgeltlicher Vorgang</b> vor. In diesem Fall erfolgt <b>eine Aufteilung</b> in einen entgeltlichen und in einen unentgeltlichen Teil. </p><p class="Text">Wird das Grundst&uuml;ck innerhalb von zehn Jahren nach der Anschaffung &uuml;bertragen, unterf&auml;llt der Vorgang <b>hinsichtlich des entgeltlichen Teils </b>als privates Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ft der Einkommensteuer.</p><p class="Text"><b>Quelle |</b> BFH-Urteil vom 11.3.2025, Az. IX R 17/24, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 248391; BFH, PM Nr. 37/25 vom 30.5.2025</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 2 --><!-- START Nr. 3 -->
<a name="3" title="Steuerliches Investitionsprogramm bereits &bdquo;in trockenen T&uuml;chern&ldquo; "></a>
<h3 class="Titel">Steuerliches Investitionsprogramm bereits &bdquo;in trockenen T&uuml;chern&ldquo; </h3>
<p class="Text"> | <b>Der Bundesrat</b> hat dem &bdquo;Gesetz f&uuml;r ein steuerliches Investitionssofortprogramm zur St&auml;rkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland&rdquo; <b>am 11.7.2025 zugestimmt.</b> Die <b>Investitionsanreize f&uuml;r neues Wachstum</b> sind somit &bdquo;in trockenen T&uuml;chern.&ldquo; Neben <b>der Ausweitung des Forschungszulagengesetzes</b> enth&auml;lt das Gesetz insbesondere diese Ma&szlig;nahmen: |</p><p class="Text">F&uuml;r <b>bewegliche Wirtschaftsg&uuml;ter des Anlageverm&ouml;gens</b>, die <b>nach dem 30.6.2025 und vor dem 1.1.2028 </b>angeschafft oder hergestellt worden sind, kann <b>eine degressive Abschreibung </b>genutzt werden. Der %-Satz darf 30 % nicht &uuml;bersteigen (maximal das Dreifache der linearen Abschreibung).</p><p class="Text">Werden <b>rein elektrisch betriebene Fahrzeuge</b> nach dem 30.6.2025 und vor dem 1.1.2028 angeschafft, ist<b> eine arithmetisch-degressive Abschreibung </b>m&ouml;glich. <b>Im Jahr der Anschaffung k&ouml;nnen 75 %</b> der Anschaffungskosten abgeschrieben werden. In den <b>f&uuml;nf Folgejahren</b> gelten dann 10 %, 5 %, 5 %, 3 % und 2 %<b>. </b></p><p class="Text">Wird ein <b>reines Elektrofahrzeug</b> genutzt und &uuml;bersteigt <b>der Bruttolistenneupreis einen bestimmten H&ouml;chstbetrag</b> nicht, ist der Bruttolistenneupreis als Bemessungsgrundlage f&uuml;r <b>die Besteuerung der privaten Nutzung nur zu einem Viertel</b> anzusetzen. F&uuml;r <b>nach dem 30.6.2025 angeschaffte </b>Fahrzeuge wurde die Bruttolistenpreisgrenze <b>von 70.000 EUR auf 100.000 EUR erh&ouml;ht</b>.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE |</b> Ab 2028 wird die K&ouml;rperschaftsteuer (derzeit 15 %) in f&uuml;nf Schritten um jeweils 1 % pro Jahr gesenkt. Somit gelten dann 10 % ab dem Veranlagungszeitraum 2032. </p></td></tr></table> <p class="Text">Auf Antrag gilt <b>f&uuml;r nicht entnommene Gewinne</b> nach Ma&szlig;gabe des &sect; 34a Einkommensteuergesetz ein <b>Thesaurierungssteuersatz</b> von 28,25 %. Dieser Steuersatz sinkt <b>in drei Stufen </b>auf 27 % (Veranlagungszeitraum 2028 und 2029), 26 % (2030 und 2031) und 25 % (ab 2032).</p><p class="Text"><b>Quelle |</b> Gesetz f&uuml;r ein steuerliches Investitionssofortprogramm zur St&auml;rkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland, BT-Drs. 21/629</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 3 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Kapitalanleger</h2>
<!-- START Nr. 4 -->
<a name="4" title="Finanzkonten-Informationsaustauschgesetz: Staatenaustauschliste f&uuml;r 2025 liegt vor "></a>
<h3 class="Titel">Finanzkonten-Informationsaustauschgesetz: Staatenaustauschliste f&uuml;r 2025 liegt vor </h3>
<p class="Text"> | Nach den Vorgaben des Finanzkonten-Informationsaustauschgesetzes werden <b>Informationen &uuml;ber Finanzkonten in Steuersachen</b> zwischen dem Bundeszentralamt f&uuml;r Steuern und der zust&auml;ndigen Beh&ouml;rde des jeweils anderen Staates automatisch ausgetauscht. Das Bundesfinanzministerium hat nun mit Schreiben vom 3.6.2025 (Az. IV D 3 &#8211; S 1315/00304/070/025) die Staatenaustauschliste 2025 bekannt gegeben. Enthalten sind die Staaten, mit denen der automatische Datenaustausch <b>zum 30.9.2025 </b>erfolgt. <b>Weitere Informationen</b> zum Informationsaustausch erhalten Sie u. a. auf der Webseite des Bundeszentralamts f&uuml;r Steuern (unter <a href="https://www.iww.de/s2991" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de/s2991</a>). |</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 4 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Freiberufler und Gewerbetreibende</h2>
<!-- START Nr. 5 -->
<a name="5" title="Betriebspr&uuml;fung: Neue Sanktionsm&ouml;glichkeiten bei unzureichender Mitwirkung "></a>
<h3 class="Titel">Betriebspr&uuml;fung: Neue Sanktionsm&ouml;glichkeiten bei unzureichender Mitwirkung </h3>
<p class="Text"> | Es gibt <b>steuerliche Betriebspr&uuml;fungen,</b> die sind bereits nach kurzer Zeit abgeschlossen. Andere Pr&uuml;fungen hingegen ziehen sich <b>&uuml;ber Monate oder sogar &uuml;ber Jahre hin.</b> Um <b>die Betriebspr&uuml;fung zu beschleunigen,</b> wurden nun mehrere gesetzliche &Auml;nderungen vorgenommen. |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Qualifiziertes Mitwirkungsverlangen</b></p><p class="Text">Verz&ouml;gerungen bei einer Betriebspr&uuml;fung k&ouml;nnen mitunter auf <b>eine unzureichende Mitwirkung des Steuerpflichtigen</b> zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sein. Um dem entgegenzuwirken, sieht der neue &sect;&nbsp;200a Abs.&nbsp;1 der Abgabenordnung (AO) <b>das qualifizierte Mitwirkungsverlangen</b> vor, das sich auf <b>die Mitwirkungspflichten </b>nach &sect;&nbsp;200 AO st&uuml;tzt. Danach hat der Steuerpflichtige u. a. <b>Ausk&uuml;nfte zu erteilen, </b>Aufzeichnungen, B&uuml;cher, Gesch&auml;ftspapiere <b>und andere Urkunden zur Einsicht und Pr&uuml;fung vorzulegen</b> und die zum Verst&auml;ndnis der Aufzeichnungen erforderlichen Erl&auml;uterungen zu geben.</p><p class="Text">Das <b>(neue) qualifizierte Mitwirkungsverlangen</b> stellt <b>eine Ermessensentscheidung des Pr&uuml;fers</b> dar, die fr&uuml;hestens <b>nach Ablauf von sechs Monaten seit Bekanntgabe der Pr&uuml;fungsanordnung</b> ergehen darf. Entscheidet sich der Pr&uuml;fer f&uuml;r ein solches Mitwirkungsverlangen, ist es <b>schriftlich oder elektronisch (versehen mit einer Rechtsbehelfsbelehrung)</b> zu erteilen. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Der Steuerpflichtige muss in diesem Fall schnell handeln. Denn das Mitwirkungsverlangen <b>ist innerhalb einer Frist von einem Monat nach Bekanntgabe zu erf&uuml;llen.</b> Nur in begr&uuml;ndeten Einzelf&auml;llen kann die Frist verl&auml;ngert werden.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Mitwirkungsverz&ouml;gerungsgeld</b></p><p class="Text">Problematisch wird das qualifizierte Mitwirkungsverlangen f&uuml;r den Steuerpflichtigen, wenn es <b>nicht oder nicht hinreichend innerhalb der Frist erf&uuml;llt</b> wird. Denn in diesen F&auml;llen wird das <b>neu eingef&uuml;hrte Mitwirkungsverz&ouml;gerungsgeld</b> festgesetzt (&sect;&nbsp;200a Abs.&nbsp;2 AO). <b>Ausnahme:</b> Die Mitwirkungsverz&ouml;gerung <b>erscheint entschuldbar,</b> beispielsweise bei einer stark beeintr&auml;chtigenden Erkrankung. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Das Mitwirkungsverz&ouml;gerungsgeld betr&auml;gt <b>f&uuml;r jeden vollen Tag der Mitwirkungsverz&ouml;gerung</b> (also f&uuml;r jeden vollen Tag nach Verstreichen der im Mitwirkungsverlangen gesetzten Frist) <b>75 EUR. </b>Gerechnet werden die Tage bis zu dem Zeitpunkt, zu dem das Mitwirkungsverlangen erf&uuml;llt wird  <b>sp&auml;testens bis zum Tag der Schlussbesprechung.</b> Denn nach der Schlussbesprechung gibt es keinen Bedarf mehr, eine Mitwirkung sicherzustellen. </p><p class="Text">Allerdings d&uuml;rfen<b> maximal 150 Tage</b> zugrunde gelegt werden, sodass das Mitwirkungsverz&ouml;gerungsgeld <b>maximal 11.250 EUR</b> betragen kann (150 Tage &times; 75 EUR).</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Zuschlag zum Mitwirkungsverz&ouml;gerungsgeld</b></p><p class="Text">Nicht immer bleibt es bei dem Mitwirkungsverz&ouml;gerungsgeld. Denn es steht im Ermessen des Pr&uuml;fers, nach &sect;&nbsp;200a Abs.&nbsp;3 AO <b>zus&auml;tzlich einen Zuschlag zum Mitwirkungsverz&ouml;gerungsgeld</b> festzusetzen. Voraussetzung ist, dass</p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">gegen den Steuerpflichtigen<b> in den letzten f&uuml;nf Jahren ein Mitwirkungsverz&ouml;gerungsgeld</b> festgesetzt wurde und zu bef&uuml;rchten ist, dass dieser seinen Mitwirkungspflichten <b>ohne einen Zuschlag nicht nachkommt </b>oder</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">wegen <b>der wirtschaftlichen Leistungsf&auml;higkeit</b> des Steuerpflichtigen zu bef&uuml;rchten ist, dass dieser seinen Mitwirkungspflichten ohne einen Zuschlag nicht nachkommt. Davon ist auszugehen, wenn <b>die Umsatzerl&ouml;se</b> in einem der von der Pr&uuml;fung umfassten Jahre <b>mindestens 12 Mio. EUR betragen</b> oder sich die konsolidierten Umsatzerl&ouml;se bei Konzernen auf mindestens 120 Mio. EUR belaufen.</li></ul><p class="Text">Entscheidet sich der Pr&uuml;fer f&uuml;r den Zuschlag, steht <b>auch die H&ouml;he in seinem Ermessen.</b> Dabei darf der Zuschlag h&ouml;chstens 25.000 EUR f&uuml;r jeden vollen Tag der Mitwirkungsverz&ouml;gerung betragen  ebenfalls f&uuml;r maximal 150 Tage <b>(maximal somit 3,75 Mio. EUR).</b></p><p class="Text Zwischentitel"><b>Teilabschlussbescheid und Inkrafttreten</b></p><p class="Text">Um die Betriebspr&uuml;fungen zu beschleunigen, wurde auch der neue Teilabschlussbescheid eingef&uuml;hrt. Denn oft scheitert der zeitnahe Abschluss <b>an einem einzelnen Sachverhalt,</b> der nur durch intensiven Arbeitseinsatz aufgekl&auml;rt werden kann. Das Problem: So entsteht <b>keine Rechtssicherheit bez&uuml;glich weiterer gepr&uuml;fter Sachverhalte.</b></p><p class="Text">Durch den neuen &sect;&nbsp;202 Abs.&nbsp;3 AO hat der Pr&uuml;fer die M&ouml;glichkeit, bereits <b>vor Abschluss der Pr&uuml;fung</b> einen <b>Teilpr&uuml;fungsbericht</b> zu &uuml;bermitteln und im Anschluss <b>einen Teilabschlussbescheid</b> zu erlassen. Hierdurch lassen sich einzelne im Rahmen einer Au&szlig;enpr&uuml;fung ermittelte und abgrenzbare Feststellungen <b>vor dem abschlie&szlig;enden Pr&uuml;fungsbericht gesondert feststellen</b>. Kann <b>der Steuerpflichtige ein erhebliches Interesse</b> an einem Teilabschlussbescheid glaubhaft machen, soll dieser <b>auf Antrag</b> ergehen<b>. </b></p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE |</b> Die Neuerungen gelten erst f&uuml;r Steuern und Steuerverg&uuml;tungen, die nach dem 31.12.2024 entstehen. Sie sind aber auch f&uuml;r Steuern und Steuerverg&uuml;tungen anzuwenden, die vor dem 1.1.2025 entstehen, wenn f&uuml;r diese Steuern und Steuerverg&uuml;tungen nach dem 31.12.2024 eine Pr&uuml;fungsanordnung bekannt gegeben wurde.</p></td></tr></table> <p class="Text"><b>Quelle |</b> Gesetz zur Umsetzung der DAC 7-Richtlinie, BGBl I 2022, S. 2730</p>
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<h2 class="Rubrik">Umsatzsteuerzahler</h2>
<!-- START Nr. 6 -->
<a name="6" title="Wichtiges zur Umsatzsteuerbefreiung f&uuml;r (Reit-)Unterricht "></a>
<h3 class="Titel">Wichtiges zur Umsatzsteuerbefreiung f&uuml;r (Reit-)Unterricht </h3>
<p class="Text"> | Der Bundesfinanzhof hat j&uuml;ngst entschieden, dass <b>die Erteilung von Reitunterricht nicht von der Umsatzsteuer befreit</b> ist, es sei denn, <b>der Unterricht dient der Ausbildung, Fortbildung oder Umschulung.</b> |</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">Im Streitfall begehrte der Kl&auml;ger die Steuerbefreiung verschiedener Reitkurse f&uuml;r Kinder und Jugendliche auf seinem Reiterhof in den Jahren 2007 bis 2011. In der &bdquo;Ponygruppe&ldquo; wurden Kinder und Jugendliche, bei &bdquo;Klassenfahrten&ldquo; wurden Schulklassen im Umgang mit Pferden unterrichtet. </p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">Zudem wurden Kurse f&uuml;r eine &bdquo;Gro&szlig;e Pferdegruppe&ldquo; angeboten, die auf das Ablegen von Leistungsabzeichen gerichtet waren. Die unterrichteten Kinder und Jugendlichen wurden dar&uuml;ber hinaus verpflegt und &uuml;bernachteten teilweise auch auf dem Reiterhof.</p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Das Finanzamt stellte sich auf den Standpunkt, dass s&auml;mtliche Leistungen steuerpflichtig seien. Das Finanzgericht Schleswig-Holstein sah das aber gr&ouml;&szlig;tenteils anders. So seien die Ums&auml;tze insoweit steuerfrei, als sie auf die Beherbergung und Verpflegung sowie auf den Teil des Reitunterrichts entfielen, mit dem die formalen Voraussetzungen daf&uuml;r erlangt werden k&ouml;nnen, sp&auml;ter den Beruf des Turniersportreiters auszu&uuml;ben (&bdquo;Gro&szlig;e Pferdegruppe&ldquo;).</p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Der Meinung des Finanzgerichts hat sich der Bundesfinanzhof aber nicht vollumf&auml;nglich angeschlossen.</p>
</td></tr>
</table> <p class="Text">Der Bundesfinanzhof stellte klar, dass es sich bei <b>der Beherbergung und Verpflegung </b>von Kindern und Jugendlichen<b> um selbstst&auml;ndige steuerbare Leistungen neben dem Reitunterricht</b> handelt. Er hob weiter hervor, dass <b>Reitunterricht</b> (als spezialisierter Unterricht)<b> kein &bdquo;Schul- und Hochschulunterricht&ldquo; </b>ist. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Entsprechendes ist bereits f&uuml;r <b>Segel-, Fahr-, Schwimm-, Jagd- und Tanzschulen</b> entschieden worden. </p><p class="Text">Die Einstufung von Reitunterricht <b>als &bdquo;Ausbildung&ldquo; oder &bdquo;Fortbildung&ldquo;</b> kommt nach Auffassung des Bundesfinanzhofs <b>nur ausnahmsweise </b>und <b>unter strengen Voraussetzungen</b> in Betracht. Reitunterricht, der typischerweise <b>der Freizeitgestaltung</b> dient, ist in der Regel keine Ausbildung oder Fortbildung, da er <b>nicht auf einen bestimmten Beruf vorbereitet.</b> Die Kurse der &bdquo;Ponygruppe&ldquo; und f&uuml;r Schulklassen im Rahmen der &bdquo;Klassenfahrten&ldquo; sind <b>daher umsatzsteuerpflichtig.</b></p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Die Ansicht des Bundesfinanzhofs d&uuml;rfte insoweit <b>strenger sein als die Auffassung der Finanzverwaltung zu Ballett-, Tanz- oder Musikunterricht.</b> </p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE |</b> Bei den Kursen der &bdquo;Gro&szlig;en Pferdegruppe&ldquo; lagen hingegen die Voraussetzungen f&uuml;r eine Ausnahme vor, da zahlreiche Teilnehmer sp&auml;ter Turniersportreiter wurden. Diese Kurse sind folglich umsatzsteuerfrei.</p></td></tr></table> <p class="Text">Hinsichtlich <b>der Beherbergungs- und Verpflegungsleistungen f&uuml;r die Kinder und Jugendlichen </b>f&uuml;hrte der Bundesfinanzhof aus, dass die hierf&uuml;r <b>seinerzeit geltende Steuerbefreiung </b>nur dann in Betracht kommt, wenn <b>eine anerkannte Einrichtung mit sozialem Charakter</b> vorliegt. Bereits hieran fehlte es aber im Streitfall. Denn der Kl&auml;ger konnte<b> eine solche Anerkennung nicht vorweisen. </b></p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b><b>Seit dem 1.1.2020</b> k&ouml;nnen nur noch <b>die Leistungen von Einrichtungen ohne Gewinnstreben</b> insoweit umsatzsteuerbefreit sein, was der Kl&auml;ger aber nicht ist.</p><p class="Text"><b>Quelle |</b> BFH-Urteil vom 22.1.2025, Az. XI R 9/22, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 248388; BFH, PM Nr. 35/25 vom 30.5.2025</p>
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<!-- ENDE Nr. 6 --><!-- START Nr. 7 -->
<a name="7" title="Burger im Sparmen&uuml; kann nicht teurer sein als im Einzelverkauf "></a>
<h3 class="Titel">Burger im Sparmen&uuml; kann nicht teurer sein als im Einzelverkauf </h3>
<p class="Text"> | Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass <b>eine Methode zur Aufteilung des Verkaufspreises eines Sparmen&uuml;s nicht sachgerecht ist,</b> wenn sie dazu f&uuml;hrt, dass auf ein Produkt des Sparmen&uuml;s (z. B. Burger) <b>ein anteiliger Verkaufspreis</b> entf&auml;llt, <b>der h&ouml;her ist als der Einzelverkaufspreis</b>. |</p><p class="Text"><b>Hintergrund: </b>Bei Sparmen&uuml;s, die <b>zum Pauschalpreis</b> angeboten und als <b>&bdquo;Au&szlig;er-Haus-Men&uuml;s&ldquo;</b> verkauft werden, ist hinsichtlich <b>der Speisenlieferung der erm&auml;&szlig;igte Steuersatz (7 %)</b> und hinsichtlich <b>des Getr&auml;nks der Regelsteuersatz (19 %) </b>anzuwenden. Wird <b>vor Ort </b>verzehrt, stellt sich die Aufteilungsfrage grunds&auml;tzlich nicht, da es sich um eine <b>Restaurationsleistung </b>handelt, sodass auch die Speisen <b>mit 19 % </b>zu versteuern sind.<b> </b></p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Dies k&ouml;nnte sich aber bald &auml;ndern. Denn <b>im Koalitionsvertrag</b> steht, dass <b>die Umsatzsteuer f&uuml;r Speisen in der Gastronomie zum 1.1.2026 auf 7 %</b> reduziert werden soll.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Zwei GmbHs betrieben als Franchisenehmer Schnellrestaurants, in denen u. a. Sparmen&uuml;s (z. B. Getr&auml;nk, Burger und Pommes frites) zu einem einheitlichen Gesamtpreis zum Verzehr au&szlig;er Haus verkauft wurden.</p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Die GmbHs teilten den Gesamtpreis des Sparmen&uuml;s nach der &bdquo;Food-and-Paper&ldquo;-Methode auf die Speisen und das Getr&auml;nk auf. Die Aufteilung erfolgt dabei anhand des Wareneinsatzes, das hei&szlig;t, der Summe aller Aufwendungen f&uuml;r die Speisen bzw. f&uuml;r das Getr&auml;nk. Da in der Gastronomie die Gewinnspanne auf Getr&auml;nke typischerweise deutlich h&ouml;her ist als die Gewinnspanne auf Speisen, ergibt sich hieraus eine niedrigere Umsatzsteuer als bei einer Aufteilung nach Einzelverkaufspreisen. </p>
</td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">Das Finanzamt hielt diese Aufteilungsmethode f&uuml;r unzul&auml;ssig, weil sie nicht so einfach sei, wie eine Aufteilung nach Einzelverkaufspreisen und au&szlig;erdem nicht zu sachgerechten Ergebnissen f&uuml;hre. Demgegen&uuml;ber hielt das Finanzgericht Baden-W&uuml;rttemberg die &bdquo;Food-and-Paper&ldquo;-Methode f&uuml;r zul&auml;ssig, der Bundesfinanzhof aber nicht. </p></td></tr>
</table> <p class="Text">Der Bundesfinanzhof f&uuml;hrte zwar aus, dass (entgegen der Ansicht des Finanzamts) der Unternehmer <b>nicht immer die einfachste Methode anwenden muss.</b> Wenn eine andere Methode zumindest <b>ebenso sachgerecht </b>ist, wie die Aufteilung nach Einzelverkaufspreisen, darf er <b>auch die andere Methode anwenden.</b></p><p class="Text">Gleichwohl erkannte der Bundesfinanzhof <b>die &bdquo;Food-and-Paper&ldquo;-Methode nicht an,</b> weil sie in manchen F&auml;llen dazu f&uuml;hrt, dass der Preis eines Burgers mit einem hohen Wareneinsatz im Men&uuml; <b>&uuml;ber dem Einzelverkaufspreis des Burgers</b> liegt. Es <b>widerspricht der wirtschaftlichen Realit&auml;t, </b>dass der Verkaufspreis eines Produkts in einem mit Rabatt verkauften Men&uuml; h&ouml;her sein kann als der Einzelverkaufspreis. </p><p class="Text"><b>Quelle |</b> BFH-Urteil vom 22.1.2025, Az. XI R 19/23, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 248478; BFH, PM Nr. 38/25 vom 5.6.2025</p>
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<!-- ENDE Nr. 7 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Arbeitgeber</h2>
<!-- START Nr. 8 -->
<a name="8" title="Alles Wichtige zum Urlaub in einem Minijob "></a>
<h3 class="Titel">Alles Wichtige zum Urlaub in einem Minijob </h3>
<p class="Text"> | Auch <b>in einem Minijob gibt es bezahlten Urlaub.</b> Doch in diesem Zusammenhang stellen sich viele Fragen: <b>Wie viele freie Tage </b>stehen einem Minijobber zu? Was gilt <b>bei unregelm&auml;&szlig;iger Arbeitszeit?</b> Wie wirkt sich <b>das Urlaubsgeld auf den Minijob</b> aus? Diese und weitere Fragen hat die Minijob-Zentrale j&uuml;ngst beantwortet. |</p><p class="Text">So erl&auml;utert die Minijob-Zentrale beispielsweise, dass <b>der Lohn</b> w&auml;hrend des Urlaubs <b>weitergezahlt werden muss (Urlaubsentgelt).</b> Das ist im Bundesurlaubsgesetz geregelt. Zus&auml;tzlich <b>kann es Urlaubsgeld</b> geben (als freiwillige Zahlung zum Urlaub).</p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Die <b>Fragen und Antworten</b> der Minijob-Zentrale erhalten Sie unter <a href="https://www.iww.de/s13121" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de/s13121</a>.</p><p class="Text"><b>Quelle |</b> Minijob-Zentrale vom 11.6.2025 &bdquo;Urlaub im Minijob: Ihre Fragen  Wir antworten!</p>
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<!-- ENDE Nr. 8 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Arbeitnehmer</h2>
<!-- START Nr. 9 -->
<a name="9" title="Bundesfinanzhof zur &Uuml;bernachtungspauschale von Berufskraftfahrern gefragt "></a>
<h3 class="Titel">Bundesfinanzhof zur &Uuml;bernachtungspauschale von Berufskraftfahrern gefragt </h3>
<p class="Text"> | Die <b>&Uuml;bernachtungspauschale f&uuml;r Berufskraftfahrer</b> mit mehrt&auml;giger Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit setzt neben dem bestehenden <b>Anspruch auf eine Verpflegungspauschale eine tats&auml;chliche &Uuml;bernachtung in dem Kraftfahrzeug </b>voraus. Die Pauschale steht einem Berufskraftfahrer daher <b>nicht f&uuml;r jeden An- und Abreisetag</b> zu. So sieht es zumindest das Finanzgericht Th&uuml;ringen. Wegen <b>der anh&auml;ngigen Revision</b> ist nun der Bundesfinanzhof gefragt. |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Hintergrund</b></p><p class="Text">Entstehen einem Arbeitnehmer <b>w&auml;hrend seiner ausw&auml;rtigen beruflichen T&auml;tigkeit auf einem Kfz</b> des Arbeitgebers oder eines vom Arbeitgeber beauftragten Dritten<b> im Zusammenhang mit einer &Uuml;bernachtung</b> in dem Kfz Aufwendungen (insbesondere Geb&uuml;hren f&uuml;r die Toilettenbenutzung sowie Park- und Abstellgeb&uuml;hren), kann er diese <b>als Werbungskosten </b>abziehen. </p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE |</b> Anstelle der tats&auml;chlichen Aufwendungen ist allerdings auch eine Pauschale i. H. von 9 EUR m&ouml;glich f&uuml;r Kalendertage, an denen der Arbeitnehmer in dem Kfz &uuml;bernachtet und eine Pauschale f&uuml;r Verpflegungsmehraufwand geltend machen kann.</p></td></tr></table> <p class="Text Zwischentitel"><b>Die Revisionsfrage</b></p><p class="Text">Der Bundesfinanzhof muss nun entscheiden, ob <b>die Pauschale durch die Kopplung an die Verpflegungspauschalen auch f&uuml;r den An- und Abreisetag</b> zu gew&auml;hren ist. </p><p class="Text">Oder anders ausgedr&uuml;ckt: Kann ein Arbeitnehmer, der am Montag seine Tour startet, auf dem Fahrzeug &uuml;bernachtet und am Freitag zur&uuml;ckkehrt, die Pauschale <b>f&uuml;r f&uuml;nf oder nur f&uuml;r vier Tage absetzen?</b> Denn f&uuml;r f&uuml;nf Tage ist Verpflegungsmehraufwand abzugsf&auml;hig, er &uuml;bernachtet in dem Fahrzeug jedoch nur viermal. </p><p class="Text"><b>Quelle |</b> FG Th&uuml;ringen, Urteil vom 18.6.2024, Az. 2 K 534/22, Rev. BFH: Az. VI R 6/25, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 248002</p>
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<!-- ENDE Nr. 9 --><!-- START Nr. 10 -->
<a name="10" title="Berufliche Nutzung eines privaten Fahrzeugs neben einem Dienstwagen "></a>
<h3 class="Titel">Berufliche Nutzung eines privaten Fahrzeugs neben einem Dienstwagen </h3>
<p class="Text"> | Das Finanzgericht Niedersachsen hat entschieden, dass ein Arbeitnehmer, der <b>auf Dienstreisen seinen privaten Pkw</b> einsetzt, <b>die tats&auml;chlichen Kosten f&uuml;r jeden gefahrenen Kilometer</b> auch dann ansetzen kann (im Streitfall: 2,28 EUR/km f&uuml;r einen Sportwagen), wenn er von seinem Arbeitgeber <b>einen Dienstwagen gestellt bekommt, </b>den er grunds&auml;tzlich f&uuml;r dienstliche und private Fahrten nutzen kann. |</p><p class="Text">Der Arbeitnehmer muss in diesem Fall jedoch <b>den Nachweis erbringen,</b> dass er das Privatfahrzeug <b>tats&auml;chlich beruflich eingesetzt</b> hat. <b>Eine Angemessenheitspr&uuml;fung dem Grunde nach</b> (hier: berufliche Nutzung eines privaten Fahrzeugs durch einen Arbeitnehmer, dem von seinem Arbeitgeber ein Gesch&auml;ftsfahrzeug &uuml;berlassen wurde) <b>findet nicht statt.</b></p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Das Finanzamt will diese Entscheidung aber nicht akzeptieren und hat <b>Revision eingelegt.</b> </p><p class="Text"><b>Quelle |</b> FG Niedersachsen, Urteil vom 18.9.2024, Az. 9 K 183/23, Rev. BFH: Az. VI R 30/24</p>
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<!-- ENDE Nr. 10 --><hr/>
<h2 class="Rubrik">Abschlie&szlig;ende Hinweise</h2>
<!-- START Nr. 11 -->
<a name="11" title="Kinderbetreuungskosten: In diesen F&auml;llen ist kein Sonderausgabenabzug m&ouml;glich "></a>
<h3 class="Titel">Kinderbetreuungskosten: In diesen F&auml;llen ist kein Sonderausgabenabzug m&ouml;glich </h3>
<p class="Text"> | <b>Kinderbetreuungskosten sind als Sonderausgaben</b> abzugsf&auml;hig. Bei Aufwendungen f&uuml;r <b>Unterricht,</b> f&uuml;r <b>die Vermittlung besonderer F&auml;higkeiten</b> sowie f&uuml;r <b>sportliche und andere Freizeitbet&auml;tigungen</b> ist ein Sonderausgabenabzug allerdings <b>gesetzlich ausgeschlossen.</b> Mit dem Abzugsverbot hat sich nun der Bundesfinanzhof besch&auml;ftigt. |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Hintergrund</b></p><p class="Text"><b>Kinderbetreuungskosten</b> k&ouml;nnen nach &sect; 10 Abs. 1 Nr. 5 Einkommensteuergesetz (EStG) <b>als Sonderausgaben</b> steuerlich absetzbar sein. Folgende Aspekte sind hier zu beachten:</p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Abzug <b>von 80 %</b> der Betreuungsleistungen, <b>maximal 4.800 EUR/Jahr.</b>
</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Der Abzug ist zul&auml;ssig <b>f&uuml;r haushaltszugeh&ouml;rige Kinder unter 14 Jahren</b> (oder Behinderung, Eintritt vor dem 25. Lebensjahr, &Uuml;bergangsregel 27. Lebensjahr).</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Grunds&auml;tzlich erforderlich: <b>Rechnung und &Uuml;berweisung.</b>
</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>Nicht abziehbar:</b> Aufwendungen f&uuml;r Unterricht, die Vermittlung besonderer F&auml;higkeiten sowie f&uuml;r sportliche und andere Freizeitbet&auml;tigungen.</li></ul><p class="Text Zwischentitel"><b>Zum Abzugsverbot</b></p><p class="Text">Nicht beg&uuml;nstigte Aufwendungen <b>f&uuml;r Unterricht oder die Vermittlung besonderer F&auml;higkeiten </b>liegen vor, wenn die Dienstleistungen in einem regelm&auml;&szlig;ig organisatorisch, zeitlich und r&auml;umlich <b>verselbstst&auml;ndigten Rahmen</b> stattfinden und die vom Leistungserbringer w&auml;hrend der Unterrichts- oder Kurszeit ausge&uuml;bte<b> Aufsicht &uuml;ber das Kind</b> und damit<b> die beh&uuml;tende Betreuung</b> gegen&uuml;ber der Vermittlung der besonderen (sprachlichen, musischen, sportlichen) F&auml;higkeiten <b>in den Hintergrund r&uuml;ckt. </b></p><p class="Text">Entsprechendes gilt <b>f&uuml;r sportliche und andere Freizeitbet&auml;tigungen.</b> Nicht beg&uuml;nstigte Aufwendungen f&uuml;r derartige Aktivit&auml;ten liegen daher vor, wenn<b> </b></p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>die Bet&auml;tigung organisatorisch, zeitlich und r&auml;umlich getrennt</b> von einer Kindertagesst&auml;tte, einem Schulhort oder einer &auml;hnlichen Einrichtung stattfindet und </li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">dabei <b>nicht die altersbedingt erforderliche Betreuung des Kindes</b>, sondern die Aktivit&auml;t im Vordergrund steht. </li></ul><p class="Text"><b>Quelle |</b> BFH-Urteil vom 23.1.2025, Az. III R 33/24 (III R 50/17), unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank" rel="noopener">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 248223</p>
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<!-- ENDE Nr. 11 --><!-- START Nr. 12 -->
<a name="12" title="Verzugszinsen "></a>
<h3 class="Titel">Verzugszinsen </h3>
<p class="Text"> | F&uuml;r die Berechnung der Verzugszinsen ist der Basiszinssatz nach &sect; 247 BGB anzuwenden. Die H&ouml;he wird jeweils zum 1.1. und 1.7. eines Jahres neu bestimmt. |</p><p class="Text">Der <b>Basiszinssatz</b> f&uuml;r die Zeit vom 1.7.2025 bis zum 31.12.2025 betr&auml;gt <b>1,27 Prozent. </b></p><p class="Text">Damit ergeben sich folgende Verzugszinsen:</p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>f&uuml;r Verbraucher </b>(&sect; 288 Abs.&nbsp;1 BGB): <b>6,27 Prozent</b>
</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">f&uuml;r den <b>unternehmerischen Gesch&auml;ftsverkehr </b>(&sect; 288 Abs.&nbsp;2 BGB): <b>10,27 Prozent*</b>
</li></ul><p class="Text">* f&uuml;r Schuldverh&auml;ltnisse, die vor dem 29.7.2014 entstanden sind: 9,27 Prozent.</p><p class="Text">Die f&uuml;r die Berechnung der Verzugszinsen anzuwendenden Basiszinss&auml;tze betrugen in der Vergangenheit:</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="2"><p class="Text"><b>Berechnung der Verzugszinsen</b></p></td></tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Zeitraum</b></p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Zins</b></p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2025 bis 30.6.2025</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">2,27 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2024 bis 31.12.2024</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">3,37 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2024 bis 30.6.2024</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">3,62 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2023 bis 31.12.2023</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">3,12 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2023 bis 30.6.2023</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">1,62 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2022 bis 31.12.2022</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2022 bis 30.6.2022</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2021 bis 31.12.2021</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2021 bis 30.6.2021</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2020 bis 31.12.2020</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2020 bis 30.6.2020</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2019 bis 31.12.2019</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
</table> 
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 12 --><!-- START Nr. 13 -->
<a name="13" title="Steuererm&auml;&szlig;igung f&uuml;r gewerbliche Eink&uuml;nfte bei abweichendem Wirtschaftsjahr "></a>
<h3 class="Titel">Steuererm&auml;&szlig;igung f&uuml;r gewerbliche Eink&uuml;nfte bei abweichendem Wirtschaftsjahr </h3>
<p class="Text"> | Hat eine Gesellschaft ein vom Kalenderjahr <b>abweichendes Wirtschaftsjahr,</b> ist <b>f&uuml;r die Berechnung der Steuererm&auml;&szlig;igung nach &sect; 35 des Einkommensteuergesetzes (EStG)</b> nicht auf das Ende des gewerbesteuerrechtlichen Erhebungszeitraums abzustellen, sondern <b>auf das Ende des jeweiligen Wirtschaftsjahrs.</b> F&uuml;r <b>die Aufteilung des Steuererm&auml;&szlig;igungsbetrags</b> sind der Gewerbesteuer-Messbetrag und die tats&auml;chlich zu zahlende Gewerbesteuer <b>auf diejenigen Gesellschafter zu verteilen,</b> die <b>zum Ende des Wirtschaftsjahrs</b> an der Gesellschaft beteiligt waren. So lautet ein Urteil des Bundesfinanzhofs. |</p><p class="Text"><b>Hintergrund: </b>Unter den Voraussetzungen des &sect; 35 EStG wird <b>die Gewerbesteuerbelastung </b>kompensiert, indem <b>die tarifliche Einkommensteuer um das Vierfache des festgesetzten Steuermessbetrags gemindert</b> wird.</p><p class="Text"><b>Quelle |</b> BFH-Urteil vom 10.4.2025, Az. IV R 21/22</p>
<p class="ZumAnfang">
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</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 13 --><!-- START Nr. 14 -->
<a name="14" title="Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 08/2025 "></a>
<h3 class="Titel">Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 08/2025 </h3>
<p class="Text"> | Im Monat August 2025 sollten Sie insbesondere folgende F&auml;lligkeitstermine beachten: |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Steuertermine (F&auml;lligkeit):</b></p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>Umsatzsteuerzahler</b> (Monatszahler): 11.8.2025</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>Lohnsteuerzahler</b> (Monatszahler): 11.8.2025</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>Gewerbesteuerzahler:</b> 15.8.2025 (18.8.2025*)</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>Grundsteuerzahler: </b>15.8.2025 (18.8.2025*)</li></ul><p class="Text">Bei einer <b>Scheckzahlung</b> muss der Scheck dem Finanzamt sp&auml;testens drei Tage vor dem F&auml;lligkeitstermin vorliegen. </p><p class="Text">Bei der <b>Grundsteuer</b> kann die Gemeinde abweichend von dem viertelj&auml;hrlichen Zahlungsgrundsatz verlangen, dass Betr&auml;ge bis 15 EUR auf einmal grunds&auml;tzlich am 15.8. und Betr&auml;ge bis einschlie&szlig;lich 30 EUR je zur H&auml;lfte am 15.2. und am 15.8. zu zahlen sind. Auf Antrag kann die Grundsteuer auch am 1.7. in einem Jahresbetrag entrichtet werden. Der Antrag ist bis zum 30.9. des vorangehenden Jahres zu stellen.</p><p class="Text">Die f&uuml;r alle Steuern geltende dreit&auml;gige Zahlungsschonfrist bei einer versp&auml;teten Zahlung durch &Uuml;berweisung endet am 14.8.2025<b> </b>f&uuml;r die <b>Umsatz- und Lohnsteuerzahlung</b> und am 18.8.2025 (21.8.2025*) f&uuml;r die <b>Gewerbe- und Grundsteuerzahlung.</b> Diese Zahlungsschonfrist gilt nicht f&uuml;r Zahlung per Scheck.</p><p class="Text"><b>* </b>Gilt f&uuml;r Bundesl&auml;nder, in denen der 15.8.2025 (Mari&auml; Himmelfahrt) ein Feiertag ist.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Beitr&auml;ge Sozialversicherung (F&auml;lligkeit):</b></p><p class="Text">Sozialversicherungsbeitr&auml;ge sind sp&auml;testens am drittletzten Bankarbeitstag des laufenden Monats f&auml;llig, f&uuml;r den <b>Beitragsmonat August 2025 am 27.8.2025.</b></p>
<p class="ZumAnfang">
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</p>
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<!-- ENDE Nr. 14 --><hr/>
	</body>
</html>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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